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Fragen Sie den Rabbi oder die Pfarrerin!

Interviews und Zoomrunden zur jüdisch-christlichen Kampagne #beziehungsweise

Nächster Online-Dialog am Mittwoch, 12. Januar, 19 Uhr

Das Thema: Ritual für das Leben: Brit Mila beziehungsweise Taufe (Verbunden mit Namensgebung beziehungsweise Namenstag)

Brit Mila, die Beschneidung neugeborener Söhne, symbolisiert im Judentum den Bund mit Gott. Für die Mädchen bekräftigt die Feier der Namensgebung die Zugehörigkeit zum Bund. Im Christentum besiegelt die Taufe die Aufnahme in die Gemeinschaft mit Jesus Christus und der Kirche. Auf ewig verbunden!

Unsere Gäste sind: Theresa Dittmann, Pfarrerin in der Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf in Berlin-Steglitz und im Institut Kirche und Judentum Berlin, und Dr. Jehoshua Ahrens, orthodoxer Rabbiner in Darmstadt und ehrenamtlicher Direktor für Zentraleuropa des Zentrums für jüdisch-christliche Verständigung und Kooperation. Es moderiert Paula Nowak, Studienleiterin für Religionspädagogik im Amt für kirchliche Dienste.

Anmelden können Sie sich per E-Mail:   dialog(at)wichern.de


Die ökumenische Kampagne #beziehungsweise - jüdisch-christlich: näher als du denkst startet bundesweit im Januar 2021, in dem Jahr, in dem Jüdinnen und Juden das Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland begehen. Das Ziel der Kampagne: Vor­urteile gegenüber dem Judentum abbauen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede ­entdecken. Besonders gut lässt sich das bei religiösen Festen erkunden. Deshalb erscheint jeden Monat ein Plakat zu je einem jüdischen und einem christlichen Fest. Gemeinden hängen es in die Schaukästen. Die Evangelische Wochenzeitung „die Kirche“ startet dazu eine begleitende Reihe.

Journalist*innen fragen Rabbiner oder Rabbinerin und Pfarrerin oder Pfarrer, was ihnen das jeweilige Fest bedeutet und wie sie es feiern. Die Doppelinterviews veröffentlicht die Redaktion einmal im Monat in der Kirchenzeitung. Das erste erschien in der ersten Ausgabe des Jahres zum 10. Januar. Jeden Monat lädt „die Kirche“ Leserinnen und Leser zu einem Zoom-Gespräch mit den beiden Gesprächspartnern ein. Da lässt sich das Thema weiter vertiefen und jede*r kann im Chat selbst Fragen stellen.

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(3) Artikel Name Ihr Kommentar
1. Gratwanderun:eigene Freiheit und Einsatz für andere Wolfgang Banse Nicht nur alles nehmen, sondern auch was geben, hier die Einführung eines Pflichtdienstes
Ich stimme Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier uneingeschränkt zu, was seine Anregung im Bezug auf die Einführung eines sozialen Pflichtdienstes betrifft., beiderlei Geschlechts.Unserre gesellschaft wird immer kälter, hier sollte entgegen gewirkt werden, was ein sozialer Pflichtdienst betrifft.Dem Ego entgegen wirken, für andere da sein, Menschen mit einem handicap, Kranke, Ältere, Obdachlose...Dieser soziale Pflichtdienst sollte mindestens ein halbes, längstens ein ganzes Jahr dauer. Die diensttuenten sollten eine monatliche finanzielle Pauschale dafür erhalten, in etwa 38O Euro, zusätzlich sollte die, der jenige krankenversichert, Rentenversichert sein."Wir Junge, geben euch der Gesellschaft etwas zurück, was wir empfangen haben".Vwerbände, Organisationen, Kirchen sollten der Anregung des Bundespräsidenten Steinmeier offen und aufgeschlossen gegenüber stehen, sowie die Parteien, die im Deutschen Bundestag vertreten sind.
2. Aktive Gewaltfreiheit Kees Nieuwerth Ausgezeichnet. bin ganz einverstanden!
3. Wir stehen zusammen Martin Wehlan Sehr geehrter Herr Bischof, Sie schreiben: "es geht ja nicht darum, 100 Millionen Menschen in Europa aufzunehmen." Aber bei welcher Zahl wollen Sie denn die Aufnahme in Europa stoppen ? Egal, welche Zahl dann genannt wird, man steht dann prinzipiell genauso vor demselben moralischen Dilemma wie jetzt. Was mich stört, sind die Vergleiche von afrikanischen Flüchtlingen mit ukrainischen. Wer in Afrika vor einem Krieg flieht, ist normalerweise in einem Nachbarland sicher. genauso ist es mit Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. Ein Krieg in Afrika kann also eigentlich keine Fluchtursache nach Europa sein. Dennoch gibt es eine wesentliche Fluchturasche in Afrika - und das sind die nicht vorhandenen Lebenschancen für junge Menschen aufgrund der hohen Geburtenrate. Etwa 100 Millionen Afrikaner wollen deshalb in den nächsten 10 Jahren ihre Heimat Richtung Europa verlassen - fast alles junge Männer. Ehrlichkeit beim Thema "Geflüchtete" ist die Voraussetzung dafür, dass die Geflüchteten von den Menschen der Aufnahmeländer akzeptiert werden. Ein Allgemeines Verweisen auf "Flucht als solche" bzw. die Bibel wird von der schweigenden Mehrheit als Gesinnungs-Ethik erkannt und im Stillen nicht akzeptiert, trotz des moralischen Dauerfeuers.

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