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Wir sind nicht für das Regelwerk da, sondern für die Menschen

17.03.2021

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie spricht „die Kirche“ mit Pröpstin Christina-Maria Bammel (CMB) und Bischof Christian Stäblein (CS) über Selbstkritik, die Macht von Kirchenleitenden, Fukushima, Missbrauchsskandale, die ökumenische Bewegung und den assistierten Suizid

Ein Jahr Corona-Pandemie: Wie schauen Sie zurück? Waren wir als Kirche zu still, zu staatshörig? 

CMB: Das Wort „staatshörig“ halte ich in dem Zusammenhang für völlig unangebracht. Ich habe die Gemeinden alles andere als still erlebt. Es gab einen enormen Kommunikationsschub gerade im Bereich der neuen Medien. Vielleicht haben wir in den klassischen Medien nicht immer das platzieren konnten, was man sich wünschte, aber das lag mit Sicherheit nicht an einem verordneten Still-Sein. Wir sind als Kirche eine zivilgesellschaftliche Partnerin unter vielen und wollen gemeinsam durch diese Krise kommen. Das war nicht der Zeitpunkt, um in den 

Widerstand zu gehen. Was hätten Sie als Kirchenleitende anders machen müssen? Gibt es auch einen selbstkritischen Blick zurück?

CS: Ja, natürlich. Ich frage mich, wo haben wir Menschen allein gelassen, wo waren wir gerade am Anfang nicht genug für die Sterbenden da. Haben wir die Kinder im Blick gehabt, sind wir wirklich laut genug für die Öffnung von Kitas und Grundschulen eingetreten? Meine Sorge ist, dass wir bei den langfristigen Folgen der Pandemie erst noch aufwachen werden, wir sprechen ja schon von der Generation Corona.

Staatshörig? Nein, aber ich frage mich, ob wir das Eigene, was wir als kirchliche Stimme beizutragen haben, laut genug sagen. Es ist ja nicht unsere Aufgabe, die staatliche Stimme zu verdoppeln, sondern mit der eigenen auf das hinzuweisen: Sterben nicht verdrängen; mit der Endlichkeit umgehen; mit Trost bei den Sterbenden sein; Menschen, die an den Folgen der Pandemie leiden, stärken. Wir sind nicht für die Regulierung da, sondern für die Menschen.

Wie viel Gestaltungsmöglichkeit haben Sie überhaupt als Kirchenleitende? 

CS: Gut evangelisch sind wir als Kirche gemeinsam auf dem Weg und tragen beruflich und ehrenamtlich Verantwortung. Den Versuchungen in einer Pandemie – dass es in Krisen­zeiten etwas autoritärer werden darf – müssen wir als Kirche unbedingt widerstehen. Wir können in der Vielgestalt der evangelischen Kirche Impulse und Orientierung geben. Dafür braucht es mutiges Vorangehen – und auch da frage ich mich, ob wir das immer ausreichend getan haben. Damit die Kirche sich weiterentwickeln kann, ist es selten radikal genug!

Bedarf es nicht radikaler Reformen, damit die Jesusbewegung auch in Zukunft Salz der Erde sein kann?

CMB: Was sich in den Pandemiemonaten deutlicher gezeigt hat, ist die Bruchstelle oder auch Spannung zwischen dem, was die Gemeinden beherzt als ihre Verantwortung wahrnehmen und bei welchen Entscheidungen sie auf kirchenleitende Orientierung warten. Es tut uns also gut, insgesamt darüber nachzudenken, wie radikal unsere Erneuerung sein kann. Ein wesentlicher Teil der Erneuerung wird sein, sich an diese Eigenverantwortung zu erinnern. Wir können viel radikaler, disruptiver denken im Blick auf Erneuerung, organisatorische Verschlankungen, Entscheidungswege. Das hat uns die Pandemiezeit ins Stammbuch geschrieben. 

Ein anderes großes Ereignis jährte sich vor Kurzem, das Reaktor­unglück in Fukushima vor zehn Jahren: Haben wir daraus etwas gelernt? Geht das überhaupt?

