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Das erste Lichtlein brennt

25.11.2020

Advent anders. Viele Gemeinden haben sich in diesem Jahr besonders kreative Aktionen ausgedacht, um die Adventszeit zu begleiten. Eine Auswahl

Die Matthias-Claudius-Gemeinde in Berlin-Tegel hat ihren Kirchgarten zum Weihnachtsgarten umgestaltet. Auf dem Gelände verteilt gibt es verschiedene Stationen mit Lichtinstallationen, die jederzeit besucht werden können. Jeden Adventssonntag kommt etwas Neues dazu, in allen Ecken des Gartens werden nach und nach die wichtigsten Figuren der Weihnachtsgeschichte zu sehen und zu hören sein. Die erste Station befasst sich mit Maria Empfängnis und dem Magnificat (Lukas 1, 46–55). Mit einem Smartphone kann auch ein QR-Code gescannt werden, um sich das Magnificat anzuhören. Im Gemeindebüro gibt es ein Tablet zum Ausleihen für den Rundgang.

Das Team von „Unbox Berlin“ aus der Jugendarbeit im Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte zieht in der Adventszeit mit einer pinkfarbenen Krippe durch die Kirchenkreise Stadtmitte und Tempelhof-Schöneberg, die sie an wechselnden Plätzen aufstellt: #esgehtumdieliebe heißt die Aktion, die sich über die gesamte Adventszeit hinziehen wird und Menschen in den Dialog bringen soll. Alle Infos dazu gibt es bei Instagram: @es.geht.um.die.liebe.

Im Museum Spandovia Sacra in Berlin-Spandau findet die traditionelle Ausstellung mit Krippen und historischen Weihnachtskarten in diesem Jahr digital statt. Das Team um Museumsleiterin Sabine Müller hat aus Lieblingsstücken einen Adventskalender zusammengestellt. Am 1. Dezember öffnet sich das erste Türchen. Die gesamte Ausstellung ist dann bis zum Ende des Weihnachtsfestkreises am 2. Februar 2021 zu sehen unter www.nikolai-spandau.de

Ebenfalls digital ist der Adventskalender der Evangelischen Familienbildung. Jeden Tag verbirgt sich hinter dem Türchen eine Überraschung für die ganze Familie: www.kirchenkreis-reinickendorf.de.

Mit einem geistlichen Impuls in den Tag starten: Pfarrerin Kathrin Oxen von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche begleitet die Adventszeit mit einem täglichen Newsletter – angelehnt an den beliebten Adventskalender „Der andere Advent“. Gute Nachrichten und Hoffnung gleich am Morgen. Anmeldung über www.tinyurl.com/newsletter-kwg.

Die Vivo-Kulturkirche am See lädt zu vier musikalischen Adventsandachten in der Dorfkirche Alt-Tegel ein. Bei Kerzenschein sollen Musik und Worte Ruhe und Kraft schenken. Kantorin Heidemarie Fritz hat ein vielfältiges Programm mit Streichern, dem Kammerchor Alt-Tegel, Flöte und Orgel zusammengestellt. An jedem Adventssamstag um 18 Uhr.

Lioba Diez und Anja Siebert-Bright von „Spirit and Soul“ laden zu einer spirituellen Reise zum Auftanken ein. Jeden Tag gibt es Impulse, um die eigene Kraft zu stärken und die Liebe in unterschiedlichen Formen zu entdecken. Einmal in der Woche wird auch zum Austausch via Zoom eingeladen, jeweils sonntags von 17 bis 18 Uhr  ab dem ersten Advent bis zum 3. Januar 2021. Anmeldung unter:  www.spiritandsoul.org/liebe-tut-der-seele-gut/.

Im Kirchenkreis Barnim öffnet sich täglich – und zwar schon ab dem 28. November – ein Türchen des digitalen Adventskalenders. Dafür haben Haupt- und Ehrenamtliche aus vielen Gemeinden Beiträge vorbereitet, die Hoffnung und Freude schenken und verbreiten sollen:
www.kirche-barnim.de/adventskalender2020.

Die Haseloffer Kirche im Kirchenkreis Mittelmark-Brandenburg verwandelt sich auch in diesem Jahr wieder zur Weihnachtskirche: 150 Arbeiten des Holzkünstlers Bernd Koltzenburg schmücken den Kirchraum, der vom 29. November bis zum 2. Februar 2021 täglich für Besucherinnen und Besucher geöffnet ist. Es liegen dort auch Blätter mit Gebeten bereit und ein Weihnachtstagebuch, in dem alle ihre eigenen Gedanken, Sorgen und Gebete aufschreiben dürfen.

