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Einer für alle

13.01.2021

Der Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg, gemeinsam für Berlin e.V., der Internationale Konvent und die Evangelische Allianz in Berlin laden zum Gebets­event Eins – diesmal digital. Johanna Friese hat mit Mitinitiatorin Pfarrerin Michaela Fröhling, Referentin für den missionarischen Dienst der EKBO, darüber gesprochen.

Frau Fröhling, für wen ist das Gebetsevent gedacht?

Für alle, die neugierig sind, überhaupt mal zu beten und ebenso für alle, die gewohnt sind zu beten, aber Neues ausprobieren wollen: etwa das Zungengebet, Taizégebet, Ignatianisches Gebet oder den afrikanischen Lobpreis.

Was bringt das?

Wir wollen den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus nach vorne stellen und gleichzeitig zeigen: Es gibt viele Möglichkeiten zu Jesus Christus zu kommen. Das fördert Respekt und Demut.

Wofür betet Ihr gemeinsam?

Für die Stadt Berlin und für­einander. Es hat auch einen sozialen, politischen Aspekt. So beten wir für Straffällig Gewordene, für Menschen am Rande der Gesellschaft. Wir beten für Prostituierte und fragen, was Berlin braucht.

Wie kann ich mitmachen?

Ganz spontan, vom Auto aus, im Wohnzimmer, von überall, mit dem Smartphone. Erst wird ein ökumenischer Gottesdienst gestreamt, anschließend gibt es Gebetsräume zum Ausprobieren. Über den Link kann sich jeder problemlos zuschalten, aber auch wieder rausgehen, wenn man nicht mehr möchte.

Wie hilft Beten in diesen Zeiten?

Es ist ein Forum für Vertrauen. Eine Möglichkeit, mich wieder selbst zu justieren. Es ist gut für Hoffnungen, Gedanken, Ängste einen Ansprechpartner zu haben, der mich hört.

Hat Corona das Bedürfnis nach Gebeten verstärkt?

Es bringt uns auf jeden Fall mehr in die Häuslichkeit und in die Stille. Viele fragen sich, was ihnen Halt und Mut gibt. Da sagen manche vielleicht, schauen wir doch mal, was das bedeuten könnte, wenn Christinnen und Christen außerhalb ihrer selbst Kraft und Hilfe finden.

Zum vierten Mal findet das Gebetsevent statt, was ist diesmal anders?

Bisher waren wir in der Baptistischen Gemeinde Schöneberg zu Gast. Diesmal streamen wir pandemiebedingt aus dem Berliner Dom, das ist also schon neu. Hinzu kommt, dass der Arbeitskreis christliche Kirchen in Deutschland und die Evangelische Allianz Deutschlands uns als geeignete Gelegenheit nutzen, deren hintereinander liegende Gebets­wochen symbolisch zu verschränken. Es ist als eine Art Stabübergabe und Brückenschlag geplant. Das passt zu unserem Anliegen, denn wir werben ja für Verständigung unter Christinnen und Christen.

Was bedeutet Ihnen das Gebet persönlich?

Dauerhaftes Gespräch, es gehört zu meinem Alltag, zu meinem Leben. Dies mit anderen zu teilen, in einer behutsamen achtsamen Weise, verbindet mich existenziell und hoffnungsvoll mit anderen.

Das Gebetsevent Eins findet am Samstag, 16. Januar statt.
16 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst als Stream aus dem Berliner Dom
www.berlinerdom.de/live-uebertragung-aus-dem-berliner-dom/
17–18 Uhr: Gebetsräume unter: www.einsfuerberlin.de

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1. Wissen, wo sie herkommen Wolfgang Banse Jüdische Religionslegerinnen und Religionslehrer sollten verstärkt an staatlichen, wie an privaten Schulen eingesetzt werden.
2. Wer zuerst Wolfgang Banse Zuerst sollten alle als gefährdete Personen, hier Kranke, Menschen mit einem Handicap, Ältere geimpft werden. Pfarrerinnen und Pfarrer sollten Interims sein, eine, einer unter gleichen-deshalb keine vorrangige Impfung dieser Berufssparte
3. Pfarrerberuf kommt nicht in Frage Wolfgang Banse Warum ergreift man den Beruf einer Pfarrerin, eines Pfarrers?!Häufig spricht man , dass man sich von Gott berufen fühlt zu diesem Beruf. Nur jede, jeder wei0, dass man dies nicht beweisen kann. Oft fühlt man sich selbst berufen, aber auf Gott zu verweisen ist sehr bedenklich.

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