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Solidarische Sympathie

07.04.2021

Wie steht es um die Beziehungen der Kirchen im Jahr der Ökumene 2020/21? Fragen an Konrad Raiser

2020/21 hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zum Jahr der Ökumene ausgerufen. Doch wie ist der Stand der Beziehungen in der weltweiten Ökumene und in Deutschland? Welche Herausforderungen und Diskussionen gibt es? Sibylle Sterzik fragte nach bei Professor Konrad Raiser, dem früheren Generalsekretär des Ökumenischen Weltrates der Kirchen. 

Herr Professor Raiser, in Deutschland liegt mit Blick auf den Ökumenischen Kirchentag im Mai die Abendmahlsfrage oben auf. Leider haben nach dem hoffnungsvollen Votum des Ökumenischen Arbeitskreises erst der Vatikan und jetzt auch der Vorsitzende der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, einem ­gemeinsamen Abendmahl eine ­Absage erteilt. Schmerzt Sie das? 

Das ist schon eine herbe Enttäuschung. Aber die Absage kommt ja in der Tat nach dem Schreiben der Glaubenskongregation vom Herbst letzten Jahres nicht ganz unerwartet. Nach dieser Zurückweisung aus Rom konnte Bischof Bätzing nicht anders handeln, obwohl er damit die von ihm selbst vorsichtig genährten Hoffnungen für gemeinsame Gottesdienste beim Ökumenischen Kirchentag dämpfen musste. Man sollte den Vorgang freilich auch nicht ­dramatisieren. Der Ökumenische ­Arbeitskreis, dessen bischöflicher Co-Vorsitzender von katholischer Seite Bischof Bätzing ist, hatte sich ja in seinem Votum „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ darauf beschränkt, für eine Öffnung der konfessionellen Mahlfeiern für Christinnen und Christen aus anderen Traditionen zu plädieren. Auf die in dem Votum entfaltete, sehr überzeugende theologische Begründung ist die Reaktion des Lehramtes aus Rom überhaupt nicht eingegangen, was besonders die katholischen Mitglieder des Ökumenischen Arbeitskreises ­irritiert hat. Aber das gemeinsam verantwortete Programm für den Ökumenischen Kirchentag sieht für Samstag, 15. Mai unter dem Motto „Kommt und seht“ (Johannes 1,39) nach wie vor vier Gottesdienste in Frankfurter Gemeinden vor, in denen „ökumenisch sensibel“ Abendmahl oder Eucharistie gefeiert werden wird. Auch wenn es daher auf katholischer Seite keine offizielle Einladung an alle Getauften zur Teilnahme an der Kommunion geben wird, so werden getaufte Christen aus anderen Kirchen, die an der katholischen Eucharistiefeier teilnehmen, vom Empfang der Kommunion nicht zurückgewiesen werden. Auf evangelischer Seite gilt diese Praxis seit langem.   

Glauben Sie, dass sich die ­Meinungsverschiedenheiten in absehbarer Zeit überwinden lassen? Wenn ja, wie?

Wenn es sich wirklich nur um Meinungsverschiedenheiten handeln würde, dann wären sie längst überwunden worden. Aber bei der Frage der Gemeinschaft am Tisch des Herrn geht es um mehr als eine Meinungsverschiedenheit. Sie berührt das Zentrum kirchlicher ­Identität. Diese Identität ist gerade für die Römisch-Katholische Kirche lehramtlich und kirchenrechtlich abgesichert und wird daher gegen die Zumutung von Veränderungen sowohl von innen wie von außen verteidigt. Ähnliches gilt für andere Kirchen. Aber die Ausdrucksformen kirchlicher Identität sind geschichtlich bedingt. Sie können sich verändern unter dem Einfluss neuer Erfahrungen und Herausforderungen. In der Vollmacht des Geistes kann und wird auch die eigene Identität sich öffnen für die volle Gemeinschaft mit anderen Kirchen.    

Welche positiven Ansätze im ­ökumenischen Gespräch mit der katholischen Kirche sehen Sie?