An allen vier Dienstagen im Advent lädt die Ökumenische Studierendenarbeit Frankfurt (Oder) zu einem Online-Leseprojekt ein. Studierende der Viadrina lesen in deutscher und englischer Sprache Texte, in denen der Evangelist Lukas seinem Freund Theophilus erzählt, was Weihnachten geschehen ist. Mitmachen unter www.tinyurl.com/Leseprojekt-FFO.

In der Kirchengemeinde Wriezen im Kirchenkreis Oderland-Spree wurde eine Exerzitiengruppe gegründet, die bereits in dieser Woche erstmals analog im Gemeinderaum sowie online zusammenkommt. An vier Abenden in der Adventszeit wird es Übungen und Impulse geben, um mit Gott ins Gespräch zu kommen und sich auf seine irdische Gestaltwerdung vorzubereiten.

Pfarrer Jens Mruczek hat für die Mitglieder seiner Gemeinde in Rüdersdorf (Kirchenkreis Oderland-Spree) einen Adventskalender entworfen, der mit dem Gemeindebrief verteilt wird. Zwischen dem 1. Advent und dem 6. Januar ist in einem kleinen Heft für jeden Tag ein Impuls zu finden: mal eine Bildbesinnung, etwas aus der Bibel, ein Lied oder ein Gebet. 

Inhaltlich spiegelt sich darin die Weihnachtsgeschichte wider. Wer nicht in der Gemeinde wohnt, findet eine digitale Aufbereitung der Impulse ab dem 29. November auch auf der Internetseite des Kirchenkreises: www.ekkos.de.

In Bernau laden Kirchengemeinde und Stadt zum Adventsspaziergang mit Bildern von Weihnachtskrippen aus aller Welt ein. Ab dem ersten Advent werden entlang der alten Stadtmauer an 16 Standorten Krippen aus verschiedenen Ländern gezeigt. Darunter sind Bilder von Krippen aus Burkina Faso, Ecuador, Frankreich, Haiti, Peru, Tansania und Vietnam. Sie stammen aus einer Privatsammlung aus Zepernick.

Zusammengestellt von Friederike Höhn.

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(3) Artikel Name Ihr Kommentar
1. Tierwohl in der Kirche Thomas Berg Meine Hühner schlachte ich selbst, auch wenn sie nicht auf das Wurstbrot kommen. Das ist der schmerzliche unvermeidliche Schritt auf dem Weg vom Kücken zum Braten. Meine Hühner werden natürlich auch nicht schon nach vier bis sechs Wochen geschlachtet wie das inzwischen leider normale Industriehuhn.

Trotzdem: Ganz rund ist die Argumentation wohl nicht, die hier die vegetarische Ernährung aus der Bibel begründen will. Schon im 3. Kapitel der Bibel - noch im Garten Eden - bekommen Adam und Eva von Gott selbst Röcke aus Fellen geschneidert. Wenige Verse später lesen wir, daß ihr zweitgeborener Sohn Abel Schäfer wurde. Ganz sicher hat er Schafe auch zum Schlachten gehalten. Er opfert jedenfalls vom Fett der Erstlinge der Herde auf dem Altar, was Gott wohlgefällig anschaut.

Ganz nebenbei und völlig unbiblisch brauchen wir mehr Tiere auf der Weide der Artenvielfalt wegen. Ohne Weidetiere verarmt die biologische Ausstattung unserer Landschaft was man in unseren Breiten heute schon beobachten kann. Insekten fehlen, die der Tierhaltung folgen. Daher fehlen die Insektenfressenden Vögel, Fledermäuse usw. Genau deswegen hält der Naturschutzverein dem ich vorstehe auch mehrere Rinder- bzw. Wasserbüffelherden (derzeit ca. 360 Tiere).

Was weniger werden muß ist die Massentierhaltung in optimierten HiTec-Ställen, die klimaschädlich ist, die Tiere zur Ware degradiert und in den Schlachtfabriken und dem Transport dahin das oft beklagte Tierleid zur Folge hat.

Unsere Tiere werden jedenfalls zur Schlachtung auf der Weidefläche geschossen und erst dann zum Fleischer gefahren.

Ethische Entscheidungen kennen eben nicht nur das Entweder-Oder sondern auch manche Möglichkeit dazwischen.
2. Proberaumsuche Chrissi Suche Proberaum, um christlichen worship zu machen. Spiele seit 11 Jahren Schlagzeug und möchte gerne weitermachen. Gibt es Hilfe und Unterstützung von ihrer Seite aus? Über Ratschläge und gute Nachrichten, würde ich mich freuen! Lg, Chrissi
3. Idenschmiede der Nordkirche Wolfgang Banse Nicht alles was man auf gibt, ist gut so heißen. Glieder der Kirche, hier Nordkirche wurden in den Entscheidungsprozess nicht einbezogen.Demokratie, hier Basiskirche lässt nach wie vor zu wünschen in den Gliedkirchen der EKD.

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