Glücklich Gutes tun

Glücklich Gutes tun

Foto: Diakonie/Kathrin Harms

Die helfende Hand bei der Bahnhofsmission. Das offenen Ohr bei der Telefonseelsorge. Die laute Stimme bei der Prädikantenpredigt – Ehrenamtliche engagieren sich mit fast allem, was der Körper hergibt. Diesen wollen viele aber nicht in ein Pflichtkorsett gezwängt sehen. Deshalb beklagen inner- und außerkirchliche Organisationen eine nachlassende Bereitschaft der Helfer, Supervisionen und Fortbildungen zu besuchen. Die Willigkeit sich zu engagieren, wo es das Privatleben zulässt, dagegen wächst. Uli Schulte Döinghaus schreibt über die ungezwungene Einsatzbereitschaft und interviewt den Sozialwissenschaftler Henning von Vieregge.

Ausgabe kaufen und Artikel lesen

Weitere Meldungen

Urlaubspaten gesucht

Urlaubspaten gesucht

Die Berliner Stadtmission sucht 75 Urlaubspaten für 75 Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien, aus anderen Einrichtungen der Stadtmission sowie Kinder, deren Eltern auf Hartz IV angewiesen sind. Mit einer Spende von 165 Euro ermöglichen die ­Paten den Kindern, Urlaub in den Sommerferienprogrammen der Stadtmission zu machen.
Zum Urlaubspaten werden mit dem Verwendungszweck "Urlaubspate"
Foto: epd

Turm des Französischen Doms wird saniert

Turm des Französischen Doms wird saniert

Der Turm des Französischen Doms am Berliner Gendarmenmarkt wird für fünf Millionen Euro saniert. Die Mittel für die im September beginnenden Arbeiten am Innenraum des Turms trägt das Land Berlin, teilte der Bezirk Mitte mit. Die veraltete Gebäudetechnik und unzulängliche Rettungswege hätten die Nutzung der Räume in den oberen Ebenen des Turms unmöglich gemacht. Im Zuge der Sanierung sollen die Räume neu strukturiert, ein zweiter Rettungsweg geschaffen und ein neuer Aufzug eingebaut werden. Während der Bauarbeiten ist die Aussichtsbalustrade für Besucher geschlossen.
Text und Foto: epd

Umweltpreis ÖRBB ausgeschrieben

Umweltpreis ÖRBB ausgeschrieben

Der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg hat den diesjährigen ökumenischen Umweltpreis ausgeschrieben. Gruppen und Einrichtungen aller Mitgliedskirchen des ÖRBB können sich noch bis zum 31. August mit Projekten im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes bewerben. Der erste Preis ist mit 1000 Euro dotiert, der zweite mit 600 Euro und der dritte mit 400 Euro. Im vergangenen Jahr hatte die evangelische Kirchen­gemeinde Neufinkenkrug mit ihrem Nachhaltigkeitskonzept gewonnen. Wietere Infos: www.oerbb.de
Text: dk, Foto: pixabay.com

Abonnieren Sie dieKirche als ePaper!

Bestellen Sie dieKirche bequem als ePaper. Günstig und einfach per PDF in ihr E-Mail-Postfach, jede Woche neu.

Jetzt bestellen

Aktuelle Ausgabe: 34/2017

Artikel

Taufe per Knopfdruck

Taufe per Knopfdruck

Foto: epd

Ab 2018 erfolgen alle Taufen per Knopfdruck. Die Rede ist aber natürlich nicht von Taufautomaten oder Roboterhänden voll Weihwasser, sondern lediglich von der elektronischen Erfassung des Ereignisses. Dieses Verfahren erfolgt ab dem kommenden Jahr für alle kirchlichen Amtshandlungen und soll die Kirchenbücher ersetzen. Dagegen regt sich hier und da Skepsis. Ein Artikel von Sibylle Sterzik.

Weiterlesen …

Südkreuz – Kamera läuft

Südkreuz – Kamera läuft

Gesuchte Gesichter wiederzuerkennen – das erprobt die Bundespolizei gerade. Foto: Uli Schulte Döinghaus

Bitte lächeln – Am Bahnhof Berlin-Südkreuz wird seit Anfang des Monats intelligente Videotechnik zur Gesichtserkennung getestet. Nach Lächeln ist aber nicht jedem zumute. Zwar wird die Methode derzeit nur an Freiwilligen erprobt, doch sie könnte schon bald Teil unseres Alltags werden. Das geht vielen zu weit. Jörg Trotzki, Redakteur von Radio Paradiso, dagegen heißt die neue Technik willkommen. Im Titelkommentar erklärt er, warum. 

Ausgabe kaufen und Artikel lesen

Regional und ökologisch

Regional und ökologisch

Uwe Mühle und Christina Hornig im Eine-Welt-Laden in Weißwasser. Sie freuen sich über die Ehrung mit dem
Siegel „Faire Gemeinde“. Foto: Andreas Kirschke

Gäbe es Kirchengemeinden im Supermarktregal, wäre die Verpackung der Gemeinde Weißwasser mit einem Fair-Trade-Siegel bedruckt. Mit einer kirchlichen Version der Kennzeichnung würdigt die EKBO das Engagement der Gemeinde. Bei ihren Festen gibt es Porzellan statt Einwegpappe, die Kirche trägt ein Solardach und der Eine-Welt-Laden war einer der ersten in Ostdeutschland. Andreas Kirschke über die „Faire Gemeinde“. 

Ausgabe kaufen und Artikel lesen