Unter dem Pontifikat von Papst Franziskus hat sich besonders die Zusammenarbeit zwischen dem ­Vatikan und dem Ökumenischen Rat der Kirchen sehr positiv und ermutigend entwickelt. Das gilt zum ­Beispiel für gemeinsame Aktivitäten im Eintreten für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen, insbesondere im Blick auf Friedensförderung und Migration sowie für den interreligiösen Dialog. Gemeinsam haben der Vatikan und der ÖRK vor zwei Jahren eine „Weltkonferenz gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und populistischen Nationalismus im Kontext globaler Migration“ durchgeführt, an der auch buddhistische, hinduistische und muslimische Vertreter teilnahmen. Die Gemeinsame Arbeitsgruppe zwischen dem ÖRK und der Römisch-Katholischen Kirche nahm den Impuls auf und bereitet ein größeres Studiendokument zum Thema „Migration und Flucht. Ökumenische Herausforderungen und Chancen“ mit Handlungsempfehlungen vor. 

Die COVID-19-Pandemie hat die Weltgemeinschaft getroffen. Um den Herausforderungen zu ­begegnen, riefen ÖRK und Päpst­licher Rat für den inter­religiösen Dialog 2020 in der Er­klärung „Interreligiöse Solidarität im Dienst einer verwundeten Welt“ zu gemeinsamem Handeln auf. ­Welche Reaktionen gab es auf das Papier?

Die Erklärung ist erst im Herbst letzten Jahres im englischen Originaltext veröffentlicht worden. Die Übersetzungen sind sogar erst seit ein paar Wochen verfügbar. Daher gibt es noch kaum öffentliche Reaktionen. Das liegt wohl auch daran, dass die Erklärung sich nicht an der vorherrschenden öffentlichen Diskussion über die „technischen“ Schritte zur Bewältigung der Pandemie beteiligt. Mit dem Stichwort der „verwundeten Welt“ lenkt sie vielmehr den Blick darauf, dass die Pandemie die Verwundbarkeit aller Menschen offenlegt. Unter ihr leiden besonders diejenigen, die ohnedies am Rande leben, das heißt Migranten, Flüchtlinge, Gefangene. Die Erklärung will zunächst das Bewusstsein für unsere Verwundbarkeit schärfen und sie setzt dies um in einen „Aufruf zu neuen Formen der Solidarität über alle Grenzen hinweg“. Dabei nimmt sie die Geschichte vom barmherzigen Samariter auf, die auch in der Enzyklika von Papst Franziskus „Fratelli tutti“ im Zentrum stand. Die mit dieser ­Erklärung unterstrichene enge ­Zusammenarbeit wurde durch den Papst selbst bekräftigt, der im Juni 2018 „als Pilger“ den Ökumenischen Rat besuchte unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs sein, beten und arbeiten“.

Die Vorbereitungen zur 11. Voll­versammlung des Ökumenischen Rates vom 31. August bis 8. September 2022 in Karlsruhe laufen auf Hochtouren. Zu dem Motto „Die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt“ ist jetzt ein vorbereitendes Dokument ­erschienen. Welche Vision ­entwickelt es?

Es ist das erste Mal, dass im Thema einer Vollversammlung von der Liebe und damit vom innersten Zentrum der Wirklichkeit Gottes die Rede ist. Die Liebe Gottes hat in Jesus Christus menschliche Gestalt angenommen. Die in der Pandemie gewachsene Einsicht in die menschliche Verwundbarkeit öffnet den Blick dafür, dass sich die Liebe Gottes im Wirken Jesu vor allem als Erbarmen und Mitgefühl für die Geängstigten und Verlorenen äußert. „Es ist diese Art von Liebe, die Liebe des einen, durch den Gott in der Welt mit all ihrer Verletztheit und Zerrissenheit gegenwärtig geworden ist, die die Kirche und die Welt bewegt“. Am Ende eröffnet das Dokument den Blick für eine „Ökumene der Herzen“, denn Einheit und Liebe gehören zusammen. 

Der Ökumenische Rat der Kirchen steht immer wieder in der Kritik, einseitig für palästinensische Christen Partei zu ergreifen oder gar Sympathie für BDS-Positionen zu vertreten. Wie sehen Sie das?

