Drei Kandidaten für das Bischofsamt

Drei Kandidaten für das Bischofsamt

Jochen Arnold, Heidrun Dörken und Christian Stäblein (v.l.) kandidieren als Nachfolger von Bischof Markus Dröge.  Foto: Rolf Zöllner/epd

Die Amtszeit von Bischof Markus Dröge endet im November 2019. Dann geht er in den Ruhestand. Für seine Nachfolge präsentierten sich am Montag in Berlin auf einer Pressekonferenz drei Kandidat*innen: Jochen Arnold, Leiter des Michaeliskloster in Hildesheim, Heidrun Dörken, evangelische Sender­beauftragte für den Hessischen Rundfunk in Frankfurt/Main, und Christian ­Stäblein, Propst der EKBO. Sie wurden von dem Bischofswahl­kollegium ausgewählt. Anfang 2019 stellen die Kandidat*innen sich jeweils mit Predigt und Vortrag in der St. Marienkirche in Berlin-Mitte vor. Auf der Frühjahrs­synode am 5. April wird der oder die neue Bischöf*in von den Landessynodalen gewählt. „die Kirche“ hat die drei Kandidat*innen unter die Lupe genommen.

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Weitere Meldungen

Spende für neue Möbel

Gebelzig/dk Die Kirchengemeinde Gebelzig im Landkreis Görlitz erhielt eine Spende in Höhe von 3500 Euro von der Evangelischen Bank. Regionalbetreuer Hendrik Günzler überreichte den Scheck in der vergangenen Woche. Die Spende ist für den Kauf von ­Möbeln für den neu entstandenen Gemeindesaal im ehemaligen Pfarrhaus gedacht. Der Raum soll gemeindeübergreifend ganzjährig genutzt werden. „Damit wird der Saal zu einem zentralen Ort für gemeinsame Veranstaltungen und Projekte“, sagte Pfarrerin Christiane Mantschew.

Kirche entwickeln und ­diakonisches Profil bilden

Berlin/dk Am 1. Januar 2019 nimmt die Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi) ihre Arbeit auf. Das Projekt wird  getragen von der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD), der Diakonie Deutschland und der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Bürgerrechtler zur aktuellen Debatte um Gedenkstätte ­Hohenschönhausen

Berlin/dk Über 40 ehemalige Bürgerrechtler*innen und Historikeri*nnen haben sich mit einer Erklärung zur aktuellen Debatte um den im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen gegenüber seinem Stellvertreter entlassenen Leiter Hubertus Knabe und die Gedenkstätte BerlinHohenschönhausen zu Wort gemeldet. Sie sehen „mit Sorge, dass das Anliegen der Aufarbeitung hinter der Debatte um eine Person verschwindet – zur Freude all jener, die die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur als störend empfinden“.

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Aktuelle Ausgabe: 50/2018

Artikel

Verhältnis von Kirche und Staat

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Foto: BISKF (Ausschnitt)

Das Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung (BISKF) besteht seit 25 Jahren. Das Institut befasst sich nicht nur mit der staat­lichen Kirchenpolitik und den Kirchen in der DDR, sondern vergleichend auch mit entsprechenden Entwicklungen in anderen sozialistischen Staaten und darüber hinaus mit grundsätzlichen Fragen des Verhältnisses von Staat und ­Kirche.

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Weiter Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche

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Foto: Jonathan Smith

Der Versuch, das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche gegen den Willen der Union zu streichen, ist vorerst gescheitert. Die große Koalition in Berlin hatte am Mittwochabend ein Einigungspapier zum umstrittenen Strafrechtsparagrafen 219a veröffentlicht. ­Verhindert der Paragraph einen ausreichenden Zugang zu allen ­nötigen ­Informationen für einen Schwangerschaftsabbruch, auch im Blick auf ungewollt schwangere Frauen? Ein Pro und Contra 

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Der richtige Auftakt zählt

Der richtige Auftakt zählt

Foto: Cordula Möbius

„Ich bin die Chorleiterin.“ Dieser Satz geht Uta Obenaus mittlerweile selbstbewusst und selbstverständlich über die Lippen. Das war vor fünfeinhalb Jahren noch anders. Etwas zögerlich übernahm sie die Leitung des Kinderchores ihrer Kirchengemeinde Großziethen. Doch dann stieß sie auf das Angebot, einen Eignungsnachweis für Chorleitung abzulegen. Cordula Möbius wollte wissen, was man in den Kursen lernt.

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Büchse der Pandora geöffnet?

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Ein DNA-Doppelhelix-Modell (Fotomontage). Manipulationen sind mit hohen Risiken verbunden. Foto: epd

Es war eine Nachricht wie aus einem Science-Fiction-Film: Im November wurde die Geburt von genetisch manipulierten Zwillingen verkündet. Der chinesische Biophysiker He Jiankui behauptet, die beiden Schwestern mit der Genschere CRISPR/Cas9 im frühesten Embryonalstadium HIV-resistent gemacht zu haben. Dies sorgte rund um die Welt für Bestürzung. Aber warum? Ist das molekulare Werkzeug nicht ein Riesenerfolg im Kampf gegen so manche Geißel der Menschheit? Katrin Amunts, Medizinerin und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, über das schwierige Abwägen zwischen Chancen und Risiken.

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