Ort der Stille

Ort der Stille

Die geöffnete Elisabethkirche: „Wir haben sehr schlichte Sätze des Klagens, Fragens und der Fassungslosigkeit gefunden.” Foto: Thekla Wolff

Blumen liegen in der Invalidenstraße. Kerzen stehen auf dem Bürgersteig. Kreidezeichnungen versehen das Pflaster. Vier Menschen mussten bei dem Porsche-Unfall in Berlin-Mitte am vergangenen Freitag ihr Leben lassen. Darunter ein Kleinkind und seine Oma. Matthias Motter war als Notfallseelsorger mit fünf Kolleginnen und Kollegen am Unfallort aktiv. Die Elisabethkirche in der Invalidenstraße öffnete ihre Türen zum Trauern und stillen Gedenken. Sibylle Sterzik berichtet.

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„die Kirche“ als lose Blattsammlung?

„die Kirche“ als lose Blattsammlung?

Liebe Leserinnen und Leser,
durch einen technischen Fehler in der Druckerei wurde die Zeitungsausgabe 37/19 falsch beschnitten und erschien in Einzelblättern. Das wird ein Einzelfall bleiben und zukünftig werden Sie ihre Kirchenzeitung wie gewohnt in den Händen halten. Wir danken unserer Leserschaft für die vielen Anrufe und Nachfragen.

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Mehr Geld für Religions- und Werteunterricht

Mehr Geld für  Religions- und Werteunterricht

Das Land Berlin stellt für den freiwilligen Religions- und den freiwilligen Lebenskundeunterricht mehr Geld zur Verfügung. Als Anbieter dieser Fächer erhalten die EKBO, das Erzbistum Berlin, der ­Humanistische Verband Berlin-Brandenburg und die Islamische ­Föderation Berlin ab Anfang 2020 pro Jahr 7,6 Millionen Euro mehr als bislang, wie das Erzbistum Berlin mitteilte. Das Land Berlin bezuschusst den freiwilligen religions- und wertebezogenen Unterricht in den kommenden drei Jahren dann mit jährlich 66.214.678 Euro. Mit der Erhöhung der Mittel seien die religiösen und weltanschaulichen Anbieter erstmals in der Lage, ihre Lehrkräfte an der tatsächlichen tarif­lichen Lage orientiert zu bezahlen.
Text und Foto: epd

Festakt am „House of One“

Festakt am „House of One“

Das in Berlin geplante „House of One“ nimmt am Montag, 16.09., einen weiteren Zwischenschritt auf dem Weg zur Errichtung des Drei-Religionen-Hauses. Am 16. September soll der Abschluss der Gründungsarbeiten für das Fundament mit einem Festakt gefeiert werden. Die Grundsteinlegung ist für April 2020 geplant. Mit dem „House of One“ entsteht im Zentrum Berlins ein von drei Religionsgemeinschaften, Juden, Christen und Muslimen, gemeinsam getragenes Bet- und Lehrhaus.
Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 37/2019

Artikel

Martin Luther King jenseits der Mauer

Martin Luther King jenseits der Mauer

Großer Andrang: Die voll besetzte Sophienkirche in Ost-Berlin. Foto: Martin Luther King Memorial Berlin Komitee

Vom 12. bis 14. September 1964 besuchte Martin Luther King das ­geteilte ­Berlin. Nach einer Predigt vor 20 000 Menschen in der West-Berliner Waldbühne reiste er auch in den Ostteil der Stadt und ­predigte in der überfüllten Marienkirche und in der Sophienkirche. ­Sabine Rackow, Markus Meckel und Michael Markus Schulz waren ­damals dabei. Constance Bürger schreibt über die Tage, an denen der legendäre Baptistenprediger einende Worte in einer geteilten Stadt sprach.

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Bekannt, verehrt, umstritten

Bekannt, verehrt, umstritten

Einmal monatlich treffen sich die Frauen zum Gesprächskreis. Foto: Andrea Gorys
Halbtransparent im Hintergrund: Dorothee Sölle. Foto: epd

Ihren Namen kennen Christinnen und Christen überall auf dem Globus – Dorothee Sölle. Am 30. September wäre die Theologin 90 Jahre alt geworden. Was würde sie heute zur politischen Lage in unserer Gesellschaft und zum Klimawandel sagen? Fragen wie diese stellen sich im Sölle-Gesprächskreis der Kirchengemeinde Berlin-Marienfelde. Ein Mal im Monat treffen sich interessierte Frauen im Dorothee-Sölle-Haus und tauschen sich aus. Andrea Gorys gesellte sich dazu.

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Wohnungsnot

Wohnungsnot

Grafik: OCV/Uwe Baumann

Bezahlbare Wohnungen fehlen an allen Ecken und Enden. In Städten wie Berlin ist es alles andere als ein Kinderspiel, an eigene vier Wände zu kommen. Barbara Eschen, Direktorin des Diakonischen Werkes der EKBO, widmet sich in ihrem Titelkommentar dem Thema Wohnungsnot. Denn dieses steht mit ganz oben auf der Diakonie-Agenda. „Haltung zeigen – Zusammenhalt fördern“ lautet das Jahresmotto und das des aktuellen Monats der Diakonie.

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Ich sehe keine Grenze, nur die Elbe

Ich sehe keine Grenze, nur die Elbe

Jahrelang war Lütkenwisch von unmenschlichen Grenzanlagen geprägt: Auf dem Deich war der Grenzzaun errichtet worden und vom Wachturm aus überwachten die Grenzsoldaten jeden Schritt der Einwohnerinnen und Einwohner. Foto: Kerstin Beck

Lütkenwisch lag bis 1989 mitten in der Sperrzone zwischen Ost und West. Kerstin Beck wuchs dort auf und schrieb als Kind fleißig Tagebuch über den Alltag an der Elbgrenze.

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Als Diakonin zu den Kindern

Als Diakonin zu den Kindern

Foto: Uli Schulte Döinghaus

Ulrike Wilde ist frischgebackene Diakonin. Demnächst arbeitet sie in einem Berliner Kindergarten. Das Rüstzeug dazu hat sie sich im Johannesstift in Berlin-Spandau geholt. Uli Schulte Döinghaus schreibt über sie.

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