CS: Es scheint sehr selten, dass man etwas aus der Geschichte lernt, aber Fukushima hat, zumindest in Deutschland, unmittelbar zu einem politischen Umdenken geführt. Der Ausstieg aus der Atomenergie in dem Tempo wäre ohne diese schreckliche Erfahrung sicher nicht so schnell umgesetzt worden. Eine Rückkehr zur Atomenergie, die derzeit wegen der umweltschädigenden anderen Energien diskutiert wird, hielte ich für einen Rückschritt. Im Blick auf den menschengemachten Klimawandel haben wir gelernt, dass wir unsere Energiegewinnung schneller, radikaler und nachhaltiger umstellen müssen, um die Schöpfung zu bewahren.

CMB: Die Kernkraft rettet nicht die Welt. Und bei aller Risikofolgenabschätzung ist der Risikofaktor unberechenbarer Mensch nicht einzufangen. Es gibt immer noch Luft nach oben bei der erneuerbaren Energie, und so lange die nicht ausgeschöpft ist, haben wir unsere Hausaufgaben nicht gemacht.

In der katholischen Kirche geht es rund. Die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt scheint fast ihr einziges Thema zu sein, allenfalls schafft es noch die Bewegung Maria 2.0 in die Medien. Die evangelische Kirche hält sich mit Kommentaren zurück. Warum? 

CS: Die Schuld, die die Kirche, die beide Kirchen sich hier aufgeladen haben, ist grenzenlos. Jede einzelne Tat ist furchtbar und bedarf der Aufarbeitung. Jeder Übergriff ist einer zu viel, nie ist etwas gar zu entschuldigen. Ich will das so klar sagen. Und danach lässt sich nicht einfach so weiterreden … 

Es hat auch in der evangelischen Kirche furchtbaren Missbrauch gegeben, es ist überhaupt nicht angebracht, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Andererseits sind die Bedingungen sehr unterschiedlich und jede Kirche hat ihren eigenen Weg. Man muss über diese unterschiedlichen Bedingungen und Zusammenhänge reden und darf nicht alles in einen Topf werfen. Ich kenne viele römische Geschwister, die sehr unter diesen Geschichten leiden. Wir leiden mit ihnen.

Welche Impulse braucht die ökumenische Bewegung vor diesem Hintergrund heute?

CMB: Wir können Einheit nicht um jeden Preis herstellen. Unsere Zeit erlebe ich eher als eine Phase profilierter Verschiedenheit. Bei etlichen Themen sehe ich eher einen ökumenischen Abstand, ein Benennen der Differenzen – das macht Arbeit. Auch die Arbeit, die Differenz auszuhalten. Auf der anderen Seite gibt es eine gemeindliche Ökumene, die nicht ins Stocken geraten ist. Auf der katholischen Seite besteht meiner Einschätzung nach viel Angst. Angst und Sorge um institutionellen Erhalt, um Verlust von Macht und Einfluss. Es geht ja auch um Kontrolle – das mag nachvollziehbar sein, aber hinnehmbar ist es nicht. 

CS: Dem stimme ich zu. Wir brauchen ein gutes Aushalten profilierter Verschiedenheit, immer im Wissen um die vielen Gemeinsamkeiten. Ökumene läuft immer in Wellenbewegungen. Nur durch die Beschreibung profilierter Standpunkte wird wieder mehr offener Dialog möglich. Das erleben wir gerade auch bei der Frage nach dem gemeinsamen Abendmahl. Nach viel Hoffnung und Euphorie 2017 gehen wir jetzt durch ein Tal der Enttäuschung.

Dazu gehört der interreligiöse Dialog, der heute immer wichtiger wird und die Bedeutung der ökumenischen Dialoge fast ein wenig in den Hintergrund treten lässt. Die ökumenische Bewegung muss aufpassen, dass – wenn keine Fortschritte erzielt werden – sie nicht eines Tages von der Zeit überholt wird.   

