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Artikelkommentare

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1. Schöfer empfiehlt Nora-Larissa Machor Es sind immer die gleichen 4-5 Menschen, die in dieser Zeitung gehypt werden. Gibts nicht andere, weitaus profiliertere Pfarrer und Pfarrerinnen in dieser Landeskirche - oder ists halt einfacher, einfach die aus der instagram-bubble zu nehmen? Mich als "normales" Gemeindeglied wundert das langsam...Ähnliches gilt für die Veranstaltungen: EIn Bibelkreis zu gründen oder zu führen ist Aufgabe fast jeden Pfarrers - ist das ein Veranstaltungs- oder ein Personenhinweis?
2. Schule ein großes rotes Fragezeichen Wolfgang Banse Vetternwirtschaft sollte es nicht geben, Bald könnte die Evangelische Wochenzeitung:die Kirche sich um benennen, in Familie Bammel Wochenzeitung. Es reicht wenn die von einer kleinen Minderheit gewählte Pröpstin zu allem und nichts sich äußert, abgelesenes wissen verbreitet, wie hier z.B. Inklusion.
3. Generelle Bodenhaftung Wolfgang Banse Seit über 100 Tagen im Amt, wie sieht die Bilanz des einzuführenden Generalsuperintendenten(Regionalbischof) des Sprengels Potsdam aus?Was hat er bewegt? (außer Besuche, ... )Die Kosten-Nutzen-Analyse ist zu hinterfragen.Die Einführung hätte zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden sollen, damit auch sogenannte "einfache Glieder" an der Amtseinführung hätten teilnehmen können.Hier kann man der Kirchenleitung, das Konsistorium mal wieder einmal bescheinigen, das es mit dem Denken, Mitdenken, es immer noch hakt.Ob sich dies ändern wird, wird sich zeigen.Die EKBO ist nicht gerade behinderten-freundlich,nicht nur sie sondern auch andere Gliedkirchen innerhalb der EKD, was gehandikapte leitende Geistliche anbetrifft.
4. 75, Sorbisch-Wendischer Kirchentag Wolfgang Banse Regional.Kirchentage haben etwas für sich, sie finden in der Region statt,wo Menschen wohnlich beheimatet sind. Regional.Kirchentage sind familiär.Auch im Kirchenkreis Salzwedel, Altmark finden in der Region Kirchentage statt.Ebenso was den Internationalen Bodensee-Kirchentag betrifft. Diese Kirchentage werden immer sehr gut angenommen, dies spricht für die Konzeption der Regional.Kirchentage
5. Grausame Asyllotterie Wolfgang Banse Asyl zu gewähren ist ein Menschenrecht.Dieses Recht sollte allen zu teil werden, die Asyl benötigen. "Was ihr einen meiner geringsten...dass habt ihr mir auch getan. "
6. die Kirke/ New Detail Hubertanton Finde es sind noch immer zu wenig gesräche über gott und seiner Kirche statt.
7. Quote für People of Color Wolfgang Banse Neben einer Quote für People sollte man verstärkt nachdenken, was Menschen mit einem Handicap im kirchlichen Bereich, hier was leitende Geistliche betrifft nachdenken, handeln. Niemand darf auf Grund einer... benachteiligt werden, Artikel3,3 des Grundgesetz.Leider kommt dies in den Kirchen der EKD, hier EKBO nicht zu tragen.Die von Deutschland unterzeichnete Behindertenrechtskonvention gilt auch für die Kirchen.
8. Religionsfreiheit stärken Wolfgang Banse Weltweit sollte es eine freie Religions-und Glaubensausübung gewährleistet sein.
9. Solidartgemeinschaft muss handeln Wolfgang Banse Es kann nicht angehen,dass Pflegebedürftige auf ein sogenanntes Taschengeld monatlich angewiesen sind, dass weit unter dem dem Existenzminimum liegt.Menschenwürdiges Leben sollte auch Pflegebedürftige zu e3rkannt werden
10. Imm Herzen der Stadt: "HOUSE of ONE" vom 23. Mai 2021 Dirk Stratmann Dirk Stratmann, Berlin
Interreligiöser Dialog, auf gleicher Augenhöhe, ehrlich und ohne Tabu-themen, ist nötig und praktiziere ich seit Jahrzehnten. Doch ein kultischer Sakralbau wie das sogenannte „ HOUSE of ONE“ ist kontraproduktiv. Die Kirchenzeitung pries das Projekt bereits 2011 als „Vorbild für ganz Europa“. Geltungssüchtig und geldgierig lässt sich auch hier evangelische Kirche vom Staat verfassungswidrig mit Millionen füttern und fördert damit die Befürchtungen, dass hier wieder synkretistische Absichten verfolgt und Abhängigkeiten geschaffen werden. Anderen predigt die Kirche das Jesuswort: „Geben ist seliger als Nehmen“ (Apostelgeschichte 20,35). Beim „House of One“, dem sakralen kultischen Prestigebau, macht man die Hand auf und lässt von den voraus-sichtlich 40 Millionen Euro Baukosten
ca. 30 Millionen vom Staat bezahlen und sich sogar kostenlos das Baugrundstück geben – auf Kosten der Steuerzahler, die in Berlin in überwältigender Mehrheit keiner Glaubensgemeinschaft ange-hören. Mit ihrer UNGLAUBWÜRDIGKEIT sind Kirchenvertreter mitverantwortlich für weitere Kirchenaustritte. Zudem holt man sich bei diesem kultischen Sakralbau die Probleme des Tempel-bergs nach Berlin. Für das sogenannte „HOUSE of ONE“ wählte man als Partner die islamische Gülen-Bewegung. Diese hat in Berlin angeblich 6.000 Mitglieder. Doch die überwältigende Mehrheit der ca. 300.000 Muslime in Berlin lehnt die Gülen-Bewegung als Vertretung der islamischen Seite ab. Es ist absehbar, dass in Berlin Muslime mehr Gläubige sind als evangelische Christen. Welche Anmaßung, wenn jetzt evangelische Kirchenvertreter die Hand aufmachen mit der Begründung, dass sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt eine große Rolle spielen. In der evangelischen Landeskirche sind nicht einmal 15 Prozent der Bevölkerung Mitglied, nicht einmal 0,5% gehen sonntags in den evangelischen Gottesdienst. Die evangelische Kirche ist hier eine Randgruppe, die weiterhin Mitglieder verliert, und schämt sich nicht, Kostgänger auch der nichtreligiösen Steuerzahler zu sein. Sie löst nicht Probleme, sondern schafft neue und auch ähnliche wie auf dem Tempelberg. Auf Schreiben (nachfolgend daraus Auszüge) bekam ich seit 2011 kirchlicherseits nie eine einzige Reaktion – vermutlich wegen schlechten Gewissens. Der frühere grüne Abgeordnete Frieder Otto Wolf warnte vergeblich vor der alten komplizenhaften Verstrickung der Kirche mit der Staatsmacht. Die kirchliche Methode des Vertuschens und Aussitzens erinnert an Bischof Tebartz-van Elst in Limburg.
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Auszüge aus früheren Schreiben :
Das sogenannte „House of One“ ( einer der Spitznamen „Wohngemeinschaft Gottes„) war ursprünglich von der Politik angedacht. worden. Dann wurde kirchlicherseits 2011 das Projekt in einer Art von Selbstbeweihräucherung als
„ Vorbild für ganz Europa“ gepriesen. Worum geht es tatsächlich? Einerseits will sich hier die evangelische Kirche wieder einmal an die Rockschöße des Staats klemmen, um an die „ Fleischtöpfe Ägyptens „ (2. Mose 16,3) ranzukommen; staatlicherseits will man in den Bereich des Religiösen reinfummeln, das Religiöse für eigene Zwecke kanalisieren und wie früher instrumentalisieren. Der frühere grüne Abgeordnete Frieder Otto Wolf spricht von komplizenhafter Verstrickung der Kirche mit der Staatsmacht.
Schämt sich die Kirche denn gar nicht? Bestehende Kirchen stehen oft großenteils leer, viele Kirchengebäude werden entweiht, verkauft oder gar abgerissen. Aber die Kirche lässt sich einen neuen Prestigebau mit 30 Millionen vom Staat finanzieren und kostenlos dazu das Grundstück stellen. Die überwältigende Mehrheit der Berliner ist nicht religiös; doch die geldgierige Kirche stört es nicht, wenn deren Steuerbeträge missbraucht werden. In Berlin fehlen 26.000 Kitaplätze. Für das Geld des Prestigebaus „House of One“ hätte man acht neue Kitas bauen können.
Neben dem regierenden Bürgermeister Müller posierten drei Vertreter des „House of One“ mit einem Modell für die landesweiten Zeitungen und suchten mit ihren würdigen langen Gewändern zu imponieren. Bibelstellen wie Markus 12, 38ff (und Parallelstellen) geißeln wohl auch diese Leute „in ihren auffälligen langen Gewändern „.
Landesbischof Christian Stäblein sprach davon, dass man Exklusivitätsansprüche ablehne. Wieso respektiert man dann nicht, dass die Berliner Steuerzahler in überwältigender Mehrheit nicht religiös sind und hier ihre Steuergelder miss-braucht sehen. Warum hat man nicht die Christen in die Willensbildung einbe-zogen? Und warum wählt man gegen den ausdrücklichen Willen der überwäl-tigenden Mehrheit der Muslime einen Mini-Verein der Gülen-Bewegung als Vertretung der Muslime aus?
Seit Jahren hatte ich immer wieder versucht, von kirchlichen Vertretern des „House of One“, aber auch Anderen, eine Antwort auf meine Fragen zu bekom-men. Wenn nie, nie, nie auch nur eine einzige Antwort kam, so ist das ein Hinweis darauf, dass die Betreffenden keine Antwort wissen oder wegen schlechten Gewissens sich wegducken.
Da die übergroße Mehrheit der Muslime es ablehnt, dass dort nach Willen des Staates eine Minderheit den Islam repräsentieren soll, hat die Unterneh- Frau Dussmann ihre Spendenzusage zurückgezogen. (Wir würden ja wohl auch verschnupft reagieren, wenn in Peking staatlicherseits für die Christen beispielsweise die Neuapostolische Kirche oder die pflegeleichten "Christen für den Sozialismus" ausgewählt würden.)
Meines Erachtens muss über dieses Projekt öffentlich diskutiert werden, wieso der Staat für ein kultisches Sakralgebäude 30 Millionen Euro zur Verfügung stellt, obwohl nicht
einmal 15 Prozent der Berliner der evangelischen Kirche angehören und nicht einmal ein halbes Prozent der Berliner sonntags einen evangelischen Gottesdienst besucht.
Wo der Staat in Religionsfragen reinfum-melt, werden die Folgen wieder schlimm sein. Im 18. und 19. Jahrhundert haben Hunderttausende vor allem Südwest-deutschland verlassen, weil sie es nicht ertrugen, dass der Staat in Religions-fragen reinfummelte. Heute muss man nicht mehr außer Landes gehen, heute tritt man einfach aus der Kirche aus.
Viele Christen, die sonst durchaus interreligiösen Dialog bejahen, halten dieses Projekt für gotteslästerlich. Ursprünglich war es von dem Pfarrer Hohberg als Graswurzelprojekt vorgestellt worden. Für ein Graswurzel-projekt interreligiösen Dialoges braucht man keinen teuren Prestigebau und dafür grenzt man auch nicht willkürlich diskriminierend viele Religionen aus. Wenn der Staat einseitig ausgewählten Kultgemeinschaften Immobilie und 30 Millionen Euro zuschanzt, erinnert das an frühere Zeiten von „Thron und Altar“, wo der Staat ungeniert sich als Reli-gionsingenieur betätigte – zumindest im evangelischen Bereich. Durchaus sinnvoll ist es dagegen, wenn der Staat über schulische Lehrpläne und mit entsprechenden Angeboten bei Volkshochschulen, Akademien, politischen Landeszentralen, usw., usf. den interreligiösen Dialog fördert. Und die Religionsgemeinschaften können ihrerseits im Sinn eines Graswurzel-projekts interreligiösen Dialog und Trialog usw. institutionalisieren auch ohne teuren Vorzeigebau – reihum in bestehenden Gemeindezentren, mal in christlichen, mal jüdischen, mal muslimischen, usw. oder auch auf neutralem Boden in öffentlichen Räumen. Oder damit man nicht diskriminierend kleinere Religionsge-meinschaften ausgrenzt, könnte man ein gemeinsames, nichtkultisches Haus der Religionen für Gespräche und gemein-same Aktionen der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften bereitstellen. Schon jetzt gibt es (außerhalb der Coronazeiten) auch ohne das teure „House of One „, das diskriminierend ausgrenzt, pro Woche in Berlin viele Angebote. Mit welchem Recht versenkt man dann 30 Millionen in einen neuen Prestigebau, während gleichzeitig zumindest evangelische Kirchen großenteils leer bleiben, oft umgewidmet oder sogar abgerissen werden? Ein neuer teurer Prestigebau stiehlt anderen Projekten das Geld, fördert nicht den Dialog an den Graswurzeln, sondern schafft Fronten, weil die übergroße Mehrheit der Muslime es ablehnt, wer dort nach Willen des deutschen Staates den Islam repräsentieren und gefördert werden soll. Das „HOUSE of ONE“ wird auch in Berlin ständig weitere Sicherheitskräfte binden, wie wir das von „Brennpunkten" aus dem Ausland kennen.
Das Projekt wird langfristig das Gegenteil von dem erreichen, was es will. Diese Einmischung und Parteinahme des Staates in kultische Angelegenheiten ist für viele Seiten unerträglich und das werden sich auch Muslime auf Dauer nicht gefallen lassen.
In Abgrenzung gegen manche islamische Gruppen hatte der Innenminister de Maiziere
am 30.4.2017 in seiner These sechs behauptet, dass der Staat sich grundgesetzgemäß weltanschauungs- und religionsneutral verhalte. Jetzt erleben alle, dass das Gegenteil zutrifft, dass im Gegensatz zu den Vorgaben der deutschen Verfassung der Staat sich in den kultischen Bereich einmischt und Partei ergreift. Wenn der Staat sich als ReligionsINGENIEUR zugunsten ausgewählter MINDERHEITENgruppen engagiert und diese sich das gefallen lassen, riecht das nach KORRUPTION. Warum klagt hier niemand? Für den notwendigen, sinnvollen interreligiösen Dialog braucht man keinen neuen sakralen kultischen Prestigebau. Und für ihre Kultgebäude sind die Religions-gemeinschaften schon selber zuständig; der Staat darf sich nicht in Religions-fragen einmischen und zudem ihm genehme Minderheiten g r u n d -
g e s e t z w i d r i g finanziell privilegieren.“
Dirk Stratmann, Berlin
11. Es ist schwer die Hoffnung auf Frieden wachzuhalten. Wolfgang Banse DEr Autorin Sybille Sterzik sei erst einmal gedankt für das geführte Interview mit Herrn Lenz(Propst) in Jerusalem."Frieden a uf Erden"so lautet es in der Weihnachtsgeschichte des Evangelisten Lukas,Wenn Frieden nicht im kleinen erleb, erfgahrbar wird, wie soll er erst dann im Großen erleb, erfahrbar werden.Seit es den Staat Israel gibt, ist Unfrieden vorhanden.Der Staat Israel hat seine Existenzberechtigung, was aber nicht hei0t, dass der Staat Israel unter den Staaten eine Sonderrolle einnimmt.Im inneren wie im äußeren muss der Staat Israel tagtäglich auf der breiten Linie Frieden fahren, mit den benachbarten Ländern.IM Zweistromland haben alle Anreihnern Platz.
12. Neues licht auf das Gewohnte Wolfgang Banse Pfingsten ist zu den beiden anderen großen kirchlichen festen wie Weihnachten und Ostern ein schwieriges Fest.Für Kinder schon nicht interessant, weil an diesem kirchlichen fest es keine Geschenke gibt.Ausgießung des heiligen Geistes, Gründung der Kirche und Ökumene.Oft hat man den Eindruck, dass der heilige Geist nicht mehr in den Kirchen zu finden ist, wie hier die EKBO.Vielfalt ist oft nicht gegeben, sondern Einfalt.O komm du Geist der Wahrheit und kehre bei uns ein, so lautet ein altes Pfingstlied.Möge sich dies zum Pfingstfest 2021 bewahrheiten.Die Kirchen sind in Ungnade gefallen, haben sich durch ihr Verhalten, hier überwiegend Hauptamtliche ins negative Licht gesetzt.Es wird Zeit, dass die Kirchen wieder positiv ins
Gerede kommen.
13. "Ich bin ein Fremder gewesen" die Kirche 16. Mai 2021 Dirk Stratmann, Berlin Dirk Stratmann, Berlin
„ Ich bin ein Fremder gewesen „ (die Kirche 16. Mai 2021 Seite 10)
Die Flüchtlingsproblematik und vor allem die Ursachenbekämpfung müssen mit HERZ + HIRN angepackt werden, und da haben nicht die Einen den alleinselig-machenden Ansatz.
„ Geben ist seliger als Nehmen! „, predigen oft Kirchenvertreter. Wenn sie gleichzeitig z.B. beim Kirchentag, dem sog. HOUSE of ONE, im Einzelfall in Flüchtlingsfragen verfassungswidrig
allen Steuerzahlern zur Last fallen (dies ist noch schlimmer in Berlin, wo Christen eine Randgruppe sind und wir längst in einer nachchristlichen Gesellschaft leben), wirkt dies unglaubwürdig. Man setzt sich moralisch auf das allerhöchste Ross und benutzt dann – wie die Pfarrerin Dagmar Apel - nach der Methode „Knüppel aus dem Sack“ die Moralkeule isolierter Bibelsprüche.
Die Pfarrerin betont, dass auch Jesus ein Flüchtlingskind gewesen sei. Sie weiß doch selber, dass es bei der erfundenen Kindheitsgeschichte Jesu nicht um die Flucht geht, sondern um fiktive „Schrifterfüllung“. Dafür nahm man in Kauf, dem jüdischen König Herodes den scheußlichen Kindermord von Bethle-hem in die Schuhe zu schieben. Dieses Klischee des kindermordenden jüdischen Königs bedient die Pfarrerin selbst noch 2021!!
In ihrem Schluss-Satz erinnert mich die Pfarrerin an marxistische Theoretiker. Auch diese zelebrierten bis zuletzt schon das Paradies auf Erden. Die Pfarrerin missbraucht das Motiv der künftigen Völkerwallfahrt und merkt nicht, dass manche das als anmaßend empfinden und sofort an den Tempelberg denken – gerade auch jetzt.
Die Bibel kennt natürlich das wichtige Thema von Flucht und Flüchtlingen (aber eben auch oft die Flucht von Schurken – die Vertuschungsmentalität unsrer Kirche passt nicht zur Bibel). Die Bibel kennt auch sehr, sehr viele andere Themen: Abraham kam ins Land Kanaan nicht als Flüchtling, sondern als ZUWANDERER. Und dort ließ er sich für seine Nachfahren dieses fremde Land als ewiges Eigentum verheißen. Seit langem berufen sich zu viele auch heute auf die Thora und die dort vorgesehenen Grenzen – sogar über den Jordan hinaus! Ich schätze die Hebräische Bibel wie das Neue Testament. Aber ich will nicht hören „ Biblische Korektheit statt Völkerrecht“ (und Grundgesetz) und ich will solches auch nicht zwischen den Zeilen heraushören. Mir reichen die
Rufe nach der „Scharia“ andernorts.
Die Pfarrerin zitiert einen Spruch aus der Thora (3. Mose 24, 22: „Es soll ein und dasselbe Recht unter euch sein für den Fremdling wie für den Einheimischen; ich bin der HERR, euer Gott.“) Sie reißt
einen Spruch aus dem Zusammenhang, wonach Gotteslästerung nicht nur für für den Einheimischen, sondern auch für den Fremden mit der Steinigung endet. Ein Ägypter befindet sich im Streit mit einem Einheimischen, flucht dabei und lästert Gott und auch als Fremdling wird er dafür mit der Steinigung bestraft. Will die Pfarrerin tatsächlich diese Gleichbe-rechtigung, die ja beispielsweise in Pakistan bei Gotteslästerung praktiziert wird, noch heute für Deutschland als vorbildlich hinstellen?
Kennt die Pfarrerin die vielen Todesurteile in der Thora, auch die Rechtfertigung von Genoziden? Nach welchem System wählt sie aus? Ich will nicht die Thora schlecht machen; ich kritisiere Theologen, welche wie einen Steinbruch die Hebräische National-bibliothek missbrauchen. Ich erlebe das wie Scharlatanerie antiker Opferschauer, die für ihre jeweiligen Zwecke Fleisch- stücke auswählten und hierhin oder dorthin drehten, wie sie es jeweils brauchen konnten.
Nachfolgend ahme ich mal den häufigen Bibelmissbrauch vieler Theologen nach und verfremde ihr Bibel-Narrativ. Als der erfundene Flüchtlingsgrund (der fiktive Kindermörder Herodes war gestorben) hinfällig geworden war, zogen Maria und Josef freiwillig, also ohne Abschiebung, wieder ins heilige Land. Sonst hätte es später keine Christen gegeben! !! Auch
in der Flüchtlingsfrage am Ende der Ge-
schichte das heilige Paar doch vorbild- lich für heute!
Die Söhne Jakobs waren als Wirtschafts-flüchtlinge nach Ägypten gekommen, aber sie kehrten anschließend nicht zurück und wurden auch nicht abgeschoben. Das hatte ganz schreck-liche Folgen. Josef hatte die Ägypter zu landlosen Leibeigenen gemacht. Warum sollte es den fremden Hebräern dann viel besser ergehen als den Ägyptern? Wären die Kinder Israel nach Ende der Hungersnot zurückgegangen, wären später den unschuldigen Ägyptern die grässlichen zehn oder elf Plagen erspart geblieben. In einer Art Katz-Maus-Spiel wollte Gott Zeichen seiner unendlichen Macht zeigen und verstockte deshalb immer wieder den Pharao. Wären die Kinder Israel nach Ende der Hungersnot sofort zurückgegangen, wäre auch den verschiedensten Völkern Kanaans der Genozid, den Gott zugunsten seines Volkes vorgesehen hatte (am Ende von „Höre Israel“ wird man dran erinnert) erspart geblieben.
Was will ich sagen? Man kann nicht nach dem Prinzip der Rosinenpackerei sich hier etwas als gottgewollte Thora (Weisung) rauspicken und zurechtdre-hen, aber anderswo verdrängen, hier ein Narrativ von Heilsgeschichte zugrunde legen und andere Narrative ausschlie- ßen. Eine richtige Alternative wäre, dass man begründet. Die Bibel ist schließlich kein Selbstbedienungsladen, wo man mal im Käseregal zugreift und eine Woche später an der Wursttheke und
dann wieder gleichsam zum Vegetarier
wird. Zu oft hörte man wieder vor
etwa zwanzig Jahren von Kanzeln herab Predigten nach dem Bibelspruch „Pflugscharen zu Schwertern“ (Joel 4,10). Mir ist diese Bibelzitatenschock-behandlung zuwider. [Krieg mag mal ein notwendiges Übel sein – aber bitte keine isolierten, missbräuchlichen Bibelzitate wie jetzt wieder bei der Pfarrerin. ]
Bei der Flüchtlingsproblematik brauchen wir HERZ + HIRN, nicht Manipulation durch einseitige Bibelsprücheklopferei. Und ein klein wenig sollten wir auch an Folgendes denken: In vielen Einzelfällen
entziehen wir gerade junge gesunde Menschen den Entwicklungsländern bei der Aufbauarbeit und betrügen andere Länder oft um die dort dringend benö-tigten Ärzte, Apotheker, Pflegekräfte, Techniker, usw. usf. Und viel zu viele werden erst angelockt, verlieren ihr Geld an Schleuser und es sterben viel, viel mehr beispielsweise in der Sahara usw. als im Mittelmeer.
Kampf gegen Flüchtlingsursachen und Flüchtlingselend war immer nötig und bleibt es, aber bitte ehrlich. Franziska Giffey berichtete als Bürgermeisterin von Neukölln Ende 2015 mehrfach bei politischen Talkshows: Sie war alle zwei Wochen in die Flüchtlingshallen gegangen, und nach vierzehn Tagen traf sie immer wieder von den bisherigen fast niemanden mehr an. Damals berichtete sie, dass den Flüchtlingen in der Heimat ein Haus, Auto und Arbeit in Deutschland versprochen worden sei und dass sie dann in ihrer Erwartung enttäuscht nach Skandinavien weitergezogen waren. (Von dort kam die Welle dann später zurück, als dort die Hilfen zurückgefahren wurden.) Diese damalige Information hörte man später von der Bundesministerin Giffey nicht mehr und erst recht nicht mehr von der jetzigen SPD-Spitzenkandidatin im Wahlkampf 2021: Solche unbequemen Informationen, die NICHT ALLES, ABER MANCHES erklären, passen nicht in die politische Landschaft. Doch ehrliche offene Diskussion über die herzzer-reißenden Fluchtprobleme sollte man nicht mit isolierten Bibelsprüchen platt machen – wir brauchen beides: HERZ + HIRN. Vor gar nicht so langer Zeit waren in der Talkshow LANZ der junge SPD-Bürgermeister von Neukölln Martin Hikel und in einer anderen Sitzung der NRW-Innenminister Herbert Reul dasselbe gefragt worden: Warum machen Sie erst jetzt etwas gegen die Clan-Kriminalität? Beide Male kam exakt dieselbe Antwort: Die Gesellschaft war noch nicht so weit. Hier haben auch Kirchenleute eine schwere Schuld auf sich geladen, dass man ständig das Flüchtlingsproblem tabuisierte (viele Libanon-Flüchtlinge sogar mit falscher Identität eingereist
und nicht aus dem Libanon, seit gut 40 Jahren im Land) und dass man Politiker nicht generell, egal ob Deutscher, Ausländer oder Flüchtling, an ihre Verantwortung für das Sicherheitsthema erinnert hatte.
[ Damit man mich nicht gleich in eine falsche Schublade steckt. Ich bedauere es, dass der Entwicklungsminister Gerd Müller nicht weiter macht. In den 80er Jahren wurde ich verteufelt, weil ich mich für Öffnung der europäischen Märkte für Waren aus Entwicklungsländer einsetzte. Natürlich, das Teilen von Märkten (wie auch Land) wäre für viele schmerzhaft gewesen – Teilen ist meist schmerzhaft, aber nötig – aber bitte mit HERZ + HIRN. ]
14. Beten und protestieren Helmut-wk Leider ist die erwähnten südkoreanische Schulklasse "pandemiebedingt" letztes Jahr ausgeblieben und wird wohl auch dieses Jahr nicht kommen. Hoffentlich wieder 2022 ...
15. Beten und protestieren Wolfgang Banse Beten und protestieren stehen nicht im Widerspruch zu einander.
16. Impfen statt schimpfen Wolfgang Banse Die Impfkampagne läuft auf Hochtouren. Dankbarkeit ist gefragt, statt Verunglimpfung , Protest, verbale Gewalt.t
17. Ökumenische Spielräume Wolfgang Banse Der 3. Ökumenische Kirchentag in Frankfurt am Main unterscheidet sich von den beiden vorherigen Ökumenischen Kirchentagen, was die Corona Pandemie anbetrifft.Ein Kirchentag digital, dezentral. Kaum Kirchentagsvolk vor Ort. Ökumene , darf und sollte nicht abhängig gemacht werden, vom gemeinsam gefeierten Abendmahl.
18. Bischofs Kolumne zur Sterbehilfe Wohlgemuth, Johannes Die Inszenierung. La Traviata von Verdi von Arte ist eine gute und sinnvolle Antwort und Ergänzung auf die in Ihrer Kolumne Sichtweise zur assistierten Sterbehilfe.
Meiner 1. Exgattin wurde vor einigen Jahren ärztlicher seits eine Lebenserwartung von wenigen Monaten schriftlich bescheinigt. Sie lebt aber immer noch und sehr aktiv.
19. Raus aus der Bubble Wolfgang Banse Chance vertan!Wie behinderten freundlich ist eigentlich die evangelische Kirche, im Bezug auf zu vergebene Ämter.Keine leitende gehandicapte Geistliche in den Gliedkirchen. Keine leitende gehandicapte Laien in Führungspositionen.Auch die neu gewählte Präses wird die Säkularisierung im Land der Keformation,die weiter steigenden Kirchenaustrittszahlen nicht aufhalten können.Basisdemokratie wird nach wie vor nicht ausgeübt, Glieder w erden wie Marionetten an Fäden geführt. Quo vadis was die neue EKD Synode abbetrifft;
20. Schaut hin Wolfgang Banse Der 3. ökumenische Kirchentag der am Christi Himmelfahrtstag in Frankfurt am Main b eginnt, war anders gedacht, geplant, als wie er jetzt stattfindet, im Bezug auf die seit letzten Jahres anhaltende Corona Pandemie.Kirchentage werden nicht von den Amtskirchen gestaltet, sondern nach wie vor von Laien.Dies ist auch gut so, sollte beibehalten werden."Schaut hin", so lautet das Motto des 3. Ökumenischen Kirchentages2021.Hinschauen alleine reicht nicht, sondern das Handeln ist gefragt. Dies sollte auch bei Gläubigen, hier Christen der Fall sein. Nicht an den Worten werdet ihr gemessen werden, sondern an den taten.Kirchentage , sollten nicht fremdfinanziert werden, sondern durch Spenden,Teilnehmerbeiträge.Wie kommen 20 Millionen zu Stande, so fragt man sich , was der überwiegend digitale ökumenische Kirchentag in Frankfurt am Main kostet?!Überall finden Sparrunden statt, davon sollten auch Kirchentage auch nicht verschont werden.
21. "Tanz mit der Tora" (9.5.2021) + frühere Artikel zu "näher als du denkst" Dirk Stratmann Dirk Stratmann, Berlin
In dem Artikel „Tanz mit der Tora“ [ "die Kirche" vom 9. Mai 2021 ] hat der Rabbiner Soussan dreimal die Trinitäts-lehre erwähnt. Den klaren Monotheis-mus des Rabbiners Soussan teilen sicherlich auch viele Christen, welche die spekulative Trinitätslehre als belastendes Konstrukt ablehnen, welches als Glaubenskorsett durch Zwang und religiöse Bürgerkriege im vierten Jahrhundert für jeden auch unter Androhung der Todesstrafe durchgesetzt worden war. Ohne diese Trinitätslehre wäre möglicherweise der Islam lediglich eine konfessionelle Gruppierung neben anderen in der weltweiten Christenheit geworden. Auch auf die Thematik „ Gott essen „ reagieren nicht nur Juden und Muslime, sondern auch viele Christen mit Befremden; auf einen entsprechen-den Online-Vortrag mit diesem Titel eines evangelischen Theologen hatte "die Kirche„ im März hingewiesen. In der heutigen weltweiten Christenheit sollten nicht mehr alle durch ein Glaubenskorsett gebunden sein, welches im vierten Jahrhundert in einem begrenzten Raum damalige Kirchen-führer durch Zwang und Bürgerkrieg durchgesetzt hatten.