Der ÖRK ist in erster Linie seinen Mitgliedskirchen verpflichtet. In ­Israel/Palästina sind dies: das Griechisch-Orthodoxe und das Armenisch-Orthodoxe Patriarchat, die Anglikanische und die Evangelisch-Lutherische Kirche. Sofern sie in ihren Rechten eingeschränkt werden oder von den Folgen israelischer Besatzungs- und Siedlungspolitik ­betroffen sind, gilt ihnen die solidarische Unterstützung des ÖRK. Sie hat vor allem im Ökumenischen ­Begleitprogramm für Palästina und Israel (EAPPI) Ausdruck gefunden. Die BDS-Positionen entsprechen Forderungen der palästinensischen Zivilgesellschaft, in der auch Christen aktiv sind. Der ÖRK hat sich ausschließlich für den Boykott von Waren ausgesprochen, die in den völkerrechtlich illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland hergestellt werden.   

Palästinensische Christen vertreten mit Blick auf Maßnahmen des israelischen Staates aufgrund ihrer Erfahrung andere Positionen als Christen in Deutschland, die aufgrund ihrer Erfahrung allen ­Anfängen von Antisemitismus wehren wollen. Ein hochsensibles Terrain. Wie lässt sich angesichts dieser verschiedenen Kontexte eine ökumenische Sprachfähigkeit entwickeln? 

Für die Kirchen in der Gemeinschaft des Ökumenischen Rates gilt nach wie vor die Erklärung der 1. Vollversammlung in Amsterdam 1948, die dazu aufrief, den Antisemitismus „als schlechterdings mit christlichem Bekenntnis und Leben unvereinbar zu verwerfen. Der Antisemitismus ist eine Sünde gegen Gott und Menschen“. Bei der Frage, welche Bedeutung die Verwerfung des Antisemitismus für das christlich-jüdische Verhältnis heute hat, kommen die unterschiedlichen Erfahrungskontexte ins Spiel. Kirchen und Christen in Europa und den USA können dem Gedenken an die Shoa nicht entrinnen und betonen gerade deshalb die wiedergewonnene Einsicht in die besondere Stellung Israels im Heilsplan Gottes.  

Für Kirchen und Christen in ­Palästina und im Mittleren Osten ist die Begegnung mit dem Judentum überlagert von Erfahrungen mit der Politik des Staates Israel und ihren Folgen. Sie sind kritisch gegenüber Bestrebungen, diese Politik religiös zu legitimieren und weisen den Vorwurf des Anti­semitismus zurück, wenn sie die Verletzung von ­menschen- und ­völkerrechtlichen Maßstäben anprangern. Die Spannung zwischen beiden Erfahrungskontexten und ihren Konsequenzen für die gelebte Beziehung von ­Christen und Juden muss um der Aufrichtigkeit willen im ökume­nischen Gespräch aus­gehalten ­werden.

 

