Fünfmal „Allein“

Fünfmal „Allein“

Foto: M-E./pixelio.de

Der Maßstab des evangelischen Redens und Handelns misst nicht in Milli- oder Zentimetern, sondern in „Alleins“: „Allein Christus“, „allein die Gnade“, „allein das Wort“, „allein die Schrift“, „allein der Glaube“. Doch als der Rat der EKD dieses „fünffache Allein“ in seinem Grundlagentext bekräftigte, stieß er auf Kritik. Wie passt der Anspruch „allein“ zu unserer pluralistischen Gesellschaft? Und was genau soll mit diesem Wort eigentlich vermittelt werden? Professor Wolf Krötke gibt Antworten. 

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Weitere Meldungen

Berlin interreligiös entdecken

Berlin interreligiös entdecken

Seit Beginn dieses Jahres informiert der „Interreligiöse Stadtplan“ online über interreligiöse Projekte in Berlin unter www.interreligioeser-stadtplan.de. Auf der Homepage stellen sich über 40 Initiativen vor, beschreiben ihre Arbeit und ihr Selbstverständnis. Kontaktdaten geben die Möglichkeit, sie kennenzulernen und mitzuarbeiten. Der „interreligiöse Stadtplan“ ist aus der Arbeit des „Berliner Forums der Religionen“ erwachsen, einem Zusammenschluss von mehr als 100 Menschen aus Religionsgemeinschaften, spirituellen Bewegungen und interreligiösen Initiativen.    
Foto: Google Maps/Interreligiöser Stadtplaner

Zahl der Pflegebedürftigen steigt

Zahl der Pflegebedürftigen steigt

Zum Jahresende 2015 waren in Deutschland 2,86 Millionen Menschen pflegebedürftig. Damit stieg die Zahl derer, die im Sinne des pflegeversicherungsgesetzes Hilfe brauchten, im Vergleich zu Ende 2013 um 234.000 oder fast neun Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte.
Text und Foto: epd

Kirchentag sucht 15.000 Betten

Kirchentag sucht 15.000 Betten

Gäste aus Deutschland brauchen vom 24. Mai bis 28. Mai beim Kirchentag einen Schlafplatz. Gäste aus dem Ausland vom 23. Mai bis 29. Mai. ­Gesucht werden Betten, Liegen oder Couches. Luftmatratzen und Isomatten werden nicht ­gesucht.
Einen Schlafplatz anmelden oder sich informieren können Sie bei der Schlummernummer, Telefon: (030)400339200 oder auf www.kirchentag.de/privatquartier.
Foto: Dietmar Silber

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Aktuelle Ausgabe: 4/2017

Artikel

Gleiche Chancen für Nele, Lena und Moritz

Gleiche Chancen für Nele, Lena und Moritz

Foto: pixabay.com

Es gibt kein Armutsgen. Kein DNA-Strang ist zu einem Arbeitsamtlogo verknotet. Doch so fair unsere Biologie in dieser Hinsicht auch ist, so wenig ist es die Welt. Arme Eltern machen arme Kinder. Wo das Geld nicht für Legosteine oder ein Fahrrad reicht, schlüpfen Lebensneuankömmlinge benachteiligt ins Dasein. „Das muss anders werden!“, sagt Diakoniedirektorin Barbara Eschen. „Gesetzliche Regelungen müssen so geändert werden, dass alle Kinder eine auskömmliche Grundfinanzierung bekommen.“ Im Titelkommentar stellt sie die Online-Petition zur Bekämpfung von Kinderarmut vor. Bitte unterschreiben auch Sie. 

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Die Türken vor Wittenberg

Die Türken vor Wittenberg

Heute gibt es viele Projekte, die das friedliche Zusammenleben der Religionen fördern wollen. Etwa JUGA (das Foto zeigt die Gruppe bei einer Aktion), eine Initiative junger Muslime, Juden, Christen und Bahá’í in Berlin. Foto: Archiv JUMA

Viele von Luthers Aussagen über Andersgläubige waren alles andere als pfleglich und respektvoll. So wurden „die Türcken“, wie er die Muslime nannte, zur „Rute Gottes“ erklärt. Doch wie so oft verbarg sich nicht nur Wut hinter dem kopfinternen Gartenzaun, sondern auch Angst. Luthers Befürchtung: Die muslimische Glaubenspraxis könnte auch für Christen attraktiv sein. Gerdi Nützel über Luther, „die Türcken“ und das neue EKD-Impulspapier „Reformation und Islam“.  

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Neu entdeckt

Neu entdeckt

Foto: epd

Die Kirche ist eine künstlerische Schatzkammer. Kelche, mittelalterliche Glocken und so viele andere Kostbarkeiten schlummern unter den Dächern der Gotteshäuser. Bei all den Schätzen kann man schon mal den Überblick verlieren. Darum arbeitet Claudia Rückert als Kunstgutreferentin an der vollständigen Inventarisierung des museumstauglichen Kirchenbesitzes in der Landeskirche. Amet Bick sprach mit ihr über ihre Arbeit.

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