Der Rabbiner Soussan stellt heraus, dass das jüdische Fest Schawuot die Gabe der Tora feiert und diese einmal im Jahr komplett gelesen wird. Seit ich in Berlin wohne, hatte ich das Glück, diese
Sabbatlesungen mitzumachen, und habe erst dadurch die fünf Bücher Mose (die Tora) und teilweise die Propheten besser kennengelernt. Seitdem bin ich empört, wie christliche Theologen oft die hebräische Nationalbibliothek, so als wäre diese ein Steinbruch, ohne Berücksichtigung des Kontextes für ihre eigenen Zwecke missbrauchen und – je nach Bedarf – verwerten. Und zu oft erinnert mich Auswahl und willkürliche Interpretation der Texte [ jeweils angeweht vom ZEITGEIST ] an antike Opferschauer, die gezielt für jeweilige Zwecke Opferstücke auswählten und jeweils nach Bedarf drehten. Diese antiken Opferschauer empfindet man heute als Scharlatane.
Die derzeitige Kampagne „ näher als du denkst „ verfolgt gute Ziele. Doch in mehreren Einzelfällen haftete ihr ebenfalls Unaufrichtigkeit an. Schon der Name Kampagne weckt entsprechende Befürchtungen : Bei Kampagne denken Bildungsbürger an Goethes „Kampagne in Frankreich“ – hier ging es um einen erfolgreichen Feldzug; Zeitungsleser denken jetzt an Wahlkampagnen; Konsumenten an Werbekampagnen; Ostdeutsche an Kampagnen in der DDR und Geschichtslehrer an Kampagnen in der Nazizeit; und Politiker an Desin-formationskampagnen finsterer Mächte, natürlich der anderen. Allen Kampagnen ist gemeinsam: Es geht um Ziele und Durchsetzung von Interessen, dem werden Fragen der Wahrhaftigkeit nachgeordnet.
Bevor ich konkret werde, eine grund-sätzliche Klarstellung : Natürlich sind Jesus, seine Jünger und Paulus und viele andere ohne die Hebräische Bibel gar nicht zu verstehen. Insofern dürfen Christen die beiden Bibelteile nicht auseinanderreißen. Und doch gibt es teilweise unterschiedliche Akzentuie-rungen. Da, wo es sowohl hier als auch dort Problematisches gibt, muss man dies benennen und ehrlich aufarbeiten. Das ist unabdingbar, so schwer es auch fällt angesichts der Beklemmungen nach der Shoa einerseits und andererseits gegenwärtiger Infragestellung der Existenz Israels. Natürlich soll man Gemeinsamkeiten betonen, aber bitte ohne dass das Ganze manchmal den
Touch krampfhafter Harmonisierung bekommt und es teilweise sogar unwahrhaftig wirkt.
Bei Veranstaltungen zu „ Pessach und Auferstehung „ wurde Unbequemes völlig ausgeblendet.
Mir gefallen Rabbiner, die bei der Sederfeier in die Trauer (bei der Erläu-terung des Bitterwassers) auch die unschuldigen Opfer der zehn bzw. elf Plagen Ägyptens einbeziehen. Es sind die unschuldigen Opfer des Katz-Maus-Spiels Gottes mit dem Pharao – dieser wird immer wieder gezielt verstockt, damit Gott grausame Zeichen seiner unendlichen Macht setzen kann.
Man darf die Befreiung aus der Knechtschaft auch nicht einfach universal umdeuten. Das auserwählte Volk ist beim Pessachfest im Aufbruch in das verheißene Land; für die dortigen Völker (schon im PESSACHkapitel 2. Mose 13 in Vers 5 benannt) sind nach der Tora Völkermorde vorgesehen (5. Mose 7,1ff). Daran wird im zentralen jüdischen Hauptgebet „Höre, Israel“ im Anschluss immer noch erinnert (5. Mose 6, 4ff). Wenn im Volk Israel der Glauben an den Gott der Heerscharen klein war, wurde dieser Glaubensmangel wegen Wehrkraftzersetzung grausamst geahndet. Die Drohungen gegen Glaubensmangel haben oft einen sadistischen Unterton (z.B. 5. Mose 28f) und lassen nicht nur an Freiheit denken.
[ Natürlich hat auch die hebräische Bibel universale Vorstellungen und Verhei-ßungen, aber eben nicht nur. Und auch im Neuen Testament gibt es Gewalt-phantasien. Die unbequemen Bibelin-halte in beiden Bibelteilen sollte man nicht leichtfertig unterschlagen oder umdeuten, sondern ehrlich aufarbeiten.]
Bei einer Pessach-Auferstehungs-Veranstaltung wurde dann sogar die Flucht Jesu nach Ägypten ins Spiel gebracht. Was dies im Kontext von Pessach-Ostern zu suchen hat, verstand ich überhaupt nicht. Aber wenn schon hier diese Geschichte aufgetischt wird, dann hätte man wenigstens klarstellen müssen, dass es diesen Kindermord des jüdischen Königs Herodes gar nicht gegeben hat. Nicht nur Kinder nehmen solche Erzählungen zu oft noch für bare Münze. Auch hier bitte ehrliche Aufar-beitung, dass solche Scheußlichkeit
nicht weiterhin einem jüdischen König anhängt wird.
Die Rabbinerin Ulrike Offenberg erklärt in „die Kirche“ vom 9. Mai 2021 : Das Ereignis am Sinai „wird als eine Art Hochzeit zwischen Gott und Israel verstanden, und die Torah ist der Ehevertrag, der die gegenseitige Hingabe und Verpflichtung beider Liebender darlegt. „ Doch welches Verständnis von Ehevertrag hat die Tora, wenn man die teilweise sadistischen Drohungen in 5. Mose 28f durchliest?
Propheten interpretierten den Untergang Israels (um 722 v.Chr.) und Judäas (um 597/587 v.Chr.) als
Strafe Gottes für den Ehebruch. Schauderhaft die Vorstellung, dass Geschichtstheologen solche Sicht auf
spätere Katastrophen übertrügen. Und in dem Ehevertrag mit den 613 Geboten und Verboten stehen auch ganz schreckliche Dinge, z.B. das rassistische Gebot in 5. Mose 24,6.
[ Mit diesem Hinweis soll überhaupt nicht von der Geschichte realer unchristlicher Exzesse gegenüber Juden in der Geschichte abgelenkt werden.] Und auf diesen Ehevertrag berufen sich noch heute Leute, welche das ganze heilige Land komplett für sich fordern und Landansprüche sogar über den Jordan hinaus anmelden – schließlich gelte „biblische Korrektheit“ vor „Völkerrecht“!
Problematisch war auch der Dialog-gottesdienst zum Thema „Karneval und Purimfest“ am 25. Februar 2021 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Hier wurde der Karneval für die Kirche vereinnahmt – ein historisches Bravour-stück! In der Kirche wurde ein Gottes-dienst anlässlich des Estherfestes praktiziert, ohne dass man vorher das Buch Esther richtig studiert hatte. Die Ausrottung der Juden drohte nicht mehr, als der Bösewicht Haman in Kapitel 7 gehängt war und der König garantiert hatte, dass man Hamans Anordnungen im ganzen Reich widerrufen kann (Esther 8,5). Doch Esther wollte mehr : RACHE
(Esther 8,13). An den zehn Söhnen Hamans wurde Sippenhaft vollstreckt und im ganzen Reich fand eine zweitägige blutige Racheorgie statt, obwohl das Leben der Juden nicht mehr gefährdet war. Erst nach dieser Rache-orgie wurde das Purimfest eingesetzt.
[ Hieran darf man erinnern – selbst wenn im Nationalsozialismus das Buch Esther und das Purimfest leider übelst für NS-Propagandazwecke missbraucht wurde. ]
Gleich zu Beginn des Dialoggottes-dienstes hatte sich Frau Esther Hirsch als Vertreterin des HOUSE of ONE vorgestellt und darauf hingewiesen, dass dort ALLE Religionen (nicht nur Juden, Christen, Muslime!) zum Gebet einge-laden würden. Will sie dann für Hindus, Isis-Verehrer, Anhänger der Druiden- kulte, von Asatru usw. eher die Synagoge bereitstellen oder will sie diese in die Moschee im HOUSE of ONE abschieben, oder wie soll man sich das vorstellen? Auch hier gibt es ungeklärte Fragen!!
Bei einem echten DIALOG-Gottesdienst hätte man diese heikle Frage sofort abklären können. Doch auch später gab es keine Antwort. Es war bei manchen Online-Veranstaltungen zu oft wie beim Kirchentag 2017 : Dort gab es „Anwälte des Publikums“, welche Fragen an die Referenten sortierten. In einzelnen Fällen erinnerten sie an die „Anwälte“ zu DDR-Zeiten. Wenn dann die Referenten selber rechtzeitig vorher Fragen vorliegen hatten und trotzdem nicht Rede und Antwort standen und auch später nicht antworteten, erinnert dies an die Methode „Ignorieren und Tot-schweigen“ [so wie Päpste und Kirchen-fürsten es vor der Reformation prakti-
zierten]!
Nochmals : Veranstaltungsreihen wie "näher als du denkst „ verfolgen gute Ziele. Doch da, wo man krampfhaft
harmonisiert und unredlich durch Ausklammerungen desinformiert, weckt
man Abwehr, so wie es der evangelische Theologieprofessor Markschies ungewollt erreichte.
Nach dem schrecklichen für die Synagoge geplanten Massaker in Halle
[ 9. Okt. 2019 ] schrieb er,
„ dass das Judentum gar nichts Fremdes hat … „ [ in „die Kirche“ vom 20. Okt. 2019 ]
Zum Ersten gibt es nicht
„das Judentum „!
Zweitens spielt er, wenn er nicht intellektuell sauber vorgeht, unnötig gefährlichen Gegnern in die Karten. Manche Unterschiede lassen sich
nicht so einfach mit einem Federstrich leugnen :
Die Juden Jesus und Paulus hatten sich mit der (zeitlichen) römischen Fremdherrschaft abgefunden (Gleichnis vom Zinsgroschen; Umgang mit Zöllnern; usw.); das Land wird in der dritten Seligpreisung den Sanftmütigen verheißen, nicht den Zeloten. In der hebräischen Bibel dagegen sind Gewalt und Genozide nicht nur bei der Landnahme für das auserwählte Volk gottgewollt (5. Mose Kap. 7 und 20; IS-reife Massaker in 4. Mose Kapitel 25 und 31; u.v.a.m). Im Gottvertrauen darauf wagten in Judäa die meisten Juden den verhängnisvollen Aufstand gegen die Römer; die Judenchristen waren daran nicht beteiligt. Dass es auch im Neuen Testament Gewaltphantasien gibt und umgekehrt in der hebräischen Bibel Friedenssehnsucht ein oder sogar das entscheidende Thema ist, bleibt unbestritten. Die ersten Jünger, Paulus und sonstige Christen besuchten selbstverständlich – obwohl gefährdet - wie andere jüdische Gruppen den Tempel und Synagogen. Doch seit Gamaliel II. (etwa ab 90 n.Chr.) wurden Judenchristen vom Judesein ausge-schlossen (Joh. 16,1-3), sie wurden von ihren Wurzeln abgeschnitten und durften nicht mehr in die Synagogen. Wenn heute ein Jude Atheist wird, bleibt er Jude. Wenn er Christ wird, gilt er nicht mehr als Jude, wird also aus der jüdi- Volksgemeinschaft ausgeschlossen, verwirkt sein Einwanderungsrecht nach Israel. Das tut vielen weh. Mit diesen Hinweisen darf keineswegs von der langen realen Geschichte unchristlicher Exzesse gegen Juden abgelenkt werden.
Mit Sorge sehe ich den Veranstaltungen von „näher als du denkst“ am Ende des
Jahres entgegen: Wie wird man die problematische universale Weihnachts-tradition mit dem identitätspolitischen Interesse der Makkabäerbücher kreuzen?
Dirk Stratmann, Berlin
22. Die Stimme als Fenster zur seele Petra Baum Wunderbare einfühlsame Worte, wohltuend in dieser angespannten Zeit.
23. Uhrzeitänderung: 13:00 Uhr, Sonntag, 9. Mai, Ökumenischer Gottesdienst Demokratie-Camp „Stop Putin’s Terror“ Danke für das tolle Interview!
Wir möchten gerne darauf hinweisen, dass der Gottesdienst am Sonntag, den 9. Mai, ab 13:00 UHR los geht.
Herzlichen Dank
24. Kirche bei den Menschen Matthias Albrecht Mich haben Kritiker des staatlichen Bemühens, wirksam der Pandemie zu begegnen, immer wieder gefragt: Wo ist die Kirche? Und sie vermissten Sie im Protest. Ich habe die Kirche bei den betroffenen Menschen erlebt, beispielsweise in Pflegeheimen und Krankenhäusern, in der Seelsorge. Auch Markus Dröge ist bei den Menschen. Das ist die Kirche, für die ich noch Hoffnung habe.
25. Dröge als Impfhelfer Bernd Ebener Was für ein herzbewegender Beitrag! Bekanntlich sind weder Studien zur Wirksamkeit und SICHERHEIT, noch die zu Langzeit- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten abgeschlossen u.a.m., die Mittel haben nur eine Not- bzw. vorläufige Zulassung und die Verträge mit den Herstellern sind m.W. so, daß sie für Schäden nicht haften müssen. Es geht also um zig Millionen Versuchskaninchen in einem Land mit hinreichend Erfahrungen an Menschenexperimenten, aus denen dann der heere Nürnberger Kodex erwachsen ist. Vergessen? Mich erinnert das fatal an das, was ich über das Totalversagen der grossen Kirchen in der Schule gelernt, noch mehr aber von meinem Vater, Jg. 1920, vermittelt bekam. In der DDR waren die Kirchen wenigstens noch der Stachel im Fleisch des Staates - und jetzt werden kaum je Fragen gestellt bzw. zugelassen und Runde Tische scheinen auch auf dem Müll der Geschichte gelandet zu sein. Ich schäme mich zutiefst für eine Kirche, der die Verkündigung staatlicher Coronamaßnahmen eloquenter von den Lippen geht als die Verkündigung des Evangeliums und die sich kritikarm einreiht in den Druckaufbau einer massiven Impfkampagne und Bewerbung alles auf Steuerzahlerkosten. Zu Risiken und Nebenwirkungen ... - ach ja, fragen Sie Ihre Pfarrer beim Hausbesuch. Da wo sie überhaupt noch Hausbesuche machen. Oder eben die Telefonseelsorge ...
26. das muss aufhören Horst H. Krüger Herzlichen Dank für die offenen Worte. ich bin "durchgeimpft" und kann nur die so oft ungewohnte Herzlichkeit in den Impfzentrum Arena Treptow bestaunen. Von der Hilfe beim aussteigen bis zur Verabschiedung und dann im Taxi. Mit 80 bin ich zum Helfen dort wohl etwas zu als aber im Gespräch mit Impfverweigerer kann man schon die positiven Erfahrungen weitergeben.
27. Wie früher als Pfarrer beim Hausbesuch Wolfgang Banse i.R. hei0t in Rufweite, in Reichweite, so könnte man auch den Einsatz von Herrn Dr. Markus Dröge sehen, was seine ehrenamtliche Tätigkeit als Impfhelfer betrifft.Der ehemalige Bischof von Berlin Otto Dibelius sagte einmal.Ein Christ ist immer im Dienst. Ich möchte hin zufügen, ein Christ ist immer im Einsatzm ganz gleich auf welchen Gebiet es ist.
28. Examen reformieren Wolfgang Banse Nicht nur das Examen sollte reformiert werden, sondern das ganze Theologiestudium.Das bisherige Theologiestudium entspricht nicht mehr der heutigen Zeit den heutigen Anforderungen
29. Zehn Gebote des digitalen Wandels Wolfgang Banse Die Zehn Geboten haben Bestand in allen Bere4ichen, Dies sollte überall zum Tragen kommen.
30. Klimaschutz und Strukturwandel Wolfgang Banse Die Kirchen, hier die EKBO trägt Verantwortung aus christlicher Sicht.Das eergangene Urteil des Bundesverfassungsgerichtes welches eragngen ist, im Bezug auf Klimaschutz, sollte auch in den Kirchen, hier EKBO umgehend umgesetzt werden, im Bezug auf nachfolgende Generationen-
31. Unbequem wird abgewickelt Wolfgang Banse Unbequeme hat man nicht gerne in den eigenen Reihen, sie stören.Vielfalt sollte in der Kirche, hier Evangelische zum Tragen kommen, so auch was auch das Evangelische Zentrum Frauen und Männer anbelangt.
32. Ende eines Traditionsbetriebes Wolfgang Banse Handwerk, so heißt es hat "goldenen Boden",Leider , so nicht über den beschriebenen traditionellen Grabmal-betrieb in Neukölln, was zu bedauern ist.
33. Hingucken und aufbrechen Wolfgang Banse Bevor der z.Zt amtierende Bischof der EKBO nach Worms schaut, sollte er lieber in die Landeskirche , hier EKBO schauen, der er nach innen und außen vorsteht, (gewählt von einer minimalen Minderheit), ob da alles richtig läuft, auch im Bezug auf die nicht gelebte Inklusion. Lauter heiße Luftblasen, die er von sich lässt. Predigten sich von Herrn Stäblein an zu hören, geschweige zu lesen entbehrt jeder Grundlage. Er liest und hört sich gerne selbst.
34. Gerechtigkeit im Preisgalopp Wolfgang Banse Die Kirche als Immobilienbesitzer, sollte wirtschaftlich wirtschaften,Wohnraum aber zu einem akzeptablen Mietzins anbieten.
35. zum Aufbruch bereit Wolfgang Banse Vom Aufbruchstimmung, nicht weiter so wie bisher kann man der Frühjahrestagung der Landessynode der EKBO nicht bescheinigen.Wenn Aufbruchstimmung wäre, dann hätte man endlich die hochgelobte, viel gepriesene Inklusion in der EKBO ein Gesicht gegeben. Dies hat aber die Landessynode der EKBO nicht getan.
36. wer aufbricht, der kann hoffen Wolfgang Banse Gesangbuchlieder können nicht die Lage in der sich die Kirche, hier EKBO befindet, beschönigen..Die lage der Kirche ist angespannt, sie wird in den nächsten Jahren weiter an Substanz verlieren, was Demographische Lage Kirchenaustrittszahlen anbelangt.Viele vertrauen den Hauptamtlichen, hier Pastorinnen und Pastoren nicht mehr.Weg von einer Pastorenkirche, hin zu einer Gläubigenkirche.
37. Das glauben wir. Das lehnen wir ab - Manifest in " die Kirche " vom 2. 8.2020 + vorhergehendem Newsletter Dirk Stratmann, Berlin In „ die Kirche „ vom 2. August 2020 (Seite 7) und im vorhergehenden Newsletter hatten Herr Dr. Christian Staffa und Herr Joachim Lohmann (beide Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche in der Evangelischen Akademie zu Berlin) zu einem „offenen Streit“ über ihr Manifest aufgerufen. Ich hatte ihnen beiden zu ihrer Methodik eine Stellungnahme zweimal zukommen lassen und ausdrücklich betont, dass ich keinen Streit will, wohl aber gerne eine
Rückmeldung erhalte. Diese hatte ich nicht bekommen. Daraufhin hatte ich im März nochmals darauf hingeweiesen,
dass ich auf solche Rückmeldung warte.
Es entspricht keiner demokratischen Kultur, dass man zum Streit einlädt,
aber auf dreimalige Bitte um eine Stellungnahme gar nicht reagiert. Schließlich versuchte ich es nochmals. Jetzt kam endlich eine Antwort. Meine Reaktion darauf bezieht sich wesentlich auf das Manifest vom 2.8.2020.
„ Sehr geehrter Herr Dr. Christian Staffa,
Ihre folgende Formulierung ist infam :
„Wenn Sie (hier meinen Sie mich Dirk Stratmann) die Bibel rassistisch finden,
widerspreche ich ( ich = Dr. Staffa), … „
Sie treffen über mich eine pauschale Aussage, die ich nirgendwo gemacht habe.
„ Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. „ (Mose II 20,6). Das neunte Gebot gilt auch für Sie, Herr Dr. Staffa. Ihre pauschale Unterstellung ist bösartig und giftig und eines Christen und Doktoren unwürdig. Sie sollten das in Ihr Abendgebet mitnehmen.
Ich schätze beide Teile der Bibel, die hebräische und das Neue Testament.
Aber da ich mit großem Gewinn regel-mäßig an den Sabbatlesungen teilneh- me, kenne ich eben auch die rassisti- schen Passagen (ich orientiere mich hier an der Definition von Professor Wolf-gang Benz), und die stehen manchmal auch an zentralen Stellen und haben auch heute noch oft eine gefährliche Bedeutung.
Ich redete von einer generellen Gefahr, dass viele Theologen als ZEITGEISTliche den Mund aufmachten und aufmachen, in allen Jahrhunderten, auch nach 1945, auch in jüngster Geschichte und heute, und dabei den „lieben Gott“ nach ihrer Bibelauswahl und ihrem Bibelverständ-nis gerne vor ihren eigenen jeweiligen Karren spannten.
Es gibt nicht e i n e biblische Theolo-gie, sondern viele nebeneinander. Ich hatte Ihre Methodik der atomistischen Verwertung der Bibel moniert.
Dass Christsein politische Konsequenzen haben muss, darin sind wir uns einig.
Mein Anliegen ist, dass man an das Problem „Migration“ mit HERZ und HIRN rangehen muss; und da kann man eben leider (solange Menschen nicht von Gott oder künftiger Gentechnik den politisch alleinseligmachenden Trichter eingebaut bekommen) durchaus zu unterschied-lichen Ergebnissen kommen. Theologen sind da um keinen Deut klüger oder moralischer als diejenigen, die sich auf das allgemeine Priestertum der Gläubi-gen berufen. Wenn sie sich mehr Kom-petenz anmaßen, erinnert das an Zeiten, wo nur Theologen den moralischen Alleinvertretungsanspruch hatten, was man im Bett zu tun und zu lassen hat.
Luther, der selber oft beschämend irrte, hatte aber Recht damit, dass auch Konzile und Synoden irren können.
Mit freundlichen Grüßen
Dirk Stratmann, Berlin
38. Gute hirten Wolfgang Banse Herzlichen Dank der Autorin Frau Sybille Sterzik für die Auslegung der Alttestamentlichen Lesung.*Der Hirte, hier Schäfer kennt seine Schafe. So auch heute in der Lüneburger Heide. kennen Hirtinnen und Hirten(Pastorinnen und Pastoren) alle ihre Schäfchen in der Kirchengemeinde?Ein Gemeindeglied lernt m,an kennen vor Ort, in der Wohnung, Haus wo er lebt.Wie weit geht die Fürsorge, Verantwortung für jedes Gemeindeglied?
39. Gute Pflege braucht gutes Geld Wolfgang Banse Leistungen, hier durch die Arbeitskraft sollten tarifmäßig entlohnt werden, hier was Pflegekräfte bei der Diakonie anbetrifft.
40. Nicht nur schön auf dem Papier Wolfgang Banse Jugend, junge Menschen sollten verstärkt in den Gremien der Amtskirche vertreten sein, sowie homogene Gruppierungen, wie hier Menschen mit einem Handicap.
41. Sorge um Fremdbestimmung von oben Wolfgang Banse Kleinere Kirchen/ Kapellengemeinden sollten eigenständig sein. Nicht die Synodalen und die Kirchenleitung haben darüber zu bestimmen, sondern die Gemeindeglieder vor Ort.Basisdemokratie sollte endlich in der Amtskirche, hier EKBO Einzug halten.Das Kirchenvolk ist Kirche, nicht die Synodalen, die Kirchenleitung die den Gliedern ihren Willen aufzwingen wollen.
42. Mehr Gotteshäuser für die Kaiserstadt Dirk Stratmann, Berlin Die Verdienste der fürsorglichen Kirchen-Juste sind unbestritten und anerkennenswert. Doch die
Grundlage ihrer Tätigkeit war der verhängnisvolle Summepiskopat in den evangelischen Landeskirchen bis 1918. Das landesherrliche Kirchenregiment war eigentlich nur für eine vorüber-gehende Notzeit gedacht. Doch das gefiel dann Fürsten und Kirchenver-antwortlichen so gut, dass die Notzeit fast vierhundert Jahre überstand bis 1918. Und aus Protest gegen die Wende 1919 und gegen die demokratische Fahne „Schwarz-Rot-Mostrich“ (so hieß es verächtlich) legte sich die evange-lische Kirche eine lilafarbene Kirchen-fahne zu. Und bezeichnend, dass - ganz anders als in den katholischen Gebieten - in den evangelischen Gebieten fast überall 1933 die Nazis bei den Wahlen die Nase vorne hatten. „Tempora mutantur, sed ecclesia saepe non mutatur.“ So sieht der frühere grüne Abgeordnete Frieder Otto Wolf weiterhin eine komplizenhafte Verstrickung der Kirche mit der Staatsmacht. Zwar sind inzwischen die evangelischen Christen in Berlin und in Brandenburg nur noch eine Randgruppe mit weniger als 15% der Bevölkerung – weiterhin abnehmend. Doch was erleben die nichtreligiösen Berliner, die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung? Sie erlebten, wie kirchliche Lobbyisten für das sogenannte kultische „HOUSE of ONE“ [ Spitzname „Wohngemeinschaft Gottes“ – Kultge-bäude für Juden, Christen, Muslime ] sich schamlos 25 Millionen Euro und kosten-los einen Bauplatz im Zentrum Berlins verfassungswidrig sicherten. Und ein Pfarrer, ein Imam und ein Rabbiner, jeweils in auffallend langen Gewändern, posierten dafür gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister Müller für die Presse . Was Jesus von solchen auffälligen langen Gewändern in der Öffentlichkeit hält, lese man in der Bibel nach ( Mk. 12, 38ff; Lk. 20, 45f; Mt. 23, 5-7).
Das Projekt des sogenannte „HOUSE of ONE „ war ursprünglich von der Politik angedacht worden. Der Staat wird hier als parteilich erlebt. Und das untergräbt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und es kommen Befürchtungen auf, dass der Staat das Religiöse wieder für eigene Zwecke kanalisieren und instru- mentalisieren und eine synkretistische Fernwirkung anpeilen könnte. Und die evangelische Kirche hatte sich sofort wieder einmal an die Rockschöße des Staats geklemmt, um an die „ Fleisch-töpfe Ägyptens „ (2. Mose 16,3) ranzukommen – dazu der frühere evangelische Bischof eigens zu Verhandlungen auf dem Roten Rathaus. Nicht einmal 0,5 Prozent der Berliner besuchen sonntags einen evangelischen Gottesdienst. (Es ist absehbar, dass es in Berlin später mehr Muslime als evan-gelische Christen gibt.) Bestehende Kirchen stehen oft großenteils leer, viele Kirchengebäude werden entweiht, verkauft oder gar abgerissen. Aber die Kirche lässt sich einen neuen Prestige-bau mit 25 Millionen großenteils vom Staat finanzieren und kostenlos dazu das Grundstück stellen. Schämt sich die Kirche denn gar nicht? Diese Vorteil-nahme riecht nach Korruption. Bei diesem Kultgebäude, welches verfas-sungswidrig vom Staat (er muss religiös und weltanschaulich neutral sein) finanziert wird, sehen Berliner Steuer-zahler (diese in überwältigender Mehrheit nicht religiös) ihre Steuer-gelder missbraucht. In Berlin fehlen 26.000 Kitaplätze. Für das Geld des kultischen Prestigebaus „HOUSE of ONE“ hätte man sechs neue Kitas bauen können. Die fürsorgliche Kirchen-Juste hätte hier heute vermutlich anders geplant, da doch so viele evangelische Kirchen wegen mangelnder Nachfrage abgewickelt werden.
ABER ES KAM N O C H V I E L
S C H L I MM E R :
Gegen den ausdrücklichen Willen der überwältigenden Mehrheit der Muslime wählte man einen Mini-Verein der Gülen-Bewegung als Vertreter der Muslime aus (nur 6.000 der ca. 300.000 Muslime in Berlin – so die eigenen Angaben der Gülen-Bewegung). Das wäre etwa so, als würde man in Peking staatlicherseits für die Christen beispielsweise die pflegeleichten „Christen für den Sozialismus“ auswählen. Hier betätigt sich der Staat wieder einmal wie in früheren Zeiten von „Thron und Altar“ ungeniert als Religionsingenieur und privilegiert g r u n d g e s e t z w i d r i g (Staat muss religiös und weltanschaulich neutral sein) ausgewählte MINDER-HEITENgruppen. Ursprünglich war das Projekt als Graswurzelprojekt vorgestellt worden. Doch für ein Graswurzelprojekt interreligiösen Dialoges braucht man keinen teuren kultischen Prestigebau und dafür grenzt man auch nicht willkürlich diskriminierend viele Religionen aus. Sinnvoll ist es dagegen, wenn der Staat über schulische Lehrpläne und mit entsprechenden Angeboten bei Volkshochschulen, Akademien, politischen Landeszentralen, usw., usf. den interreligiösen Dialog fördert. Und die Religionsgemein-schaften können ihrerseits im Sinn eines Graswurzelprojekts interreligiösen Dialog und Trialog usw. institutio-nalisieren auch ohne teuren kultischen Vorzeigebau – reihum in bestehenden Gemeindezentren, mal in christlichen, mal jüdischen, mal muslimischen, usw. oder auch auf neutralem Boden in öffentlichen Räumen.
Oder damit man nicht diskriminierend kleinere Religionsgemeinschaften ausgrenzt, könnte man ein gemeinsa-mes, nichtkultisches Haus der Religionen für Gespräche und gemeinsame Aktionen der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften bereitstellen. Schon jetzt gibt es auch ohne das teure „HOUSE of ONE „, das diskriminierend ausgrenzt, pro Woche in Berlin sehr viele Angebote. Das „HOUSE of ONE“ wird auch in Berlin ständig weitere Sicher-heitskräfte binden, wie wir das von „Brennpunkten" aus dem Ausland kennen. Es wird eher Sprengsatz statt Kitt der Gesellschaft sein, da für ihre kultischen Gebäude Religionsgemein-schaften schon selber gezahlt haben sollten.
Es bleibt zusätzlich noch eine kleine Frage unbeantwortet: Bei dem Dialoggottesdienst zum Purimfest in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am 25.2.2021 hatte sich Esther Hirsch gleich zu Anfang als Vertreterin des „HOUSE of ONE“ vorgestellt und angekündigt, dass in diesem Haus alle Religionen (es war ausdrücklich von allen Religionen die Rede, nicht nur von den abrahamischen) beten sollten. Meine Frage war bisher nicht beantwortet worden, ob die Hindus, die Isisanbeter, die Anhänger der Druiden- und germanischen Kulte, usw., usf. nun in der Synagoge oder Moschee oder christlichen Kirche ihre Andacht verrichten dürfen. In einem echten dialogischen Gottesdienst hätte ein Pfarrer eine solch grundlegende Frage gleich aufgreifen können. Die Frage ist bis heute nicht beantwortet.
Dirk Stratmann, Berlin