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1. Mehr Gotteshäuser für die Kaiserstadt Dirk Stratmann, Berlin Die Verdienste der fürsorglichen Kirchen-Juste sind unbestritten und anerkennenswert. Doch die
Grundlage ihrer Tätigkeit war der verhängnisvolle Summepiskopat in den evangelischen Landeskirchen bis 1918. Das landesherrliche Kirchenregiment war eigentlich nur für eine vorüber-gehende Notzeit gedacht. Doch das gefiel dann Fürsten und Kirchenver-antwortlichen so gut, dass die Notzeit fast vierhundert Jahre überstand bis 1918. Und aus Protest gegen die Wende 1919 und gegen die demokratische Fahne „Schwarz-Rot-Mostrich“ (so hieß es verächtlich) legte sich die evange-lische Kirche eine lilafarbene Kirchen-fahne zu. Und bezeichnend, dass - ganz anders als in den katholischen Gebieten - in den evangelischen Gebieten fast überall 1933 die Nazis bei den Wahlen die Nase vorne hatten. „Tempora mutantur, sed ecclesia saepe non mutatur.“ So sieht der frühere grüne Abgeordnete Frieder Otto Wolf weiterhin eine komplizenhafte Verstrickung der Kirche mit der Staatsmacht. Zwar sind inzwischen die evangelischen Christen in Berlin und in Brandenburg nur noch eine Randgruppe mit weniger als 15% der Bevölkerung – weiterhin abnehmend. Doch was erleben die nichtreligiösen Berliner, die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung? Sie erlebten, wie kirchliche Lobbyisten für das sogenannte kultische „HOUSE of ONE“ [ Spitzname „Wohngemeinschaft Gottes“ – Kultge-bäude für Juden, Christen, Muslime ] sich schamlos 25 Millionen Euro und kosten-los einen Bauplatz im Zentrum Berlins verfassungswidrig sicherten. Und ein Pfarrer, ein Imam und ein Rabbiner, jeweils in auffallend langen Gewändern, posierten dafür gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister Müller für die Presse . Was Jesus von solchen auffälligen langen Gewändern in der Öffentlichkeit hält, lese man in der Bibel nach ( Mk. 12, 38ff; Lk. 20, 45f; Mt. 23, 5-7).
Das Projekt des sogenannte „HOUSE of ONE „ war ursprünglich von der Politik angedacht worden. Der Staat wird hier als parteilich erlebt. Und das untergräbt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und es kommen Befürchtungen auf, dass der Staat das Religiöse wieder für eigene Zwecke kanalisieren und instru- mentalisieren und eine synkretistische Fernwirkung anpeilen könnte. Und die evangelische Kirche hatte sich sofort wieder einmal an die Rockschöße des Staats geklemmt, um an die „ Fleisch-töpfe Ägyptens „ (2. Mose 16,3) ranzukommen – dazu der frühere evangelische Bischof eigens zu Verhandlungen auf dem Roten Rathaus. Nicht einmal 0,5 Prozent der Berliner besuchen sonntags einen evangelischen Gottesdienst. (Es ist absehbar, dass es in Berlin später mehr Muslime als evan-gelische Christen gibt.) Bestehende Kirchen stehen oft großenteils leer, viele Kirchengebäude werden entweiht, verkauft oder gar abgerissen. Aber die Kirche lässt sich einen neuen Prestige-bau mit 25 Millionen großenteils vom Staat finanzieren und kostenlos dazu das Grundstück stellen. Schämt sich die Kirche denn gar nicht? Diese Vorteil-nahme riecht nach Korruption. Bei diesem Kultgebäude, welches verfas-sungswidrig vom Staat (er muss religiös und weltanschaulich neutral sein) finanziert wird, sehen Berliner Steuer-zahler (diese in überwältigender Mehrheit nicht religiös) ihre Steuer-gelder missbraucht. In Berlin fehlen 26.000 Kitaplätze. Für das Geld des kultischen Prestigebaus „HOUSE of ONE“ hätte man sechs neue Kitas bauen können. Die fürsorgliche Kirchen-Juste hätte hier heute vermutlich anders geplant, da doch so viele evangelische Kirchen wegen mangelnder Nachfrage abgewickelt werden.
ABER ES KAM N O C H V I E L
S C H L I MM E R :
Gegen den ausdrücklichen Willen der überwältigenden Mehrheit der Muslime wählte man einen Mini-Verein der Gülen-Bewegung als Vertreter der Muslime aus (nur 6.000 der ca. 300.000 Muslime in Berlin – so die eigenen Angaben der Gülen-Bewegung). Das wäre etwa so, als würde man in Peking staatlicherseits für die Christen beispielsweise die pflegeleichten „Christen für den Sozialismus“ auswählen. Hier betätigt sich der Staat wieder einmal wie in früheren Zeiten von „Thron und Altar“ ungeniert als Religionsingenieur und privilegiert g r u n d g e s e t z w i d r i g (Staat muss religiös und weltanschaulich neutral sein) ausgewählte MINDER-HEITENgruppen. Ursprünglich war das Projekt als Graswurzelprojekt vorgestellt worden. Doch für ein Graswurzelprojekt interreligiösen Dialoges braucht man keinen teuren kultischen Prestigebau und dafür grenzt man auch nicht willkürlich diskriminierend viele Religionen aus. Sinnvoll ist es dagegen, wenn der Staat über schulische Lehrpläne und mit entsprechenden Angeboten bei Volkshochschulen, Akademien, politischen Landeszentralen, usw., usf. den interreligiösen Dialog fördert. Und die Religionsgemein-schaften können ihrerseits im Sinn eines Graswurzelprojekts interreligiösen Dialog und Trialog usw. institutio-nalisieren auch ohne teuren kultischen Vorzeigebau – reihum in bestehenden Gemeindezentren, mal in christlichen, mal jüdischen, mal muslimischen, usw. oder auch auf neutralem Boden in öffentlichen Räumen.
Oder damit man nicht diskriminierend kleinere Religionsgemeinschaften ausgrenzt, könnte man ein gemeinsa-mes, nichtkultisches Haus der Religionen für Gespräche und gemeinsame Aktionen der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften bereitstellen. Schon jetzt gibt es auch ohne das teure „HOUSE of ONE „, das diskriminierend ausgrenzt, pro Woche in Berlin sehr viele Angebote. Das „HOUSE of ONE“ wird auch in Berlin ständig weitere Sicher-heitskräfte binden, wie wir das von „Brennpunkten" aus dem Ausland kennen. Es wird eher Sprengsatz statt Kitt der Gesellschaft sein, da für ihre kultischen Gebäude Religionsgemein-schaften schon selber gezahlt haben sollten.
Es bleibt zusätzlich noch eine kleine Frage unbeantwortet: Bei dem Dialoggottesdienst zum Purimfest in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am 25.2.2021 hatte sich Esther Hirsch gleich zu Anfang als Vertreterin des „HOUSE of ONE“ vorgestellt und angekündigt, dass in diesem Haus alle Religionen (es war ausdrücklich von allen Religionen die Rede, nicht nur von den abrahamischen) beten sollten. Meine Frage war bisher nicht beantwortet worden, ob die Hindus, die Isisanbeter, die Anhänger der Druiden- und germanischen Kulte, usw., usf. nun in der Synagoge oder Moschee oder christlichen Kirche ihre Andacht verrichten dürfen. In einem echten dialogischen Gottesdienst hätte ein Pfarrer eine solch grundlegende Frage gleich aufgreifen können. Die Frage ist bis heute nicht beantwortet.
Dirk Stratmann, Berlin

