Fallstricke des Helfens

Fallstricke des Helfens

Der berühmteste Ehrenamtliche der Bibel? Der barmherzige Samariter. ­Ölgemälde des französischen Malers Aimé ­Nicolas Morot (1850–1913).      
Foto: Marc Baronnet p.d.

Sie betreuen Kranke, versorgen Obdachlose, helfen Flüchtlingen. Und das alles, ohne einen Cent dafür zu bekommen: Ehrenamtliche Helfer leisten einen unsagbar wichtigen Beitrag zu allem, was Existenzen sichert. Kann diese Art des Engagements tatsächlich eine Kehrseite haben? Leider ja. Silke van Dyk, Professorin für Politische Soziologie, dreht die Medaille um und erklärt, welche Folgen die „Ausbeutung unbezahlter Arbeit“ für die auf sie Angewiesenen haben kann. 

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Missionsrat wählte neues Präsidium

Missionsrat wählte neues Präsidium

Eine Dreier-Spitze steht seit Ende November dem Missionsrat des Berliner Missionswerkes (BMW) vor. Vorsitzender bleibt Bischof Markus Dröge (2. v. re.). Erster Stellvertreter ist weiterhin Kirchenpräsident Joachim Liebig (li.), Evangelische Landeskirche Anhalts. Neugewählt zur zweiten Stellvertreterin wurde Viola Kennert, Superintendentin des Kirchenkreises Neukölln. Missionsdirektor Roland Herpich (re.) freut sich auf die Zusammenarbeit. Weitere Infos zu den Trägerkirchen des BMW: www.berliner-missionswerk.de
Foto: BMW/Gerd Herzog

Schüler in Berlin übernehmen Bischofsamt

Schüler in Berlin übernehmen Bischofsamt

Drei Mädchen und ein Junge im Alter von 15 und elf Jahren sind am Dienstag in der Berliner St. Marienkirche am Alexanderplatz in ihr Amt als Schülerbischöfe eingeführt worden. In den kommenden zwei Monaten wollen die vier Schüler der Evangelischen Schule Steglitz, Alina, Leona, Malte und Anaïs, sich dem Zusammenleben der Generationen widmen und Projekte für Jung und Alt anstoßen. Das Projekt Schülerbischöfe wird seit 2010 an evangelischen Schulen in Berlin durchgeführt. Die Tradition der Kinderbischöfe kommt aus dem Mittelalter.
Text und Foto: epd

700 Übernachtungsplätze

700 Übernachtungsplätze

In diesem Jahr können mehr Obdachlose in Berlin einen Schlafplatz finden. Insgesamt stehen 700 Plätze zur Verfügung, teilte die Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Barbara Eschen, mit. Dennoch werde befürchtet, dass die Plätze nicht ausreichen werden. Zuletzt hieß es, dass mindestens 800 Plätze benötigt würden. „Die Auslastung der Einrichtungen der Kältehilfe liegt schon jetzt bei durchschnittlich 85 Prozent, in sehr kalten Nächten bei über 100 Prozent“, betonte Eschen.
Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 50/2016

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Geistliche Heimat für Sorben

Geistliche Heimat für Sorben

Foto: Andreas Kirschke 

Für evangelische Sorben in und außerhalb der Lausitz ist der Sorbische Evangelische Verein Sammelpunkt und geistliche Heimat. Er besteht seit 1994 und hat heute 45 Mitglieder. Ein Gespräch mit dem neuen Vorsitzenden Mato Krygar. Er folgt auf Měrćin Wirth, der den Verein 22 Jahre leitete.

Das Gespräch führte Andreas Kirschke.

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Die Wut der Theologen

Die Wut der Theologen

Foto: pixabay.com

Trotz aller geistigen Errungenschaften der Reformation kann einem der Umgangston ihrer Repräsentanten vorkommen wie eine Sandkastenrauferei. Da wurde der Theologe Johannes Eck von Luther schon mal zum „Dr. Dreck“ umgereimt. Luther wiederum bekam von Thomas Müntzer den Titel „Doktor Lügner“ verliehen. „Reformationszeit war Streit-Zeit“, sagt Reinhard Hempelmann. Der Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen erklärt, worüber gestritten wurde und wie sich die „Wut der Theologen“ äußerte. 

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