Ein Tusch für den Gottesdienst

Ein Tusch für den Gottesdienst

Foto: pixabay 

Margot Käßmann widmet sich im Titelkommentar der Frage, wo heute Reformbedarf in unserer Kirche liegt. Sie gibt dem Generalsekretär der lutherischen Kirche in Simbabwe, Kenneth Mtata, Recht – „Der lutherische Gottesdienst ist viel zu vorhersehbar“. Ob der Eröffnungsgottesdienst des Reformationsjubiläums für Überraschungen gut ist, werden wir am Montag erfahren. Er wird live im Fernsehen übertragen. Margot Käßmann ist natürlich dabei. 

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Weitere Meldungen

Ausstellung "Der andere Raum"

Ausstellung "Der andere Raum"

Seit dem 26. Oktober findet sich im Evangelischem Zentrum eine neue Kabinettsausstellung: „Der andere Raum“, Werke von Horst Hirsig. Die Ausstellung zeigt figürliche und abstrakte Werke des Malers aus den Zyklen „Antworten auf ein Jahrhundert“ und „An einem Tag im November“, die sich mit den Katastrophen des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts auseinandersetzen: Horst Hirsig sucht und entwickelt eine malerische Zeichen- und Formensprache, die dem traumatischen Ereignis Ausdruck zu geben sucht. Mit den regelmäßigen Einladungen von Künstlerinnen und Künstlern zu den Kabinettausstellungen im Evangelischen Zentrum bekräftigt Bischof Markus Dröge sein Interesse am Dialog mit der zeitgenössischen Kunst. Die Ausstellung läuft noch bis 2. Februar 2017. Evangelisches Zentrum Berlin, Georgenkirchstraße 69, 10249 Berlin-Friedrichshain, Haus 2, 4. Etage; geöffnet Montag bis Freitag 9-17 Uhr. Foto: Dietmar Silber 

Reformationsmobil unterwegs

Reformationsmobil unterwegs

Das Bibelmobil ist jetzt auch als Reformationsmobil in der Landeskirche unterwegs. Ende September begeisterte der umgebaute Doppelstockbus die Einwohner in Brück (Kirchenkreis Mittelmark-Brandenburg). Am 27. November wird das Team mit drei Mitarbeitern auf dem Weihnachtsmarkt des Evangelischen Johannisstifts barrierefrei für alle Interessierten offen stehen. Seit Februar 2015 gehört der zwölf Meter lange Bus zur Berliner Stadtmission. Foto: privat

Potsdam wird zum Ort des Religionsdialogs

Potsdam wird zum Ort des Religionsdialogs

Unter dem Titel "Anders als du glaubst..." sind in Potsdam über 75 Veranstaltungen rund um den Dialog mit Religionen und Kulturen geplant. Manfred Stolpe und Jann Jakobs sind Schirmherren der Veranstaltungen, die vom Verein "Neues Potsdamer Toleranzedikt"  koordiniert werden. Natürlich ist die Nagelkreuzkapelle auch mit dabei. 
Text: epd, Foto: promo

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Aktuelle Ausgabe: 13/2017

Artikel

Kirchentage auf dem Weg

Kirchentage auf dem Weg

Karte: Daniel Leyva/r2017.org

Wittenberg, die Heimatstadt der Reformation, bekommt im Jahr 2017 einen regelrechten Metropolcharakter. Sechs Kirchentage aus verschiedenen Regionen Deutschlands finden ihren Abschluss in einem gemeinsamen Festgottesdienst vor den Toren der Lutherstadt am 28. Mai 2017. Über die thematischen Schwerpunkte der einzelnen Kirchentage informieren wir passend dazu auf einer gemeinsamen Doppelseite mit der mitteldeutschen Kirchenzeitung „Glaube und Heimat“ und der sächsischen Kirchenzeitung „Der Sonntag“.

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Der Countdown 2017 läuft

Der Countdown 2017 läuft

Foto+Montage: Dietmar Silber 

Seien wir mal ehrlich: Gefühlt hat das reformatorische Festjahr schon vor einer Weile begonnen. Martin Luther und die christliche Umbruchszeit sind in aller Kirchenmunde. Veranstaltungen servieren vorfreudigen Gemütern jubiläumsfestliche Appetithäppchen. Diskussionen werden geführt, Vorbereitungen getroffen. Am kommenden Montag geht es nun richtig los. Das Festjahr beginnt. Bernd Krebs erzählt, welches facettenreiche Programm uns erwartet. Einen aktuellen Überblick über die Veranstaltungen erhalten Sie unter www.reformation.ekbo.de.  

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Was für ein Theater

Was für ein Theater

Foto: Birgit Keilbach 

Warum gehen Leute ins Theater? Sie wollen unterhalten werden. Das weiß Thomas Worms genau. Seit zehn Jahren schreibt er für die Theaterloge Luckau, ein Verein in der Kleinstadt im Süden Brandenburgs, kleine Szenen oder ganze Stücke. Die Hobby-Theaterleute bereichern viele Veranstaltungen der Stadt, machen gern auch einmal eine Stadtführung in Kostümen aus Barock oder Renaissance oder bringen Stadtgeschichte im historischen Kontext nahe. Die Texte dazu verfasst Thomas Worms. Ein Porträt. 

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Wegweiser und Motivator

Wegweiser und Motivator

Foto: Birgit Keilbach 

Das Reformationsjubiläum im kommenden Jahr ist in aller Munde und wird vielerorts von Aktionen begleitet, die das Leben und Wirken des Reformators nahebringen. Im Elbe-Elster-Land entstand eine besondere Idee. Unter dem Motto „Luther verbindet“ wurde ein kleines pinkfarbenes Heft entwickelt, mit dem kulturhistorisch Interessierte ganz individuell Spuren Luthers von Wittenberg über Jüterbog bis Torgau entdecken können: der Luther-Pass.

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Frauen in der Reformation

Frauen in der Reformation

Foto: The AMICA Library, p.d.

Weibern mangelt‘s an Stärke und Kräften des Leibes und am Verstande.“ – Mit Sprüchen wie diesen könnte Martin Luther, weilte er noch unter uns, wohl problemlos ein Mario-Barth-Publikum in die Kirche locken. Den Gottesdienst würden wundgeklopfte Schenkel aber nicht unbedingt aufwerten. Noch im Zeitalter der Reformation entsprach das Frauenbild völlig witzfrei dem der untergeordneten Hausfrau. Sylvia Weigelt über die damalige Rollenverteilung. 

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