43. Solidarische Sympathie Wolfgang Banse Ökumene, sollte, darf nicht daran gemessen werden im Bezug auf ein gemeinsames gefeiertes Heiliges Abendmahl.Ökumene, hier gemeinsam gefeiertes Heiliges Abendmahl besteht nicht bei allen evangelischen christlichen Kirchengemeinschaften, hier SELK und Amtskirchen.Es wurde in den letzten Jahrzehnten viel erreicht, dies sollte nicht vergessen werden.Die Evangelischen Kirchen sollten nicht weiter als Kirchen guten Willens betrachtet und gesehen werden, sondern als gleichwertige, vollwertige Kirchen.
44. Gelassen Ostern zulassen Wolfgang Banse "Wir sind präsent" m-diese Worte greife ich auf und frage mich ob es eine Freudsche Fehlleistung, ein Black out von Herrn Stäblein war, was seine Gedanken zum Osterfest zum Osterfest 2021 anbelangt. Ein ruhiges, gelassenes Leben führen hier die Hauptamtlichen, Pastorinnen und Pastoren während der seit über einem Jahr existierenden Corona Pandemie. Monatelang fallen Andachten und Gottesdienste aus,nicht jede und jeder Gläubige ist im Besitz eines PC, Notebook,..Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen-dann sollten die Hauptamtlichen zu den Menschen kommen.Geschieht dies?!(Ausnahmen bestä-
tigen die Regel) Effizient und Qualität ist in jeder Hinsicht gefragt, was die Institution Kirche, hier EKBO betrifft.Gesegnete Ostern Frau Bammel/Herr Stäblein.
45. Gott - Vater - Sohn / Konzil von Nizäa 325 (die Kirche 4.4.2021) Dirk Stratmann, Berlin Zur Zeit des Konzils von Nizäa waren die Christen immer noch eine Minderheit und Randgruppe der römischen Reichs-bevölkerung. Statt eine einheitsstiftende, verbindende und pazifizierende Funktion auszuüben“, stürzten geldgierige und geltungssüchtige Kirchenleitungen das „politisch, sozial und wirtschaftlich aus-einanderbrechende Reich“ zusätzlich in religiöse Bürgerkriege. Vorher hatten christliche Apologeten etwa 200 Jahre lang immerzu betont : Wir Christen sind ganz, ganz harmlos! Jetzt hielten sich Kirchenleute an solche Versprechungen nicht und Kirchenlehrer rechtfertigten Gewaltmaßnahmen mit isolierten Bibelsprüchen – so wie der IS mit Koransprüchen. Ein kleines, aber schlimmes Einzelbeispiel: In ar-Raqqa hatten Christen (damals nicht der IS) im Jahr 388 im Rahmen eines Judenpogroms auch die Synagoge zerstört. Kaiser Theodosius der Große ordnete an, dass die Christen den Wiederaufbau dieser Synagoge finanzieren müssten. Der Bischof Ambrosius von Mailand schaltete sich ein und drohte dem Kaiser an, dass er dann nie mehr zur Eucharistie (mit Sündenvergebung) zugelassen werde. Der Kaiser knickte ein. Der „religiöse“ Erpresser Ambrosius wird weiterhin als Heiliger verehrt.
Professor Markschies meint, dass der Konflikt über die Trinitätstheologie heute eher eine marginale Rolle spiele. Wieso eigentlich? Die Trinitätstheologie, die auf römischem Reichsboden, also nur in einem begrenzten Raum, und in zwei Jahrhunderten nach damaligen Zeitvor-stellungen problematischste Konzils-mehrheiten fand und dann brutal in Bürgerkriegen und unter Androhung von Todesstrafen durchgesetzt wurde (auch Calvin und Luther waren noch für Verbrennungstod der Trinitätsleugner), ist keineswegs eine marginale Frage. Ein bekannter Theologe verkündete: Die Trinitätslehre ist die Grammatik des Glaubens. Mit solchen Sprüchen – gleichsam von einer theologischen Zirkuskuppel herab - treibt man weitere Christen aus der Kirche hinaus. Ohne diese Trinitätslehre wäre möglicherweise der Islam nur eine christliche Konfession neben anderen geblieben. Heute ist der Islam mit seinem klaren Monotheismus auf den weltweiten Missionsfeldern erfolgreicher als das dogmatisch überfrachtete Christentum, und in absehbarer Zeit wird er auch in Berlin mehr Gläubige haben, als es dann evan- gelische Christen gibt.
Dirk Stratmann, Berlin
46. Olle und Bolle Wolfgang Banse Herr Balint, so erweckt es den Eindruck, sieht den " Wald vor lauter Bäumen nicht, wenn man seine aussage:"Es gibt kein Oben und unten in der Kirche nicht",Gibt es Auffassungs/Wahrnehmungsstörungen was die Institution Kirche betrifft. Seit es die Institution gibt, gibt es ein Oben und Unten.Man sollte der Wahrheit ins Gesicht sehen.
47. Von Hase, Lamm und Esel Wolfgang Banse Tiere gehören zum Osterfest, wie der Petersdom zu Rom.
48. Geistliches Geleit Wolfgang Banse Ein Buch , das in unsere Corona Pandemie hinein passt.
49. Olle und Bolle Christiane Frees-Tillil Wenn nach einer Visitation nichts anders, nichts besser wird in der Kirchengemeinde, dann sind die Konflikte nicht auf den Tisch gekommen. Wenn der Bischof kommt, will jede Gemeinde gut aussehen. Da werden Konflikte unter den Teppich gekehrt. Wenn der GKR ja und amen sagt zu dem, was der Pfarrer will, weil der ja weiß, was gut und richtig ist, funktioniert die Kontrollaufgabe des GKR nicht.
Drei Beispiele dafür, dass die Kirche eben nicht von unten geleitet wird und dass Bischof, Pröbstin und Generalsuperintendent sich irren, wenn sie vermuten, es laufe gut in der Kirche.
Wenn eine Generalsuperintendentin in einer Predigt über den Einzug Jesu nach Jerusalem sagt, dass sie es sich eine Weile ansehen würde, wenn Jesus an ihrem Haus vorbeizöge, um dann zum Alltags-Geschäft zurück zu kehren, was sagt das aus über Menschen in leitender Funktion in der Kirche? Man muss nicht Christ sein, um in der Kirche Karriere zu machen? Muss nicht glauben?
Menschen treten aus der Kirche aus, wenn sie merken, dass sie nur Mittel zum Zweck sind, weil sie mitarbeiten und spenden dürfen, aber niemand da ist für sie, wenn Seelsorge nötig ist, in der Sterbebegleitung und der Begleitung der Verwandten z.B. oder bei drängenden Lebensfragen.
In der Umstrukturierung der Kirche ist es dringend nötig, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Sie sind wichtiger als der Erhalt der Gebäude.
50. Rassismus Wolfgang Banse Rassismus ist keine Vokabel, sondern harte Wirklichkeit im Standort Deutschland."Ich war fremd, ihr habt mich nicht aufgenommen".dies sollten Asylsuchende, Migranten, Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft nicht erfahren, erleben.Die Kirchen sollten Menschen mit Migrationshintergrund, Migranten, Asylsuchenden ein Ort des Verstehens, Heimat sein.
51. Die Neuen Wolfgang Banse Demographische Entwicklung, Kirchensteuer- Einbußen, ansteigende Kirchenaustritte, dies werden die jetzigen "Neuen", hier Pastorinnen und Pastoren in ihrer Dienstzeit erleben, erfahren.Das Ansehen der Theologen ist nicht mehr so hoch, als noch vor 4o-50 Jahren.Zu früheren Zeiten war der Arzt,der Pastor, die Pastorin angesehen auf dem Dorf, auf dem Land. Heute ist die Pastorin, der Pastor auf dem flachen Land nicht mehr unter den ersten 5 beliebtesten genannten Berufssparten.Woran dies wohl liegen mag?!
52. Wieder Abschied vom Gottesdienst? Wolfgang Banse Ein gefeierter Ostergottesdienst macht noch kein OSTERN aus!Kirche sollte nicht nur im Gottesdienst präsent sein, sondern a uch im Alltag. "Wir sind bei den Menschen", so lautet eine Aussage von Herrn Stäblein. Aber ist sie das?Wo war die Stimme der leitenden Geistlichen , als vor kurzen in Berlin und in Potsdam Menschen ohne Obdach durch Dritte zu Schaden kamen?!
53. Die Neuen Knöfel Michael Über "Die Neuen" kann man sich nur freuen. Nach einem langen Ausbildungsweg sind sie angekommen. So traurig es klingen mag, aber ich freue mich für die jungen Leute, dass man sie heute als Anfänger nicht mehr in die kleinsten Landgemeinden entsendet, wo sie Sonntags vor fast leeren Bänken predigen, und Wochentags auch leider kaum gefragt sind. Da kann viel kaputt gehen. Die Landgemeinden sollten nicht vergessen werden, und schon gar nicht die wenigen, noch treuen Gemeindeglieder. Aber nur viele Kirchen mit wenig Gemeinde ist einfach nur entmutigend. Wir wohnen in einem ausgedienten Landpfarrhaus in der Uckermark und haben in den vergangenen zwanzig Jahren einige junge Familien in umliegenden Pfarrämtern kommen und gehen sehen. Persönlich versuchen wir im Ehrenamt vor Ort mit Wort und Musik einiges zu erhalten. Dazu braucht man aber keine zwei theologischen Examen. Ich wünsche den "Neuen" viel Freude und Kraft für ihren Dienst in den Stadt und Landgemeinden.
Michael Knöfel
54. Stark machen gegen Rassismus Thomas Kreitschmann Die Sprache des Aufenthaltsgesetzes mit rechtem Terror in Verbindung zu bringen, zeigt eine Verrohung des Denkens, verstösst gegen das 8. Gebot und führt zu einer Vertiefung der Gräben in unserer Gesellschaft, die am Ende Rassismus fördert. Jesus sagt, wenn die Gesetzlosigkeit zunimmt, dann wird die Liebe in vielen erkalten- Josephine Furian hat dazu einen Beitrag geleistet.
55. Die 9 Interviews Geisler Knut Sie haben mir (85 Jahre alt)sehr nachdenkliche Gedanken gemacht und ich würde diese Interwievs auch gut beantworten könen als 85-jähriger
56. Buchstabe für Buchstabe Wolfgang Banse Mit dem Abschreiben von Texten wird die Einsamkeit nicht behoben.
57. Dialog Pröpstin/Bischof Dieter Paul Sie empfehlen in der Debatte über selbstbestimmtes Sterben "Gebet, Dasein...gute Palliativmedizin", lieber Bischof Stäblein. Ist Ihnen dabei bewusst, dass aktuell die Palliativmedizin in Kloster Lehnin wie auch die Innere Medizin geschlossen wurden? Das Palli-Team ist geschlossen nach Brandenburg gezogen und dort in der neu eröffneten Palliativstation angestellt worden. Sie tragen im Kuratorium von Teltow Verantwortung dafür und rühren sich nicht. Die "Kirche" war bis heute nicht in der Lage, über die Abwicklung der Lehniner Klinik zu berichten. Um mit Wolfgang Huber zu sprechen: Dadurch verliert unsere Kirche "Relevanz" und gewinnt üble "Resonanz".
Dieter Paul, ehemals Stiftsvorsteher in Lehnin
58. Unfassbar ungeschickt Wolfgang Banse Es vergeht fast kein tag wo Rainer Maria Kardinal Woelki nicht in irgendeiner tagesszeitung von sich reden macht. Hier z.B: Tagesspiegel/Potsdamer Neueste Nachrichten am Samstag, den 13. März2021, Montag, den 15. März2921 in der Süddeutschen Zeitung. Kardinal Worlki wird zur Belastung. Verbände zeigen ihm die Stirn. Vertrauen ist nicht mehr vorhanden.Dies belastet auch zunehmend die ÖKumene. Er sollte sich selbst, der Gesellschaft, den Gläubigen der römisch- katholischen Kirche den gefallen tun und seinen Rücktritt bei Papst Franziskus anbieten.
59. Wir sind nicht für das Regelwerk da, sondern für die Menschen Wolfgang Banse Das Gespann Bammel/Stäblein reden und schreiben viel man kann dies als reine4sLippennekenntnis bezeichnen, als Seifenblasen.Die ersten hundert Tage seit der Einführung von Frau Bammel, Herr Stäblein sind längst vorbei, was haben sie seit Beginn ihre3r Einführung erreicht?Die neusten zahlen belegen es deutlich, allein in Berlin sind weit über 8ooo Glieder aus der Kirche ausgetreten,nicht nur wie es immer s o schön genannt wird wegen der Kirchensteuer.Da die Personen Bammel/Stäblein ie EKBO nach außen vertreten, sind sie auch mitverantwortlich für die Kirchenaustritte, die weiter Bestand haben werden.Mit dem Hirn sollte man reden, predigen, nicht mit den Gebährden, hier Körpersprache, am liebsten noch mit den Füßen, hier Video zum Frauentag mit Frau Bammel. Ebenso was den Gottesdienst in der Nagelkreuzkirche, hier Predigt(Bammel) betrifft.Mit Gebährdenm hier Händen reden, predigen macht diffus. Thomas Kabel läßt grüßen!Ich zehre heute noch von der Unterweisung von Thomas Kabel. Vielleicht sollte Frau Bammel mal sich unterweisen lassen, was schreiten, Reden, predigen betrifft.
Wie sieht es um die Inklusion in der EKBO aus?!Behindertenverbände sollten der EKBo nicht mit einem Signifikat bescheinigen, dass die EKBO Behindertenfreundlichkeit aufzeigtQuo vadis Bammel/Stäblein im Hinblick auf die EKBO.
60. Gespräche mit den Ordinand*en Rolf Wischnath Einer von den neun hat auf die Frage: "Welches Buch spielt neben der Bibel eine bedeutende Rolle in Ihrem Leben?" ein theologisches Buch genannt.
61. Chance vertan Wolfgang Banse Kirchen und deren Verbände, hier Diakonie, Caritas sollten in der Arbeitswelt keinen Sonderplatz einnehmen.Gehaltstarife sollten überall den selben Stellenwert haben.
62. Versöhnung ist mir wichtiger als Vergeltung Wolfgang Banse Versöhnen, Aussöhnen dies sollte bei allen Menschen, ob Christ, gläubig oder nicht gläubig im Vordergrund stehen.Vergeltungsmaßnahmen sollten im Alltag nicht vorkommen.Wie hei0tb es in der Bibel:"Wer nicht vergibt, dem wird auch nicht vergeben.""Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet werden."
63. Modellbauer mit Leib und Seele Wolfgang Banse Andere sollten diesem Beispiel folgen.
64. Die Neuen Wolfgang Banse Neue Besen kehren gut, möge dies auch für die neuen Pfarrerinnen und Pfarrer gelten.Die sogenannten Neuen werden nicht mehr vor vollen Gotteshäusern predigen , sie werden Gemeinde anders vorfinden, als noch vor 30 Jahren.Die Neuen sollten mit Hand anlegen, sich nicht bedienen lassen wie eine Gräfin , einen Graf.Sondern eine dienende Rolle einnehmen.
65. Öffnet Hotels für Obdachlose Wolfgang Banse Wohnungs-und Obdachlosigkeit ist keine deutsche, hausgemachte Thematik, sondern eine weltweite.Obdachlosigkeit ist ein Skandal.hier in Deutschland, weltweit.Bischöfe, die Präses der EKD, Pröpstinnen und Pröpste, Regionalbischöfe, Kardinäle,Generalvikare,Äbte, Kirchenlehrer,Theologinnen, Theologen , Diakonie-OPräsidenten, Caritasdirektorinnen und -Direktoren Politiker, Unternehmer, Wirtschaftsbosse, sollten ein Zeichen setzen, in dem sie Fremden-und Gästezimmer für Wohnungs-und Obdachlose zu Verfügung stellen.Mit guten Beispiel voran gehen, dann sind andere gern bereit mit zu wirken.Die Arbeit der ehrenamtlichen ist zu würdigen. Theologinnen und Theologen sieht man kaum an der Basis, höchstens, um eine Mini- Andacht zu feiern. Menschen ohne Obdach, ohne Wohnung erhalten in der Regel das, was andere abgelegt haben, hier Kleidung, oder nicht mehr verwertbare Nahrungsmittel die aus den Verkaufsräumen entfernt werden.Klassengesellschaft, Standesdünkel wird erkennbar.Ohne Geldzahlungen läuft in den großen Kirchen gar nichts. Barmherzigkeit, Samariter -Tätigkeit nur gegen Bares ist das wirklich praktizierte Nächstenliebe, oder nur das schlechte Gewissen zu beruhigen.Hotelzimmer an zu mieten um Menschen vorüber gehend ein geschütztes Obdach zu geben, ist nicht die Endlösung.
66. „Versöhnung ist mir wichtiger als Vergeltung“ Annabelle Zinser Sehr schöner mitfühlender Artikel
67. öffnet die Hotels Annabelle Zinser sehr guter Artikel....sehr menschlich
68. Tierwohl in der Kirche Thomas Berg Meine Hühner schlachte ich selbst, auch wenn sie nicht auf das Wurstbrot kommen. Das ist der schmerzliche unvermeidliche Schritt auf dem Weg vom Kücken zum Braten. Meine Hühner werden natürlich auch nicht schon nach vier bis sechs Wochen geschlachtet wie das inzwischen leider normale Industriehuhn.

Trotzdem: Ganz rund ist die Argumentation wohl nicht, die hier die vegetarische Ernährung aus der Bibel begründen will. Schon im 3. Kapitel der Bibel - noch im Garten Eden - bekommen Adam und Eva von Gott selbst Röcke aus Fellen geschneidert. Wenige Verse später lesen wir, daß ihr zweitgeborener Sohn Abel Schäfer wurde. Ganz sicher hat er Schafe auch zum Schlachten gehalten. Er opfert jedenfalls vom Fett der Erstlinge der Herde auf dem Altar, was Gott wohlgefällig anschaut.

Ganz nebenbei und völlig unbiblisch brauchen wir mehr Tiere auf der Weide der Artenvielfalt wegen. Ohne Weidetiere verarmt die biologische Ausstattung unserer Landschaft was man in unseren Breiten heute schon beobachten kann. Insekten fehlen, die der Tierhaltung folgen. Daher fehlen die Insektenfressenden Vögel, Fledermäuse usw. Genau deswegen hält der Naturschutzverein dem ich vorstehe auch mehrere Rinder- bzw. Wasserbüffelherden (derzeit ca. 360 Tiere).

Was weniger werden muß ist die Massentierhaltung in optimierten HiTec-Ställen, die klimaschädlich ist, die Tiere zur Ware degradiert und in den Schlachtfabriken und dem Transport dahin das oft beklagte Tierleid zur Folge hat.

Unsere Tiere werden jedenfalls zur Schlachtung auf der Weidefläche geschossen und erst dann zum Fleischer gefahren.

