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Vor 85 Jahren konfirmiert

Alice Happek aus Langeoog feiert seltenes "Engel"-Jubiläum

Alice Happek, geborene Stolle, am 14. April 1935 mit ihrem festlichen Konfirmanden-Kleid und der Bibel in der Hand, die ihr ihre Grossmutter zur Einsegnung vor 85 Jahren geschenkt hat.
Am Jubiläumstag in der Kirche von Langeoog, in der sie vor 85 Jahren konfirmiert wurde; die Bibel der Großmutter weiter fest in der Hand.
In den Dünen von Langeoog entstand am 14. April 1935 ein Foto des damaligen Konfirmandenjahrgangs der ostfriesischen Insel. Unter ihnen ist auch Alice Happek, geborene Stolle (hinten rechts). Fotos: Christian Neumann

Von Dieter Sell (epd)

Da stehen sie, mitten in den Dünen der ostfriesischen Nordseeinsel Langeoog. Das alte Foto zeigt neun junge Leute, Konfirmanden, festlich angezogen, meist mit einem Lächeln auf den Lippen. Sieben Mädchen mit schlicht-schwarzen Kleidern, an den Füßen Riemchenschuhe, um die Hüften Schärpen und – einzig auffälliger Schmuck – weiße Spitzen-Kragen. Manche mit streng geflochtenen Zöpfen, andere mit frechem Bubikopf, gerade mächtig in Mode. Zwei Jungs mit dunklem Anzug und Schlips, ordentlicher Scheitel auf dem Kopf. Unter den Jugendlichen ist Alice Happek, eine aus dem Langeooger Konfirmandenjahrgang 1935.

Die Insulanerin wurde vor 85 Jahren eingesegnet und begeht in diesen Tagen ihre "Engelkonfirmation". Silberne und goldene Konfirmationen werden noch relativ oft gefeiert. Aber dann folgen die diamantene Konfirmation (60 Jahre), die Gnadenkonfirmation (70 Jahre), die Kronjuwelen- (75 Jahre) und die Eichenkonfirmation (80 Jahre), die es schon kaum noch gibt. Aber eine Engelkonfirmation – "wirklich selten", sagt der evangelische Inselpastor Christian Neumann.

Feier in den September verschoben – nach dem 100. Geburtstag

Die sechs Mitkonfirmandinnen und zwei -konfi –rmanden auf dem Bild kann Alice Happek, die Langeoog nie verlassen hat, alle noch namentlich aufzählen. Aber es ist keiner mehr da, mit dem die heute 99-Jährige das Jubiläum gemeinsam hätte begehen können. Das sollte eigentlich am kommenden Sonntag im Konfirmationsgottesdienst geschehen, zusammen mit sechs Jugendlichen, die in diesem Jahr auf der Insel eingesegnet werden. Aber Corona machte den Planungen einen Strich durch die Rechnung. "Der Gottesdienst ist in den September verschoben", sagt Pastor Neumann.

Vor 85 Jahren sind die Jugendlichen mit Inselpastor Otto Harms in die Kirche eingezogen. Und Alice Happek, tief gläubig, ist der Gemeinde bis heute treu geblieben. "Wenn sie es schafft, ist sie im Gottesdienst dabei, sitzt ganz nah bei der Kanzel, ist im Bastelkreis aktiv", berichtet Neumann. An ihrem Jubiläumstag, dem 14. April, ist sie mit dem Pastor in die eigentlich geschlossene Kirche gegangen, das war ihr wichtig: die Bibel in der Hand, die sie zur Konfirmation bekommen hat, mit der Widmung von "Deiner Dich innigst liebenden Großmutter".

In der Inselkirche hat Alice Happek, geborene Stolle, die freudigen Momente ihres Lebens gefeiert – die Trauung, die Taufe ihrer Kinder, die Feste im Kirchenjahr. Dort musste sie aber auch schon oft Abschied nehmen. Und die Zeit ihrer Konfirmation, mit Vorahnungen eines heraufziehenden Krieges, war nicht leicht. Inzwischen erlebt sie den fünften Inselpastor. "Aber dass man den damals hätte in den Arm nehmen können, war gar nicht denkbar", sagt die Jubilarin und schmunzelt: Früher sei eben doch nicht alles besser gewesen.

Alice Happek "müssen wirklich Engel durch ein langes, bewegtes Leben begleitet haben", davon ist Pastor Neumann überzeugt. "Die unterschiedlichsten Inselzeiten hat sie miterleben dürfen oder durchstehen müssen – so wie jetzt in der Krise."

Die rüstige Insulanerin, die aus einer Bauunternehmersfamilie stammt, nimmt es gelassen und sagt auf Plattdeutsch: "Da stohn wie vör, da mut wie dör" – da stehn wir vor, da müssen wir durch. Sie hat in ihrem Geburtsjahr schließlich schon die Spanische Grippe überstanden. So Gott will, feiern die Insulaner im August also erst ihren 100. Geburtstag und dann: Engelkonfirmation.