Um den assistierten Suizid ist eine neue Debatte entbrannt. Sie, Bischof Stäblein, sagten vor Kurzem „zur falschen Zeit“. Was meinten Sie damit? Und was erwarten Sie von der Diskussion für das Klima in den kirchlichen Einrichtungen?

CS: In der Corona-Zeit ist unsere erste Herausforderung, Menschen beim Sterben zu begleiten und für alle Menschen die gleiche Würde des Lebens festzuhalten. Zu der Zeit eine Diskussion aufzubringen, bei der man aufpassen muss, dass am Ende nicht nur stehenbleibt, in kirch­lichen Einrichtungen sei nun der assistierte Suizid auch ein Angebot unter vielen, schien mir problematisch. Aber selbstverständlich ist die Debatte wichtig und nötig!

Ich verstehe Fulbert Steffensky, der sagt: „Mir sind alle glatten Antworten zuwider, sowohl die eine, die das Recht auf die absolute Selbstbestimmung postuliert, wie auch die andere, die auf der Unverfügbarkeit des Lebens und des Todes besteht.“ Es gibt keine einfachen Antworten, es geht ja oft um Grenzfälle, über die wir reden müssen. Auf der Ebene der Normen kann ich mir nicht vorstellen, dass in kirchlichen Einrichtungen der assistierte Suizid quasi „ins Portfolio“ aufgenommen wird, das ist abwegig. Als Allererstes bieten wir Sterbebegleitung und Sterbehilfe im klassischen Sinn an: Gebet, Dasein, Begleiten, keine falschen lebens­verlängernden Maßnahmen, gute Palliativmedizin.

CMB: Wir haben zurzeit eine besondere Konfrontation mit dem Tod; Todesängste sind ein gesellschaftliches Thema geworden. Darauf kann man unterschiedlich reagieren, mit Verdrängung oder mit Kontrollsehnsucht. Die Sehnsucht, den Todeszeitpunkt festlegen zu können, gehört dazu. Die derzeitige Diskussion offenbart, wie problematisch es ist, wenn wir auf diese Art Kontrolle über unsere Endlichkeit bekommen wollen. Wir müssen genau darauf schauen, wie sich der Diskurs über Selbstbestimmung gesellschaftlich verschiebt.

Welche Erwartungen haben Sie in diesem Jahr an die Karwoche und die Osterfeiertage?

CMB: Ich wünsche mir, dass wir uns in unserem Auftrag gegenseitig unterstützen und mit offenen Angeboten da sind für alle, die Schweres durchmachen mussten. Wir stehen miteinander vor dem Wunder, dass wir Herausgeführte sind und dass Gott Leben für uns bereithält.

CS: Gerade auch in diesem Jahr ist für mich das Feiern von Karfreitag und Ostern das Geführt-Werden in die Einsicht: Gottes Reihenfolge ist eine andere als unsere. Unsere ist leben und sterben, Gottes: sterben und leben. Das kann in der Pandemie viel Kraft geben. Es gibt ein Leben danach und darin, immer wieder.

