Berlin. Mit einem Aktions- und Dialogcamp vor der Berliner Gedächtniskirche will die Initiative „Will-Kirche-Tierschutz.de“ vom 12. bis 26. Oktober auf den Tierschutz in kirchlichen Einrichtungen aufmerksam machen. Die Initiative untersucht, welche Mindeststandards beim Einkauf von Tierprodukten für kirchliche Veranstaltungen in den Bistümern und Landeskirchen gelten.
Nun sollen die Antworten zu den Mindeststandards der Landessynoden mit Nachdruck eingefordert werden, teilt die Initiative mit. Auch ausbleibende Antworten von Bistümern und Landeskirchen werden dokumentiert. Die Ergebnisse werden am 24. Oktober bei einer Menschenkette um die Gedächtniskirche präsentiert.
Was kommt bei der Kirche auf den Teller?
„Wer Mitgefühl mit Tieren predigt, kann auf seinen Synoden und Zentralversammlungen nicht Produkte aus schlimmster Massentierhaltung servieren“, sagt Carsten Halmanseder von der Initiative. Sie fordert, auf Fleisch und andere Tierprodukte aus den Haltungsformen 1 bis 3 zu verzichten.
Auch die landwirtschaftliche Nutzung kirchlicher Flächen soll hinsichtlich geltender Tierschutzkriterien überprüft werden. Mit dem geplanten Projekt Tierschutz-Kirchen-Map.de will sie negative und positive Beispiele aufzeigen. red



