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Das Jahr der Königin

13.01.2021

Musik. Die Orgel ist das Instrument des Jahres 2021. In Berlin und Brandenburg wird das mit vielen Veranstaltungen gefeiert

Berlin/epd/dk Im Berliner Musikinstrumenten-Museum am Potsdamer Platz wurde am vergangenen Montag offiziell das „Instrument des Jahres“, die Orgel, sowie das Begleitprogramm, das sich die beiden Landesmusikräte in Brandenburg und Berlin dazu überlegt haben, vorgestellt. Museumsdirektorin Conny Restle spielte zum Auftakt auf einer der 50 Orgeln, die sich im Museum befinden. Für sie ist die Orgel „das größte und farbenprächtigste im Konzert der Instrumente“. Bis zum 24. Oktober wird in ihrem Haus die passende Sonderausstellung „Klang. Kunst. Konstruktion“ zu sehen sein.

In diesem Jahr trägt erstmals ein Tasteninstrument den Titel „Instrument des Jahres“, gewählt von zwölf Landesmusikräten. Die Orgel gilt als „Königin der Instrumente“. Die meisten Exemplare sind einzigartig, weil sie speziell für einen architektonischen Raum erbaut wurden, in dem sie erklingen sollen. Der Klang wird dabei durch Pfeifen erzeugt, durch die ein Luftstrom geblasen wird. Seit 2017 sind Orgelmusik und Orgelbau durch die Unesco als Immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Die meisten Orgeln befinden sich in Kirchen. Aber es gibt auch Kinoorgeln, wie die im Kino Babylon in Berlin-Mitte oder die vielen Drehorgeln, die vor 100 Jahren noch in den Hinterhöfen der Stadt erklangen, wie Bischof Christian Stäblein in einem Grußwort sagte. Er ist neben Erzbischof Heiner Koch einer der Schirmherren des Orgeljahres in Berlin und Brandenburg. 

Mit zahlreichen Veranstaltungen sollen in diesem Jahr die unterschiedlichen Orgeln in Berlin und Brandenburg möglichst vielen Menschen vorgestellt werden. 365 Orgelkonzerte finden im Rahmen des „Orgelbandes“ statt: Gemeinsam mit dem Erzbistum Berlin und der EKBO wurde für jeden Tag in 2021 eine Veranstaltung rund um die Orgel geplant. Auch jüngere Menschen sollen in diesem Jahr mit unterschiedlichen Programmen explizit angesprochen werden. Es gibt zum Beispiel ein Projekt, bei dem 365 Schulklassen jeweils eine Orgel in der Stadt besuchen. Darüber hinaus wurde eine App entwickelt, in der bereits 300 Orgeln gelistet sind und mit der interaktive Orgelrundgänge möglich sind. 

Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) würdigte die Orgel-Landschaft in der Hauptstadt als einzigartig. Mit mehr als 800 bespielbaren und 1435 dokumentierten Orgeln sei Berlin die größte Orgelstadt Deutschlands. In Brandenburg gibt es nach Schätzung des Landesmusikrates rund 1500 Orgeln. Eine genaue Bestandsaufnahme soll in diesem Jahr erfolgen. Hinzu kommen mehrere Orgelbau-Werkstätten. In Berlin und Brandenburg gibt es eine bemerkenswerte Geschichte im Orgelbau. In den vergangenen fünf Jahren flossen mehr als 700000 Euro vom Land in Restaurierung oder Anschaffung von Instrumenten.

Bischof Stäblein würdigte auch das Engagement der gut 190 Organisten und Organistinnen in der Landeskirche, der Orgelbauer sowie der Ehrenamtlichen, die dafür sorgten, dass die zahlreichen, zum Teil sehr alten Instrumente weiter klingen. Die Orgellandschaft sei „die vielleicht lebendigste Kultur überhaupt“, weil sie in vielen Orten gepflegt werde. Orgelmusik lade zum Träumen ein, indem sie Raum für eine andere Welt schaffe, so Stäblein. 

Orgelband: „Orgelpunkt“. Musik und Andacht. Mit Dietmar Hiller an der Fleiter-Orgel. Sonntag, 17. Januar, 17 Uhr, Heilig-Kreuz-Kirche (kath.), Malchower Weg 22, Berlin-Hohenschönhausen.
Alle Termine unter www.landesmusikrat-berlin.de

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1. Wissen, wo sie herkommen Wolfgang Banse Jüdische Religionslegerinnen und Religionslehrer sollten verstärkt an staatlichen, wie an privaten Schulen eingesetzt werden.
2. Wer zuerst Wolfgang Banse Zuerst sollten alle als gefährdete Personen, hier Kranke, Menschen mit einem Handicap, Ältere geimpft werden. Pfarrerinnen und Pfarrer sollten Interims sein, eine, einer unter gleichen-deshalb keine vorrangige Impfung dieser Berufssparte
3. Pfarrerberuf kommt nicht in Frage Wolfgang Banse Warum ergreift man den Beruf einer Pfarrerin, eines Pfarrers?!Häufig spricht man , dass man sich von Gott berufen fühlt zu diesem Beruf. Nur jede, jeder wei0, dass man dies nicht beweisen kann. Oft fühlt man sich selbst berufen, aber auf Gott zu verweisen ist sehr bedenklich.

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