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Mit mittelalterlicher Pilgermusik unterwegs

Seminar und Wanderung. Einblicke in alte Pilgertraditionen

Foto: Susanne Atzenroth

Von Susanne Atzenroth

Was macht die Faszination des Pilgerns aus? Was bewegte die Menschen im Mittelalter, sich auf die oft langen Wege zu machen? 

Diesen Fragen möchte Pilgerbegleiterin Heike Mohaupt-Wonnemann auf einer Pilgerwanderung am 31. Juli nach Bad Wilsnack nach­spüren. Denn nicht nur Santiago de Compostela, Rom und Jerusalem waren seinerzeit wichtige Pilgerziele, auch zur Wunderblutkirche in Bad Wilsnack pilgerten Menschen, um Heilung zu erflehen oder Buße zu tun. Die Musik spielte dabei eine große Rolle. „Wallfahrten im Mittelalter folgten oft einer festgelegten Choreographie. Es gab Lieder, die zum Beginn der Wanderung gesungen wurden, Psalmen begleiteten die Pilgernden auf dem Weg und jubelnde Musik erwartete die Ankommenden am Ziel“, erklärt Burkard Wehner, künstlerischer Leiter des Berliner Vokalensembles „Vox Nostra“. 

In der Seminarreihe „Musik der Stille“ möchte die Gruppe unter anderem Pilger­musik des Mittelalters erlebbar machen. 

Das Seminar findet vom 23.–24. Juli in der Kapelle der Versöhnung in der Bernauer Straße 4 in Berlin statt. Die Pilgerwanderung am 31. Juli nimmt das Thema auf und so werden musikalische Impulse die Pilgernden auf ihrem Weg von Glöwen nach Bad Wilsnack begleiten. Bei ihrer Ankunft erleben sie in der Wunderblutkirche eine Andacht mit mittel­alterlichen Pilgerliedern.  

„Wir wollen eine Pilgerreise im Kleinen unternehmen, um uns der Faszination des Pilgerns anzunähern“, so Heike Mohaupt-Wonnemann. Mit der Bahn geht es morgens um 8 Uhr vom Berliner Hauptbahnhof nach Glöwen, von wo aus die 20 Kilometer lange Pilgerwanderung startet, die die Pilgerbegleiterin zusammen mit der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion und der Berliner Versöhnungsgemeinde anbietet.  Erwartet wird die Pilgergruppe von „Vox Nostra“ in kleiner Besetzung, mit Gesang von Burkard Wehner (Bariton) und Werner Blau (Bass). Es werden Stücke zu hören sein, die die ganze Freude des Ankommens ausdrücken, wie etwa den Lob­gesang auf den Heiligen Jakobus, das „Vox nostra resonet“, dem das Vokalensemble seinen Namen verdankt. 

Bei Verfügbarkeit sind noch Anmeldungen zum Seminar und zur Pilgerwanderung möglich. Eine vorherige Teilnahme am Seminar ist keine Voraussetzung für die Pilgerwanderung. Mehr per E-Mail: heike_mohaupt(at)yahoo.de oder telefonisch unter (0171)8822072

„Gesänge gegen die Pandemie“ – „Vox Nostra“ in großer Besetzung am 5., 6., 11. sowie 12. August jeweils um 20.30 Uhr in der Zionskirche in Berlin-Mitte

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1. Seelsorge zwischen Dorffest u.Karnevalsverein Wolfgang Banse Das Leben auf dem Dorf deckt vieles ab, was die Stadt gibt tut. Auf dem Dorf gibt es keine Anonymität. dies macht das Dorfleben attraktiv.
2. Drei Schafe für den Weinberg Wolfgang Banse Nicht für die schule lernen wir, sondern für das Leben dies kommt zum Ausdruck was den Weinberg und die gehaltenen Schafe anbetrifft
3. Der Reiz des Neuen Wolfgang Banse Nicht alles was sich evangelisch nennt, beinhaltet auch evangelisch.Hier Anstellung von einer, beziehungsweise einen gehandikapten SchulleiterIN.

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