Von Joana Lewandowski
Berlin. Johannes Krug ist am 18. September in der St.-Bartholomäus-Kirche in Berlin-Friedrichshain als Propst der EKBO eingeführt worden. Bischof Christian Stäblein würdigte Johannes Krug bei der Einführung mit den Worten: „Er will was, er spricht in die Welt, er kann kurz.“ In seiner Einführungspredigt betonte Krug, Kirche brauche bei allen Baustellen „Stille und Ritual“ sowie „nüchternen Realismus, radikale Ehrlichkeit und einen klaren Blick“. Zugleich warb er für Gemeinschaft innerhalb der „evangelischen Familie“. Staatssekretär Alexander Straßmeier erklärte in seinem Grußwort: „Das Land Berlin braucht die Kirchen.“ Hansjörg Günther, Vorsitzender des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg (ÖRBB) und Vertreter des Erzbistums Berlin, warb für eine starke Ökumene in der Stadt und zeigte sich erfreut, dass der ÖRBB mit Johannes Krugs Einführung wieder komplett sei.
An dem Gottesdienst nahmen unter anderem auch Präses Harald Geywitz und Konsistorialpräsidentin Viola Vogel teil. Johannes Krug ist seit dem 1. September Propst der EKBO.