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1. Mehr Gotteshäuser für die Kaiserstadt Dirk Stratmann, Berlin Die Verdienste der fürsorglichen Kirchen-Juste sind unbestritten und anerkennenswert. Doch die
Grundlage ihrer Tätigkeit war der verhängnisvolle Summepiskopat in den evangelischen Landeskirchen bis 1918. Das landesherrliche Kirchenregiment war eigentlich nur für eine vorüber-gehende Notzeit gedacht. Doch das gefiel dann Fürsten und Kirchenver-antwortlichen so gut, dass die Notzeit fast vierhundert Jahre überstand bis 1918. Und aus Protest gegen die Wende 1919 und gegen die demokratische Fahne „Schwarz-Rot-Mostrich“ (so hieß es verächtlich) legte sich die evange-lische Kirche eine lilafarbene Kirchen-fahne zu. Und bezeichnend, dass - ganz anders als in den katholischen Gebieten - in den evangelischen Gebieten fast überall 1933 die Nazis bei den Wahlen die Nase vorne hatten. „Tempora mutantur, sed ecclesia saepe non mutatur.“ So sieht der frühere grüne Abgeordnete Frieder Otto Wolf weiterhin eine komplizenhafte Verstrickung der Kirche mit der Staatsmacht. Zwar sind inzwischen die evangelischen Christen in Berlin und in Brandenburg nur noch eine Randgruppe mit weniger als 15% der Bevölkerung – weiterhin abnehmend. Doch was erleben die nichtreligiösen Berliner, die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung? Sie erlebten, wie kirchliche Lobbyisten für das sogenannte kultische „HOUSE of ONE“ [ Spitzname „Wohngemeinschaft Gottes“ – Kultge-bäude für Juden, Christen, Muslime ] sich schamlos 25 Millionen Euro und kosten-los einen Bauplatz im Zentrum Berlins verfassungswidrig sicherten. Und ein Pfarrer, ein Imam und ein Rabbiner, jeweils in auffallend langen Gewändern, posierten dafür gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister Müller für die Presse . Was Jesus von solchen auffälligen langen Gewändern in der Öffentlichkeit hält, lese man in der Bibel nach ( Mk. 12, 38ff; Lk. 20, 45f; Mt. 23, 5-7).
Das Projekt des sogenannte „HOUSE of ONE „ war ursprünglich von der Politik angedacht worden. Der Staat wird hier als parteilich erlebt. Und das untergräbt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und es kommen Befürchtungen auf, dass der Staat das Religiöse wieder für eigene Zwecke kanalisieren und instru- mentalisieren und eine synkretistische Fernwirkung anpeilen könnte. Und die evangelische Kirche hatte sich sofort wieder einmal an die Rockschöße des Staats geklemmt, um an die „ Fleisch-töpfe Ägyptens „ (2. Mose 16,3) ranzukommen – dazu der frühere evangelische Bischof eigens zu Verhandlungen auf dem Roten Rathaus. Nicht einmal 0,5 Prozent der Berliner besuchen sonntags einen evangelischen Gottesdienst. (Es ist absehbar, dass es in Berlin später mehr Muslime als evan-gelische Christen gibt.) Bestehende Kirchen stehen oft großenteils leer, viele Kirchengebäude werden entweiht, verkauft oder gar abgerissen. Aber die Kirche lässt sich einen neuen Prestige-bau mit 25 Millionen großenteils vom Staat finanzieren und kostenlos dazu das Grundstück stellen. Schämt sich die Kirche denn gar nicht? Diese Vorteil-nahme riecht nach Korruption. Bei diesem Kultgebäude, welches verfas-sungswidrig vom Staat (er muss religiös und weltanschaulich neutral sein) finanziert wird, sehen Berliner Steuer-zahler (diese in überwältigender Mehrheit nicht religiös) ihre Steuer-gelder missbraucht. In Berlin fehlen 26.000 Kitaplätze. Für das Geld des kultischen Prestigebaus „HOUSE of ONE“ hätte man sechs neue Kitas bauen können. Die fürsorgliche Kirchen-Juste hätte hier heute vermutlich anders geplant, da doch so viele evangelische Kirchen wegen mangelnder Nachfrage abgewickelt werden.
ABER ES KAM N O C H V I E L
S C H L I MM E R :
Gegen den ausdrücklichen Willen der überwältigenden Mehrheit der Muslime wählte man einen Mini-Verein der Gülen-Bewegung als Vertreter der Muslime aus (nur 6.000 der ca. 300.000 Muslime in Berlin – so die eigenen Angaben der Gülen-Bewegung). Das wäre etwa so, als würde man in Peking staatlicherseits für die Christen beispielsweise die pflegeleichten „Christen für den Sozialismus“ auswählen. Hier betätigt sich der Staat wieder einmal wie in früheren Zeiten von „Thron und Altar“ ungeniert als Religionsingenieur und privilegiert g r u n d g e s e t z w i d r i g (Staat muss religiös und weltanschaulich neutral sein) ausgewählte MINDER-HEITENgruppen. Ursprünglich war das Projekt als Graswurzelprojekt vorgestellt worden. Doch für ein Graswurzelprojekt interreligiösen Dialoges braucht man keinen teuren kultischen Prestigebau und dafür grenzt man auch nicht willkürlich diskriminierend viele Religionen aus. Sinnvoll ist es dagegen, wenn der Staat über schulische Lehrpläne und mit entsprechenden Angeboten bei Volkshochschulen, Akademien, politischen Landeszentralen, usw., usf. den interreligiösen Dialog fördert. Und die Religionsgemein-schaften können ihrerseits im Sinn eines Graswurzelprojekts interreligiösen Dialog und Trialog usw. institutio-nalisieren auch ohne teuren kultischen Vorzeigebau – reihum in bestehenden Gemeindezentren, mal in christlichen, mal jüdischen, mal muslimischen, usw. oder auch auf neutralem Boden in öffentlichen Räumen.
Oder damit man nicht diskriminierend kleinere Religionsgemeinschaften ausgrenzt, könnte man ein gemeinsa-mes, nichtkultisches Haus der Religionen für Gespräche und gemeinsame Aktionen der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften bereitstellen. Schon jetzt gibt es auch ohne das teure „HOUSE of ONE „, das diskriminierend ausgrenzt, pro Woche in Berlin sehr viele Angebote. Das „HOUSE of ONE“ wird auch in Berlin ständig weitere Sicher-heitskräfte binden, wie wir das von „Brennpunkten" aus dem Ausland kennen. Es wird eher Sprengsatz statt Kitt der Gesellschaft sein, da für ihre kultischen Gebäude Religionsgemein-schaften schon selber gezahlt haben sollten.
Es bleibt zusätzlich noch eine kleine Frage unbeantwortet: Bei dem Dialoggottesdienst zum Purimfest in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am 25.2.2021 hatte sich Esther Hirsch gleich zu Anfang als Vertreterin des „HOUSE of ONE“ vorgestellt und angekündigt, dass in diesem Haus alle Religionen (es war ausdrücklich von allen Religionen die Rede, nicht nur von den abrahamischen) beten sollten. Meine Frage war bisher nicht beantwortet worden, ob die Hindus, die Isisanbeter, die Anhänger der Druiden- und germanischen Kulte, usw., usf. nun in der Synagoge oder Moschee oder christlichen Kirche ihre Andacht verrichten dürfen. In einem echten dialogischen Gottesdienst hätte ein Pfarrer eine solch grundlegende Frage gleich aufgreifen können. Die Frage ist bis heute nicht beantwortet.
Dirk Stratmann, Berlin

