Das rote Sofa

 

Der Innenminister kommt. Gregor Gysi wird da sein. Genauso wie der Kabarettist und Mediziner Eckhart von Hirschhausen, Reformationsbotschafterin Margot Käßmann und die Musik-Legende Giora Feidmann: Über 20 prominente Gäste werden wieder auf dem „Roten Sofa“ der evangelischen Kirchenpresse beim Kirchentag in Berlin Platz nehmen. Auf dem Alexanderplatz stellen sich Bundesminister und Bischöfe, Musiker und Medienleute und sogar ein Fußballstar den Fragen der Redakteurinnen und Redakteure der evangelischen Zeitungen, Radio- und Fernsehagenturen sowie Online-Medien.

Das Interviewprogramm auf der Bühne auf dem Alexanderplatz läuft vom 25. bis 27. Mai (Donnerstag bis Samstag).

Auf unserer Rotes-Sofa-Seite finden Sie das komplette Programm und können am Rotes-Sofa-Gewinnspiel teilnehmen.

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Das gibt’s nur einmal

Foto: Dietmar Silber

Der große Festgottesdienst des Kirchentags findet am Sonntag in Wittenberg statt. Aber muss man da wirklich hin? Das ist für viele von uns ja nicht gerade um die Ecke. Margot Käßmann packt uns bei der faulen Haut – „Raus aus dem Sessel, rein in den Zug.“ Schließlich gibt es das nur einmal. Enthusiastisch erklärt die Reformationsbotschafterin, warum es sich auf jeden Fall lohnt, live dabei zu sein.

Hier können Sie den kompletten Artikel lesen.

 

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Die beiden Berliner Bischöfe Markus Dröge und Heiner Koch haben wenige Tage vor Beginn des Kirchentages die Hoffnung auf entscheidende Fortschritte in Grundsatzfragen gedämpft. Mit Blick auf das gemeinsame Abendmahl von Protestanten und Katholiken sagte Bischof Markus Dröge, er glaube nicht, dass der Kirchentag der Ort ist, wo man theologische Grundsatzdiskussionen führt. In dem Doppelinterview des Evangelischen Pressedienstes und der Katholischen Nachrichten-Agentur fügte der katholische Berliner Erzbischof Heiner Koch hinzu, bei solchen Fragen könne man "nicht einfach Abstimmungen mit einer knappen Mehrheit herbeiführen".
Text und Foto: epd

Bewährungsstrafe für Pokémon-Spielen in Kirche

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Mit dem Handy-Spiel Pokémon Go kann man die Umgebung nach Fantasiewesen absuchen. Auf der Jagd nach Pokémons ist der 22-jährige Ruslan Sokolowskij in einer Kathedrale in Jekaterinenburg (Russland) gelandet. Das meldete die taz. Er filmte sich und stellte das Video ins Netz. Wie die taz meldete, wäre er dafür fast im Straflager gelandet. Die Justiz warf ihm die „Verletzung religiöser Gefühle“ vor. Nun hat ein russisches Gericht entschieden, dass er eine Bewährungsstrafe von drei Jahren bekommt und gemeinnützige Arbeit ableisten muss.
Foto: epd

Zentrum Jugend – gut gerüstet

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Die ersten Gerüststangen stehen. 50 Jugendliche aus der EKBO errichteten sie am vergangenen Dienstag vor dem Anhalter Bahnhof in Berlin-Kreuzberg. Dort entsteht in diesen Tagen aus Gerüststangen eine Kirche mit einem acht Meter hohen begehbaren Turm. Mehr als 200 Menschen finden Platz. Die Gerüstkirche beherbergt das Zentrum Jugend zum Kirchentag. Die Jugendlichen brachten eigens gestaltete Gerüststangen auf die Baustelle mit, die als tragende Elemente Teil der Gerüstkirche sein werden. 
Foto: Dietmar Silber

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Aktuelle Ausgabe: 22/2017

Artikel

Ich sehe dich!

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„Ohne den Kirchentag gäbe es mich nicht“, sagt Nora Tschepe-Wiesinger. Ihre Eltern lernten sich vor 23 Jahren dort kennen. Und gerieten so von der Bierbank auf den Traualtar. Ähnlich erging es Elinor und Christian. Nur lernten sie sich nicht bei Kartoffelsalat im Sitzen kennen, sondern im Liegen auf benachbarten Schlafmatten. Nora Tschepe-Wiesinger und Andrea von Fournier spendieren uns eine Portion Romantik und erzählen die Geschichten der „Kirchentagspaare“. 

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Den Schwung nutzen

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Foto: epd

Hat Ellen Ueberschär die Nase voll vom Kirchentag? Das wollte Luisa Meyer von ihr wissen. Denn der anstehende wird der letzte sein, an dem die Theologin als Generalsekretärin mitarbeitet. Ihre Antwort klingt aber nicht nach einer vollen Nase. Eher nach einem Kopf voller bereichernder Erinnerungen. 

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Die Straße bebt

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Am Abend der Begegnung lädt die Landeskirche zu einem Straßenfest zwischen Reichstag, Brandenburger Tor und Gendarmenmarkt ein. An verschiedenen Ständen trifft man auf Menschen aus der Landeskirche. Sabrina Greifenhofer stellt einige Stände und ihre Betreuer vor.

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Gott suchen in Berlin

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Wie findet man Gott? Mit Metalldetektor und Wünschelrute kommt man wohl nicht weit. "Kann man Gott auf dem Kirchentag finden?" fragt Frère Alois, Prior der Communauté de Taizé in Frankreich. Im gemeinsamen Feiern sieht er die Möglichkeit, ihm näherzukommen. Was „gemeinsam“ für ihn bedeutet, macht er im Titelkommentar unserer neuen Ausgabe zum Kirchentag deutlich. Dieser beginnt am Mittwoch, dem 24. Mai.

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