Test auf Rezept

Test auf Rezept

Grundsatz Lebensschutz: Alle gehören dazu. Foto: Nathan Anderson/CC0

Mehr als die Hälfte der Ungeborenen, die mit einem Downsyndrom auf die Welt kommen würden, werden ­abgetrieben. Vorgeburtliche Gen- und Bluttests für werdende Mütter sind ethisch umstritten. Viele lassen sich testen, müssen dafür aber selbst bezahlen. Der Gemeinsame Bundesausschuss, der über Krankenkassen-Leistungen entscheidet, könnte 2019 empfehlen, dass Krankenkassen solche Tests bei Risikoschwangerschaften übernehmen. Die Evangelische Kirche unterstützt diese Forderung.

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Weitere Meldungen

Klimapilger pausieren in Rohne

Klimapilger pausieren in Rohne

Die Klimapilger sind seit dem 9. September unterwegs und seit dem 4. November im Gebiet der Landeskirche. Am vergangenen Montag erreichten etwa 20 von ihnen das Kirchspiel Schleife/Slěpe im Kirchenkreis Schlesische Oberlausitz. Sie wurden herzlich in der Begegnungsstätte „Njepila Hof“ in Rohne/Rowne empfangen. Auf dem alten Bauernhof, jetzt als Museum genutzt, hatte man ihnen zu Ehren einen sorbischen Abend gestaltet. Der ökumenische Pilgerweg für Klima­gerechtigkeit führt in dieser Woche weiter durch das Lausitzer Braunkohlerevier und entlang der braunen Spree. Mitpilgern ist weiterhin möglich. Alle Informationen hier: www.klimapilgern.de
Text und Foto: Stefanie Krautz

Kundgebung für ein weltoffenes und tolerantes Berlin am 9. November

Kundgebung  für ein weltoffenes und tolerantes Berlin am 9. November

Das Berliner Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin ruft am 9. November, 18 Uhr im Spreebogenpark (Berlin-Mitte) alle Menschen auf, gemeinsam die Stimme für einen verantwortungsvollen Umgang mit der deutschen Vergangenheit zu erheben und für ein weltoffenes, solidarisches Berlin einzustehen. Anlass für unsere Kundgebung ist ein angemeldeter rechtsextremer Aufmarsch am Jahrestag der Pogromnacht 1938.
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Gottesdienst zum Reformationstag in Wittenberger Schlosskirche

Gottesdienst zum Reformationstag in Wittenberger Schlosskirche

Die Lutherstadt Wittenberg hat zum Reformationstag am Mittwoch, 31. Oktober, ein großes Reformationsfest gefeiert. Mehrere Festgottesdienste in der Schlosskirche und in der Stadtkirche zählten zu den Höhepunkten des Feiertages in der Lutherstadt. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, warb in seiner Predigt in der Schlosskirche für eine neue "Welle der Zuversicht" angesichts gesellschaftlicher Unsicherheiten. An die Wittenberger Schlosskirche soll Martin Luther (1483-1546) am 31. Oktober 1517 seine 95 kirchenkritischen Thesen angeschlagen haben.verstoßen.
Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 46/2018

Artikel

Die Narben der Braunkohle

Die Narben der Braunkohle

Schmerzpunkt für die Klimapilger*innen: das Kraftwerk Jänschwalde, größtenteils betrieben mit Braunkohle. Foto: Friederike Höhn

Das Kraftwerk Jänschwalde soll bis 2030 weiterbetrieben werden. Für die Klimapilgerinnen- und Pilger, deren Weg (alle Etappen hier) sie nun durch Brandenburg führte, ist das unvereinbar mit den Zielen des Pariser Abkommens. Am vergangenen Wochenende passierten sie besondere Schmerzpunkte in Sachen Kohleabbau. Dass eben diese für andere Menschen aber auch Kraftpunkte sind, ließen sie sich vor Augen halten. Friederike Höhn pilgerte mit.

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Großzügig und freigiebig

Großzügig und freigiebig

Friedrich Schleiermacher (1768–1834) wirkte als reformierter Prediger an der Berliner Dreifaltigkeitskirche und lehrte Theologie. Foto: Wikipedia/CC0

Am Mittwoch der kommenden Woche jährt sich zum 250. Mal der Geburtstag Friedrich Schleiermachers. Propst Christian Stäblein setzte sich in seiner Kirchenzeitungskolumne bereits das ganze Jahr über regelmäßig mit Zitaten des Theologen und Reformers auseinander. Nun blickt er dem Jubiläumstag vorfreudig entgegen. Er stimmt ein Loblied an, macht gleichzeitig aber auch deutlich, dass eine echte Würdigung nicht ohne eine kritische Auseinandersetzung auskommt.

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Nüchterner Blick auf Hab und Gut

Nüchterner Blick auf Hab und Gut

Das Vermögen wird begutachtet. Foto: Michael Longmire/CC0

Bis zum 1. Januar 2019 müssen Kirchengemeinden und Landeskirche erstmals Bilanzen über ihr Vermögen aufstellen. Beträchtliche finanzielle Herausforderungen werden dabei deutlich. Uli Schulte Döinghaus berichtet.

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Womit beginnen?

Womit beginnen?

Dreiteiliges Bild aus dem Kreuzgang im Kloster Loccum. Der trinitarische Gruß in die Form eines Fensters gebracht. Foto: Ralf-Günther Schein

Was an den Anfang des Gottesdienstes gehört und warum das eine gute Ordnung ist. Ralf-Günther Schein, Pfarrer in der Region ­Templin, schreibt für unseren "Alles predigt"-Kurs.

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