Ethische Entscheidungen kennen eben nicht nur das Entweder-Oder sondern auch manche Möglichkeit dazwischen.
69. Proberaumsuche Chrissi Suche Proberaum, um christlichen worship zu machen. Spiele seit 11 Jahren Schlagzeug und möchte gerne weitermachen. Gibt es Hilfe und Unterstützung von ihrer Seite aus? Über Ratschläge und gute Nachrichten, würde ich mich freuen! Lg, Chrissi
70. Idenschmiede der Nordkirche Wolfgang Banse Nicht alles was man auf gibt, ist gut so heißen. Glieder der Kirche, hier Nordkirche wurden in den Entscheidungsprozess nicht einbezogen.Demokratie, hier Basiskirche lässt nach wie vor zu wünschen in den Gliedkirchen der EKD.
71. Jeden Tag Wolfgang Banse Der internationale Frauentag wurde weitestgehend in der ehemaligen DDR begangen. Im Westen dagegen gar nicht. Jeder tag sollte ein Menschentag sein, nicht nur einmal im Jahr.
72. Auf Augenhöhe begegnen Wolfgang Banse In den Kirchen, hier Christen so belegen es Untersuchungen gibt es einen latenten, verdeckten Antisemitismus.Herr Stäblein von der EKBO kann man nicht auf Augenhöhe begegnen,
73. Kann ich der Kirche noch vertrauen Wolfgang Banse Man kann nicht tiefer fallen als in Gottes Händen.Glauben an Gott JA, an die Amtskirchen NEIN.Nicht nur was Missbrauchsfälle, sondern auch was die Bevorzugung hier Gleichgeschlechtigkeit, die Aussonderung, Selektion von Menschen mit einem Handicap anbetrifft.Die Kirchenaustrittszahlen werden weiterhin hoch sein, ein Ende ist nicht ab zu sehen, zumindestens was die Amtskirchen anbelangt.Nicht alles beinhaltet Kirche was sich Kirche nennt, sich auf JESUS CHRISTUS beruft.Die Amtskirchen sollten sich neu erfinden, gründen.
74. Tag des Herrrn und der Sonne Wolfgang Banse Sonntagsgebot sollte wieder verstärkt in den Vordergrund gerückt werden.Der Sonntag sollte sich vom Alltag unterscheiden. Verkaufsoffene Sonntage sollte es nicht mehr geben.Du sollst den Feiertag heiligen-dies sollte erleb, erfahrbar werden i9n einer konsumorientierten, materialistischen Gesellschaft.
75. Eine Woche Zeit für sparsames Heizen Wolfgang Banse Nicht nur in öffentlichen Gebäuden, so auch was Kapellen und Kirchen betrifft, sondern auch daheim sollte sparsames Heizen erleb und erfahrbar werden.Seit Jahren praktiziere ich dies privat.
76. Passion in Zeiten der Pandemie Wolfgang Banse Weniger wäre mehr, was die Person Christian Stäblein, als Bischof, Mitherausgeber der Evangelischen Wochenzeitung:die Kirche anbelangt. Die Bischofskolumne ist nicht gerade ein Highlight. Wenn man sie nicht liest, hat man nichts versäumt.
77. Kein weiter so Wolfgang Banse Chance vertan! Die EKBO hätte einen großen Wurf einfahren können, wenn sie ein Präses, ein Präses mit Handicap gewählt hätten.Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit im Bezug auf die viel gepriesene Inklusion lassen zu wünschen übrig.Ebenfalls erstaunt es einen, dass man Politiker in die Synode wählt.Möchte man mit ihnen glänzen. Ein kirchenfeindliches FDP Papier besteht, trotz allem werden FDP Politiker in die Synode gewählt, beziehungsweise berufen. Quo vadis EKBO Synode, was das Erscheinungsbild betrifft. Kirche hat kein gro0es ansehen mehr, wie noch vor 30-40Jahren.
78. Die Ruhe hat es schwer Wolfgang Banse Du sollst den Feiertag (Sonntag) heiligen.Der Sonntag unterscheidet sich kaum mehr vom Alltag. Sonntags-Shopping, andere Aktivitäten, wie Sport... bestimmen den Sonntagsablauf.Auch kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen nicht all zu oft mit gutem Beispiel voran, was den Sonntagseinkauf betrifft, hier z.B: Backwaren.Die Kirchen verlieren immer mehr an Substanz,Ihre Stimme wird überhört.Woran das wohl liegen mag?
79. Imstoff für alle Wolfgang Banse Es gibt nur eine Welt, dies sollte zum tragen kommen, was den Impfstoff betrifft. Die reicheren Länder auf dieser Erde sollten die ärmeren Länder ideell, finanziell, unter stützen.
80. Woelki + Rörig - und die evangelische Kirche??? Dirk Stratmann, Berlin In der Missbrauchsfrage ist ein Kern-problem der Kirche nur aufgebrochen,
es ist aber wohl ein g e n e r e l l e s KERNPROBLEM, welches sich wie ein roter Faden bis in die untersten Ebenen durchzieht : Das Hohelied der Liebe (1. Kor. 13) wird falsch verstanden; man meint, dass generell über Vieles liebevoll der Mantel des Verschweigens ausge-breitet werden müsse. Es wird unter-schlagen, dass in der biblischen Bot-schaft die offene Reue dazugehört
[ vgl. Davids Ehebruch + Mord; die vielen Fehler des Kirchenfelsen Petrus, der Egoismus von Jakobus + Johannes, dem Christenverfolger Paulus, Zachäus und
all die vielen nderen. Aus der Redaktion von „die Kirche“ wurde mir jetzt zu verstehen gegeben, dass ich nerve. Natürlich! Auch die Propheten der Hebräischen Bibel und Jesus nervten. Auch Brüsewitz nervte. Bei den salbungs- vollen Gedenkfeiern für Brüsewitz 2016 hielt auch „die Kirche“ die Umstände der Selbstverbrennung (morgens am 18. August 1976) unter Verschluss: Noch am Abend des 18. August legte Stolpe schriftlich fest, dass nichts an die Öffent- lichkeit gelangen dürfe. Ein Pfarrer und Kollege von Brüsewitz durchkreuzte solche Planungen und informierte die Medien. Um diesen Pferrer, den eigent-lichen Übeltäter und Nestbeschmutzer, kümmerte sich dann ein anderer Kirchenjurist und Oberkonsistorialrat (Detlef Hammer), der in Magdeburg im kirchlichen Konsistorium als StaSi-IM und StaSi-Offizier wirkte.
Mein Leserbrief in dieser Sache anlässlich der Brüsewitz-Feierlichkeiten 2016 wurde abgelehnt – kombiniert mit einem Versprechen, das bis heute nicht eingelöst wurde. Dieselbe Ablehnung
bei ähnlichem konkreten Anlass 2020 nochmals. Es geht nicht um diesen einen Fall, sondern um das GRUNDSÄTZLICHE: Bei heiklen Themen wurden angeblich brisante Leserbriefe immer wieder nicht gebracht, allenfalls kastriert, entschärft, sogar umformuliert, bis zur Nullnummer beschnitten. Ich erlebte in solchen Fällen
nicht eigene verletzte Eitelkeit, sondern dieselbe Mentalität der Vertuschung, die wir aus den Missbrauchsfällen kennen.
Ich höre heraus : „Ruhe ist die erste Christenpflicht!“ Doch wo kritisches Thematisieren systematisch vermieden wird, man lieber mit windelweichen Formulierungen liebevoll um den Brei drumrumredet oder jeder echten Aussprache aus dem Weg geht, dort ändert sich nichts. Da ist die lange Nichtbearbeitung von Missbrauchsfällen nicht ein versehentlicher Betriebsunfall, sondern das zugundeliegende Kern-problem wird in der Kirche w e it e r -
w u-ch e r n . Jeder hat eine neue Chance,
aber ehrliche offene Reue ist unver-zichtbar, nicht eine Mentalität der Vertu-schung.
Dirk Stratmann, Berlin
81. Christus lädt ein Wolfgang Banse In der Bibel steht nichts von einer getrennten Abendmahlfeier zwischen den unterschiedlich geprägten Kirchen.Kommt alle her, die ihr mühselig und beladen sein.In der Bibel kommen keine Konfessionen vor.Nicht die Kirchen laden zur Abendmahlsfeier ein, sondern Jesus Christus."Kommt es ist alles bereit, sehet und schmecket wie freundlich der Herr ist"Dies sollte Maßstab allein sein, im Bezug auf das Heilige Abendmahl, welches nicht die kirchen gestiftet haben,sondern allein Jesus Christus.
82. Sägespäne statt Wasser Wolfgang Banse "Soviel du brauchst", eine gemeinsame Aktion der Evangelischen und katholischen Kirche im Bezug auf die Fasten/Passionszeit2021.Klima- wandel, Erwärmung dies sollten sich die Kirchen nicht nur in der Fasten/Passionszeit zu eigen machen.
83. Die Basisbibel Wolfgang Banse Es gibt unterschiedliche Ausgaben von Bibeln.Dies ist gut so. Jede und jeder entscheidet welche Bibelauslegung für sie, ihm die richtige ist.Die Personen Bammel und Stäblein nehmen einen zu hohen Stellenwert in der Evangelischen Wochenzeitung:die Kirche ein, was ihre Beiträge anbetrifft.Weniger wäre mehr.Oder wird zukünftig die Kirchenzeitung um benannt werden in Bammel/Stäblein Wochenzeitung?Nein danke.
84. Bekämpfung sexueller Gewalt Wolfgang Banse Du sollst nicht...Kirchen bedürfen strenger Kontrollen durch den Staat,nicht nur was Missbrauchfälle anbelangt.
85. "Das muss aufhören" von Mirna Funk 3/2021 Titelseite Dirk Stratmann, Berlin Auch bei dieser heiklen Thematik fiel mir wieder wie in -zig, -zig Fällen auf, wie in
der EKBO Schein und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Im Gottesdienst singt man (EG 136):
„ O komm, du Geist der Wahrheit, und kehre bei uns ein, verbreite Licht und Klarheit, verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer, rühr Herz und Lippen an, dass jeglicher getreuer den Herrn bekennen kann.“
Doch in der Wirklichkeit erlebt man, sobald etwas heikel ist, bei Kirchenver-tretern (egal auf welcher Ebene) überwiegend eine Mentalität des Rum-drucksens und Vertuschens – nicht nur in der Missbrauchsfrage, sondern in -zig, -zig Fällen auch darunter, selbst bis in den niedrigsten Alltag hinein. Von der Verheißung „Die Wahrheit wird euch frei machen“ erlebt man wenig. Bei der Kirchenzeitung „die Kirche „ heißt es offiziell, dass Leserbriefe nur sinnwah-rend gekürzt werden. Tatsächlich wurden Leserbriefe ohne Begründung gar nicht gebracht, zensiert, indem sogar Worte ausgetauscht wurden, oder sinnver-ändernd kastriert. Exemplarisch hier nur ein Beispiel:
Leserbrief vom 21. Januar 2021 zu
„ Das muss aufhören! „ (Titelseite die Kirche vom 24.1.2021)

>>>> Mirna Funk ist unbedingt zuzustimmen: „ Juden sind im Gegensatz zu Christen so viel mehr als eine Religion“ und sie dürfen nicht so oder so vereinnahmt werden. Nachfolgender Hinweis ist keinesfalls eine Retour-kutsche (da würden wir Christen miserabelst abschneiden), sondern
eine kleine Ergänzung: Die ersten Jünger, Paulus und sonstige Christen besuchten selbstverständlich – obwohl gefährdet - wie andere jüdische Gruppen den Tempel und Synagogen. Doch seit Gamaliel II. (Enkel des Gamaliel aus Apostelgeschichte 5, 34ff) etwa ab 90 n. Chr. wurden Judenchristen (trotz Nicht-beteiligung am Jüdischen Krieg im römischen Reich verdächtigt oder verfolgt) vom Betreten einer Synagoge und vom Judesein ausgeschlossen (vgl. Joh. 16,1-3), sie wurden von ihren Wurzeln abgeschnitten. Wenn heute ein Jude Atheist wird, bleibt er Jude. Wenn er im Ausland Christ wird, gilt er nicht mehr als Jude, wird also aus der jüdischen Volksgemeinschaft ausgeschlossen, verwirkt sein Einwanderungsrecht nach Israel. Das tut vielen sehr weh. Für mein Denken war auch Simon Wiesenthal, der Jäger der NS-Täter, wegweisend. Er hat das Operieren mit Kollektivschuld grundsätzlich abgelehnt. <<<<

Im Leserbrief ist die Schlussinformation wesentlich : Juden verstehen sich als ein Volk – ganz unabhängig davon, ob der Einzelne den jüdischen Glauben teilt. Doch wer außerhalb Israels Christ wird, verwirkt sein Einwanderungsrecht nach Israel, gilt also nicht mehr als Jude, wird aus der
jüdischen Volksgemeinschaft ausgeschlossen, selbst wenn er/sie von einer jüdischen Mutter geboren ist. Wer diese Information unterschlägt (Leserbrief in „die Kirche“ vom 14.2.2021 bis auf den ersten Satz beschnitten) nimmt keine sinnwahrende Kürzung vor. Das Hohelied der Liebe (1. Kor. 13) predigt nicht eine Mentalität des Vertuschens der Sünde; vielmehr haben auch „Sünder“ eine neue Chance. Viele große biblischen Vorbilder bleiben bis heute gültig, aber in der Bibel werden ihre Fehler klar benannt. Man hat den Eindruck, dass heutige Kirchenvertreter sich an diese biblischen Vorgaben nicht halten – so als hätten sie als Bibelredak-toren Meldungen von Davids Ehebruch und Mord, bei dem Felsen der Kirche Petrus die vielen Fehlermeldungen, bei Jakobus und Johannes ihren Egoismus, bei den Aposteln ihre Schläfrigkeit in Gethsemane ebenfalls totgeschwiegen. Paulus dagegen hat seine Christenver-folgung nicht vertuscht.
Der Hahn auf vielen Kirchtürmen ist ein Mahnmal, welches uns eigentlich vor Duckmäusertum, Vertuschen und Anpassen an den Zeitgeist warnt. Kirche, die ihre Glaubwürdigkeit verliert, wird
weiter ausbluten.
Dirk Stratmann, Berlin
86. Droht Pfarrermangel in der Landeskirche Wolfgang Banse Quo vadis EkBO, was den zu erwartenden Pfarrermangel betrifft.Wo bleiben die leitenden Geistlichen der EKBO Bammel, Stäblein?Haben sie kein Konzept, wie man dem entgegen wirken kann.Absitzen, aussitzen ist nicht gefragt.
87. Jetzt auch noch fasten Wolfgang Banse Nicht nur in der Passionszeit wird das Fasten seit altersher praktiziert, sondern auch die Adventszeit ist eine Fastenzeit.Fasten heißt auf liebgewordenes wie Süssigkeiten, Rauchen, Fernsehen, Computerspiele, Mobiltelefon für eine Zeit lang tzu verzichten 7 Wochen ohne, kann zeigen, dass man auf liebgewordenes nicht süchtig ist.
88. Druck auf Woelki lässt nicht nach Wolfgang Banse Wer ist Kirche, dass fragt man sich im Bezug auf die Kausa Rainer Maria Kardinal Woelki.Um weiteren Schaden ab zu wenden was die katholische Kirche in Deutschland, hier speziell was das Erzbistum Köln betrifft, ist ein Rücktritt als Kardinal, als Erzbischof von Köln um umgänglich.
Gläubige, nicht nur Katholische Christen verlieren das Vertrauen , was die Institution katholische Kirche betrifft. Massenhaft treten Gläubige aus der Kirche aus. Zu Recht.Kardinal Woelki sollte sich , den Gläubigen und der Gesellschaft einen Dienst erweisen und vom Amt als Erzbischof, Kardinal zurück treten.Dies ist das Gebot der Stunde.Quo Vadis Erzbistum Köln, im Hinblick auf die Kausa Rainer Maria Kardinal Woelki.
89. Steuerfrau der Weggemeinschaft Wolfgang Banse Alles hat seine zeit, auch was das Amt der gegenwärtigen Präses der EKBO betrifft.Die Wahl einer Präses, eines Präses der EKBO mit einem Handicap würde ein Zeichen setzen, dass die EKBO es ernst meint mit der Inklusion, Rehabilitation.
90. Die andere Weihnachtsgeschichte Volkhard Schmidt Die erbährmlichste "andere" Weihnachtsgeschichte die ich je gelesen habe. Das Frau Hoffmann so etwas aus der Feder tropft ok, aber das die Kirche das als Weihnachtsgruß veröffentlicht ist das letzte. Froh machend ist das bestimmt nicht, aber es paßt zu einer Kirche die sich selbst abschafft.
91. Quarantänestation für Obdachlose Wolfgang Banse Alibi Besuch was Obdachlose betrifft, so kann man den Besuch von Herrn Stäblein bezeichnen.Suppen zu verteilen, die nicht an das eigene Portemonnaie gehen, dies tun Geistliche, hier leitende Geistliche wie Herr Stäblein, Dr Koch gerne.Medienwirksam.effektiver wäre es, wenn leitende geistliche von ihrem Gehalt Mahlzeiten für Bedürftige zubereiten und verteilen würden.Man was Die Hoffnung anbetrifft nie aufgeben, das sich etwas ändern wird.
92. Wolkenkratzer und Himmelstürmer Wolfgang Banse In der Bankenstadt, Frankfurt am Main soll der 3. Ökumenische Kirchentag statt finden.Sinnvoll wäre es, diesen zu verschieben auf 2022, im Bezug auf die seit dem Frühjahr 2020 grassierende Corona Pandemie. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
93. Weltgebetstag fällt nicht aus Wolfgang Banse Es ist zu begrüßen, dass der Weltgebetstag, trotz der gegenwärtigen Pandemie statt finden wird.
94. Wann komt die Dunkelheit ans Licht Wolfgang Banse Wie lange möchte man noch was Missbrauchsfälle anbelangt Gläubige hinhalten, ihnen vorgekommene Missbrauchsfälle gut reden. Entschuldigungen, Entschädigungszahlungen, dies ist eindeutig zu wenig,Weiter so, oder anders so, dies wirft die frage auf.Leitende Geistliche sollten sich Asche aufs Haupt streuen, als Büßer sich zu erkennen geben.Was haben die Personalchefs, hier unter anderem Dr Günther unternommen, um Licht ins dunkel zu bringen. Nicht alles was sich katholisch, beziehungsweise evangelisch nennt, beinhaltet auch katholisch, evangelisch.In der Bibel steht nicht geschrieben, dass Menschen zu Schaden kommen sollen.
95. Nahostkonflikt Wolfgang Banse Der Wahrheit auf den Grund gehen , auf Herz und Nieren prüfen.
96. Einen Zwang zum Leben darf es auch nicht geben W olfgang Banse Kirchen sollten für das Leben eintreten, vom ersten Atemzug bis zum letzten Atemzug.Euthanasie sollte eine klare Absage erteilt werden
97. Sterbehilfe Wolfgang Banse Du sollst nicht töten, so lautet das 5,Gebot.Dies sollte auf allen Gebieten des Lebens zum tragen kommen.
98. Wer zuerst? Konrad Elmer-Herzig Anders als der Artikel denken lässt, zählen gefährliche Vorerkrankungen bisher leider nicht. Nach derzeitigen Priorisierung muss z.B. ein 79-jähriger, frisch an Lungenkrebs Operierter warten, bis alle 80-jährigen geimpft sind? Da müsste m. E. eine bessere, differenziertere Priorisierung gefunden werden.
99. Ihr seid nicht wir! MIrna Funk Carola Vonhof Was Frau Funk beschreibt, ist durchauch nachvollziehbar. Muslime in Deutschland können davon vermutlich ein Lied singen. Die Kommentare, die ich hier zu ihrem Beitrag lese, zeigen aber wiederum, dass sie gehörig missverstanden wird. Sie wirbt lediglich dafür die Unterschiede anzunehmen, zuzuhören und die Bevormundung zu beenden. Dafür ist es allerdings höchste Zeit.
100. Wissen, wo sie herkommen Wolfgang Banse Jüdische Religionslegerinnen und Religionslehrer sollten verstärkt an staatlichen, wie an privaten Schulen eingesetzt werden.
101. Wer zuerst Wolfgang Banse Zuerst sollten alle als gefährdete Personen, hier Kranke, Menschen mit einem Handicap, Ältere geimpft werden. Pfarrerinnen und Pfarrer sollten Interims sein, eine, einer unter gleichen-deshalb keine vorrangige Impfung dieser Berufssparte
102. Pfarrerberuf kommt nicht in Frage Wolfgang Banse Warum ergreift man den Beruf einer Pfarrerin, eines Pfarrers?!Häufig spricht man , dass man sich von Gott berufen fühlt zu diesem Beruf. Nur jede, jeder wei0, dass man dies nicht beweisen kann. Oft fühlt man sich selbst berufen, aber auf Gott zu verweisen ist sehr bedenklich.
103. Mehr als eine Solidaritätsgeste Wolfgang Banse Beten ist die eine Seite, Handeln die andere. Worten müssen Taten folgen
104. Das muss aufhören! von Mirna Funk Winfried Böttler Das muss aufhören. Zum Leitartikel von Mirna Fink (die Kirche 3/2021)a
Nun wissen wir Bescheid, Christen werden es nie kapieren, wie Juden sich fühlen. Warum maßen wir uns auch an, ihnen frohe Feste zu wünschen? Schade, dass der Leitartikel sich in billiger Polemik erschöpft. Wer soll da womit endlich aufhören? Sofort!? Für immer!?
Es ist leider schreckliche Wahrheit, dass die christlichen Kirchen durch den Antijudaismus, der ja nicht selten in Judenhass ausartete, große Mitverantwortung am Programm der Nazis zur Ausrottung des europäischen Judentums tragen. Das hat die Kirche erkannt und wiederholt öffentlich bekannt und es wird dennoch auf Dauer ihre Schuld bleiben. Es bleibt aber trotzdem wahr, dass Jesus ein Jude und die christliche Gemeinde am Anfang eine innerjüdische Gruppe war, die sich im Konflikt mit den jüdischen Autoritäten befand. Darin haben die judenkritischen Passagen in der Bibel ihren Ursprung.
Ich möchte schon darauf bestehen, dass Abraham und seine Verheißungen zu meinem Glauben dazu gehören, die Botschaft der Propheten auch mich angeht und ich jüdische Psalmen mitbeten darf. Dass die Autorin mich deswegen bei den Corona-Leugnern und Verschwörungstheoretikern einordnet, gar in diesem Zusammenhang die üble Verleumdung erwähnt, wonach das Blut von geschändeten Kindern getrunken werde, finde ich geschmacklos und demagogisch.
Ja es ist wichtig und in Ordnung, dass die Einzigartigkeit und Andersartigkeit des Judentums betont werden. Bei meinen christlichen Glauben ist mir trotzdem wichtig, dass davon vieles in der jüdischen Überlieferung verwurzelt ist. Das zu bekennen werde ich nicht aufhören. Niemals.
Dankenswerterweise gibt es seit vielen Jahren den Versuch, im christlich-jüdischen Dialog das Gespräch miteinander zu suchen. Damit wird nicht die schreckliche Vergangenheit ausgelöscht, aber es macht Hoffnung für ein gutes Miteinander in der Gegenwart und für die Zukunft. Der Artikel erweckt jedoch den Anschein, als gäbe es diesen Dialog, bei dem sich beide Seiten um gegenseitiges Verstehen mühen, gar nicht.
Pfarrer i.R. Winfried Böttler,
Berlin-Steglitz
105. Das muss aufhören! Rolf Westermann Da hat sich Frau Funk aber ganz schön vergaloppiert:

1. „Was soll das sein, eine deutsche Jüdin? Sollte es nicht vielmehr „Deutsche jüdischen Glaubens“ heißen?“

Soweit, so gut; aber dann:

2.“ Und Juden sind im Gegensatz zu Christen so viel mehr als eine Religion. Weniger als die Hälfte der 15 Millionen Juden weltweit würde sich vermutlich als religiös bezeichnen.“


Na wat denn nu??????


106. Nutztier und Mitgeschöpf Wolfgang Banse Tiere sind auch Geschöpfe, besitzen eine würde, die sie auch erleben und erfahren sollten.Massentierhaltung und Käfighaltung sollte eine klare absage erteilt werden.Hin zu einer Bio dynamischen Landwirtschaft dies sollte zum tragen kommen
107. das muss aufhören Horst H. Krüger Danke für den Artikel, ich werde ihn weiter verbreiten. endlich auch keine Judenmission.
108. Das muss aufhören! - Vereinnahmung des Judentums Dirk Stratmann Auf der Titelseite von „die Kirche“ (20.10.2019) hatte Professor Markschies in dem Leitartikel behauptet, „ dass das Judentum gar nichts Fremdes hat. „
Ich schrieb an die Krchenzeitung:
„Wenn Professor Markschies etwas Gutes für Juden erreichen will, muss er intellek-tuell sauber vorgehen, sonst spielt er nur antisemitischen Gegnern in die Karten." Darum schrieb ich einen Leserbrief :
>> Wer zurecht wie Christoph Markschies Solidarität mit Juden fordert, sollte dabei ein Problem nicht zudecken: Das Alte Testament ist zunächst mal gleichsam eine hebräische Nationalbibliothek, die man nicht leichtfertig und willkürlich
v e r e i n n a h m e n darf. Natürlich kann man das Neue Testament nicht ohne die hebräische Bibel verstehen. Darum gehören beide für Christen zusammen. Andererseits gibt es auch gravierende Bruchlinien – " ( es folgten Beispiele).
Der Leserbrief wurde nicht gebracht.
In demselben Leitartikel nach dem üblen Anschlag in Halle hatte Professor Markschies auch geschrieben : Ich „ bin der Ansicht, dass wir unsere Anstrengun-gen gegen den Antisemitismus deutlich verstärken müssen. „ Spontan erinnerte mich diese einfallslose Reaktion an Margot Honecker: Was, diese Klasse ist immer noch so schlecht in Russisch? Sie bekommt ab nächster Woche zwei Zusatzstunden nachmittags.
Alle diejenigen, die gegen Antisemitis-mus arbeiten (wollen), sollten auch einmal innehalten und abwägen, was möglicherweise auch sie selber falsch gemacht haben. Ein unüberlegtes „Weiter so wie bisher und nur die Dosis erhöhen!“ ist leider oft sogar kontrapro-duktiv. Dirk Stratmann, Berlin
109. Bewußter Verzicht Wolfgang Banse Heilig Abend 2020 kein Gottesdienst am Weberpark, Oberlin Kirche...in Babelsberg, Potsdam., vor Ort.Das ist, war sehr gewöhnungsbedürftig.Predigten aus einen Karton nehmen wie am Weberpark, beziehungsweise vor dem Pfarrhaus, nicht gerade kundenorientiert.Nicht jede und nicht jeder ist im Besitz eines PC,Notebook um über Lifestream einejn Gottesdienst mit zu feiern.Was tun eigentlich die Geistlichen, Hauptamtliche vor Ort in den kirchengemein-
den während der Corona Pandemie.Eine Gehaltsreduzierung während der Pandemie wäre angemessen, von mindestens 30% bei geistlichen, um 15% bei anderen Hauptamtlichen.
110. Kirche ist kein Kulturverein Wolfgang Banse Kirchen sollten trotz der Corona Pandemie weiterhin Gottesdienste um der Gläubigen Willen anbieten.
111. Flüchtlingen tauchen in Kirfche3n unter Wolfgang Banse ..."Was ihr einen meiner geringsten Brüder getan habt, dass habt ihr mir auch getan"Diese Worte Jesu sollten Religions-und Glaubensgemein-
schaften befolgen, wenn sie sich auf Jesus Christus berufen.Als vorbildlich kann man die Arbeit des SELK Pfarrers Dr. Dr. hc Martens
bezeichnen, der sich aufopferungsvoll um Asylsuchende, Migranten kümmert.Ich kenne keine Pfarrerin, kein Pfarrer der EKBO die sich so engagiert einsetzen und verausgaben wie es Pastor Dr. Dr hc Martens es handhabt.
112. Bewusster Verzicht oder Festhalten Carola Vonhof Wir haben in unserer Gemeinde bewusst verzichtet, dennoch gab es Angebote. Ich finde ein entweder oder schwierig und freue mich über ein sowohl als auch. Andererseits denke ich, dass sich Kirche in diesen Zeiten solidarisch zeigen sollte. Wie gesagt, das bedeutet nicht, dass man im Nichts verschwindet, Angebote sind immer möglich.

