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Göttliches Echo

Gott zeigt sein wahres Gesicht. Gedanken zum Predigttext am Vierten Advent

Zu Weihnachten wird es auch mal hitzig. Foto: baby qb/unsplash
Zu Weihnachten wird es auch mal hitzig. Foto: baby qb/unsplash

Von Florian Kunz 

Ambivalente Gefühle kennzeichnen den vierten Adventssonntag. Nur zwei Tage vor dem Heiligen Abend vermengt sich die Vorfreude auf liebste Menschen mit dem Erwartungsdruck, ein gelingendes Fest wuppen zu müssen. In der Whats­App-Familiengruppe bahnen sich erste Konflikte an, weil Sonja ankündigt, ihren neuen Freund, den noch keiner kennt, mitzubringen und Paul lieber mit Kumpels feiern will. 

Auch der Klangraum der Lesungen des Vierten Advents ist vielstimmig, stellenweise dissonant. Ob als Bräutigam vorgestellt (Jesaja 62,1–5) oder als Baby im Mutterleib hüpfend (Lukas 1,25–56), die Nähe des Herrn erzeugt Freude (Philipper 4,4). In Korinth dagegen erzeugt das Fernbleiben eines anderen Herrn Frust. Wegen eines Konflikts mit der dortigen Gemeinde hat Paulus seinen Besuch storniert. Die Korinther werfen ihm vor, er rede so und handle anders. „Ja“ sagen und „Nein“ meinen?

Das ist das Hintergrundrauschen zum Predigttext, in dem Paulus gegen alle Vieldeutigkeit radikal einseitig redet. In Jesus Christus gibt’s kein „Ja“ und „Nein“, sondern nur „Ja“! Dicker unterstreichen lässt sich das kaum. Hier ist Weihnachten am Vierten Advent schon da ...

Florian Kunz ist Pfarrer der Kirchengemeinde Zum Heilsbronnen und Stellvertretener Superintendent im Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg. 

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Artikelkommentare

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1. Suchet der Stadt Bestes Wolfgang Banse Bevor man bei anderen sucht, sollte man zuerst auf den eigenen Teller schauen, im Bezug:"Suchet der Kirche Bestes". Es liegt viel im Argen, angefangen von der nicht praktizierten Inklusion in der Kirchenleitung, Fremdfinanzierung angebotener Leistungen, Kirchenbeamtentum,,,
2. Gut ist noch lange nichts Wolfgang Banse Gottesdienst ist Gottesdienst, so auch was den Gottesdienst in Aachen betrifft.Von Gottesdiensten und Andachten wird das Geschädigte, verlorene nicht unbeschädigt gemacht. Worten müssen taten folgen, nur das zählt, dies hilft den Menschen die zu Schaden gekommen sind.
3. Gelebte Inklusion in der Schule Wolfgang Banse Im großen und ganzen hinkt die EKBO. wie auch andere Gliedkirchen in der EKD der Inklusion hinterher.Die Frage stellt sich, warum sind die Evangelischen Kirchen nicht federführend was Inklusion, Rehabilitation,Integration betrifft?!

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