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RSSPrint

Eine Landschaft voller Kirchenruinen

06.05.2020

Das Kriegsende im Oderbruch, die Schicksale der Kirchen und das Leid der Menschen.

Von Reinhard Schmook

Als am 31. Januar 1945 sowjetische Vorausabteilungen bei Kienitz das Westufer der Oder erreicht hatten und von dort nicht wieder vertrieben werden konnten, begann für die Menschen im Oderbruch und den angrenzenden Gegenden des Kreises Lebus eine Leidenszeit sondergleichen. Das sonst so beschauliche Oderbruch wurde Kampfgebiet, erlebte tausendfachen Tod und Verderben und zeigte sich nach den schweren Kämpfen als Landschaft voller Kriegsruinen, in denen die von der Flucht zurückkehrenden Bewohner hausten. 

,,Es war der 7. Mai 1945, als wir unser Dorf wiedersahen. Schon von Weitem fiel uns auf, dass der Kirchturm nicht mehr zu sehen war“, schrieb eine Augenzeugin aus Schönfließ. „Der Ort, wo ich meine Kindheit verlebte, bot einen Anblick, den ich nie vergessen werde. Der Kirchturm war wie abgerissen, seine Trümmer waren in das Kirchenschiff gestürzt, wo wir Weihnachten noch alle zum Gottesdienst gewesen waren.“

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Artikelkommentare

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1. Das glauben wir - das lehnen wir ab Jürgen Rhode Vielen Dank für diese klarstellenden Sätze, sie waren und sind lange überfällig. In der Form erinnern sie mich etwas an die Barmer Erklärung 1934, die auch in entscheidungsschwerer Zeit geschrieben wurde. Der jetzige Artikel spricht die überlebenswichtigen Themen dringlich an fern von jeglicher Kleinkariertheit. Verkündigung, wie ich sie mir wünsche!
2. Das glauben wir - das lehnen wir ab Jürgen Rhode Vielen Dank für diese klarstellenden Sätze, sie waren und sind lange überfällig. In der Form erinnern sie mich etwas an die Barmer Erklärung 1934, die auch in entscheidungsschwerer Zeit geschrieben wurde. Der jetzige Artikel spricht die überlebenswichtigen Themen dringlich an fern von jeglicher Kleinkariertheit. Verkündigung, wie ich sie mir wünsche!
3. Das glauben wir. Das lehnen wir ab. Carola Vonhof Guten Morgen,
wie ich sehe, haben wir für unser kommendes Gemeindeinfo genau das richtige Thema gewählt. Vielen Dank den beiden Autoren für diesen Beitrag und herzliche Grü´ße
Carola Vonhof

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