113. Das Jahr der Königin Wolfgang Banse Was wären Andachten und Gottesdienste, Kasualien ohne Orgelbegleitung?Nur leiden verstehen viele Organistinnen und Organisten nicht die Lautstärke dem Gemeindegesang an zu passen. All zu oft übertönt das "königliche Instrument Orgel"den Gemeindegesang. Gegen die orgel an zusingen fällt schwer. Aber auch andere Instrumente bereichern den Gottesdienst, die Andachten, Kasualien, wie Streichinstrumente, Posaunen.
114. 3 Dr. Uecker Bitte um Anmeldung
115. Das kommt 2021 Wolfgang Banse Der Redakteurin der Evangelischen Wochenzeitung:Die Kirche Frau Sybille Sterzik sei gedankt für die Recherche , was Jubiläums,Termine, Geburtstage, Todestage anbetrifft.Vieles liegt aber mit einem ?Denn niemand weiß, wie die Corona Pandemie weiter verläuft.Eins ist jetzt schon sicher, dass die Kirchenmitglieder-Zahlen weiter nach unten gehen werden was Kirchenaustritte betrifft.Hochgelobt wurde die Inklusion. Bis jetzt leider nicht sichtbar was die EKBO betrifft. Hier leitende Geistliche mit einem Handicap, Beauftragte für Menschen mit einem Handicap in der EKBO...
116. Das kommt 2021 - leider weitere Kirchenaustrittew Dirk Stratmann, Berlin Sehr dankbar bin ich für den Jahresvor-ausblick. Er hilft mir sehr bei der Planung und Vorbereitung meines kirchlichen lateinischen Lektürekurses, der wöchent-lich an aktuellen Gedenktagen orientiert ist (demnächst per Zoom).
Düstere Prognosen verbinde ich jedoch mit folgender Ankündigung:
„ Juden, Christen und Muslime legen am 27. Mai im Zentrum der Hauptstadt den
Grundstein für das Mehrreligionenge-bäude House of One. „
Dieses Projekt wird einen weiteren Schub bei den Kirchenaustritten auslösen. WARUM?
(Vorneweg. um nicht missverstanden zu werden: Seit Jahrzehnten praktiziere ich interreligiösen Dialog auf gleicher Au-
genhöhe.)
Doch das „House of One“ ( einer der Spitznamen „Wohngemeinschaft Gottes„)
war ursprünglich von der Politik ange- dacht. worden. Dann wurde kirchlicher- seits 2011 das Projekt in einer Art von Selbstbeweihräucherung als „ Vorbild für ganz Europa“ gefeiert. Worum geht es tatsächlich? Einerseits will sich hier die evangelische Kirche wieder einmal an die Rockschöße des Staats klemmen, um an die „ Fleischtöpfe Ägyptens „ (2. Mose 16,3) ranzukommen; staatlicherseits will man in den Bereich des Religiösen reinfummeln, das Religiöse für eigene Zwecke kanalisieren und wie früher instrumentalisieren. Der frühere grüne Abgeordnete Frieder Otto Wolf spricht von komplizenhafter Verstrickung der Kirche mit der Staatsmacht.
Schämt sich die Kirche denn gar nicht? Bestehende Kirchen stehen oft großen- teils leer, viele Kirchengebäude werden entweiht, verkauft oder gar abgerissen. Aber die Kirche lässt sich einen neuen Prestigebau mit 25 Millionen großenteils vom Staat finanzieren und kostenlos dazu das Grundstück stellen. Die über-wältigende Mehrheit der Berliner ist nicht religiös; doch die geldgierige Kirche stört es nicht, wenn deren Steuerbeträge
missbraucht werden. In Berlin fehlen 26.000 Kitaplätze. Für das Geld des Prestigebaus „House of One“ hätte man sechs neue Kitas bauen können.
Neben dem regierenden Bürgermeister Müller posierten drei Vertreter des „House of One“ mit einem Modell für die landesweiten Zeitungen und suchten mit ihren würdigen langen Gewändern zu imponieren. Bibelstellen wie Markus 12, 38ff (und Parallelstellen) geißeln wohl auch diese Leute „in ihren auffälligen langen Gewändern „.
Landesbischof Christian Stäblein sprach davon, dass man Exklusivitätsansprüche
ablehne. Wieso respektiert man dann nicht, dass die Berliner Steuerzahler in überwältigender Mehrheit nicht religiös sind und hier ihre Steuergelder missbraucht sehen. Warum hat man nicht die Christen in die Willensbildung einbezogen? Und warum wählt man gegen den ausdrücklichen Willen der überwältigenden Mehrheit der Muslime
einen Mini-Verein der Gülen-Bewegung als Vertreter der Muslime aus?
Seit Jahren hatte ich immer wieder versucht, von kirchlichen Vertretern des „House of One“, aber auch Anderen, eine Antwort auf meine Fragen zu bekom-men. Wenn nie, nie, nie auch nur eine einzige Antwort kam, so ist das ein Hinweis darauf, dass die Betreffenden keine Antwort wissen oder wegen schlechten Gewissens sich wegducken.
Nachfolgend Passagen aus früheren Schreiben :
Sehr geehrte Damen und Herren,
Anfang April war eigentlich die Grundsteinlegung des sogenannten House of One in Berlin geplant. Die evangelische Kirchenzeitung hatte 2011 dies mit der Überschrift „Vorbild für ganz Europa“ angekündigt. Da die übergroße Mehrheit der Muslime es ablehnt, dass dort nach Willen des Staates eine Min-derheit den Islam repräsentieren soll, hat die Unternehmerin Frau Dussmann ihre Spendenzusage zurückgezogen. (Wir würden ja wohl auch verschnupft reagieren, wenn in Peking staatlicher-seits für die Christen beispielsweise die Neuapostolische Kirche oder "Christen
für den Sozialismus" ausgewählt wür-den.)
Ich selber nehme am notwendigen und sinnvollen interreligiösen Dialog teil; doch das Projekt „House of One“ halte ich für kontraproduktiv. Als Einzelperson (hinter mir steht keinerlei Gruppe) hatte ich beim Evangelischen Kirchentag 2017 bei einer Veranstaltung von Bischof Dröge (auch er hatte mit dem Regie-renden Bürgermeister Müller auf dem Rathaus Verhandlungen geführt) Flugblätter verteilt. Keine Reaktion. Ich hatte ihn wie auch andere angeschrieben. Keinerlei Reaktion.
Meines Erachtens muss über dieses Projekt öffentlich diskutiert werden, wieso der Staat für ein kultisches Gebäude 25 Millionen Euro zur Verfügung stellt, obwohl nicht
einmal 15 Prozent der Berliner der evangelischen Kirche angehören und nicht einmal ein halbes Prozent der Berliner sonntags einen evangelischen Gottesdienst besucht.
Wo der Staat in Religionsfragen reinfummelt, werden die Folgen wieder schlimm sein. Im 18. und 19. Jahrhundert haben Hunderttausende vor allem Südwestdeutschland verlassen, weil sie es nicht ertrugen, dass der Staat in Religionsfragen reinfummelte.
Heute muss man nicht mehr außer Landes gehen, heute tritt man einfach aus der Kirche aus oder zumindest aus der Landeskirche. Wo fummelt der deutsche Staat unzulässig in Religions-fragen rein? Für das kultische „ House of One „ in Berlin (für Berliner Schnauze: Wohngemeinschaft Gottes, weil hier
Synagoge, Kirche und Moschee in einem Haus vereint sind) stellt der deutsche
Staat 25 Millionen Euro zur Verfügung und zusätzlich kostenlos den Grund
und Boden. Viele Christen, die sonst durchaus interreligiösen Dialog bejahen,
halten dieses Projekt für gotteslästerlich. Ursprünglich war es von dem Pfarrer Hohberg als Graswurzelprojekt vorgestellt worden. Für ein Graswurzel-projekt interreligiösen Dialoges braucht man keinen teuren Prestigebau und dafür grenzt man auch nicht willkürlich diskriminierend viele Religionen aus.
Wenn der Staat einseitig ausgewählten Kultgemeinschaften Immobilie und 25 Millionen Euro zuschanzt, erinnert das an frühere Zeiten von „Thron und Altar“, wo der Staat ungeniert sich als Religions-ingenieur betätigte – zumindest im evangelischen Bereich. Manche befürch- ten auch beim jetzigen Projekt langfristig synkretistische Absichten. Durchaus sinnvoll ist es dagegen, wenn der Staat über schulische Lehrpläne und mit entsprechenden Angeboten bei Volks- hochschulen, Akademien, politischen Landeszentralen, usw., usf. den inter-religiösen Dialog fördert. Und die Religionsgemeinschaften können ihrerseits im Sinn eines Graswurzel-projekts interreligiösen Dialog und Trialog institutionalisieren auch ohne teuren Vorzeigebau – reihum in bestehenden Gemeindezentren, mal in christlichen, mal jüdischen, mal musli-mischen, usw. oder auch auf neutralem Boden in öffentlichen Räumen. Oder damit man nicht diskriminierend kleinere Religionsgemeinschaften ausgrenzt, könnte man ein gemeinsames, nicht- kultisches Haus der Religionen für Gespräche und gemeinsame Aktionen der unterschiedlichen Religionsge-meinschaften bereitstellen. Schon jetzt gibt es auch ohne das teure „House of One „, das diskriminierend ausgrenzt, pro Woche in Berlin viele Angebote. Mit welchem Recht versenkt man dann 25 Millionen in einen neuen Prestigebau, während gleichzeitig zumindest evangelische Kirchen großenteils leer bleiben, oft umgewidmet oder sogar abgerissen werden? Ein neuer teurer Prestigebau stiehlt anderen Projekten das Geld, fördert nicht den Dialog an den Graswurzeln, sondern schafft Fronten, weil die übergroße Mehrheit der Muslime es ablehnt, wer dort
nach Willen des deutschen Staates den Islam repräsentieren und gefördert werden soll. Das „House of One“ wird auch in Berlin ständig weitere Sicher-heitskräfte binden, wie wir das von
„Brennpunkten" aus dem Ausland kennen.
Das Projekt wird langfristig das Gegenteil von dem erreicht, was es will. Diese Einmischung und Parteinahme des Staates in kultische Angelegenheiten ist für viele Seiten unerträglich und das werden sich auch Muslime auf Dauer nicht gefallen lassen. In einem musli-mischen Magazin habe ich mich dazu kurz so geäußert:
„Der vorhergehende Beitrag beklagt, dass sich der Staat im Gegensatz zur deutschen Verfassung in den kultischen Bereich einmischt. Er spricht von unzulässiger staatlicher, politisch motivierter Intervention in diesem Bereich. … Dieselbe grundgesetzwidrige Kompetenzüberschreitung des Staates erlebt man bei dem geplanten sogenannten HOUSE of ONE, einem kultischen Gebäude in Berlin (Berliner Schnauze: jüdisch-christlich-islamische Wohngemeinschaft Gottes). Obwohl in Berlin nicht einmal 15% der Menschen in der evangelischen Kirche sind und nur 6.000 (der ca. 300.000 Muslime in Berlin) der Gülenbewegung angehören (so die Angaben der Gülenbewegung), schanzt der Staat ihrem HOUSE of ONE schamlos aus Steuerbeiträgen aller Bürger 25 Millionen Euro zu und zudem kostenlos das Grundstück. Der Innenminister de Maiziere hatte am 30.4.2017 in seiner These sechs behauptet, dass der Staat sich grundgesetzgemäß weltanschau-ungs- und religionsneutral verhalte. Doch auch beim House of One überschreitet der Staat seine Kompe-tenzen und spielt ReligionsINENIEUR bei diesem kultischen Gebäude für zugun-
sten ausgewählter MINDERHEITENgrup-
pen. Das riecht nach KORRUPTION. Warum klagt hier niemand? Für den notwendigen, sinnvollen interreligiösen Dialog braucht man keinen neuen kultischen Prestigebau. Und für ihre Kultgebäude sind die Religionsgemein- schaften schon selber zuständig; der Staat darf sich nicht in Religionsfragen einmischen und zudem ihm genehme Minderheiten g r u n d g e s e t z -
w i d r i g finanziell privilegieren.“

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Stratmann
117. Rabbiner im Gespräch mit Frau Bammel Wolfgang Banse Mit den Antworten des Rabbiners Nachama kann ich mich mehr identifizieren, als mit den Aussagen von Frau Bammel.
118. Zerrissenheit zu Weihnachten Woplfggang Banse Fragen über Fragen im Hinblick auf den Artikel von Herrn Christian Stäblein. Die Zeilen sind hohl, nicht mit Inhalt gefüllt.Was tut eigentlich Herr Stäblein, Frau Bammel der Konsistorialpräsident für Menschen in Corona Zeiten für den Nächsten, Mitmenschen?Mit guten Beispiel voran gehen, dann werden andere folgen. Worten müssen Taten folgen, nicht nur zur Weihnachtszeit.
119. Wir brauchen Führungsfrauen Wolfgang Banse Wer ist Kirche?, die in der Kirche in Lohn und Brot stehen?E$s wäre angebracht um die Inklusion endlich sichtbar zu machen, dass Gehandikapte beim Arbeitgeber, hier EKBO eine Führungsrolle als Arbeitnehmer einnehmen einnehmen. Hier niemand darf auf Grund einer... benachteiligt werden. Alle Mernschen sind gleich, hier der Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz.
120. Engel in der Handtasche Brigitta Henke-Theel nah klar, natürlich... gibt es Engel- sie sind so vielfältig und agieren so speziell, dass frau es in diesem kleinen Raum gar nicht beschreiben kann. Ich fotografiere einige von ihnen auf zB alten Friedhöfen und habe auch mehrere kleine Bücher dazu herausgebracht (Leben für Engel auf Friedhöfen), sie werden oft auch an andere Orte gesetzt, weil Engel nie nur in Kirchen sein sollen sondern immer und überall "da" sind- oft sehr "undurchsichtig" und ohne Flügel... ich mag sie seeeeeeehr!und hoffe dass jeder Mensch nicht nur einen Schutzengel fühlt!
121. Kirche unter dem Kreuz Dr. Horst König Es ist auf jeden Fall zu begrüßen, daß mit der Darstellung die Katastrophe in Bergkarabach ins Bewußtsein gerufen wird. Wenn es im Artikelheißt: „deshalb darf es jetzt kein Schweigen und Wegschauen geben. Denn der Konflikt um Bergkarabach kann sich auf ganz Armenien ausweiten. Unsere christlichen Geschwister brauchen unsere Solidarität, unsere Gebete und aktuell vor allem politische ¬Unterstützung.“ ist das richtig. Doch dabei darf es nicht bleiben. Die EKD und die EKBO sollen – soweit noch nicht geschehen – offiziell Stellung beziehen und von der Deutschen Regierung klare politische und materielle Unterstützung für Armenien einfordern.
122. Armenien Klaus Mengel Die Historie Armeniens und die aktuellen Ereignisse sind schlimm - es tut weh.
Was kann man tun, wie kann man helfen?
123. Medienarbeit braucht Wolfgang Banse Auf diesem wege übermittle ich der Evangelischen Wochenzeitung:die Kirche meine herzlichsten Glück-und Segenswünsche zum 75. Bestehen dieser Zeitung. Die Zeitungslandschaft wäre um einiges ärmer, wenn es die Evangelische Wochenzeitung:die kirche nicht gäbe.Neben der Wochenzeitung:die Zeit erwerbe ich jeden Donnerstag die Evangelische Wochenzeitung:die Kirche. Mir würde und anderen sicher auch etwas fehlen, wenn diese Zeitung nicht mehr existieren würde.Weiterhin viel Erfolg und nochmals herzlichen Glückwunsch
124. Muit Stäblein hingeguckt Wolfgang Banse Predigt von Herrn Stäblein beim ökumenischen Gottesdienst im Bezug auf die Corona Pandemie in der Oberpfarr-und Domkirche zu Berlin war kein High Light.Sein Predigtstil läßt zu wünschen, im Be3zug auf die Predigtlehre.Es wäre wünschenswert gewesen, wenn man den Gast hier Erzbischof Dr Koch predigen lassen hätte.
125. 75 Jahre " die Kirche " Dirk Stratmann Die Sicht von Herrn Landesbischof Stäblein teile ich nicht. Ich erlebte immer wieder Tendenz und vor allem bei Leserbriefen Zensur - ohne Begründung, warum religiöse oder theologische Leserbriefe unterdrückt wurden. Außerdem „Kürzungen“ sehr oft sinn-verfälschend. Bisweilen wurden ohne Kürzung sogar einfach Wörter ausge-wechselt.
Nachfolgendes ist ein beliebiges, aber typisches Beispiel von sehr vielen. Das grün-rote Anliegen des Titelartikels vom 18. September 2016 teilte ich (Bedenken gegen das Freihandelsabkommen CETA). Aber ich fand solchen Artikel auf der Titelseite zum Wahlsonntag 18. Septem- ber für geschmacklos. Nachfolgender Leserbrief wurde nicht gebracht, wie so viele, viele, viele andere ohne Begrün-dung.
>> „die Kirche„ vom 18. September 2016 hat auf der Titelseite zu CETA oben rechts groß das Schlagwort „Sündenfall“ gesetzt. Unten rechts kommt dann der Hinweis auf entsprechende politische
Großdemonstration [ erg. also am
Nachmittag vor dem Wahlsonntag ], auf der Artikelschreiber Olaf Schreiber selber spricht; entsprechend wird er auch angekündigt. Für meine politische Urteilsbildung brauche ich nicht noch-
mals politische Belehrung auch noch durch eine Kirchenzeitung. Das ist arrogant. Die Arroganz mancher Kirchenzeitungsartikel (oft in Polit-Prop-Manier agitierend) und mancher Kirchenfunktionäre stört mich auch dort, wo ich inhaltlich übereinstimme.
Seit 1979 war ich massiv gegen die gefährliche Nutzung der Kernkraft. Und trotzdem fand ich es arrogant und abstoßend, wenn Pfarrer in flatterndem Talar mit der Bibel unterm Arm den AKW-Wall stürmten. Für CETA hatte „ die Kirche „ die Titelseite mit Hinweis auf die Großdemonstration übrig. Zu dem religiösen Thema „ Nacht der Religionen „ am 17. September schwieg sich „ die Kirche „ dagegen aus; es kam lediglich für Internetnutzer auf Seite 12 ein
Hinweis auf eine Internetseite. In unserer Kirchenzeitung spüre ich zu viel Zeitgeist und Schlagseite. <<
Dieser ohne Begründung unterschlagene
Leserbrief nur ein Beispiel.
NUN MEINE FRAGE :
Wo kann ich die Ausgaben der Kirchen-zeitung ab 1945 und dann nochmals ab 1990/1994 studieren? Auch hier interessiert mich der Geist, wie ehrlich man die Zeit davor aufgearbeitet hat. Auch Pfarrer der Bekennenden Kirche predigten zugunsten des Unternehmens Barbarossa. Und was wunde Punkte mancher DDR-Kirchenleitung und westlicher angeht, erlebte ich leider – wie auch bei anderen Fragen – wiederholt 1996 und 2020 unehrliche Vertuschung.

126. Einander beistehen Wolfgang Banse Ein Wunsch, eine Illussion,Vision was Einander beistehen anbelangt. Die Realität ist leider eine andere. Warum eine christliche Bestattung?Wodurch unterfscheidet sich diese von einer Bestattung mit einer freien, einem freien Redner?Trauernde begleiten, Seelsorge , Beistand findet oft nicht statt.Vor der Beerdigung ein Kasualgespräch, dann die Bestattung, am Sonntag drauf noch einmal fällt der Name der Verstorbenen, des Verstorbenen.Ist nicht alles Makulatur . was das Einander beistehen, hier im christlichen Sinne betrifft. Effizient, Qualität sollte bei einem eingetretenen Trauerfall erleb, erfahrbar werden.Worten müssen taten folgen.
127. ÖKT 2021 Günther Beckstein Verschiebung um 1 Jahr wäre am besten!
128. Wird der Kirchentag abgesagt Wolfgang Banse Der dritte ökumenische Kirchentag der 2021 in Frankfurt am Main stattfinden soll, sollte auf Grund der Corona Pandemie nicht stattfinden. Er sollte verschoben werden.Dies wäre eine gute Lösung aller ob Teilnehmende, oder Veranstaltende. Die Gesundheit aller sollte im Vordergrund hier stehen.
129. Was für eine Chance Wolfgang Banse Es gibt keine Denkverbote in der evangelischen Kirche in Deutschland.Nur oft denkt man falsch, was die EKD Synodale Katrin Göring Eckardt anbetrifft, was die Dezimierung der Landeskirchen i8nnerhalb der EKD betrifft.Schon im Bundesland Niedersachsen ist man an einer Zusammenlegung der Kirchen gescheitert.Glieder fühlen sich mit ihrer Landeskirche verbunden, beheimatet.Mündige Glieder sollten darüber befinden, ob ihre landeskirche in eine andere integriert wird. Basisdemokratie sollte in der Kirche endlich mal zum Zuge kommen.
130. Was für eine Chance! Christiane Beutel Das war schon alles? Das war meine spontane Reaktion auf diesen Kommentar. Warum die Schaffung von größeren Einheiten der Verkündigung des Evangeliums dienlich sein soll, hat mir noch nie eingeleuchtet. Nach meiner Erfahrung (38 Dienstjahre als Pastorin) führt die Vergrößerung von Bereichen unweigerlich dazu, dass alsbald wieder kleinere Untereinheiten gebildet werden, damit man sich jedenfalls ohne übergroße Entfernungen verständigen kann. (Und schon braucht man wieder geeignete Gebäude usw., von Ersparnis keine Spur!) Gremien muss es ja immer geben, wenn wir nicht eine Kirche von autarken und niemandem außer der eigenen Weisheit verantwortlichen Gemeinden sein wollen. Die großen Einheiten haben u.a. zur Folge, dass man den Ehrenamtlichen ohne weiteres zumutet, in ihrer freien Zeit und auf ihre Kosten unendliche Strecken zurückzulegen, um an nicht endenwollenden Sitzungen teilzunehmen.
Was aber zählt, ist das persönliche Engagement in
der Nähe konkreter Menschen, gerne auch mit ehrenamtlichen Anteilen. Auch ein Pfarrer/ eine Pfarrerin kann mal für die Blumen sorgen oder zum Besen greifen. Deshalb bin ich sehr dafür, die Unzahl von Spezialpfarrämtern,
- beauftragten usw. abzubauen und die Leute vor Ort in den Gemeinden einzusetzen. Das gilt übrigens m.E auch für Bischöfe, deren Amtszeit abgelaufen ist. Warum sollen sie nicht in den schönsten aller Berufe zurückgehen? Das könnte helfen, Gemeindebereiche wieder auf ein menschliches Maß zu reduzieren. Stattdessen erlebe ich krasse Beispiele von Faulheit und Gleichgültigkeit im gutbezahlten Pfarramt, gerade auch jetzt in der Coronazeit. Von Dienstaufsicht keine Spur! Soll das mit vergrößerten Landeskirchen besser werden?? Das glaube ich nicht.
131. 'Brauchen wir so viele Landeskirchen? Geisler,Knut Wir werden diese nicht brauchen. Leider haben wir - Ev-Luth Landeskirche Sachsen - heute dreimal soviele Oberkirchenräte/tinnen wie vor 30 Jahren. Zum Vergleich, wir haben heute reich 1/3 der Pfarrer als vor 30 Jahren.Darin wird der Zug, die Sucht nach dem gehobenen Gehältern unddie Suche nach einem wirklich nicht s stressigen Diensz, wie im normalen Pfarramt deutlich. Gerne lass ich mit mir darüber sprechen.
132. Was für eine Chance! Dirk Stratmann Bei aller notwendigen strukturellen Reformbereitschaft geht es um ein Weiterwursteln: „Weiter wie bisher!“ - Was stören uns die leeren Kirchen? Salopp, pauschal und mit einem verächtlichen Unterton wird über ehe-
malige Kirchenmitglieder gesprochen. Nirgendwo ein Innehalten und Selbst- besinnung. Bei den Ausführungen von Frau Göring-Eckardt fielen mir zwei Sätze auf: „ Die Suche nach Gott hört nicht
auf. „ ABER : „ Ich habe Gott nicht gehört in euren Worten „. Vor allem auch darüber sollte man in der Kirche nicht nur am Buß- und Bettag nachdenken. Zu meinem Leserkommentar vom 22.10.20
zu Kirchenaustritten und zur EKBO-Synode bekam ich von keinem einzigen
Synodenmitglied eine Rückmeldung!!! In der Zwischenzeit ist dieser Leserkom- mentar wie andere aussortiert worden. WARUM?
133. Was für eine Chance! Dieter Platzk Korrktur zu meinem Kommentar;
Das Bundeskanzleramt soll 600-Millionen Euro kosten, gelant!
134. Was für eine Chance! Dieter Platzk Es mag sein, dass auch bei den Landeskirchen einiges der Reform bedarf. Es ist sicher auch richtig, wenn Frau Katrin Göring-Eckardt sagt: je mehr Gremien, Organisationen und Strukturen auf allen Ebenen, desto schwerer wird es gemeinsam zu handeln. Es klingt aber sehr zynisch, wenn das ausgerechnet von der Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grüne kommt, einer Partei, die selbst in einem immer größer werden Parlament tätig ist und bisher jegliche Reduzierung des Bundestages entgegen wirkt. Erinnert sei daran, dass Deutschland das zweitgrößte Parlament nach China sich leistet. Erinnert sei auch daran, dass das geplante neue Bundeskanzleramt sage und schreiben 600.000 € verschlingen soll (wohlgemerkt geplant) und mehrfach größer werden wird als der Sitz des amerikanischen Präsidenten, das weiße Haus. Es ist aber sehr unchristlich mahnend auf andere zu schauen als vor der eigenen Haustür zu kehren. Auch Frau Göring-Eckard wird vom Steuerzahler bezahlt und gönnt sich regelmäßige Erhöhungen, welche sich so das kleine christliche Volk nicht leisten kann. Einnahmen der Kirche stammen nicht zu Letzt auch von den Kirchensteuern, welche durch die verfehlte Arbeitsmarkt und Lohnpolitik, der Mindestlohnpolitik, der Harz IV Politik der Regierung, zu geringen Kirchensteuereinnahmen führen.
Es wäre folglich schön, wenn sich Frau Göring-Eckardt mehr für die Ursachenbekämpfung einsetzten würde.
135. Synode sagt ja zur Zukunft Wolfgsng Banse Herr Stäblein schämt sich für ein Europa , dass nach seiner Ansicht nicht richtig voran kommt. ich schäme mich für den Bischof, die EKBo weil sie nichtb richtig voran kommt, was die Inklusion, Integration von gehandicapten Arbeitnehmern beim Arbeitgeber EKBO betrifft. Bevor man auf andere schaut, sollte man erst einmal im eigenen Laden schauen, ob alles richtig läuft. Vieles läuft nicht richtig in der EKBo.
136. Mit Stäblein hingeguckt Wolfgang Banse Herr Stäblein SCHAUT HIER; SCHAUT DA;WAS AUCH JEDE MUND ANDE:hANDELN ISZ ANGESAGT:vON hINSCHAUENM ZUSCHAUENM WEGSCHAUEN WERDEN pROBLEME NICHT GELÖST
137. "Wir müssen uns jetzt auf ie Zunkunft einstellen" Dirk Stratmann Unter der Überschrift „ Wir müssen
uns jetzt auf die Zukunft einstellen „ werden in einem interessanten
Artikel für die landeskirchliche Herbstsynode viele technische
Probleme zum Klimaschutz
präsentiert. Zu dem Leitziel der Überschrift „ Wir müssen uns jetzt
auf die Zukunft einstellen „ müssten
die Landessynodalen zusätzlich AUCH GRUNDSÄTZLICHERES in den Blick
nehmen: Wie beim Buß- und Bettag bedarf der Blick in die Zukunft
zwingend eines ehrlichen
Rückblicks.
Meine Überlegungen durfte ich den Landessynodalen seit einenhalb
Jahren nicht zukommen lassen.
Da lobe ich mir doch die muslimi-
sche Community in Deutschland,
wo man oft offener ist und in einem muslimischen Internet-Debatten-
magazin Muslime und Nichtmuslime ohne Zensur sich austauschen kön-
nen.
WORUM GEHT ES?
Wenn Menschen wegen Glaubens-
verlust oder wegen der Kirchen-
steuer aus der Kirche austreten,
kann man nichts machen. Aber
ca. 40 % treten aus anderen
Gründen aus. Dem müsste man
nachgehen. Doch in über 80 Pro-
zent der Fälle erlebt man auch hier
eine Mentalität der Vertuschung,
des Abblockens und der Zensur.
Solche Beschwernisse und Grava-
mina hatten zur Reformation ge-
führt; heute kann man aus der oft unglaubwürdigen, unbelehrbaren Kirchenorganisation austreten.
Noch gravierender ist ein anderes Problem: In meiner Konfirmanden-
zeit lernte ich, dass der Gemeinde-gottesdienst das Zentrum der Kirchengemeinde sei, dass aber ein wesentlicher Gottesdienst dann an-
fängt, wenn man aus der Kirche
wieder rausgeht. Wenn heute nicht einmal drei Prozent der weniger
als 15 Prozent evangelischer Chri-
sten in Berlin-Brandenburg in den Gottesdienst geht (weniger als ein
halbes Prozent der Bevölkerung),
zeigt dies, dass von der Wurzel her
etwas faul ist. Sonntäglicher Gottes-dienst, zumindest in der herkömm-
lichen Form, wird meist als irrelevant erlebt, zu oft auch als Ärgernis. Und dieser zentralen Frage geht man
nicht auf den Grund, blockt eben
falls ab und praktiziert ein
„WEITER SO ! „
Dagegen hatte ich mir Gedanken gemacht, wie man möglicherweise
einen Teil der Kirchenenttäuschten halten könnte.
MECHANISMUS, wie man
KRITISCHE PUNKTE ERFASSEN und
einer Bearbeitung zuführen kann :

Auch Deutschlands Klein- und Mittelstädte verlieren ständig
zugunsten der Großstädte an Einwohnern. Doch dies Phänomen
gilt nicht generell. Es gibt Städte,
die erheben bei Wegzug möglichst genau die Gründe und Motive der Abwanderung; und sie erfassen
genau, welche Wünsche die Einwoh-
ner haben. Und siehe da: Es gibt
solche Klein- und Mittelstädte, die
trotz harter wirtschaftlicher Vorge-gebenheiten ihre Einwohnerzahl
halten oder sogar steigern können.
Dies brachte mich auf folgende Idee:
Auch innerhalb der Landeskirchen müssten diejenigen, welche einen Kirchenaustritt erwägen oder
tatsächlich vollziehen, eine Mög-
lichkeit haben, freiwillig den Grund
und Anlass eines Kirchenaustritts
oder einer massiven Kirchenverär-
gerung mitzuteilen. Es darf nicht
sein, dass sich allzu oft auch berech-
tigter Ärger anstaut und in der Kir-chengemeinde keine Klärung der anstehenden Probleme stattfindet
und dann irgendwann der letzte
Tropfen das Fass zum Überlaufen
bringt und Kirchenmitglieder
frustriert austreten. Diese Gruppe
ist zahlenmäßig größer als jeweils
die beiden Gruppen, die wegen Glaubensverlust oder Kirchensteu-ersparnis austreten.
In manchen Kirchengemeinden ver-
sucht noch Pfarrer/in oder der Gemeinderatsvorsitzende beim Kirchenaustritt nachzufragen. Doch
allzu oft sind gerade sie es (manch-
mal der komplette GKR; einzelne Mit-
glieder oft unerreichbar), die Ursa-
che für Ärger in der Gemeinde sind
und die eine echte selbstkritische Reflexion in der Gemeinde hinter-
treiben. (Ich hätte genügend Bei-
spiele parat.)
Meiner Meinung nach müsste es innerhalb der Landeskirche eine UNABHÄNGIGE INSTANZ geben
(nicht zu verwechseln mit Petitions-ausschüssen in der Politik), wo die wenigen Kirchenaustretenden, die
sich tatsächlich überhaupt noch die Mühe einer schriftlichen Erklärung machen, ihre Gründe und Anlässe
für den (möglich) Kirchenaustritt
konkret mitteilen können. Und dann muss anschließend wirklich darüber gesprochen und das Problem geklärt werden – sonst bleibt der Eindruck,
dass in der Kirche oft lieber weiter-
hin vertuscht und abgeblockt statt aufgearbeitet wird, dass dort von
Reue geredet wird, es aber lediglich Lippenbekenntnisse sind .
SOLCHE MELDEINSTANZ kann nicht Schiedsrichter spielen, sondern soll
nur sicherstellen, dass über Ärger-
nisse tatsächlich geredet und aufgearbeitet wird.
Matthäus 18, 15-17 weist eindeutig
einen Weg, wie man innerhalb der
Kirche vorgehen soll :
Bei Unrechterleiden soll man das
Strittige zunächst mit dem „Streit-partner“ einzeln besprechen.
Wenn das verweigert wird oder es
nichts fruchtet, solle man es im
Beisein von Zeugen versuchen, schließlich den Streitfall in die Ge-
meinde einbringen. Doch was
macht man, wenn kein Gespräch ermöglicht oder jedes Problem abge-blockt wird? Wenn dieser Weg von kirchlichen Funktionsträgern (egal
auf welcher Ebene) blockiert wird,
treten viele Gemeindemitglieder schließlich frustriert aus.
[[[ Ich meine keineswegs, dass Kirche oder gar der predigende Pfarrer sich chamäleonartig den Wünschen der Gemeindemitglieder anpassen
sollten. ]]]

Ich halte eine unabhängige GESPRÄCHSVERMITTLUNGSSTELLE
für unbedingt erforderlich – und
diese Stelle sollte, wenn normale Kommunikationskanäle abgeblockt werden, unabhängig sein von
Bischof, Kirchenleitung, Konsisto-
rium, Superintendentur und sonsti-
gen Amtsträgern auf unteren
Ebenen. Zumindest genießen oft
die amtlichen Funktionsträger viel zu
oft kein Vertrauen.
(Ich verallgemeinere nicht, es gibt
zum Glück auch sehr viele positive AUSNAHMEN.) Solche GESPRÄCHS-
VERMITTLUNGSSTELLE kann nicht klären, wer Recht oder Unrecht hat.
Doch sie sollte sicherstellen, dass
bei gemeldeten Problemen von den
Beteiligten darüber gesprochen wird oder Funktionsträger (ob und unten)
sich nicht um eine Stellungnahme drücken.
Eigentlich gilt in der Kirche der
Grundsatz „ ecclesia semper refor-
manda „. Es ist ja nicht so, dass man
sich mit der Schwindsucht unserer
Kirche nur abfinden müsste.
Weltweit gibt es durchaus Länder,
wo die Mitgliederzahlen stark zuneh-
men und in China haben die Kirchen mehr Mitglieder als die KPCH. Auch
in Afrika nimmt die Zahl der Christen
zu (wenn auch nicht so stark wie die
der Muslime).
Das bisher Genannte ist mein KERNANLIEGEN.
Bisher hat mich die tröstende Bemerkung des Bruders von einem Kirchenaustritt zurückgehalten:
„ Dirk, auch Jesus hatte Schwierigkeiten mit seinen Religionsvertretern. „ ]



Das Nachfolgende in Klammern soll
nur zeigen, dass sich mein obiger
Vorschlag nicht im luftleeren Raum
entwickelt hat.
[[[ Ich bringe nachfolgend beispiel-
haft einzelne Komplexe, wo Men-
schen an der Kirche in Berlin gelit-
ten haben. Wer auch nur etwas
davon liest, versteht, dass viele
Leute auch aufgrund solcher
Erfahrungen der Kirche längst den
Rücken gekehrt haben.

