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In kleinen Schritten

12.02.2020

Die evangelische Gemeinde im polnischen Lubań, unweit von Görlitz, kämpft um den Erhalt ihrer Kirche

Von Irmela Hennig

Diese Köpfe – wer ist das nur? Stumm blicken sie von Säulen hinab auf den Altar. Vielleicht waren sie die Zuschauer eines großen Dramas. Der Pest und ihrer Toten. Die raffte 1553 und 1613 viele Menschen hin in Lauban. Wenn die Leichen in der Kirche aufgebahrt wurden, kamen nur der Pfarrer und eventuell ein Helfer zum Trauergottesdienst. Zu groß war die Gefahr der Ansteckung. Um die Bürger zu ersetzen, könnten die Köpfe an die Säulen gekommen sein. Das ist zumindest eine Theorie für dieses künstlerische Geheimnis in der Jungfrau-Maria-Kirche. Die Köpfe könnten aber auch Apostel wie Petrus und Paulus zeigen. 

Die älteste Kirche im polnischen Lubańs (Lauban), 20 Autominuten östlich von Görlitz, gibt der Gemeinde einige Rätsel auf, sagt Pfarrer Cezary Królewicz. Bei Restaurierungsarbeiten wurden vor einiger Zeit Namensinschriften entdeckt; ­erforscht seien die noch nicht. ­Außerdem fand man aufgemalte Weihe- oder Apostelkreuze, auch dazu fehlen Hintergründe. Sie sollen, wie die Inschriften, bei einer künftigen Restaurierung erhalten bleiben. (...)

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