Seelsorge an der ganzen Region

Seelsorge an der ganzen Region

Fotos: pixabay.com/Composing: Silber

Große Hoffnungen für den Klimaschutz knüpfen sich an den Klimagipfel in Bonn. Schluss mit der schmutzigen Kohle, fordern die einen. Die Sorge um den Arbeitsplatz ­beherrscht die anderen. In der Lausitz werden zehn Prozent des bundesweit erzeugten Stroms produziert. Der Ausstieg aus dem Kohlestrom trifft Wirtschaft, Kultur und ­Familien in der Region besonders. Deshalb geht die ­Kirche hier neue Wege. Burkhard Behr ist Pfarrer und leitet das Zentrum für Dialog & Wandel der EKBO. Im Titelkommentar spricht er über seine Aufgaben im Hinblick auf das Dilemma der Lausitz.

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Weitere Meldungen

Jüdischer Zeitzeuge sprach mit Schülern

Jüdischer Zeitzeuge sprach mit Schülern

Solomon Parente (*1950) aus Griechenland, dessen Eltern den Holocaust überlebten, war am 9. November auf Einladung der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der Martin-Luther-Gemeinde in Berlin-Neukölln zu Gast. Parente sprach vor mehr als 200 Gästen, darunter 80 Schülerinnen und Schülern der Evangelischen Schule Neukölln, über seinen Kampf gegen Antisemitismus und für die jüdische Gemeinde in Thessaloniki. Anschließend wurde der Opfer der Pogromnacht 1938 mit einem Gottesdienst gedacht. 
Text: dk, Foto: ASF

In zwölf Etappen nach Wittenberg

In zwölf Etappen nach Wittenberg

Die Wandergruppe der Evangelischen Sportarbeit Berlin-Brandenburg machte sich in zwölf Etappen auf den Weg zur Schlosskirche Wittenberg, die sie am 21. Oktober erreichte. Los ging es im Berliner Dom. Auf den Etappen in verschiedene Kirchen erhielten die Teilnehmer Kirchenstempel in ihren Wanderpass. Pfarrer und Mitglieder des Gemeindekirchenrates öffneten für sie ihre Türen wie hier in Nudow (Foto). Gerd Patra (rechts) überreichte dort Thomas Engelhardt, Mitglied des Gemeindekirchenrates, ein Fahnenband der Wandergruppe.
Text: dk, Foto: privat

EKD-Synode berät Nachfinanzierung des Festjahres

EKD-Synode berät Nachfinanzierung des Festjahres

Bei der EKD-Synode, die vom 12. bis 15. November in Bonn zusammenkommt, wird es bei den finanziellen Debatten noch einmal um das Reformationsjubiläum gehen. Irmgard Schwaetzer, Präses der EKD, sprach von einem noch nicht genau bezifferten „Nachfinanzierungsbedarf“ und verwies auf die Besucherzahlen der Weltausstellung Reformation, die nicht den Erwartungen entsprochen hätten.
Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 47/2017

Artikel

Schön, dass Ihr da seid!

Schön, dass Ihr da seid!

Drei Frauen beim Empfang für die eingetretenen Kirchenmitglieder.      Foto: Matthias Kindler

Nur hereinspaziert! Zwischen August 2016 und August 2017 haben sich im Gebiet der Landeskirche über 900 Personen entschieden, in die evangelische Kirche einzutreten. Mit einem Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurden die neuen Glieder aus dem Sprengel Berlin am vergangenen Sonntag willkommen geheißen. Tanja Pilger-Janßen sprach mit ein paar von ihnen über die Gründe für ihren Kircheneintritt.

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Raum für Gott schaffen

Raum für Gott schaffen

Béla Doerr und weitere Mitstreiter der Evangelischen Jugend verbreiteten in der Nacht zum Reformationstag 15 Thesen. Damit werben sie für einen ­Erneuerungsprozess in der Kirche. Foto: epd

Am Abend vor dem Reformationstag sorgte die Evangelische Jugend der EKBO – die EJBO – für erschrockene Pfarrergesichter. Denn die Jugendlichen sprühten ihren Hashtag #rEJBOmation in Berlin an Kircheneingänge. Was nicht auf Anhieb erkennbar war: Es handelte sich lediglich um Sprühkreide. Dieses Buchstabenbombardement war Teil des neuen Thesenanschlags der EJBO. Ganz vorne mit dabei war der neue Vorsitzende Béla Doerr. Mit ihm sprach Markus Kowalski. 

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Dank, Reue und Resignation

Dank, Reue und Resignation

Foto: Dietmar Silber

„Ich bin vierundachtzig Jahre alt und werde in sehr absehbarer Zeit sterben“, schreibt Fulbert Steffensky. Doch der Theologe kümmert sich nicht besonders um seinen Tod. Er bastelt sich keine Beerdigungsliturgie. Ob er verbrannt oder begraben wird, ist ihm gleich. Statt sich auf Sterbevorbereitungen zu konzentrieren, widmet er sich lieber den Dingen, die er in seinen letzten Jahren noch intensiver lernen möchte. Darunter: Dankbarkeit. Ein Auszug aus dem neuen Buch „Als flögen wir davon. Über die letzte Wegstrecke“.

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Scham, Schuld und Sünde

Scham, Schuld und Sünde

Anders als in der Schöpfungsgeschichte gilt die Schlange in vielen Kulturen als heilig und wird verehrt.     Foto: Dietmar Silber

Schluss mit der Sünde? Oder eben gerade nicht? Weiter geht die spannende ­Diskussion über die Thesen des Theologieprofessors Klaas Huizing. Nach der geäußerten Kritik vieler Leser fragte die Kirche noch mal beim Autor nach.

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Beherzte Predigt mit Langzeitwirkung

Beherzte Predigt mit Langzeitwirkung

Kann Ökumene gelingen? SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt. Foto: Archiv/epd

1817 brachte der preußische König Friedrich Wilhelm III. mit ­einem Aufruf zur Vereinigung die Kirchenunion von lutherischer und reformierter Kirche in Preußen in Gang. 2017 wurde das 200. Jubiläum dieser Union (später EKU, heute Union Evangelischer Kirchen – UEK) gefeiert. Doch eine Minderheit lutherischer Gemeinden lehnte damals die Union ab, es kam zum Bruch. Der König bekämpfte die Gegner, Altlutheraner, später Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) genannt. Heute nähern sich Union und SELK an. Das begehen sie am Bußtag mit einem Gottesdienst und einer Erklärung. Wilhelm Hüffmeier berichtet.

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