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Impfen in der Nachbarschaft: Landeskirche stellt Räume zur Verfügung

Bischof Stäblein besuchte Impfaktion in der Berliner Zwölf-Apostel-Gemeinde

Draußen stehen Leute mit dem Bischof bei der Impfaktion
Bei der Impfaktion trifft Bischof Christian Stäblein (links) vor der Zwölf-Apostel-Kirche auch auf Frank Zander.

Berlin, 15. Dezember 2021 – Christian Stäblein, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), besuchte heute die Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde in Berlin-Schöneberg. Diese bot in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Mitte zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Impfaktion ohne Termin an: für Menschen ohne Obdach, für Menschen aus der Nachbarschaft und spontane Impfwillige. Jeden Mittwoch gibt es in der Kirche eine Lebensmittelausgabe. Heute "gastierte" auf dem Platz vor der Kirche außerdem den Sänger und Schauspieler Frank Zander mit dem Foodtruck der Caritas und gab Weihnachtsessen an bedürftige Menschen aus.

Bischof Christian Stäblein, der selbst bereits seine dritte Impfung erhalten hat, zeigte sich "wirklich beeindruckt." Viele Menschen hätten sich schützende Kleidung gegen die Kälte, eine warme Mahlzeit und eine Impfung abgeholt – "und ein Gebet und einen Segen. Das finde ich großartig". Er dankte allen Beteiligten," dass sie diesen Raum für Begegnung geschaffen haben".

Einige Gemeinden und Einrichtungen in der EKBO hatten bereits in den vergangenen Tagen zum Impfen in ihre Räume eingeladen. Gestern startete im Kirchenkreis Prignitz eine niederschwellige Impfaktion in Kooperation mit dem Kreiskrankenhaus Prignitz. Vier Kirchen öffnen am 16. und 17. Dezember noch einmal ihre Türen für Impfungen ohne Voranmeldung. Den Auftakt machte am Dienstag die „Wunderblutkirche“ St. Nikolai in Bad Wilsnack. Zum Start wurden insgesamt rund 400 Impfdosen in den Kirchen verimpft. Der nächste Impftermin der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde in Berlin-Schöneberg ist am 12. Januar 2022 vorgesehen.

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(3) Artikel Name Ihr Kommentar
1. Gratwanderun:eigene Freiheit und Einsatz für andere Wolfgang Banse Nicht nur alles nehmen, sondern auch was geben, hier die Einführung eines Pflichtdienstes
Ich stimme Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier uneingeschränkt zu, was seine Anregung im Bezug auf die Einführung eines sozialen Pflichtdienstes betrifft., beiderlei Geschlechts.Unserre gesellschaft wird immer kälter, hier sollte entgegen gewirkt werden, was ein sozialer Pflichtdienst betrifft.Dem Ego entgegen wirken, für andere da sein, Menschen mit einem handicap, Kranke, Ältere, Obdachlose...Dieser soziale Pflichtdienst sollte mindestens ein halbes, längstens ein ganzes Jahr dauer. Die diensttuenten sollten eine monatliche finanzielle Pauschale dafür erhalten, in etwa 38O Euro, zusätzlich sollte die, der jenige krankenversichert, Rentenversichert sein."Wir Junge, geben euch der Gesellschaft etwas zurück, was wir empfangen haben".Vwerbände, Organisationen, Kirchen sollten der Anregung des Bundespräsidenten Steinmeier offen und aufgeschlossen gegenüber stehen, sowie die Parteien, die im Deutschen Bundestag vertreten sind.
2. Aktive Gewaltfreiheit Kees Nieuwerth Ausgezeichnet. bin ganz einverstanden!
3. Wir stehen zusammen Martin Wehlan Sehr geehrter Herr Bischof, Sie schreiben: "es geht ja nicht darum, 100 Millionen Menschen in Europa aufzunehmen." Aber bei welcher Zahl wollen Sie denn die Aufnahme in Europa stoppen ? Egal, welche Zahl dann genannt wird, man steht dann prinzipiell genauso vor demselben moralischen Dilemma wie jetzt. Was mich stört, sind die Vergleiche von afrikanischen Flüchtlingen mit ukrainischen. Wer in Afrika vor einem Krieg flieht, ist normalerweise in einem Nachbarland sicher. genauso ist es mit Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. Ein Krieg in Afrika kann also eigentlich keine Fluchtursache nach Europa sein. Dennoch gibt es eine wesentliche Fluchturasche in Afrika - und das sind die nicht vorhandenen Lebenschancen für junge Menschen aufgrund der hohen Geburtenrate. Etwa 100 Millionen Afrikaner wollen deshalb in den nächsten 10 Jahren ihre Heimat Richtung Europa verlassen - fast alles junge Männer. Ehrlichkeit beim Thema "Geflüchtete" ist die Voraussetzung dafür, dass die Geflüchteten von den Menschen der Aufnahmeländer akzeptiert werden. Ein Allgemeines Verweisen auf "Flucht als solche" bzw. die Bibel wird von der schweigenden Mehrheit als Gesinnungs-Ethik erkannt und im Stillen nicht akzeptiert, trotz des moralischen Dauerfeuers.

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