Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

Aufruf zu "virtuellem Ostermarsch"

08.04.2020

Für eine friedenspolitische Wende und gegen eine Erhöhung von Rüstungsausgaben

Bonn/epd Friedensorganisationen haben zu einem "virtuellen Ostermarsch" am kommenden Samstagabend im Internet aufgerufen. In einem Stream ab 19 Uhr werde es Redebeiträge und Musik geben, teilte die Evangelische Friedensarbeit am Mittwoch in Bonn mit. Dazu aufgerufen habe das "Bündnis Virtueller Ostermarsch 2020". Aufgrund der Corona-Pandemie könne es keine Ostermärsche auf der Straße geben. 1960 gab es in Deutschland den ersten Ostermarsch. Mit diesem virtuellen Ostermarsch solle ein Zeichen gesetzt werden für eine friedenspolitische Wende und gegen eine Erhöhung von Rüstungsausgaben, hieß es.

Im Stream werde es unter anderem Redebeiträge geben von Beatrice Fihn, Friedensnobelpreisträgerin und Direktorin der "Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen", der Netzaktivistin Katharina Nocum, dem Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, und von Jürgen Grässlin, Sprecher der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel". Außerdem sollen Musikbeiträge unter anderem von Konstantin Wecker, dem deutsch-argentinischen Gitarristen und Liedermacher Pablo Miró und der deutsch-französischen HipHop-Combo Zweierpasch zu hören sein.

Dem Bündnis Virtueller Ostermarsch 2020 gehören den Angaben zufolge an: IPPNW Deutschland - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, pax christi Deutschland, Netzwerk Friedenskooperative, die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden sowie die Naturfreunde Deutschlands. Unterstützer des virtuellen Ostermarsches sind daneben die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, die Kooperation für den Frieden und der Verein Ohne Rüstung leben.

 

Hier gehts zum virtuellen Ostermarsch.

Artikelkommentar

Artikelkommentar
captcha
Hinweis: Die von Ihnen ausgefüllten Formulardaten werden lediglich für die Zwecke des Formulars genutzt. Eine andere Verwendung oder Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Artikelkommentare

(3) Artikel Name Ihr Kommentar
1. Er kommt, sieht und hört zu Wolfgang Banse Eine Einarbeitungsszeit wird jede/jeden Neue/ Neuen wird zu gestanden.Kommen, sehen. zu hören ist aber auf Dauer nicht angebracht. Pragmatismus ist gefragt. Suchet der Kirche und deren Glieder Bestes.
2. was meinen Sie damit? Dr. Gertrud Gumlich ich gebe Uli Frey vollkommen recht. Nur:
wie (wieder-)belebt man eine Friedensbewegung?
3. Obdachlose Wolfgang Banse Menschen ohne Obdach haben es schwer, jetzt besonders wo die Corona Pandemie ausgebrochen ist. Menschen ohne Obdach bedürfen der Hilfe, nicht nur während der kalten Jahreszeit.Leistungen die von den Kirchen erbracht werden im Bezug Versorgung von Obdachlosen sind überwiegend Fremdfinanzierungen, auch was die Lebensmittel betrifft, hier die Tafel. Aus eigenen Mitteln, hier Etat wird kaum etwas finanziert.

Hier gelangen Sie zur Übersicht über alle Kommentare.