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Evangelische Kirche startet Hackathon für Zukunftsideen

02.04.2020

48 Stunden unter dem Hashtag #glaubengemeinsam

Hannover/epd Erstmals ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zu einem Hackathon auf, um deutschlandweit Ideen für die Zukunft des Gemeindelebens zu entwickeln. "Wir wollen mutig und innovativ an Ideen arbeiten wie Glaube, Gemeinde und Gemeinschaft vor Ort - egal ob analog oder digital - gelebt werden kann", sagte Mitinitiatorin Anna Heinrich am Mittwoch laut Mitteilung der EKD.

Der Begriff "Hackathon" ist eine Wortneuschöpfung und setzt sich aus dem englischen Begriff "Hack" (deutsch: Kniff) und "Marathon" zusammen. Bei Hackathons verabreden sich interessierte Nutzer im Internet, um gemeinsamen online an Lösungen, Ideen und Konzepten für Probleme und Herausforderungen zu arbeiten. Der Hackathon der EKD findet vom 3. bis 5. April unter dem Hashtag #glaubengemeinsam statt.

Ziel sei es, dass nach 48 Stunden möglichst vielfältige Ergebnisse rund um #glaubengemeinsam entwickelt worden sind. "Alles ist möglich von einer Ideenskizze, einem neuen Projekt deiner Gruppe vor Ort bis hin zu einer fertig programmierten Plattform", sagte Heinrich, die Jugenddelegierte in der EKD-Synode ist. Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm lud Interessierte per Youtube-Video zu dem Ideenwettbewerb im Internet ein.

Vielen falle derzeit wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie das Dach auf den Kopf, das sei eine gute Möglichkeit, sich am Hackathon zu beteiligen, sagte er in der Videobotschaft. Auch die Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, rief am Mittwoch Interessierte auf Twitter zur Teilnahme auf.

Der Hackathon wird veranstaltet von den Jugenddelegierten in der EKD-Synode in Kooperation mit der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi), dem Fresh X Netzwerk e. V., dem Bistum Hildesheim und dem Barcamp Kirche Online. Unterstützt wird der Hackathon von den evangelischen Landeskirchen.

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(3) Artikel Name Ihr Kommentar
1. Er kommt, sieht und hört zu Wolfgang Banse Eine Einarbeitungsszeit wird jede/jeden Neue/ Neuen wird zu gestanden.Kommen, sehen. zu hören ist aber auf Dauer nicht angebracht. Pragmatismus ist gefragt. Suchet der Kirche und deren Glieder Bestes.
2. was meinen Sie damit? Dr. Gertrud Gumlich ich gebe Uli Frey vollkommen recht. Nur:
wie (wieder-)belebt man eine Friedensbewegung?
3. Obdachlose Wolfgang Banse Menschen ohne Obdach haben es schwer, jetzt besonders wo die Corona Pandemie ausgebrochen ist. Menschen ohne Obdach bedürfen der Hilfe, nicht nur während der kalten Jahreszeit.Leistungen die von den Kirchen erbracht werden im Bezug Versorgung von Obdachlosen sind überwiegend Fremdfinanzierungen, auch was die Lebensmittel betrifft, hier die Tafel. Aus eigenen Mitteln, hier Etat wird kaum etwas finanziert.

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