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1. Was ist Gottes Auftrag an uns Wolfgang Banse Klare unmissverständliche Worte fand Bundespräsident Steinmeier zum Auftakt der 11
Vollversammlung des Ökumeischen Rates, der alle 8Jahre stattfindet, diesmal in der Landeshauptstadt Stuttgart,.Er verurteilte scharf, zurecht die russisch orthodoxe Kirche Russlands, was das Kriegstreiben in der Ukraine betrifft.Keine Diskriminierung wäre es gewesen ,wenn die rusisch orthodoxe Kirche Russlands als Teilnehmer der 11 Vollversammlung ausgeschlossen worden wäre.So eine Veranstaltung kostet Geld.Wie hoch belaufen sich die Kosten der Pröpstin Bammel der Evangelisch-lutherischen Kirche berlin, Brandenburg, schlesische Oberlausitz, di3e an der 11. Vollversammlung des ökumenischen Rates teil nahm.Was hat dass einzelne Glied,(Kirchenglied) davon, wenn leitende Geistliche zusammen kommen, diskutieren, debattieren?In welchen Verhältnis stehen die Kosten und die Nutzen, im Bezug auf die Kosten/Nutzenrechnung, hier EKBO?
2. Auf die Straße! Martin Wehlan Der Artikel kommt einem vor als hätte es die Aufklärung nie gegeben. Wenn man eine Gefahr beschwört und Handlungen vorschlägt, dann hat man Risiko-Abwägungen zu treffen. Immer falsch war es, die Gefahr als "absolut" darzustellen wie Frau Büttner es tut. Aufklärung ist der Weg aus der selbst-verschuldeten Unmündigkeit und verlangt, dass man den Mut hat, sich seines eigenen Verstands zu bedienen und nicht ohne Prüfung einem Zeitgeist hinterherläuft, der quasi-religiöse Zuge trägt. Was die Klima-Aktivisten fordern ist nichts weniger, als Selbstmord aus Angst vor dem Tod zu begehen. Die Folgen der deutschen Klima-Maßnahmen sieht man bereits jetzt, nämlich in den höchsten Energiepreisen der Welt, also unbezahlbaren Energiekosten, die unserer mittelständischen Industrie das Rückgrat brechen können. Und diese Folgen spüren wir nicht in 50 Jahren, sondern sehr bald. Kein Land der Welt folgt unserer "Energiewende". Die Forderungen von FFF zielen auf die Abschaffung der Marktwirtschaft durch Klima-Notstands-Maßnahmen. Dabei ist - aus naturwissenschaftlicher Sicht - nicht einmal bewiesen, dass CO2 irgend eine Temperatur erhöht, auch dann nicht, wenn es täglich propagiert wird. Ein Blick in die Eisbohrkerne reicht, um zu erkennen, dass noch nie in der Erdgeschichte der CO2-Gehalt eine Temperatur gesteuert hat. Folglich kann das kein Naturgesetz sein, denn als solches müsste es immer wirken. Außerdem hat die Anzahl der Sonnenstunden in Deutschland (im Frühling und Sommer) seit 50 Jahren um etwa 25% zugenommen. Logisch, dass es dann wärmer wird. Gegen den Klimawandel anzukämpfen ist Machbarkeitswahnsinn. Jede menschliche Kultur hat sich bisher dem Klima angepasst. Wir sollten mehr Demut vor Gottes Schöpfung haben und die Natur ist stärker als all unsere Anstrengungen, einen Klimawandel zu stoppen. Den Wind können wir nicht ändern, nur die Segel anders setzen.
3. Gottes Auftrag - Apartheid in ÖRK-Abschlusserklärung [die Kirche vom 18.9.2022 Seite 3] Dirk Stratmann Dirk Stratmann, Berlin

An der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erinnert man an das Attentat vom 19. Dezember 2016. Doch die evangelische Kirche war zu feige, den Auftraggeber Islamischen Staat beim Namen zu
nennen. An dies Verschweigen erinnert mich teilweises Drumrumreden von Pröpstin Christina-Maria Bammel. Offensichtlich hatte sie den Appell zweier ehemaliger Botschafter Israels in Südafrika an den Weltkirchenrat gar nicht zur Kenntnis genommen. Die beiden ehemaligen israelischen Botschafter (Ilan Baruch und Alon Liel) schrieben : „ Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen (nämlich von Apartheid in Südafrika) steigt unsere Beunruhigung über die Realität im Westjordanland sowie in Ostjerusalem, wo wir die Aprtheid, wie wir aus Südafrika kannten, heute im sprichwörtlichen eigenen Hinterhof wiederfinden. Als zwei Israelis, die im ganzen Berufsleben der Vertre-tung von Israels Interessen gewidmet haben, ist es für uns schmerzlich mitanzusehen, wie unser Land diese Ungerechtigkeiten heute in den besetz-ten palästinensischen Gebieten weiter-führt. ….. ...
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Am ersten und zweiten Tag nach dem Tod von Königin Elisabeth berichteten die deutschen Medien nicht nur hierüber, sondern über Vieles und auch über den Synodalen Weg, über den
Schlussappell der 11. Vollversammlung des Weltkirchenrats meist nichts oder Windschiefes und Zensiertes, mit löblichen Ausnahmen. Die Vorgaben von Bundespräsident Steinmeier vor der ÖRK-Vollversammlung hatten ihre Wirkung getan.
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