2. Solidarische Sympathie Wolfgang Banse Ökumene, sollte, darf nicht daran gemessen werden im Bezug auf ein gemeinsames gefeiertes Heiliges Abendmahl.Ökumene, hier gemeinsam gefeiertes Heiliges Abendmahl besteht nicht bei allen evangelischen christlichen Kirchengemeinschaften, hier SELK und Amtskirchen.Es wurde in den letzten Jahrzehnten viel erreicht, dies sollte nicht vergessen werden.Die Evangelischen Kirchen sollten nicht weiter als Kirchen guten Willens betrachtet und gesehen werden, sondern als gleichwertige, vollwertige Kirchen.
3. Gelassen Ostern zulassen Wolfgang Banse "Wir sind präsent" m-diese Worte greife ich auf und frage mich ob es eine Freudsche Fehlleistung, ein Black out von Herrn Stäblein war, was seine Gedanken zum Osterfest zum Osterfest 2021 anbelangt. Ein ruhiges, gelassenes Leben führen hier die Hauptamtlichen, Pastorinnen und Pastoren während der seit über einem Jahr existierenden Corona Pandemie. Monatelang fallen Andachten und Gottesdienste aus,nicht jede und jeder Gläubige ist im Besitz eines PC, Notebook,..Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen-dann sollten die Hauptamtlichen zu den Menschen kommen.Geschieht dies?!(Ausnahmen bestä-
tigen die Regel) Effizient und Qualität ist in jeder Hinsicht gefragt, was die Institution Kirche, hier EKBO betrifft.Gesegnete Ostern Frau Bammel/Herr Stäblein.

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