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RSSPrint

Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

27.02.2020

Sieben Wochen "So viel du brauchst"

Der Klimawandel verursacht Leiden, denn er gefährdet das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen. Klimaschutz macht Verzicht erforderlich. Aber immer wieder ist er ein Gewinn, wenn es gelingt, alleine oder in der Gemeinschaft das Leben klimafreundlicher zu gestalten. Wie viel brauchen Sie, um im Leben im Einklang mit sich selbst, Ihren Mitmenschen und der Umwelt zu sein?

Die Fastenaktion "So viel du brauchst" lädt in diesem Jahr wieder ein den Klimaschutz in den Mittelpunkt der Fastenzeit zu stellen. Jede der Sieben Wochen steht dabei unter einem anderen Thema. 

Ökologischer Fußabdruck

Die erste Woche steht unter dem Leitsatz „Eine Woche Zeit für meinen ökologischen Fußabdruck.“ Wir Menschen in Deutschland verursachen im Schnitt 11 Tonnen Klimagase im Jahr, der eine nur 5 Tonnen und weniger, die anderen 18 Tonnen und mehr, je nach Lebensstil.

Wer seinen ökologischen Fußabdruck genauer bestimmen will, kann ihn hier mit dem CO2-Rechner ermitteln: https://klimaktiv.co2-rechner.de/de_DE/.

Unsere Redakteurin Karola Kallweit hat ihren Fußabdruck berechnet und sich Gedanken über ihren CO2-Verbrauch gemacht. Hier geht’s zur Kolumne.  

Energie

Die zweite Woche befasst sich mit dem Thema „Eine Woche Zeit für mehr Energie“.

Wo kann ich konkret Energie einsparen?

  • weniger heizen/sich wärmer anziehen
  • Duschtemperatur reduzieren
  • Stoßlüften statt Kippen
  • Lichtquellen auf sparsame LEDs umstellen 


Unser studentischer Mitarbeiter Vincent Pritsch hat seinen Haushalt klimafreundlicher und effizienter gemacht. Hier geht’s zur Kolumne.

Lebensmittel

Das Motto der dritten Woche lautet „Eine Woche Zeit für Lebensmittelretten“. In Deutschland landet jedes zehnte Lebensmittel in der Tonne. Dies ist nicht nur unverantwortlich, sondern die durch die Herstellung von Nahrungsmittel verbrauchten Ressourcen werden dadurch sinnlos verschwendet.

Wie kann ich mit Lebensmitteln sorgsam umgehen?

  • abgelaufene Produkte kaufen, etwa im Lebensmittelrettersupermarkt Sir Plus 
  • Restekochen
  • richtige Lagerung
  • Speiseplan/Einkauf planen


Karola Kallweit testet in dieser Woche mal etwas ganz Neues. Hier geht’s zur Kolumne.

Faire Informations- und Kommunikationstechnologie

In der vierten Woche geht es um „Eine Woche Zeit für faires Informations- und Kommunikationstechnologien“. Machen wir uns bewusst, welchen Einfluss Computer, Internet und elektronische Medien auf unsere Umwelt und unser Klima haben.

Wie kann ich durch einen bewussten Umgang mit IT viel Energie und Rohstoffe sparen?

  • weniger Onlinezeit (Betrieb von Rechenzentren und die Nutzung von Websuchen verbraucht viel Energie)
  • Stromverbrauch meines PCs berechnen: www.co2online.de
  • elektronische Geräte solange wie möglich benutzen und reparieren statt neu kaufen
  • weniger IT im Haus: aussortieren und teilen 


Vincent Pritsch räumt in dieser Woche mit Elektroschrott auf. Hier geht’s zur Kolumne.

Mobilität

Die fünfte Woche handelt von „Eine Woche Zeit für eine andere Mobilität“.

Wie kann ich mich umweltfreundlich bewegen?

  • Mobilitäts-Tagebuch – Nehme ich für Fahrten unter 3 Kilometern das Auto? Eine Vorlage finden Sie unter www.klimafasten.de
  • Urlaub planen und klimafreundlich verreisen
  • Frühjahrs-Check Fahrrad
  • freiwilliges Autobahn Tempolimit 130 km/h


Karola Kallweit schreibt über weniger Schadstoffe und leere Autobahnen. Hier geht’s zur Kolumne.

Plastikfreies Leben

Die sechste Woche hat das Thema „Eine Woche Zeit für ein plastikfreies Leben“. Jeder Deutsche produziert jährlich etwa 38 Kilogramm Plastikverpackungsmüll.

Wie kann ich meinen Plastikverbauch reduzieren?

  • plastikarm einkaufen (Bauwollsäcken für Obst, Gemüse, Brot und Brötchen)
  • unnötiges Plastik vermeiden, etwa durch einen Mehrweg- statt Plastikstrohhalm, durch Wachstuch statt Frischhaltefolie
  • Plastikmüll der letzten Woche messen – Welche Verpackung ärgert mich besonders?


Vincent Pritsch zieht eine kritische Bilanz und ändert den Plastik-Verbrauch. Hier geht’s zur Kolumne.


Gemeinsame Veränderungen

In der siebten Woche geht es um „Eine Woche Zeit für gemeinsame Veränderungen“. Am Osterfest freuen wir uns darüber, dass es jemanden gibt, der uns Kraft für Veränderung schenkt und uns erinnert, dass wir zum Segen für unsere Mitgeschöpfe, Menschen, Tiere und Pflanzen werden können.

Was kann ich tun?

  • Spaziergang mit Familie/Freunden/Mitbewohnenden
  • Erfahrung vom Klimafasten mit anderen teilen
  • ökologischen Fußabdruck erneut berechnen: Gibt es Veränderungen?

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Artikelkommentare

(3) Artikel Name Ihr Kommentar
1. Er kommt, sieht und hört zu Wolfgang Banse Eine Einarbeitungsszeit wird jede/jeden Neue/ Neuen wird zu gestanden.Kommen, sehen. zu hören ist aber auf Dauer nicht angebracht. Pragmatismus ist gefragt. Suchet der Kirche und deren Glieder Bestes.
2. was meinen Sie damit? Dr. Gertrud Gumlich ich gebe Uli Frey vollkommen recht. Nur:
wie (wieder-)belebt man eine Friedensbewegung?
3. Obdachlose Wolfgang Banse Menschen ohne Obdach haben es schwer, jetzt besonders wo die Corona Pandemie ausgebrochen ist. Menschen ohne Obdach bedürfen der Hilfe, nicht nur während der kalten Jahreszeit.Leistungen die von den Kirchen erbracht werden im Bezug Versorgung von Obdachlosen sind überwiegend Fremdfinanzierungen, auch was die Lebensmittel betrifft, hier die Tafel. Aus eigenen Mitteln, hier Etat wird kaum etwas finanziert.

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