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Risse in der Erde

Verlass uns nicht. Gedanken zum Predigttext am zweiten Sonntag nach Epiphanias

Foto: Brad Helmink / unsplash.com

Predigttext am zweiten Sonntag nach Epiphanias: Jeremia 14,1 (2) 3–4 (5-6) 7-9

Dies ist das Wort, das der Herr zu Jeremia sagte über die große Dürre: Juda liegt jämmerlich da, seine Städte verschmachten. Sie sinken trauernd zu Boden, und Jerusalems Wehklage steigt empor. Die Großen schicken ihre Diener nach Wasser; aber wenn sie zum Brunnen kommen, finden sie kein Wasser und bringen ihre Gefäße leer zurück. Sie sind traurig und betrübt und verhüllen ihre Häupter. Die Erde ist rissig, weil es nicht regnet auf das Land. Darum sind die Ackerleute traurig und verhüllen ihre Häupter. Ach, Herr, wenn unsre Sünden uns verklagen, so hilf doch um deines Namens willen! Denn unser Ungehorsam ist groß, womit wir wider dich gesündigt haben. Du bist der Trost Israels und sein Nothelfer. Warum stellst du dich, als wärst du ein Fremdling im Lande und ein Wanderer, der nur über Nacht bleibt? Warum bist du wie einer, der verzagt ist, und wie ein Held, der nicht helfen kann? Du bist ja doch unter uns, Herr, und wir heißen nach deinem Namen; verlass uns nicht! 

Predigtgedanken von Sibylle Sterzik

Eine große Dürre liegt über Juda. Was Dürre heißt, erleben die Menschen in Australien auch. Der Klimawandel führt zu hohen Temperaturen. Die fachen Funken und Brände an. Wo Wälder verbrannt und Tiere verendet sind, bleibt dürres Land. Verwüstung droht. 

Nicht fremd ist das, worunter das Volk Israel leidet, obwohl Jahrtausende dazwischen liegen. Wie bei so vielem in der Bibel. Die Verantwortlichen wissen keinen Rat, schicken Leute los, aber auch die kommen ohne Lösung, ohne Wasser wieder. Die Brunnen sind versiegt, die Erde ist rissig, weil es nicht regnet. Die Leute, die das Feld bestellen, sehen nur, wie die Pflanzen verwelken. Hunger droht. 

Die Erde ist im Eimer, meinte der Krankenwagenfahrer zu mir, neben dem ich vorige Woche in die Arztpraxis fuhr. Was solle es da bringen, wenn ein Einzelner seine Lebensweise ändere? Ich stutzte. So kann man auch auf die drohende Umweltkatastrophe reagieren? Nichts tun, weil sowieso alles sinnlos ist. Ich war sprachlos. ...

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1. Suchet der Stadt Bestes Wolfgang Banse Bevor man bei anderen sucht, sollte man zuerst auf den eigenen Teller schauen, im Bezug:"Suchet der Kirche Bestes". Es liegt viel im Argen, angefangen von der nicht praktizierten Inklusion in der Kirchenleitung, Fremdfinanzierung angebotener Leistungen, Kirchenbeamtentum,,,
2. Gut ist noch lange nichts Wolfgang Banse Gottesdienst ist Gottesdienst, so auch was den Gottesdienst in Aachen betrifft.Von Gottesdiensten und Andachten wird das Geschädigte, verlorene nicht unbeschädigt gemacht. Worten müssen taten folgen, nur das zählt, dies hilft den Menschen die zu Schaden gekommen sind.
3. Gelebte Inklusion in der Schule Wolfgang Banse Im großen und ganzen hinkt die EKBO. wie auch andere Gliedkirchen in der EKD der Inklusion hinterher.Die Frage stellt sich, warum sind die Evangelischen Kirchen nicht federführend was Inklusion, Rehabilitation,Integration betrifft?!

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