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RSSPrint

Eine Landschaft voller Kirchenruinen

06.05.2020

Das Kriegsende im Oderbruch, die Schicksale der Kirchen und das Leid der Menschen.

Von Reinhard Schmook

Als am 31. Januar 1945 sowjetische Vorausabteilungen bei Kienitz das Westufer der Oder erreicht hatten und von dort nicht wieder vertrieben werden konnten, begann für die Menschen im Oderbruch und den angrenzenden Gegenden des Kreises Lebus eine Leidenszeit sondergleichen. Das sonst so beschauliche Oderbruch wurde Kampfgebiet, erlebte tausendfachen Tod und Verderben und zeigte sich nach den schweren Kämpfen als Landschaft voller Kriegsruinen, in denen die von der Flucht zurückkehrenden Bewohner hausten. 

,,Es war der 7. Mai 1945, als wir unser Dorf wiedersahen. Schon von Weitem fiel uns auf, dass der Kirchturm nicht mehr zu sehen war“, schrieb eine Augenzeugin aus Schönfließ. „Der Ort, wo ich meine Kindheit verlebte, bot einen Anblick, den ich nie vergessen werde. Der Kirchturm war wie abgerissen, seine Trümmer waren in das Kirchenschiff gestürzt, wo wir Weihnachten noch alle zum Gottesdienst gewesen waren.“

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1. Er kommt, sieht und hört zu Wolfgang Banse Eine Einarbeitungsszeit wird jede/jeden Neue/ Neuen wird zu gestanden.Kommen, sehen. zu hören ist aber auf Dauer nicht angebracht. Pragmatismus ist gefragt. Suchet der Kirche und deren Glieder Bestes.
2. was meinen Sie damit? Dr. Gertrud Gumlich ich gebe Uli Frey vollkommen recht. Nur:
wie (wieder-)belebt man eine Friedensbewegung?
3. Obdachlose Wolfgang Banse Menschen ohne Obdach haben es schwer, jetzt besonders wo die Corona Pandemie ausgebrochen ist. Menschen ohne Obdach bedürfen der Hilfe, nicht nur während der kalten Jahreszeit.Leistungen die von den Kirchen erbracht werden im Bezug Versorgung von Obdachlosen sind überwiegend Fremdfinanzierungen, auch was die Lebensmittel betrifft, hier die Tafel. Aus eigenen Mitteln, hier Etat wird kaum etwas finanziert.

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