A] Häufige Rücksichtslosigkeit in der
Amtskirche
Pfarrer/innen und kirchliche Mitar-
beiter auf gemeindlicher und auch höherer Ebene sind oft im Durch-
schnitt rücksichtsloser als Durch- schnittsmenschen ( - oft aus Scheu,
in peinlichen Situationen eindeutig
Farbe zu bekennen. Nichtkirchliche
Durchschnittsmenschen verstehen
viel besser, dass ein klares NEIN
oder unangenehme harte Informa-
tion ein viel größerer Liebesdienst
als Schweigen oder watteartiges
Drumrumreden.)
Oft werden die normalsten Spiel-
regeln des menschlichen Miteinan-
ders innerkirchlich immer wieder
nicht eingehalten (beispielsweise
das „Audiatur et altera pars“). Briefe werden nicht beantwortet, verspro-
chene Rückrufe nicht getätigt. Schrift-
lich die Unwahrheit mitgeteilt wird.
Da man sich so oft über viele Prediger/innen ärgert, geht man
mal hier, mal dort in die Kirche, um
sich nicht immer wieder sonntags
zu ärgern. (Keineswegs deshalb,
weil man sich durch kritische Predig-
ten etwa nicht in Frage stellen las-
sen wollte.) Doch wiederholt in kür-
zester Zeit war bei der einen Kirche
der Gottesdienst entgegen Gemein-
deboten und Aushang um eine
Stunde verschoben. In einer ande-
ren Gemeinde gab es vier Monate
lang keinen Aushang, sodass man
nicht feststellen konnte, wer predigt -
das, obwohl wiederholt auf der Kü-
sterei der Aushang angemahnt
worden. In einer weiteren Gemeinde
gab es im Schaukasten keinerlei
Hinweis darauf, dass es überhaupt Gottesdienst an dem Sonntag gibt.
Viele erfuhren erst in der Woche
drauf, dass es einen Gottesienst
gegeben hatte und der Pastor
an dem Sonntag verabschiedet
worden war. Es kann vorkommen,
dass im Winter Neuzugezogene oder
spontane Gottesdienstinteressierte
ratlos vor der Kirche stehen und
nicht wissen, wo der Gottesdienst stattfindet. Anderswo bei einem Neujahrsgottesdienst warteten ca. zwanzig Leute für den 15-Uhr-Got-
tesdienst auf die Pfarrerin – so wie
es im Gemeindeboten und Schau-
kasten angekündigt war. Im Weih-nachtsgottesdienst hatte man sich umentschieden, den Neujahrsgot-tesdienst auf zehn Uhr zu verlegen – ohne Rücksicht auf andere Gemein-demitglieder, die nicht informiert
waren und in der Kälte vergeblich
auf die Öffnung der Kirchentür war-
teten. Usw. usf. u.v.a.m. Man hat oft
en Eindruck, dass RÜCKSICHTNEH-
MEN gepredigt wird, aber man bei
kirchlicher SCHLAMPEREI rücksichts-
voll drüber weggeht.
Den Katalog könnte man fortsetzen
mit Beispielen aus den letzten
Wochen. Anderswo werden solche Missstände beim Namen genannt.
Der rücksichtslose Ladenbesitzer
spürt dann die Rückmeldung in
seinem Geldbeutel. Doch oft rück-sichtslose Pfarrer kommen sich
noch besser vor und predigen ge-
gen die profitorientierte Geschäfts-
welt an, und viele rührt es nicht,
wenn die Kirchen leerer werden.

B]
Wenn man in kritischen Fällen
nachfragt, erlebt man bei Pfarrern
und kirchlichen Mitarbeitern (gerade auch auf höchster Ebene) eine viel größere Unehrlichkeit als bei den Durchschnittsmenschen. [ Dabei hat Unehrlichkeit im kirchlichen Bereich verheerende Folgen. ]
Statt -zig Beispielen nur ein Beispiel: Eine Superintendentin wird darauf hingewiesen, dass in ihrer Gemeinde Kirchenmitglieder ohne geistliche Betreuung beerdigt wurden. Die
normale Reaktion wäre doch:
„ Wie kommen Sie denn darauf? Ich möchte das gerne überprüfen. „ Stattdessen schroffe Ablehnung und Unterstellung der Verleumdung -
weil nicht sein kann, was nicht sein
darf – erst recht nicht, wenn es in der eigenen Gemeinde passierte. Solche Methode der Klärungsverweigerung
bei peinlichen Anlässen ist eher die
Regel als die Ausnahme.
C]
Sehr stark regt auf, dass innerhalb
der Kirche immer wieder das gepre-
digt wird, was das private Anliegen
und private Wunschvorstellung des Pfarrers oder der Kirchenvertreter
ist. [ Hier geht es nicht um Anliegen
von „Kein anderes Evangelium“ oder Fundamentalismus. ] Weniger stören würde es, wenn ein Pfarrer in einem privaten Leserbrief - hier gibt es eine
Narrenfreiheit - seine private Sicht mitteilt: „ Es gibt keine Klimakata-
strophe, es gibt nur schlechtes
Wetter. „ Aber solche Botschaft
gehört nicht in die Predigt und
nicht nochmals in den anschließen-
den Gemeindebrief.
Doch gerade solches passiert stän-
dig, dass Pfarrer ihre privat gefärb-
ten Vorstellungen per Predigt den
Gottesdienstbesuchern unterjubeln wollen, die sich nicht wehren können.
Natürlich ist Christentum politisch, natürlich muss eine Predigt im Alltag auch politische Auswirkungen haben. Aber der Predigttext kann nicht sa-
gen, z.B. welche OBDACHLOSEN-
POLITIK in Berlin mittelfristig richtig
ist oder welche ABSCHIEBEPRAXIS
im Einzelfall geboten ist. Dazu gehört Herz und HIRN. Und da, wo man das Gehirn einschaltet, können Gläubige durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Wieso maßen
sich Theologen dann so oft ein
Urteil an, wo sie nicht zuständig
und um nichts kompetenter als Gemeindemitglieder sind? Schließ-
lich redet man in der evangelischen Kirche vom „allgemeinen Priester-
tum der Gläubigen“.
Herr Bedford-Strohm hätte gerne
über die Medien privat kundtun
können, dass die SPD-Mitglieder
für die Fortsetzung der Großen
Koalition stimmen sollen. Auch
private Stellungnahmen von Promi-
nenten werden von den Medien auf- griffen. Doch dass der Mann, der für
den Tempelberg das Kreuz abnahm
statt auf dem Absatz umzudrehen,
dann gleichsam „ex cathedra“ als RATSVORSITZENDER der EKD in sol-
cher Koalitionsfrage sich äußert, ist arrogant. Der Mann merkt nicht,
wie er Kirche durch seine Kmpetenz-überschreitungen lächerlich macht.
Viele fühlen sich automatisch an
uralte Zeiten erinnert, wo Kirchen-
obere und Prediger den „Laien“
sogar sagten, was sie im Bett zu tun
und zu lassen hätten.
Und als an einem Sonntag kurz vor
zehn Uhr morgens für Insider klar
war, wie die SPD in der Koaltitions-
frage abgestimmt hatte, begann
ein Gottesdienst mit den Worten :
„ Ich kann Ihnen eine gute Nachricht mitteilen. Die SPD-Mitglieder haben
für die Fortsetzung der Großen
Koalition gestimmt. „ Die Abstim-
mung der SPD-Mitglieder hat mich überhaupt nicht gestört; aber dass Pfarrer so arrogant sind, mit priva-
ten politischen Bewertungen Got-tesdienste zu missbrauchen, sehr.
Ich gehe in den Gottesdienst nicht
um zu hören, was der Pfarrer aus
seiner privaten politischen Sicht
für eine gute oder schlechte Nach-
richt hält; dafür können Menschen selber denken. Immer wieder über-schreiten Prediger weiterhin ihre Kompetenzen.
In der Antike hantierten Priester
oft wie Scharlatane bei ihren Opfer-schauen und drehten die von ihnen ausgewählten Opferstücke hierhin
und dorthin, wie sie es gerade
brauchen konnten. Ähnlich hantier-
ten und hantieren viele Theologen –
im Ersten Weltkrieg mit dem Bibel-
spruch „ Sei getrost bis in den Tod,
so werde ich dir die Krone des Le-
bens geben! „ ; heute ist die
Methode oft nicht viel anders.
2018 nach dem Amri-Anschlag in Neonlicht vorne zu Weihnachten
neben dem Weihnachtsbaum :
„Fürchtet euch nicht!„ Einfach toll!
Statt der Frohen Botschaft wird den Gottesdienstbesuchern ein IMPERA-
TIV verpasst! [Ich erinnerte mich stattdessen an „ In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. „ Und offensicht-
lich weiß der Prediger nichts von
dem Würgeengel! Das „ Fürchtet
euch nicht ! „ galt den Hirten, dass
jetzt kein Würgeengel kommt, son-
dern eine Frohe Botschaft! ]
In einer anderen Kirchengemeinde bekomme ich dann zu Epiphanias denselben Imperativ „ Fürchtet euch nicht ! „ nochmals verpasst.
Im Zuge der Klimakatastrophe plötz-
lich eine Kehrwende – jetzt ist Furcht geboten. (Das mache ich freiwillig,
dafür brauche ich keinen Pfarrer.)
Die Kirchentagslosung 2017 war
„ Du siehst mich ! „ mit den Kuller-
augen. Was hatten dazu nicht land-
auf und landab viele Theologen subjektiven Unsinn verzapft in den Kirchenblättern. Allein wegen dieses vielfachen Unsinns musste man sich schämen; hierüber sollte man mal
eine Doktorarbeit schreiben lassen.
Und es ist doch eigentlich traurig,
dass ich beim Kirchentag 2017 am
stärksten gerührt und weinen muss-
te, als in Wittenberg die Musik erklang
"Die Gedanken sind frei!" - so stark
geht mir die ständige Bevormundung
auf die Nerven.
Wie Skatspieler immer wieder die unterschiedlichsten Karten ziehen
und ausspielen können, so macht
man es in der Kirche. Man zieht
mal dies Bibelzitat aus dem Zusam-menhang heraus und setzt es als
Waffe ein, später ein anderes, usw. (Zitatenschockbehandlung) - früher
bisweilen mit der bischöflichen Beleh-
rung : „Das steht schon in der Bibel.„ (Man vergisst zu erwähnen, dass oft
ein paar Kapitel weiter das Gegenteil steht und man begründen müsste, warum man mal so und mal anders auswählt.)
Nach dem ersten großen Anschlag
in Paris gab es in deutschen Zeitun-
gen großformatige Anzeigen mit
der Aussage, dass Thora, Bibel und Koran nur die Liebe kennen – unterschrieben von Wolfgang Huber
als Altbischof und früherem Rats-vorsitzenden der EKD. Doch mit
solchen Halb- und Unwahrheiten
wird auch ein Theologe und frühe-
rer Bischof nicht Erfolg haben, und
bei vielen halbwegs Informierten
macht er sich lächerlich, und mich
stößt dieser vordergründige Aktio-
nismus mit halb- bis unwahren
Phrasen ab. [ Natürlich finde auch
ich es gut, wenn man gerade auch
in Zeiten des Terrors interreliöse Gemeinsamkeiten sucht, und ich praktiziere es aktiv. ] Aber unsere
Bibel kennt leider auch gottgewoll-
te Gewalt : Für die Landnahme des Volkes Israel wird vielfacher Völker-
mord gerechtfertigt und rassist-
isches Gemetzel vorgeschrieben
[ 5. Mose 6, 9f0; 7,1ff und eine
Überfülle weiterer Passagen, oft
sogar in einem sadistischen Ton].
Die Zweigesichtigkeit der Bibel
beim Thema Gewalt darf nicht ge-
leugnet und muss aufgearbeitet
werden. Mit pauschalen unwahren Phrasen jagt man Leute aus der
Kirche.
Es gibt es Pfarrer, die lachen Kirchen-mitglieder aus ( sic: auslachen!),
wenn diese die Bilder vom Gericht so verstehen, dass der einzelne Mensch
sich für sein Tun verantworten muss.
Sie werden belehrt : „ Das ist schwar-
ze Pädagogik! „ Diese Pfarrer haben ihrerseits wieder einen eigenen
FILTER (FiILTER kennt die Kirchenge-schichte leider übergenug), was sie
von der Bibel gelten lassen und was
sie rausfiltern! Aber die Bibel kennt
nun mal auch diesen Aspekt der Pädagogik! Und solche Pfarrer
dürfen sich nicht wundern, wenn Muslime sie wortwörtlich als
Ungläubige erleben. ]]]
138. Seelsorger und Netzwerker Wolfgang Banse Die gehaltene Predigt des Kandidaten für das Generalsuperintendentenamt Dr Vogel hat mich nicht angesprochen.Der Vortrag:(K)ein Land in Sicht blieb bei weiten unter meinen Erwartungen.Es gibt kein 100 Tages Programm im Bezug auf eine gestellte Frage, Hinsehen, zuhören, hinhören wäre etwas zu wenig was die ersten hundert Tage betrifft. Dies wäre auch etwas wenig im Bezug auf das Gehalt.
139. Seelsorger und Netzwerker Rainer Voigt Vom christlichen Standpunkt aus gesehen ehrt es Sie ja, daß Sie einer kongolesischen Familie Asyl geboten habe.
Es gibt aber auch eine andere Seite, d.s. die hunderte Millionen Afrikaner, die davon träumen, nach Europa und vor allem nach Deutschland zu kommen. Das dürfen Sie nicht einfach ausblenden, zumal diese Leute am wenigsten wirtschaftlich aktiv sind. Sicher ist dies nicht alles, aber es ist zu berücksichtigen.
Ich fürchte, dass viele, die der Kirche den Dienst verweigern, solche Gedanken hegen.
140. Näher als du denkst Horst H. Krüger Sehr gut, in wieweit wird die Ökumene miteinbezogen, denn nur EKD und Katholosche Bistümer, dass ist doch wirklich zu wenig. Wie könnte der ÖRBB miteinbezogen werden.
141. Sie fehlt Wolfgang Banse Den beiden Autorinnen Isolde Böhm und Almut Bellmann sei herzlich gedankt für die Würdigung im Bezug auf die emalige Superintendentin des Kirchenkreises Neukölln Viola Kennert.Sie hat viel bewegt. Sie hat der Kirche einen Dienst erwiesen, der hoch an zu erkennen ist.
142. Elf Leitsätze Wolfgang Banse Kirchen, hier die beiden großen Kirchen sind mit ihren Latein am Ende, was den Mitgliederschwund betrifft. Hier ein leitsatz, da ein Leitsatz, Experimente, alles fruchtet nicht.Nicht da wird Kirche entwickelt, hoer Konsistorium, Erzbischöfliches Ordinariat, Landeskirchenamt-sondern da wo Menschen zuhause sind.Hauptamtliche, die ihr Salär vom Staat, Kirche beziehen wirtschaften die Kirche kaputt. Basisdemokrtie ist kaum erleb, erfahrbar in den Kirchen.Es muss um mit Worten des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zu sprechen(,ein Ruck durch Deutschland gehen), hier interpretiert auf die Kirchen gehen, um in der Gesellschaft eine Rolle zu spielen.
143. Das glauben wir. Das lehnen wir ab. Dirk Stratmann Dirk Stratmann 16.8.2020
1]
Evangelische Theologen sollten ehrlicherweise auch auf die düsteren Seiten unserer beiden Bibelteile
eingehen, welche nicht nur auf Außenstehende rassistisch wirken, bis heute fortwirken und auf die
sich immer noch politische Interessengruppen berufen:
An die zentrale Stelle des „ HÖRE, ISRAEL „ (5. Mose 6, 4-9) schließen sich die Verse 10f an:
„ Wenn dich nun der HERR, dein Gott, in das Land bringen wird, von dem er deinen Vätern Abraham,
Isaak und Jakob geschworen hat, es dir zu geben – große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast,
und Häuser voller Güter, die du nicht gefüllt hast, und ausgehauene Brunnen, die du nicht ausge-
hauen hast, und Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast –, …. „
Für diese Landnahme des Volkes Israel wird vielfacher Völkermord gerechtfertigt und rassistisches
Gemetzel vorgeschrieben. (5. Mose 7, 1ff).
Ich habe den Eindruck, dass man sich in der evangelischen Kirche an den unzähligen , die Gewalt
rechtfertigenden Bibelpassagen einfach vorbeimogelt statt sich grundsätzlich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, obwohl diese düsteren Bibelstellen bis heute brisant sind.
2]
An sehr vielen Stellen habe ich den Eindruck, dass die Autoren Bibelzitate aus dem Zusammenhang
herausreißen und bibelwidrig nur für momentane Zielsetzung instrumentalisieren, oft sogar sinnwidrig
missbrauchen und widersprechende Prophetenworte nicht kennen oder gezielt ausblenden.
3]
Die durchweg positive Sicht von Migration („Migration als die Mutter aller Entwicklung“!) könnte Politiker verleiten, eine Lösung mancher Staaten in „Bevölkerungstransfers“ oder „ethnischen Säuberungen“ zu
sehen. Die Bischöfe der verschiedensten Konfessionen in Syrien dagegen hielten Merkels Politik der
„Offenen Tür „ für falsch, unter anderem, weil jetzt die Christen erst recht marginalisiert wurden.
In der Bibel hat Migration nicht pauschal positive Aspekte:
Die ägyptischen Bauern waren sicherlich nicht begeistert, dass der Migrant Joseph als Verwalter des
Pharaos sie während der sieben Hungerjahre erpresste und zu Leibeigenen des Pharaos erniedrigte.
Dies Verhalten des Migranten Joseph (auch hier bitte keine Verallgemeinerung!) war brutal und für-
sorglich nur zugunsten des Pharaos.
4]
In der evangelischen Kirche gilt das allgemeine Priestertum der Gläubigen. Diese können selber denken
und müssen nicht immer wieder mit zusätzlichen Politkommentaren von Kanzel und in Kirchenzeitung
mobilisiert werden. Karikierend führe ich mal vor, wie man Bibelbruchstücke für eigene Anliegen miss-
brauchen konnte (nur zwei Beispiele, statt -zig weitere).
„ Die heilige Familie kann als Vorbild genommen werden. Der Kindermord von Bethlehem war zwar ein
Schwindel und historisches Märchen. Aber als Herodes gestorben und damit der fiktive Asylgrund weg-
gefallen war, kehrten Maria und Joseph von sich aus in ihre Heimat zurück und mussten nicht abge-
schoben werden. „ Nach dem Amri-Attentat Dezember 2016 wurde wiederholt das „Fürchtet euch nicht!“ missbraucht: Das „Fürchtet euch nicht! „ galt eigentlich den Hirten, dass jetzt der Engel des Herrn
nicht als Würgeengel kommt. Doch in der Kirche wurde Ende 2016 und noch Epiphanias 2017 der
Engelspruch wiederholt umgemünzt in einen moralischen Imperativ „Fürchtet euch nicht!“. Von Freude
über eine frohe Botschaft war wenig zu spüren. Ein anderer Bibelspruch blieb dagegen ausgeblendet:
„ In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Münchhausen hatte
sich selber am Schopf aus dem Sumpf gezogen. Ich habe den Eindruck, dass den Verfassern des Manifests
mit ihrer Kombination von Bibelmotiven noch viel Größeres vorschwebt. Die Methode ihrer Bibelver-
wertung erinnert an ZEITGEISTliche früherer Zeiten.
Manifest
5]
Theologen fordern mit Recht, dass Beten und Handeln zusammengehören und dass Christsein automatisch
auch politische Konsequenzen haben muss. Doch eine stereotype Parole „ Herz statt Hetze ! „ greift zu kurz
und dämonisiert pauschal. Beim notwendigen Helfen im Sinn des Doppelgebotes (Mt. 22,34ff; Lk 10,25ff)
sind „HERZ und HIRN“ gefordert. Und was das Hirn angeht, sollten sich gläubige Christen oft besser
an Kants „SAPERE AUDE ! „ (Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!) halten als an
einseitige Einpeitscher, die sich sogar über Vorgaben des Grundgesetzes hinwegsetzen.
Ein sinnvoller Beitrag könnte sein, wenn man die 25 Millionen staatlicher Hilfen für das sogenannte
House of One umwidmen würde zugunsten der Flüchtlingshilfe. Für den sinnvollen und notwendigen
interreligiösen Dialog braucht man keinen neuen Prestigebau, während anderswo Kirchen abgewickelt
werden.

Dirk Stratmann

144. Sie fehlt - Nachrufe auf Viola Kennert Michael Koch Viola Kennert ist bis heute die für mich prägendste Person in meinem kirchlichen Leben geblieben und die Nachricht von ihrem Tod erschüttert mich zutiefst.
1994 wurde ich von ihr in der Friedensgemeinde an der Heerstraße konfirmiert. Ihre herzliche und gewinnende Art verbunden mit ihrem scharfen Verstand und ihrer theologischen Argumentationstiefe werde ich nie vergessen. Es machte Freude mit ihr später die Kindergottesdienste vorzubereiten, Kinderbibelwochen in den Sommerferien durchzuführen und im Gemeindekirchenrat zusammenzuarbeiten. Gemeinsam mit Ihrem Ehemann waren sie die ideale Besetzung für unsere Gemeinde - jeder mit seinen Stärken und Fähigkeiten.
Viola war aber auch ehrgeizig und sich ihrer Fähigkeiten bewusst und wollte diese einbringen und weitergeben. Ihre Berufung zur Leiterin des Pastoralkollegs habe ich zunächst sehr bedauert und erst später verstanden, dass die Weitergabe ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten vielleicht ihr größtes Geschenk für die Kirche ist. Leider hatten wir in den vergangenen Jahren nur noch wenig Kontakt. Umso dankbarer bin ich für die gemeinsame Zeit und hätte ihr und ihrer Familie noch viele weitere glückliche Jahre gewünscht.
145. Sie fehlt Brigitte Schirrmacher Ich habe Viola und Michael Kennert bei den Europäischen Auslands Konferenzen kennen und schätzen gelernt. Sie waren in Brüssel, wir in der ökumenischen Gemeinde in Varese.
Im Flugzeug habe ich die Todesanzeige gelesen - mich an viele Begegnungen mit Viola erinnert, wo auch immer wir uns getroffen haben, in den Synoden , den WGT- Vorbereitungen. Immer war es schön,.... und ich habe ihr den Ruhestand so gegönnt... doch wir wissen nicht, was uns erwartet.. darum glaube ich, ihr geht es gut und ich wünsche ihrer Familie, dass auch sie gut behütet ist....
146. Nachrufe Viola Kennert Danièle Barancik Vielen Dank für die bewegendenNachrufe! Und für die mail der Kirchenzeitung - sonst wäre ich ahnungslos geblieben. Ich habe Viola Kennert inder Fortbildung für GKR Neulinge erlebt. Sie hat unvergleichlich mit Sachkompetenz, Liebenswürdigkeit und starker Ermutigung schwierige Themen und Fragen behandelt!!!
Hat mich sehr beeindruckt und gefreut.

