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RSSPrint

Aus Weihnachtsbäumen werden Hoffnungsbäume

02.12.2020

„Weil wir Hoffnung brauchen“: Die Kirchen in der Region starten mit einer ökumenischen Aktion in die Weihnachtszeit

Von Maike Schöfer

Nähe, Glauben, Hoffnung und Liebe bleiben, vor allem jetzt in der Adventszeit und trotz der Corona-Pandemie: Daran will die ökumenische Weihnachtskampagne „Weil wir Hoffnung brauchen“ des Erzbistums Berlin, der EKBO und des Ökumenischen Rats Berlin-Brandenburg (ÖRBB) erinnern. Die Kampagne startete am vergangenen Samstag und wurde vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche von Erzbischof Heiner Koch, Bischof Christian Stäblein und Bischof Emmanuel Sfiatkos eröffnet. 

Von nun an hängen in Berlin und Brandenburg Plakate mit sieben verschiedenen Motiven, die zeigen, dass vieles in diesem Jahr nicht geht wie gewohnt – aber Glaube, Freude und Weihnachten bleiben. „Wir brauchen die Botschaft, dass Gott bei uns ist, dass er uns so nah wie nur irgend möglich kommt in seinem Sohn Jesus Christus. Dessen Geburt feiern wir. Gottes Nähe lässt uns hoffen. Wir sind füreinander da, das möchten wir mit dieser Kampagne zeigen“, sagt Bischof Stäblein.

Nicht nur Plakate beinhaltet die Kampagne, sondern vor allem viele Elemente der „Verbundenheit“. So werden zum Beispiel aus Weihnachtsbäumen Hoffnungsbäume. An verschiedenen Orten in Berlin, Brandenburg bis in die schlesische Oberlausitz hinein können Weihnachtsbäume mit Sternen der Kampagne behangen werden. Passant*innen können diese mit Wünschen beschriften. Wo diese Hoffnungsbäume stehen, ist auf der Website der Kampagne einzusehen.

Das Besondere an der Weihnachtskampagne sei, dass sie von vielen entwickelt wurde und entwickelt wurde nach den Zoom-Treffen der Pröpstin mit den Gemeinden, sagt Amet Bick, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der EKBO. „Die Kampagne richtet sich nicht nur an Kirchenverbundene, sondern auch an Kirchenferne, die wir mit einer klaren Botschaft erreichen wollen. 

Gemeinden, Schulen, Pflegeheime - alle sind eingeladen mitzumachen, Hoffnung zu säen, sichtbar zu werden. Weihnachten ist in diesem Jahr vielleicht noch wichtiger als sonst.“ 

Über die Website können noch Pakete mit Materialien zur Kampagne kostenpflichtig bestellt werden: Sternanhänger für Hoffnungsbäume, Lichtertüten, Plakate und Postkarten. „Dezentral, partizipativ, emotional – das sind die Grundelemente der Kampagne. Wir wollen ein sichtbares Zeichen der Hoffnung in unsere Region senden“, betont Amet Bick. Auf der Homepage gibt es zusätz­liches, kostenfreies Download-Material und eine Auflistung von digitalen Angeboten der Kirchen, wie Online-Andachten, digitale Adventskalender und Instagram-Aktionen. Die Kampagne wird außerdem auf Social-Media-Kanälen stattfinden.

Bischof Emmanuel Sfiatkos, Vorsitzender des ÖRBB, sagt: „So wie der Stern von Bethlehem ein großes Hoffnungszeichen ist, das den Blick nach oben lenkt, so kann es auch unsere Perspektive verändern, wenn wir kleine Sterne mit unseren Sehnsüchten und Wünschen an die Hoffnungsbäume hängen.“

Weitere Informationen, auch zu den Standorten der Hoffnungsbäume unter 
www.weil-wir-hoffnung-brauchen.de

Die Materialpakete können bestellt werden unter www.ekbo.de/termine/weihnachten-2020
(Lieferzeit erfragen)

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1. Tierwohl in der Kirche Thomas Berg Meine Hühner schlachte ich selbst, auch wenn sie nicht auf das Wurstbrot kommen. Das ist der schmerzliche unvermeidliche Schritt auf dem Weg vom Kücken zum Braten. Meine Hühner werden natürlich auch nicht schon nach vier bis sechs Wochen geschlachtet wie das inzwischen leider normale Industriehuhn.

Trotzdem: Ganz rund ist die Argumentation wohl nicht, die hier die vegetarische Ernährung aus der Bibel begründen will. Schon im 3. Kapitel der Bibel - noch im Garten Eden - bekommen Adam und Eva von Gott selbst Röcke aus Fellen geschneidert. Wenige Verse später lesen wir, daß ihr zweitgeborener Sohn Abel Schäfer wurde. Ganz sicher hat er Schafe auch zum Schlachten gehalten. Er opfert jedenfalls vom Fett der Erstlinge der Herde auf dem Altar, was Gott wohlgefällig anschaut.

Ganz nebenbei und völlig unbiblisch brauchen wir mehr Tiere auf der Weide der Artenvielfalt wegen. Ohne Weidetiere verarmt die biologische Ausstattung unserer Landschaft was man in unseren Breiten heute schon beobachten kann. Insekten fehlen, die der Tierhaltung folgen. Daher fehlen die Insektenfressenden Vögel, Fledermäuse usw. Genau deswegen hält der Naturschutzverein dem ich vorstehe auch mehrere Rinder- bzw. Wasserbüffelherden (derzeit ca. 360 Tiere).

Was weniger werden muß ist die Massentierhaltung in optimierten HiTec-Ställen, die klimaschädlich ist, die Tiere zur Ware degradiert und in den Schlachtfabriken und dem Transport dahin das oft beklagte Tierleid zur Folge hat.

Unsere Tiere werden jedenfalls zur Schlachtung auf der Weidefläche geschossen und erst dann zum Fleischer gefahren.

Ethische Entscheidungen kennen eben nicht nur das Entweder-Oder sondern auch manche Möglichkeit dazwischen.
2. Proberaumsuche Chrissi Suche Proberaum, um christlichen worship zu machen. Spiele seit 11 Jahren Schlagzeug und möchte gerne weitermachen. Gibt es Hilfe und Unterstützung von ihrer Seite aus? Über Ratschläge und gute Nachrichten, würde ich mich freuen! Lg, Chrissi
3. Idenschmiede der Nordkirche Wolfgang Banse Nicht alles was man auf gibt, ist gut so heißen. Glieder der Kirche, hier Nordkirche wurden in den Entscheidungsprozess nicht einbezogen.Demokratie, hier Basiskirche lässt nach wie vor zu wünschen in den Gliedkirchen der EKD.

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