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Evangelische Kirche startet Hackathon für Zukunftsideen

48 Stunden unter dem Hashtag #glaubengemeinsam

Foto: Pixabay

Hannover/epd Erstmals ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zu einem Hackathon auf, um deutschlandweit Ideen für die Zukunft des Gemeindelebens zu entwickeln. "Wir wollen mutig und innovativ an Ideen arbeiten wie Glaube, Gemeinde und Gemeinschaft vor Ort - egal ob analog oder digital - gelebt werden kann", sagte Mitinitiatorin Anna Heinrich am Mittwoch laut Mitteilung der EKD.

Der Begriff "Hackathon" ist eine Wortneuschöpfung und setzt sich aus dem englischen Begriff "Hack" (deutsch: Kniff) und "Marathon" zusammen. Bei Hackathons verabreden sich interessierte Nutzer im Internet, um gemeinsamen online an Lösungen, Ideen und Konzepten für Probleme und Herausforderungen zu arbeiten. Der Hackathon der EKD findet vom 3. bis 5. April unter dem Hashtag #glaubengemeinsam statt.

Ziel sei es, dass nach 48 Stunden möglichst vielfältige Ergebnisse rund um #glaubengemeinsam entwickelt worden sind. "Alles ist möglich von einer Ideenskizze, einem neuen Projekt deiner Gruppe vor Ort bis hin zu einer fertig programmierten Plattform", sagte Heinrich, die Jugenddelegierte in der EKD-Synode ist. Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm lud Interessierte per Youtube-Video zu dem Ideenwettbewerb im Internet ein.

Vielen falle derzeit wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie das Dach auf den Kopf, das sei eine gute Möglichkeit, sich am Hackathon zu beteiligen, sagte er in der Videobotschaft. Auch die Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, rief am Mittwoch Interessierte auf Twitter zur Teilnahme auf.

Der Hackathon wird veranstaltet von den Jugenddelegierten in der EKD-Synode in Kooperation mit der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi), dem Fresh X Netzwerk e. V., dem Bistum Hildesheim und dem Barcamp Kirche Online. Unterstützt wird der Hackathon von den evangelischen Landeskirchen.

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1. Späte Einsicht Wolfgang Banse Was geschehen ist , dass kann nicht ungeschehen gemacht werden.Mit verzeihen entschuldigen ist es nicht getan .Konsequenzen sollte dieses Vorgehen zur folge haben.Eine nachträgliche neue Friedhofsordnung zu verabschieden, im Hinblick auf den eingetretenen Fall , löst das Prolem nicht. Denken , sollte in der EKBO zum Ausdruck kommen, hier Frau Bammel, Herr Stäblein.
2. Impfbemühungen nicht unter laufen Wolfgang Banse Die evangelische Kirche sollte sich von der Schwesterkirche im Römisch katholischen Glauben dahin unterscheiden, dass es keinen Cheftheologen gibt, hier Papst bei der Römisch katholischen Kirche.Nicht eine, einer denkt, wie es in der Evangelischen Kirche weiter geht, sondern alle sollten eingebunden werden, was das denken betrifft, im Hinblick auf das Priestertum aller Gläubigen.
3. Ist die geplante Reform... Wolfgang Banse Kirche findet nicht im Konsistorium der EKBO statt, in der Synode, sondern vor Ort.Kirchengemeinden sollten den Synodalen, der Kirchenleitung die Stirn zeigen, wie groß eine Kirchengemeinde des KÖR zu sein hat. Wir sind kirche, hier Basis bestimmt was Kirchengemeinde ist, beinhaltet.

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