2. Solidarische Sympathie Wolfgang Banse Ökumene, sollte, darf nicht daran gemessen werden im Bezug auf ein gemeinsames gefeiertes Heiliges Abendmahl.Ökumene, hier gemeinsam gefeiertes Heiliges Abendmahl besteht nicht bei allen evangelischen christlichen Kirchengemeinschaften, hier SELK und Amtskirchen.Es wurde in den letzten Jahrzehnten viel erreicht, dies sollte nicht vergessen werden.Die Evangelischen Kirchen sollten nicht weiter als Kirchen guten Willens betrachtet und gesehen werden, sondern als gleichwertige, vollwertige Kirchen.
3. Gelassen Ostern zulassen Wolfgang Banse "Wir sind präsent" m-diese Worte greife ich auf und frage mich ob es eine Freudsche Fehlleistung, ein Black out von Herrn Stäblein war, was seine Gedanken zum Osterfest zum Osterfest 2021 anbelangt. Ein ruhiges, gelassenes Leben führen hier die Hauptamtlichen, Pastorinnen und Pastoren während der seit über einem Jahr existierenden Corona Pandemie. Monatelang fallen Andachten und Gottesdienste aus,nicht jede und jeder Gläubige ist im Besitz eines PC, Notebook,..Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen-dann sollten die Hauptamtlichen zu den Menschen kommen.Geschieht dies?!(Ausnahmen bestä-
tigen die Regel) Effizient und Qualität ist in jeder Hinsicht gefragt, was die Institution Kirche, hier EKBO betrifft.Gesegnete Ostern Frau Bammel/Herr Stäblein.

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