A last Farewell ... in das Land, das keine Tränen kennt ....
147. Nachrufe für Viola Kennert Rolf Wischnath Zum Weinen schöne Nachrufe sind das. Wir haben uns zu Anfang des 70er Jahre im Konvent der westfälischen Theologiestudierenden kennengelernt und befreundet. In der EKiBB war es immer eine Freude, wenn wir uns trafen und ausgiebig redeten / schwatzten. Als ich selber schlimm erkrankte, hat sie mich beständig besucht. In der EKD-Synode war sie meine Nachfolgerin. Auch ich bin sehr traurig. Und ich weine aus der Ferne mit.
Rolf Wischnath
148. Nachruf Viola Kennert Dr. Claudia Angladagis Betroffenheit und dankbare Erinnerung sind meine ersten Gedanken beim Erfahren der traurigen Nachricht über das Ableben von Viola Kennert. Ich hatte die Freude, sie in meiner Funktion als Landessynodale und später als Mitglied der Kirchenleitung kennen-und schätzen zu lernen. Ihre klare Sprache und ihr Ideenreichtum waren beeindruckend. Sie wird fehlen.
149. Das glauben wir - das lehnen wir ab Jürgen Rhode Vielen Dank für diese klarstellenden Sätze, sie waren und sind lange überfällig. In der Form erinnern sie mich etwas an die Barmer Erklärung 1934, die auch in entscheidungsschwerer Zeit geschrieben wurde. Der jetzige Artikel spricht die überlebenswichtigen Themen dringlich an fern von jeglicher Kleinkariertheit. Verkündigung, wie ich sie mir wünsche!
150. Das glauben wir - das lehnen wir ab Jürgen Rhode Vielen Dank für diese klarstellenden Sätze, sie waren und sind lange überfällig. In der Form erinnern sie mich etwas an die Barmer Erklärung 1934, die auch in entscheidungsschwerer Zeit geschrieben wurde. Der jetzige Artikel spricht die überlebenswichtigen Themen dringlich an fern von jeglicher Kleinkariertheit. Verkündigung, wie ich sie mir wünsche!
151. Das glauben wir. Das lehnen wir ab. Carola Vonhof Guten Morgen,
wie ich sehe, haben wir für unser kommendes Gemeindeinfo genau das richtige Thema gewählt. Vielen Dank den beiden Autoren für diesen Beitrag und herzliche Grü´ße
Carola Vonhof
152. Seelsorge mit Pfarr-Rad Wolfgang Banse Urlauberseelsorge an Ost und Nordsee,im Harz, in Bayern haben Zulauf. Hier wird Kirche anders erlebt als daheim.
153. Feines Gespür für große Worte Axel Könnemann Der Beitrag versucht , die Stimmung der Menschen in der Lausitz zu beschreiben, die seit 3 Jahrzehnten mit Veränderungen leben und deren Zukunft nun wieder von gravierenden Veränderungen geprägt sein wird. Dabei sind die Meinungen geteilt, je nach persönlicher Situation in Hinblick auf den Kohleabbau. Einige direkte Meinungen von Bewohnern der Region hätten nach meiner Ansicht noch in dem Beitrag enthalten sein können.
154. Feines Gespür für große Worte Carola Vonhof Lieber Herr Stäblein,
vielen Dank für Ihren Beitrag, der auf mich sehr nachdenklich wirkt. Ich finde es erstaunlich, dass ein Ort weichen muss, obwohl klar ist, dass die Braunkohlegewinnung endlich ist. Der Strukturwandel könnte doch jetzt schon beginnen. Auch dabei hilft die Evangelische Kirche. Ich frage mich, ob und vor allem wir Kirche unterstützen kann, neue Wege zu finden. Denn klar, wir leben da, wo wir unsere Toten begraben, aber wir leben erst einmal.
Herzliche Grüße
155. Der Supermarkt Wolfgang Banse Lebensmittelversorgung auf dem lande, hier im Dorf muss und sollte gewährleistet sein.
156. die kirche unterwegs Wolfgang Banse Eine schöne Aktion der Evangelischen Wochenzeitung: die Kirche unterwegs: Landschaftsbilder, Menschen werden in dieser Rubrik näher gebracht.Möge auch im nächsten Sommer 2021 diese Rubrik weiter geführt werden würde.
157. Praktische Konzepte Wolfgang Banse Dr Stäblein ist kein Friedensforscher. Dies sei einmal erwähnt.Bevor man sich in die weltpoltik sich bewegt, sollte man erst einmal schauen wie es in der Kirche um den frieden bestellt ist. es fällt auf, dass es fast nicht eine Woche vergeht, wo nicht Dr. Stäblein sich in irgend einer Weise in der Evangelischen Wochenzeitumng. die Kirche äußert. Weniger ist mehr-
158. Singen verboten Nemo Hier ein interessanter Beitrag des Bayerischen Rundfunks zum Thema:
https://www.br.de/mediathek/video/gut-zu-wissen-wissensmagazin-singen-trotz-corona-pollen-app-stubenfliege-klimafolgen-av:5ec53288a2cf420013918cdf
159. Schwäche der Kirche Wolfgang Banse Die Präses der EWKD Synode Dr Schwaetzer ist nicht allwissend. Ihre Aussagen zu den Kirchenaustritten kann man als schwächelnd bezeichnen.Die Kirche, die Kirchen in Deutschland sind mit dem Latein am Ende.Diers sollten sie sich ein gestehen.Welche Konsequenzen zieht man aus den bekannt gegebenen Zahlen. Weiter so ist nicht angesagt, sondern anders. Aufrichtigkeit, Glaubwürdigkeit die verloren gegangen sind, können nicht weg gewischt werden.Quo vadis Kirche, Kirchen im christlichen Abendland Deutschland!
160. Das Ende des Gewohnten Dirk Stratmann Wenn Menschen wegen Glaubensverlust oder wegen der Kirchensteuer aus der Kirche austreten, kann man nichts machen. Aber ca. 40 % treten aus anderen Gründen aus.
Letztes Jahr hatte ich mir deshalb Gedanken gemacht, wie man diesem Umstand der innerkirchlichen Unzufriedenheit begegnen kann und mich mit meinem Vorschlag an die Synodalen der EKBO-Synode wenden wollen. Es wurde abgeblockt; die Synodalen blieben unerreichbar.
Ich bringe nur zwei Beispiele. Der persönliche Referent des Herrn Stäblein (bevor dieser Bischof wurde) belehrte mich 2019, dass die Synodalen ehrenamtlich tätig seien und mit solcher Frage deshalb nicht behelligt werden dürfen. Eine Generalsuperintendentin (Mitglied in der Kirchenleitung) hatte ich angeschrieben; ich bekam einen Rückruf, sie werde sich drum kümmern. Ich hörte nie mehr etwas von ihr, obwohl ich sie an ihr Versprechen erinnert hatte. Ich habe viele positive Erlebnisse mit Vertretern der Kirche gemacht. Doch in über 80 Prozent der Fälle (meist kannten die Kirchenvertreter mich persönlich nicht) erlebte ich eine Mentalität der Vertuschung, des Abblockens und der Zensur. Solche Beschwernisse und Gravamina hatten zur Reformation geführt; heute kann man aus der oft unglaubwürdigen, unbelehrbaren Kirchenorganisation austreten.
Noch gravierender ist ein anderes Problem: In meiner Konfirmandenzeit lernte ich, dass der Gemeindegottes-dienst das Zentrum der Kirchenge-meinde sei, dass aber ein wesentlicher Gottesdienst dann anfängt, wenn man aus der Kirche wieder rausgeht. Wenn heute nicht einmal drei Prozent der weniger als 15 Prozent evangelischer Christen in Berlin-Brandenburg in den Gottesdienst geht (weniger als ein halbes Prozent der Bevölkerung), zeigt dies, dass von der Wurzel her etwas faul ist. Sonntäglicher Gottesdienst, zumindest in der herkömmlichen Form, wird meist als irrelevant erlebt, zu oft auch als Ärgernis. Und dieser zentralen Frage geht man nicht auf den Grund, blockt ebenfalls ab
und praktiziert ein „WEITER SO ! „
161. Wer hat die alten Menschen gefragt Kretzschmar Danke für diesen Artikel!
Meine 92jährige Mutter ist im Heim. Wir haben die letzten Wochen überstanden, aber andere sind sicher auch an der Einsamkeit gestorben bzw. sind nicht mehr, wie sie waren.
Ich fand nicht nur die Situation unerträglich, sondern auch, dass ich kaum Menschen getroffen habe, die bereit waren , sich für Selbstbestimmung der Alten einzusetzen. Die große Mehrheit nahm es hin oder fand es richtig, dass Menschen einfach so "verwaltet" wurden.
Ich habe dann nur von mir aus eine Petition an den Bundestag geschrieben, die vermutlich bis jetzt nicht gelesen wurde.
Ich hätte mir auch gewünscht, dass unsere Kirche in der Öffentlichkeit deutlicher Stellung genommen hätte.
So war ich mit meiner Wut und meinem Aufbegehren auch allein.
Falls irgendwo dieses Thema noch mal aufgegriffen wird, dann bin ich gern dabei. Geben Sie mir bitte Bescheid!
162. Wir sind Expert*innen für Lebenswenden Thomas Berg Jetzt bin ich seit 30 Jahren Experte für Lebenswenden und frage mich woher ich denn endlich diese schrecklichen "unverständlichen Formulare" beziehen kann, die Brautpaare in anderen Pfarrämtern offensichtlich ausfüllen sollen. Vielleicht hilft es ja, wenn Gemeinden den Pfarrer und Pfarer die Gemeinden kennen, dann braucht es weniger Papier. Natürlich nehme ich im Traugespräch einige wenige Daten auf. Schließlich sollte ich schon wissen, wie z.B. der Partner heißt, der vielleicht nicht aus dem eigenen Gemeindebereich kommt. Das war es dann aber auch. Und wozu braucht es die fünf Telefonate? Der Blick ins Telefonbuch hilft die Nummer des Pfarramtes zu finden. Das Telefonat landet auf meinem Handy und wenn ich nicht gerade im Traugespräch sitze, gehe ich auch ran. Ein Telefonat genügt. Das brauche ich aber auch, wenn ich mein Auto in die Werkstatt geben will.
163. Wer hat die alten Menschen gefragt? A.Carla Mohs Mir spricht der Kommentar aus der Seele. Es sind die letzten Jahre, Tage unserer Eltern und wir dürfen ihnen nicht nahe sein.Besuch wie im Knast. Sonntags kein Besuch, weil kein Aufsichtspersonal...unmenschlich! Und das in einem kirchlichen Heim. Ja, würden sie Fußball spielen, unsere alten Mütter, dann hätten sie eine Chance! Wie kann man eine Aktion, Demo , Petition etc. in die Wege leiten?Nicht jeder ist dafür geschaffen, aber ein lauter Schrei täte gut.
164. Vergesst nicht wie charmant ich wahr. Wolfgang Banse Vergelt`s Gott für den Nachruf für Rolf Schade. Kannte seine Eltern, die in Hankensbüttel in der Nordheide ihren Ruhestand verlebten.Eine engagierte Familie
165. Wieder Streit Wolfgang Banse Eine Synagoge für Potsdam (Landeshauptstadt)des Bundeslandes Brandenburg sollte Gestalt annehmen, was die Aufnahme der Bauarbeiten betrifft.Das Hin und Her erhitzt die Gemüter, Führt letztendlich zu keinen Neubau.
166. Wandern Uli Schulte Döinghaus Seit Jahrzehnten bin ich zu Fuß unterwegs, oft mit Zelt und Rucksack. Fast nie bin ich Gleichgesinnten begegnet, einen "Trend zum Wandern", der alle halbe Jahre von wiss. Instituten (vermutlich im Auftrag der Rucksack- und Anorak Industrie) herbeigejubelt wird, kann ich bis heute nicht erkennen. Sogenannte spirituelle Wanderer, denen es um Meditation geht, sind mir noch nie über den Weg gelaufen, wahrscheinlich gehe ich die falschen trails.
167. Wo war die Kirche Wolfgang Banse Die Kirche hat versagt, was den Corona Virus betrifft. Da gibt es kein Schön-und gut Reden. Siehe Wochenzteitung:Die Zeit, vom 28.5.2020
168. wo war die Kirche Renate Coring Seit ihrem Bestehen hat keine Institution die Erinnerung an die eigene Sterblichkeit so deutlich zum Gegenstand ihrer Botschaft gemacht wie die Kirchen. Dass ausgerechnet sie während der Coronakrise so still sind, wirkt befremdlich.
Kirche hat heute die Aufgabe, Trotz zu spenden, Hoffnung zu wecken und viele Pfarrer erfüllen diese Aufgabe mit Leidenschaft. Seit Jahren bluten die Kirchen aus. Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit der Kirche gekommen, sich ins Gespräch zu bringen? Hätten die Gottesdienstverbote nicht schon früher und deutlicher und schneller mehr Kräfte freisetzen können für neue Ideen, um gezielter und persönlicher auf Menschen zuzugehen?
Die Kirche muss eines begreifen: Die Zeiten, in denen sie darauf warten konnte, dass die Menschen zu ihnen kommen, sind vorbei. SIE müssen auf die Menschen zugehen, auf alle, von denen sie etwas wollen. Die Kirchen können sich doch auch einmal bei denen bemerkbar machen, die kein Gemeindeblatt bekommen, weil sie nicht in der Kirche sind. Es lag nichts im Briefkasten, was über die Corona-Maßnahmen in den Kirchen und mögliche Alternativangebote informiert hätte. Warum eigentlich nicht? Es ist sicherlich eine schwere Aufgabe der Kirchen, der Welt den Wert von Religion zu vermitteln. Ansonsten wird es ihnen immer schwerer fallen, den Menschen das Einzigartige zu vermitteln, das sie liefern können: Kraft zum Leben spenden.
169. Wo war die Kirche? Carola Vonhof Vielen Dank für Ihre Gedanken. Ich finde auch, dass die Kritik von Frau Lieberknecht ungerechtfertigt ist. Viele Gemeinden waren so präsent, dass mitunter schon kritisiert wurde, sie seien zu präsent und Pfarrer*innen würden sich gern selbst darstellen. Bleibt also die Erfahrung, dass man es, wie man es auch macht, immer falsch macht.
Auch ich bin immer wieder froh, dass ich in der EKBO lebe, und ich freue mich über viele Gottesdienste, die im Netz übertragen wurden. So hatte ich, die sonst eigentlich immer die Gottesdienste der "eigenen" Gemeinde besucht und mitgestaltet, Gelegenheit Gottesdienste anderer Gemeinden zu erleben. Ein besonderes Geschenk sind die Andachten eines Berliner Pfarrers, die ich seit Beginn der Coronamaßnahmen jeden Morgen höre und die ein liebgewonnenes Ritual am Morgen geworden sind.
Entsetzt hat mich, dass Menschen die schwer krank sind oder Sterbende, nicht besucht werden und dass Angehörige sie nicht begleiten durften. An dieser Stelle hätte vielleicht mehr Aufbegehren sein können. Auch für die Sterbebegleitung hätten wir uns stärker machen sollen. Mein Vater ist letztes Jahr nach kurzer schwerer Krankheit verstorben und es war sehr tröstlich für ihn und für uns, dass wir ihn begleiten konnten, dass wir die letzten Stunden bei ihm sein konnten. Ich saß an seinem Bett, konnte seine Hand halten und erleben, wie es für ihn rund war. Ich möchte diese Momente nicht missen und fühle mit allen, denen das wegen der Krise nicht möglich war.
Vielen Dank und bleiben Sie behütet, herzliche Grüße
Carola Vonhof

noch ein kleines P.S. an den Webmaster, E-Mail ist im Formular falsch geschrieben. :)
170. Wo war die Kirche Günther Beckstein Ich habe - ohne dies öffentlich zu machen - auch das Gefühl, dass unsere Kirche versagt hat: Trotz Video-Gottesdiensten und offenen Kirchen.
Warum wurde das Gottesdienstverbot akzeptiert? iN den großen Kirchen kann viel mehr Abstand gehalten werden als jetzt vorgeschrieben. Und dann nicht einmal an Ostern ein Gottesdienst? Oder mehrere, damit die Besucherzahl je Gottesdienst kleiner wird.
Und die Frage Besuche in den Heimen - gerade auch der Diakonie: es wurde sofort akzeptiert, dass es ein totales Besuchsverbot gibt. Für manchen alten Menschen waren die Besuche das einzige Ereignis, das das Leben noch als wichtig und positiv erscheinen ließ. Wo war der Pfarrer, der den Kindern, die sich zu hause aufhalten mußten, biblische Geschichten geschickt hat?
171. Er kommt, sieht und hört zu Wolfgang Banse Eine Einarbeitungsszeit wird jede/jeden Neue/ Neuen wird zu gestanden.Kommen, sehen. zu hören ist aber auf Dauer nicht angebracht. Pragmatismus ist gefragt. Suchet der Kirche und deren Glieder Bestes.
172. was meinen Sie damit? Dr. Gertrud Gumlich ich gebe Uli Frey vollkommen recht. Nur:
wie (wieder-)belebt man eine Friedensbewegung?
173. Obdachlose Wolfgang Banse Menschen ohne Obdach haben es schwer, jetzt besonders wo die Corona Pandemie ausgebrochen ist. Menschen ohne Obdach bedürfen der Hilfe, nicht nur während der kalten Jahreszeit.Leistungen die von den Kirchen erbracht werden im Bezug Versorgung von Obdachlosen sind überwiegend Fremdfinanzierungen, auch was die Lebensmittel betrifft, hier die Tafel. Aus eigenen Mitteln, hier Etat wird kaum etwas finanziert.
174. Dietrich Bonhoeffer Wolfgang Banse Dietrich Bonhoeffer fehlt der Kirche. Nur wer für die Juden schreit, Kirche für andere, wenn dies in den kirchenleitungen ihren berechtigten Platz hätten, würde es der kirche besser gehen. Würde sie glaubwürdig und aufrichtig wirken.
175. Kirchengemeinden Wolfgang Banse Wenn keine Dienstleistung erbracht wird, hier Andachten, Gottesdienste, warum sollten Kollekten auf dem Bank Weg überwiesen werden.Alles hat seinen Preis.
176. Ostern steht für Zuversicht Wo lfgang Banse In Babelsberg hörte am Ostertag wie ein ca g jähriger Junge zu seiner Mutter/erziehungsberechtigte sagte:Es ist doch alles beim alten geblieben, wie vor Ostern.der Junge hat Recht. Auch zu Ostern wie vor Ostern werden Menschen weltweit geboren, sterben Menschen weltweit , Hungersnot vor Osten, Hungersnot zu Ostern, Kriege, die Corona Pandemie.
177. EKD Kirchen Wolfgang Banse Das Einziehen der Kirchensteuer was die Amtskirchen in Deutschland anbelangt, sollte ein Ende haben.Freiwilliges Kirchgeld sollte statt dessen ihren Einzug halten.
178. Brennt nicht unser herz Wolfgang Banse Hat Herr Christian Stäblein und Frau Christiana Bammel nichts anderes zu tun, außer
die Wochenzeitung.die Kirche und damit den Lesern dieser Zeitung mit ihren Dialog Aussagen zu konfrontierten. Die Zeit, Arbeitskraft könnte man anders einsetzen, was Krankenhausbesuche, Notunterkünfte mit Lebensmitteln betrifft.
179. Brennt unser Herz? Brigitta Henke-Theel Dies habe ich VOR Ostern an unseren Pastor in Warnemünde geschrieben- eigentlich gilt es noch, weil "meine" Kirche sich immer noch der Obrigkeit anpasst..
Lieber Herr Moritz,

ja ich weiß alles ist sehr schwer im Moment. Sie werden viel zu tun
haben, Menschen zu ermutigen und das können Sie gut!

Ich frage mich, wäre Jesus auch so vernünftig gewesen und hätte logisch
gehandelt?(Er hat sich doch mit vielen Aussätzigen und Kranken
getroffen, um sie zu heilen!!!)

Ich habe da eine Idee, weil ich von vielen Freunden gefragt werde, wie
denn in "meiner" Kirche das wichtigste Hauptfest gefeiert wird in diesen
Zeiten.

Leider gibt es keine Videokonferenzen oder Streamingdienste, die
Gottesdienste oder auch kleinere Ansprachen während der
Gottesdienstzeiten übertragen(die Gemeinde von Lighthouse z.B. machen
das)- schade.

ABER wie wäre es, wenn Sie wenigstens zu Ostern anbieten würden, dass
die Gemeindemitglieder sich eine Osterkerze für sich und ihre Familien
abholen könnten (Ostersonntag und -montag )mit einem lieben Wort
(Bibelspruch, Segensspruch, Hoffnungszeichen???).

Ich bin gern bereit, mich auch für ein paar Stunden in der Gemeinde oder
vor der Kirche (die ja leider nicht aufgeschlossen werden darf? oder für
einen kleinen Durchlauf vorn "rein" seitlich wieder"raus"- da gäbe es
keine Staus...)mit hinzustellen und zu helfen- ich weiß jetzt schon wie
sehr mir dieser Gottesdienst fehlen wird- und das geht nicht nur mir so!

Herzlichst

Brigitta Henke-Theel

(Hohe Düne)

Bald wird kein Herz mehr brennen, wir werden uns daran gewöhnen alle einen Gottesdienst zu hören bzw im Fernsehen zu sehen... das spart dann viele Pfarrer, denn die brauchen wir dann auch nicht mehr...
180. Stäblein: Beschränkungen dürfen sich nicht verselbstständigen Andrea Der Artikel sagt mir im Großen und Ganzen zu. Aber eines muss ich doch betonen - zu diesen Zitaten hier: "epd: Müssen Berufe, die Dienst am Anderen tun, besser honoriert werden?
Stäblein: Ich hoffe sehr, dass dies nicht nur ein frommer Wunsch bleibt, der in der Krise geboren wird, weil das im Moment allen vor Augen steht, wie wichtig diese Berufe sind, und danach womöglich schnell wieder vergessen ist. Auch der Pflegenotstand ist ja schon seit Jahren bekannt.".......Wir wissen doch alle, dass auch in kirchlich geführten Unternehmen Menschen oft sehr schlecht bezahlt werden und man kirchliche Unternehmen heute oft kaum noch von den Konzernen unterscheiden kann. Oft verlangt man den Menschen, die dort arbeiten sogar noch mehr ab, mit Blick auf ihre soziale Moral. Hier muss endlich etwas passieren. Die Kirche muss Vorbild sein in der Achtung der Arbeit ihrer Angestellten.
181. Theologie in Zeiten von Corona Andrea Richter Theologie in Zeiten von Corona
Auf meinem Schreibtisch liegt eine Postkarte, die ich vor zwei Jahren während eines wundervollen Urlaubes in der in Arles, in der Fondation Vincent van Gogh, gekauft habe: ein Totenschädel.
Memento Mori, bedenke, Mensch, dass du sterben musst!
Das macht mir keine Angst, und es hat für mich nichts, aber auch gar nichts mit einem strafenden Gott zu tun.
Das Bild erinnert mich an Adam, den ersten Menschen, dem Gott (nach Genesis 2, 7) den Odem des Lebens in seine Nase blies, so dass der Adam (Mensch) von der Adama (der Erde) zu einem lebendigen Wesen wurde.
Der Mensch, der Atem, das Leben – die Lebensantwort auf den Ruf: bebauen und bewahren!
Das Virus, der Kampf um das Atmen-Können und die Bedrohung durch den Tod.
Corona – ist auch ein memento mori!
Unsere christliche Tradition gründet darauf:
Jesu Leben – Jesu Sterben am Karfreitag – in Gott hinein – Auferstehehung– ewiges Leben – ewiger Lebensodem!
Die Chance: Aufatmen (hier & jetzt) wieder Atmen lernen, uns (vor allem auch als Kirche) nicht mehr verausgaben.
Ja, aufstehen gegen Tod und Lebensfeindlichkeit – aber zugleich auch Umkehren – uns wieder bewusstwerden, was vor allem die Abendlieder unseres Gesangbuches uns lehren:
„Ein Tag, der sagt dem andern, mein Leben sei ein Wandern zur großen Ewigkeit. O Ewigkeit, so schöne, mein Herz an dich gewöhne, mein Heim ist nicht in dieser Zeit“ (EG 481, 5 Text: Gerhard Tersteegen, 1745)
Wir dürfen als Kirche (wieder) lernen, Menschen in Angewiesenheit, Hilflosigkeit und Abhängigkeit zu werden – und Gott in allem zu suchen und zu finden; wir dürfen lernen, uns nicht zu scheuen, von Gott zu reden, der alles in allen ist:
„Das eine ist mir so klar und spürbar wie selten:
Die Welt ist Gottes so voll.
Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen.
Wir aber sind oft blind.
Wir bleiben in den schönen und bösen Stunden hängen
Und erleben sie nicht durch bis an den Brunnenpunkt,
an dem sie aus Gott herausströmen.
Das gilt für das Schöne und auch für das Elend.
In allem will Gott Begegnung feiern
Und fragt und will die anbetende, hingebende Antwort.
Die Kunst und der Auftrag ist nur dieser,
aus diesen Einsichten und Gnaden
dauerndes Bewusstsein und dauernde Haltung
zu machen und werden zu lassen.
Dann wird das Leben frei in der Freiheit
Die wir immer gesuchte haben.“

(am 17. November 1944 auf einen Kassiber von Alfred Delp mit gefesselten Händen geschrieben aus seiner Zelle im Gefängnis
182. Vor allem Umkehren und Lernen: aushalten und beistehen Michael Juschka Der Dialog ist anregend und ich danke den unsere Kirche Leitenden für ihre erfrischende Offenheit. Möglicherweise könnten auch ausgetauschte E-Mails noch einmal überarbeitet werden, damit die Gedanken stärker konturiert werden. Das Glaubensbekenntnis beginnt mit dem Glauben an Gott als Schöpfer. Deshalb wird es nicht leicht sein, Gottes Wirken nicht auch in Gefährdungen zu sehen, die sich aus dieser so vorfindlichen Schöpfung ergeben. Eine Botschaft, die ich auch aus dem Mund von Wissenschaftler*innen höre, steckt in der Frage, ob wir nicht Abstand davon nehmen müssen, Tiere in uns aufzunehmen. Mir fallen nur die Schlagworte wie Rinderwahnsinn, Schweine- oder Vogelgrippe ein. Was ist eigentlich mit den Wildschweinen los? Wir können auf keinen Fall gegen die Schöpfung selbst unser Leben entfalten und bewahren. Es geht um ein bauen und bewahren dessen, was vorgegeben ist.
183. GOTT braucht keine Kranken, um uns zu unterrichten Georg Wagener-Lohse Liebe Christina, Lieber Christian, zuerst dachte ich „typisch evangelisch und typisch akademisch – so viele Worte“. Und etwas Abgrenzendes sprang mich an. Ob es mit mir selbst zu tun hatte, mit meiner Sehnsucht nach einer empathischen aber auch deutenden Kirche?
Dann habe ich mir später noch einmal Zeit genommen und versucht, hörend zu lesen. Ja, zur Ruhe möchte ich auch gerne kommen, Trost finden, neben dem vielen Aufgeregten und Erschreckenden. Ja, und nach einem Sinn darin taste ich auch.
Da fiel mir dann auf, dass wir ganz nahe bei einander sind mit dem Gott, der Atem ist, der da ist. Und da tauchte sogar das Bild auf, das er uns geschenkt hat und was ich auch im Text gesucht hatte: der Gott mit uns, Immanuel, der den wir als den Christus bekennen.
Und dann bin ich dankbar für die Frage am Ende „Wie bringen wir das in Worte zur richtigen Zeit?“ - eine Haltung, die warten kann, dass der Atem kommt, der unsere Stimmen zum Schwingen bringt und unsere Füße in Bewegung setzt.
Abgesehen von den gestrigen, die den rächenden Lehrmeister wieder beschwören wollen, möchte ich aber auch noch um unsere Solidarität mit denen bitten, die unsere gesellschaftliche Krise vor und nach „Corona“ sehen. Sie reiben sich die Augen, was wir alle plötzlich zustande bringen an Konsequenz. Ich finde hilfreich, was Matthias Horx als Re-gnose beschrieben hat, und ich finde auch eher diejenigen autoritär, die uns bei einem mit der Schöpfung unverträglichen Lebensstil halten wollen. Ich wünsche mir so sehr, dass auch unsere Kirche auf dem Weg aus dieser Gefangenschaft dabei sein wird.
Herzlich, Georg
184. Andachten Baschka Lindenberger Das ist jetzt natürlich die Stunde der digitalen Angebote, danke dass Sie da diese anbieten..
Ich such vergeblich die möglichkeit, andachten oder podcasts als Audiodatei herunterzuladen. Das wäre eine große Hilfe, sie jemanden mitzubringen, die selber kein internet nutzt. bzw. nutzen kann. Per USB-stick lässtsich einiges mitbringen und dann selbstbestimmt zur passenden Zeit hören oder ansehen (auf TV)
Herzliche Grüße
Baschka Lindenberger
Herzlichen Grüße
Baschka Lindenberger
185. In der Freiheit bestehen Ulrich Wilke In diesem Weltnotstand ist besonders Vernunft
erforderlich. Was ist vernünftig?: Vernünftig sind Entscheidungen über Taten und Unterlassungen,
die Gesetzen der Natur und Gesellschaft genügen
sowie den Erfordernissen der Seele. Also:
äußerliche Distanz ist jetzt naturnotwendig,
nicht innerliche.
186. Gott braucht keine Kranken Ulrich Wilke Nach dem Sinn dieser Pandemie zu fragen, ist
sinnlos: Sie hat keinen. Diese Weltkrankheit ist
allein Folge unserer Kontakte. Da wir uns nicht
isolieren können, werden wir wohl noch öfter so etwas erleben und hoffentlich überleben.
Das mindert immerhin die Kriegsgefahr.
187. Gott braucht keine Kranken Dr. Christoph Körner Ich finde das Zwiegespräch gut, aber mir fehlt der zuversichtliche Halt in aller Not, der innere Ruhe verleiht, um aktiv in der Corona-Krise zu wirken. Ich finde es tröstlich, dass die Evangelische Akademikerschaft Deutschlands jedem Mitglied seit Jahren für jeden Mittwoch 18 Uhr ein aktuelles Fürbittgebet per Mail schickt, das zu gleichen Zeit von allen Mitgliedern gebetet wird. Das schafft Gemeinschaft auch in räumlicher Trennung. Dabei kommt mir ein Satz des alten Theologen Harvey Cox in den Sinn, wie der Geist Gottes durch unseren Geist wirken kann: "Mit dem Wort Geist bezeichne ich das unablässige Trachten der Menschheit nach Geborgenheit, Gemeinschaft und Sinn. Der Geist aber stirbt ohne Geborgenheit, er leidet ohne Gemeinschaft und wird verrückt ohne Sinn."
188. In der Freiheit bestehen Weddingerin Lieber Herr Huber, bitte denken Sie bei Ihrer Forderung, die Kontaktsperre für Schwerstkranke und Alte zu lockern, auch an die Pflegekräfte, die täglich rund um die Uhr da sind. Wenn sie erkranken und ausfallen, wird die Versorgung der kranken und alten Menschen um so schwieriger.
189. Gott braucht keine Kranken Christoph Krüger Vielen Dank Frau Pröpstin Herr Bischof für diesen Gedankenaustausch. Gestern war in der täglichen Bibellese der Herrenhuter Brüdergemeine Hiob 9, 14-23, 32-35 vorgeschlagen. Ich war ganz erschüttert, denn das passt nun gar nicht in unsere jetzige Situation. So ist Gott nicht wie z. B. in Vers 23.
190. In der Freiheit bestehen von Wolfgang Huber Hiltrud Warntjen Sehr geehrter Herr Huber,

bitte machen Sie in diese Richtung weiter. Werden Sie richtig laut.
Wir lassen die Schwachen - die Alten, die Behinderten, die Kranken, die Einsamen, die psychisch Kranken, die Frauen und Kinder in Gewaltfamilien momentan allein.
Die Verhältnismäßigkeit ist nicht mehr gewahrt.
Wann klagt endlich jemand dagegen?
Vermutlich traut sich keiner??

Weiter so! Nur Mut.
Bleiben Sie behütet!
Hiltrud Warntjen,
Krankenhauspfarrerin, schon älter
191. Corona Wolfgang Banse Die Schwächsten in der Gesellschaft, hier Sozialtransferbezieher, wie Wohnungs/Obdachlose sollten im Zeichen des Coronas Virus verstärkte Solidarität von Seiten der Religions und Glaubensgemeinschaften erfahren.Das Ausfallen der Gottesdienste am Sonntag ist zu begrüßen. Leider wurde am Sonntag nicht überall davon Gebrauch gemacht.
192. Staatsleistungen an Kirchen Wolfgang Banse Staatsleistungen sollten mit einer Abfindung getikgt werden. Staat und Kirche sind getrennt, dies sollte auch umgesetzt werden. Gehälter von leitenden Geistlichen sollten vom Arbeitgeber Kirche gezaglt werden.
193. Zuversicht bleiben Wolfgang Banse Es ist Tradition, dass in der Evangelischen kirche in der Passionszeit zu 7 Wochen ohne aufgerufen wird.Verzichten fällt nicht jede und jeden leicht, Hier das Handy, PC Süssigkeiten,Auto, Fernsehen,,,Im Kirchgenkreis Celle haben vor ca 2o Jahren Menschen versucht nur mit dem Geld monatlich aus zu kommen, was ein Sozialtransferbezieher monatlich bezieht. Nicht alle hatten damals durch gehalten, Mit Leid, schmerz, Trauer möchten die wenigsten konfrontiert werden, deshalb sind die Passionsandachten/Gottesdienste schlecht besucht.
194. 15 Wolfgang Banse Kirchliche Veranstaltungen sollten abgesagt werden
195. 15 Wolfgang Banse Kirchliche Veranstaltungen sollten abgesagt werden
196. Abgesagt wegen Wolfgang Banse Es ist zu begrüßen, dass die Veranstaltung vom Veranstalter wegen der Corona abgesagt wurde. Gottesdienste sollten ebenfalls, solange der Corona Virus im Umlauf ist auch abgesagt werden.
197. Corona und Kirche Bernd Stummvoll EINES Sollte jedenfalls von Vertreterinnen undVertretern unserer Kirchen nicht angeboten werden: Ein gegeneinander ausspielen des Elends an der Flüchtlingsgrenze in Griechenland und der Gefährdung von Risikogruppen im eigenen Land durch mangelnde Solidarität im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus. Noch dazu in Verbindung mit fast schon Verschwörungstheorien.
198. Berliner Bischöfe kroitisieren Urteil des Bundesverfassungsgerichtes Wolfgang Banse Urteil ist zu akzeptieren, was das Bundesverfassungsgericht im Namen des Volkes gefällt hat.Vielleicht sollte man ein Verfahren von Seitens der Kirchen anstreben, was den Menschen Gerichtshof betrifft.Selbstbestimmt leben, beinhaltet auch selbstbestimmt darüber zu befinden,was de Beeendigung des eigenen Lebens betrifft.Für alles muss Gott seinen Namen hergeben-nur Gott schweigt. Dem ist so.Kirchen haben sich nicht immer für das Leben eingesetzt. Die Bischöfe sollten etwas zurück haltender sein, was gefällte Urteile betrifft, hier Bundesverfassungsgericht.Nicht a n den Worten werdet ihr gemessen, sondern an den taten, vom ersten bis zum letzten Atemzug auf Erden.
199. Ernesto Cardinal Wolfgang Banse Ernesto Cardinal hat viel bewegt, Dafür ist ihm zu danken. Vielen wird er mit seinen Denkanstößen fehlen.
200. Pfarrerin heute Wolfgang Banse Pfarrerinnen hatten es nicht leicht in die Domäne der Männer ein zu fallen, was die Frauenordination betrifft.Der Gleichheitsgrundsatz hat seinen Einzug auch in die Kirchen gehalten.Niemand darf..., dies sollte auch in den Kirchen gelebt, erlebt, erfahrbar werden
201. Wegen Corona Wolfgang Banse Die Gesundheit geht vor, was die Eröffnungsveranstaltung der Woche der Brüderlichkeit betrifft. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
202. Selbsttötung Ulrich Wilke Wenn die Lebensbeendigung wohlüberlegt und
das kleinere Übel ist, darf jeder darüber selbst bestimmen. Eine Mithilfe ist nicht vonnöten:
Es genügt ein Sturz, ein Atemanhalten oder etwas
anderes.
203. Weltgebetstag Woilfgang Banse Einst hieß es der weltgebetstag der Frauen.Seit Jahren heißt es Weltgebetstag.Auch Personen männlichen Geschlechts sind eingeladen den Weltgebetstag mit zu feiern. Nach wie vor sind überwiegend Frauen im Gottesdienst, was den Weltgebetstag betrifft
204. Sterbehilfe, ein Ehepaar Wolfgang Banse Selbstbestimmt leben, heißt auch Selbst- bestimmt darüber zu befinden, wann das eigene Leben beendet sein soll.Dem trägt das im Namen des Volkes ergangene Urteil des Bundesverfassngsgericht Rechnung. Ärzte haben auf dem Hippokrates ihr Versprechen gegeben, was das erhaltene Leben betrifft. Du sollst nicht töten, dieses Gebot hat nach wie vor seine Berechtigung.
205. Stark machen gegen Rassismus Wolfgang Banse Der Aufstand der Anständigen im demokratischen Staat Deutschland ist gefragt.Wehret den Anfängen. Worte müssen in Taten umgesetzt werden.In ganz Deutschland sollte es eine Menschenkette geben um zu signalisieren, Neonazis, Rechtsextremismus, Hass, Gewalt, Rassismus werden in Deutschland nicht geduldet und man tritt mit allen legalen Mitteln dafür ein.
206. Mehr Kreativität, weniger Kontrolle Wolfgang Banse Wesentliche Fragen beim Interview mit Frau Bammel wurden nicht gestellt, die aber die Menschen bewegen, Stellenausschreibungen mit dem Passus : Bewerbung von Schwerbehinderten sind erwünscht, Wohnungen im kirchlichen Besitz, Kirchenbeamtentum...Die Kirchenleitung, der amtierende Bischof, die Pröpstin sollten von außen mehr kontrolliert werden. Denn nicht mit allem was die kirchenleitung entscheidet, identifiziert sich das EKBO Kirchenvolk.´Basisdemokratie sollte mehr einfließen, hier Kirchenvolksabstimmung bei relevanten Themen.
207. Aufrufe gegen Rassismus und Gewalt Wolfgang Banse Reden ist Silber. Schweigen ist Gold.Tut die Kirche immer ihren Mund auf, wo Unrecht, Gewalt in den eigenen Reihen geschieht. Dies trifft nicht nur auf die aufgedeckten Missbrauchsfälle zu.
208. Hilfe beim Sterben Wolfgang Banse Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, wird man laut, was das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes betrifft, von Seiten der Kirchen und anderen Glaubensgemeinschaften. Es ist mein Körper, d.h. dass man auch alleine darüber verfügen darf.
209. Mit Stäbllein hingeguckt: Die Berninale Wolfgang Banse Statt sich der Berlinale zu widmen, sollte Dr Stäblein sich lieber um die EKBO widmen, der er vor steht.
210. "Mehr Kreativität, weniger Kontrolle" Johannes Rieckhoff Zunächst meinen herzlichen Glückwunsch zum bevorstehenden Einsatz als Pröbstin.
- Toll, dass die Beschäftigung mit der Bibel als 'allerschönste Ressource' bezeichnet wird.
- Mein Wunsch: Die künftige Pröbstin sollte alles daran setzen, dass das Zentrum des Glaubens, Jesus Christus, mehr herausgearbeitet wird.
211. Mehr Kreativität Dykiert In Berlin muss man auf das zuständige Amtsgericht zum Austritt aus der Kirche und nicht zum Standesamt
212. Dem horizont ganz nah Wolfgang Banse Die Kirche, Kapelle steht noch im Dorf- dies sollte auch so bleiben. Landgeistliche haben hier noch einen Stellenwert, im Gegensatz zur Stadt. landgeistliche sind mehr als Geistliche, wie Sozialarbeiter, Psychologe,Nur wie in der Stadt kennt die/der Geistliche nicht mehr seine Schäflein. Hausbesuche finden selten oder gar nicht statt, man überträgt es auf den Besuchskreis.Da eine Hirtin, ein Hirte seine Schafe kennen sollte, wäre es angebracht diese , wie ein Schäfer es auch tut, zu betreuen.Ein Schäfer hat Verantwortung für seine Schafherde. Geistliche sollten es auch haben.Zur Rechenschaft sollten Geistliche im juristischen Sinne gezogen werden, wenn Missbrauch, Verwahrlosung... bei den einzelnen Gemeindegliedern vor zu finden sind.
213. Die Stunde der Zivilgesellschaft Wolfgang Banse Demonstration ist die eine Medaille, bequem, kostenlos, die andere Medaille ist etwas zu bewegen im Alltag, durch Handeln. Das Christentum wird nicht als das friedfertigste eingestuft, Wort und Tat standen und stehen oft im Widerspruch.Ein Ruck muss in der Gesellschaft ergehen, was Antisemitismus, Israel - Feindlichkeit, Fremden, Alten, Kinder, Behindertenfeindlich in Deutschland betrifft.
214. Politikverdrossenhait Wolfgang Banse Es gibt nicht nur eine Politikverdrossenheit, eine Gewerkschaftsverdrossenheit, es gibt auch eine Kirchenverdrossenheit, dies belegen eindeutig die Kirchenaustrittszahlen.Staat und Kirche sind in Deutschland getrennt. Dies sollte auch beibehalten werden.Zusammenarbeit in wichtigen Fragen sollte es geben.Die politischen Ereignisse im Bundesland Thüringen, hier die Ministerpräsidentenwahl sollte die Bevölkerung aufrütteln, mobilisieren.
215. Niemand ist eine Insel Wolfgang Banse Einsamkeit ist die Todesursache Nr 1 in Deutschland. Nicht der Herzinfarkt, der Karzinom. Deutschland sollte dem Land Großbritannien folgen, was ein Ministerium gegen Einsamkeit betrifft. Reden ist die eine Seite, Davon wird die Einsamkeit, Vereinsamung nicht behoben.
216. Weniger als erwartet Wolfgang Banse Ob bei der Obdachlosenzählung bei der Nacht der Solidarität alle erfasst wurden, mag dahin gestellt sein. Ein Aktionsprogramm sollte initiiert werden im Bezug auf die vorhandene Obdachlosigkeit im Land Berlin, zugleich Bundeshauptstadt.
217. Wohnraum beschaffen , jetzt Wolfgang Banse Wohnraumbeschaffung ist das A und O um der Obdachlosigkeit zu begegnen. Die Kirchen hier Ekbo, Bistum Berlin besitzen Wohnungen, sie sollten mit guten Bespiel voran gehen, was Wohnraumvermietung an Obdachlosigkeit betrifft.
218. Politikverdrossenheit.... Lieschen Müller Immer wieder wundern wir uns, wie die Judenhetze durch Partei und Medien im 3. Reich so gut funktionieren konnte, dass die Mehrheit den Juden tatsächlich als Untermensch empfunden hat.
Was derzeit mit den Anhängern der AfD geschieht, ist im Prinzip nichts anderes.
Warum wird die Lüge vom Nazi und Antidemokrat geglaubt? Warum informiert man sich über die AfD bei ihren politischen Gegnern, die jeden Anstand beim Kampf um die eigenen Pfründe verloren haben, und nicht bei der Partei selbst? Darüber werden sich kommende Genarationen wundern.
Warum erkennen so wenige, dass das derzeitige Verhalten von Regierung und Medien unsere Meinungsfreiheit und das gesunde Rechtsempfinden schon abgeschafft haben? Die scheinheiligen Warnungen vor der Beschädigung der Demokratie gehen nicht nur in die falsche Richtung, sondern sind längst überholt.
Sollen wir uns einen blauen Stern an die Kleidung heften, damit dem einen oder anderen die Augen aufgehen?
Leider ist das viel zu gefährlich in Zeiten, wo offiziell zur Gewalt gegen AfD-Anhänger aufgerufen wird und dem keiner widerspricht.
219. ? Martin Wehlan Ich kann weder im Programm der AfD noch durch irgendwelche Reden von AfD-Abgeordneten im Bundestag erkennen, dass die AfD die "Grundwerte des demokratischen Rechtsstaats verleugnet". Wir sollten kein falsch Zeugnis wider unseren Nächsten reden. Und warum die Wahl eines Richtigen durch die "Falschen" ein politischer Fehler ist, erschließt sich mir nicht. Umgekehrt wäre es ein Fehler. Eine Demokratie, die so etwas nicht aushält, ist keine. Auch fehlt jedes Mitgefühl mit der Familie von Kemmerich, die von militanten Leuten bedroht wurde. Sogar ein jüdisches FDP-Mitglied wurde als "Nazi" bezeichnet. 1989 hatte die Kirche in der DDR Mahnwachen für die Inhaftierten veranstaltet. Was würde die Kirche heute machen, wenn - im Zuge von "Notstandsmaßnahmen" - AfD-Politiker verhaftet würden ? Man muss die AfD nicht mögen, aber wenn sie keine Vermieter findet, weil diese von der ANTIFA bedroht werden, dann ist die AfD (in diesem konkreten Fall) mein Nächster. Und zur Versöhnung würde beitragen, wenn die Kirche der Berliner AfD Räume vermieten würde. "Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden." Die Spaltung der Gesellschaft wird nicht überwunden, wenn alle auf die AfD draufhauen. Wer AfD-Wähler zurückgewinnen will, der muss mit diesen Wählern reden - und zwar auf Augenhöhe. Das können die meisten leider gar nicht. Gut ist, dass Her Huber die Nazi-Vergleiche für problematisch hält, denn wer in einer Debatte irgend jemand als "Nazi" bezeichnet, ist moralisch ein Lump, historisch ein Verharmloser und intellektuell eine Niete.
220. Auf dem Weg Wolfgang Banse Gemeinsam unterwegs, hier Evangelisch, da Katholisch dies ist gelebte, praktizierte Ökumene.
221. Werbung für Religion Wolfgang Banse Werbung für Religion halte ich für nicht angemessen. Nicht immer hält der Inhalt das, was die Werbung anbetrifft.Jede und jeder sollte selbst darüber entscheiden, ob er am Religionsunterricht teilnehmen möchte. das Unterrichtsfach Religion sollte nicht zensiert werden. Da man Glauben nicht benoten kann.
222. Diskussion über Judensau Wolfgang Banse Kläger sollte in die Revision gehen. Das ergangene gefällte Urteil im Namen des Volkes kann und sollte kein Bestand haben
223. Menschlichkeit ist das Wichtigste Wolfgang Banse Das jüdische Gymnasium Moses Mendelssohn hat einen guten Ruf in der Schullandschaft Berlins und darüber hinaus.Die Ergebnisse, hier Abiturleistungen können sich sehen lassen.Zwei Staatspräsidenten auf einmal in einer Schule, Dies kommt nicht alle Tage vor.Das Gespräch mit den Schülern des Moses Mendelssohn Gymnasiums kann man auf beiden Seiten als befruchtend bezeichnen.Es wäre schön, wen jüdisches Leben ohne Sicherheitsmaßnahmen statt finden könnnte. Hier sind Kitas und Schulen mit eingeschlossen.Jüdisches leben, Bildungseinrichtungen gehören zu Berlin, zu ganz Deutschland.
224. Statistik oder Herz Wolfgang Banse Obdachlosigkeit ist ein Skandal der Gesellschaft.Zählen ist die eine Seite, handeln, im Bezug auf ein Sofortprogram im Bezug auf Wohnraumbeschaffung, Arbeitsplätze, Bildungsmaßnahmen eine andere Seite.Es hätte sich angeschickt, wenn die beiden Bischöfe, Erzbischof Dr. Koch, Dr Stäblein, Generalvikar, designierte Pröpstin der EKBO mit dabei gewesen wären, was die lange Nacht der Solidarität betrifft.Handeln ist angesagt. Von Zählen, Reden wird die Obdachlosigkeit nicht behoben.
225. Präsident und Bürger Wolfgang Banse Joachim Gauck hat sich einen Namen erworben, was seine Tätigkeiten als Pfarrer, Politiker, Bundespräsident betrifft. Er wäre bestimmt auch ein ausgezeichneter Bischof gewesen.So mancher Bischof, Propst, zukünftige Pröpstin der EKBO können ihm nicht das Hemd reichen. Danke Joachim Gauck, für alles Erwiesene im Bezug auf Kirche und Staat.
226. Gelungener Jahresbeginn Frohgemut Schnabel Nicht gelungen bei dem Artikel ist, dass der wichtigste Initiator der Orgelrestaurierung, Domkantor Matthias Bensch, weder im Text noch bei der Bildbeschriftung genannt wird.
227. Hinhören solange es möglich ist Wolfgang Banse Lippenbekenntnisse, hier von Seiten von Herrn Dr. Stäblein sind nicht gefragt. Hingucken ist etwas zu wenig, Dies trifft auch auf das Stuttgarter Schuldbekenntnis zu.
228. Bischofswahl in Sachsen Wolfgang Banse Demokratie lässt zu wünschen, was angehende Bischofswahlen betrifft.Eine Bischöfin, ein Bischof kann sich nur dann Bischof aller Glieder der jeweiligen Landeskirche nennen, wenn alle mündigen Gläubigen den Wahlakt voll zogen haben.Wieder wird die Chance vertan, im Bezug auf Integration, Rehabilitation, Inklusion was Gehandicapte betrifft.Ist man nicht lernwillig, lernfähig?!
229. Mal in's Cafè... Geertje Wallasch Das gefällt mir sehr, weiter so und viel Erfolg. Ich versuche ebenfalls Kirche mit Gesellschaft zu verbinden, so wichtig...
230. Dank an Stolpe Jürgen Rhode Im Januar 1989, als an die Wende noch lange nicht zu denken war, hatte ich mit unserem damaligen Konsistorialpräsidenten Stolpe einen ausführlichen Briefwechsel zu Fragen einer möglichen deutschen Einheit. Stolpe hatte der Zeitung "Welt" ein diskussionswürdiges Interview gegeben. In seiner Antwort an mich schreibt er: An Ihrem Brief hatte ich kräftig zu kauen. Deutschland und seine Zukunft muß uns beschäftigen, weil es um Menschen, um Frieden, um Gerechtigkeit geht. Herzlichen Dank für Ihren hilfreichen Denkanstoß...
Er hatte ein Gespür für Konflikte und ein Herz für Versöhnung. Danke!
231. Manfred Stolpe Sabine Hoffmann Manfred Stolpe wie auch Bischof Forck verkörperten Personen, die uneitel und bescheiden Ihren Dienst taten und nie Ihre Funktionen zum privaten Blendwerk stilisierten. Er tat der Kirche gut und dem Land Brandenburg auch und vor allem den Menschen, egal ob Christen oder nicht.
232. Danke Wolfgang Banse Über Tote soll man nur gutes sprechen, den sie können sich nicht mehr wehren, was über sie gesagt wird, oft zu Unrecht. Der ehemalige Konsistorialpräsident Manfred Stolpe, spätere Ministerpräsident des Bundeslandes Brandenburg, Bundesminister hat Zeichen gesetzt, im kirchlichen wie im politischen Bereich. Nach der SED Herrschaft hat er das Bundesland Brandenburg auf gebaut,ein Gesicht gegeben, Die Bevölkerung des Bundeslandes Brandenburg ist ihm zu Dank verpflichtet.
233. ökumene Wolfgang Banse Es steht nichts in der Bibel,dass es unterschiedliche Glaubensrichtungen im Glauben geben soll.Ein Leib, viele Glieder, dies sollten sich die Verantwortlichen in den Kirchen bewusst machen.Auffallend ist, dass immer Impulse ausserhalb Berlins kommen,nie aus Berlin selbst.Die Kirchen in Berlin hinken immer hinterher.Im Denken, hier Vordenken sind sie kein High Light. Dies stimmt Nachdenklich.In Lüneburg darf es schon eine Kirche,die von beiden grossen Konfessionen in Anspruch genommen wurde.Sie Zeit ist reif, dass Konfessionen zusammen wachsen, eins werden
234. Was kommt 2020 Dr. Horst König Sehr geehrte Frau Sterzik,
vielen Dank für die sehr umfangreiche Benennung der Ereignisse, derer wir in diesem Jahr gedenken. Leider vermisse ich den 800. Jahrestag der Kaiserkrönung Friedri chs II. am 22.11.1220. Dieser Herrscher stellt m.E. einen Höhepunkt unserer Geschichte dar. (Oder ist das Datum zu unsicher?)
Herzliche Grüße und ein gutes Neues Jahr.
Horst König
235. Manfred Stolpe Wolfgang Banse Ein grosser Kirchenmann, späterer Ministerpräsident des Bundeslandes Brandenburg, Bundesminister starb.Manfred Stolpe hat sich verdient gemacht was seine Tätigkeit bei der Kirche und seine spätere politische Tätigkeit als Ministerpräsident des Bundeslandes Brandenburg, als Bundesminister
anbetrifft.Bis zuletzt setzte er sich für den Dom zu Brandenburg und für den Wiederaufbau der Garnisionskirche zu
Potsdam ein.Seine schwere Erkrankung an der er starb trug er mit Fassung.Der evangelischen Kirche sowie seiner Partei, hier SPD wird er fehlen.
236. Zölibat Wolfgang Banse Römisch katholische Kirche muss umdenken i Hinblick auf das Pflichtzölibat,Die Römisch katholische Kirche wird nicht herum kommen, alte Dogmen und Doktrin hinter sich zu lassen.Beides sollte möglich sein, das Zölibat und die Verheiratung von Pfarrern,Auch die Römisch katholische Kirche muss sich nach aussen öffnen und Reformen einleiten,wenn sie nicht Gefahr laufen möchte keinen Nachwuchs
im Pfarrberuf mehr auf bieten zu können
237. Bahnhofsmission Wolfgang Banse Vieles würde im Argen liegen, wenn es die Bahnhofsmission nicht gäbe.Die Arbeit die dort verrichtet wird von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen ist nicht hoch genug zu honorieren.Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe wird hier praktiziert.
238. Berlin erinnert an die Opfer Wolfgang Banse Opfer dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Siehe auch zeit- Magazin.
239. Christlich streiten Wolfgang Banse Kinderbischöfe nicht nur ansässig bei der EKBO, sondern auch bei der Nordkirche, früher Nordelbische Kirche übernehmen für eine gewisse Zeit das Bischofsamt. Diesmal haben sie sich das Motto erwählt:Christlich streiten. Mit einem Gottesdienst in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche wurden sie von der leitenden Geistlichen Generalsuperintendentin Trautwein in ihrb Amt auf Zeit eingeführt.Wie andere konfessionelle Schulen, so war es ium Vorfeld des Gottesdienstes übermäßig laut, lauter als in der Markthalle zu Hannover.So manche fühlte sich gestört, im Bezug auf die Stille und Einstimmung des Gottesdienstes, im Vorfeld. Eine Lehrkraft widmete sich seinen MobiAuf die gestellte Frage:Warum er denn im Gottesdienst sei, gab er eine unqualifizierte Antwort. Die belästigte Person bat die Lehrkraft den Gottesdienst zu verlassen , was die Person auch tat.Die belästigte Person bedankte sich bei der Lehrkraft, was das Verlassen des Gotteshauses betrifft.Knigge Anstands-und Benimmregeln sollten nicht nur die Lernenden Intus haben, sondern auch die Lehrenden.
240. Bundespräsident:Bahnhofsmissionen bleiben unverzichtbar Wolfgang Banse Wie in jedem jahr in der VorweBundespräsident Steinmeier die Bahnhofsmissionen. Diesmal die Bahnhofsmission am Hauptbahnhof, früher Lehrter Bahnhof.Bahnhofsmissionen haben heute eine andere Aufgabe, die der Versorgung von Hilfsbedürftigen und Obdachlosen über nommen. Die Zeiten ändern sich. Mit der Zeit auch die Aufgabengebiete.Den Bahnhöfen würde etwas fehlen, wenn es die Bahnhofsmissionen nicht mehr geben würde.
241. Als Pfarrer rund um den Beetzsee Anna Maria Werner Der Beitrag hat mir den Glauben an den Pfarrer*innennachwuchs zurückgegeben. Danke dafür. Da geht es jemand um Menschen und Berufung. Ich als offenbar antiquierte Frau eines Pfarrers, weiß aber sehr wohl, wie schwer es schon immer war, Beruf und Familie, fremde und eigene Ansprüche unter einen Hut zu bekommen.
Die eigene Rolle auf dem Land zu finden, ist keine leichte Aufgabe, aber Pfarrer*innen sind eben Lehrende und Lernende, nach den Menschen Fragende. Dann kann es auch
Gottesdienst für Jäger und Gottesdienst für Pferdefreunde geben. Aber um wen geht es bei Bibi- und- Tina- Gottesdienst?
Zog Jesus, der nah bei den Menschen war, nicht auf einem Esel in Jerusalem ein?
242. Friedensgebete Rumänien Sabine Hoffmann Vielen Dank für Ihr Erinnern an den viel schwereren Anfang der Demokratie in Rumänien 1989! Heute sollte man stolz nach Rumänien aber auch nach Prag schauen, wie viele Bürger für die Bewahrung Demokratie auf die Straße gehen!
243. Frank Zander lädt 3000 Wolfgang Banse In keiner zeit finden so viele Benefizkonzerte, Aktionen für Hilfsbedürftige statt, wie in der Advents-und Vorweihnachtszeit.Die Hilfsbedürftigkeit und Not gibt es das ganze Jahr.Die Leistung vgfon Frank Zander und dem Team ist zu würdigen.
244. Kirche mit Eintritt Wolfgang Banse Kirchen, Kapellen sollten ohne Eintritt zugänglich sein. Kapellen und Kirchen sind keine Museen.Die Oberpfarr-und Domkirche zu Berlin nimmt Eintritt, seit einiger Zeit auch das Fraumünster in Zürich, wo die Marc Chagall Fenster eingebaut sind.
*Ich hate hier einen Kommentar bereits abgegeben.. Dieser ist nicht sichtbar.Dies trifft leider auch auf andere abgegebene Kommentare zu, wie Perfekte Gatgeber, Garnisionskirche...Hochachtungsvoll Wolfgang Banse
245. Gericht weist Klage gegen Kirchensteuer ab Wolfgang Banse Sehr geehrte, geschätzte Redakteurinnen, Redakteure der Evangelischen Wochenzeitung.dieKirche.Eine Zeitung, auch kirchliche sollte effizient sein. Qualität auf weisen.Die neu erstellte Hompage der Evangelischen Wochenzeitung: die Kirche ist es nicht.Kommentare werden weg gedrückt, weil sie nicht mit den Vorstellungen der Redakteurinnen und Redakteure im Einklang stehen. Bei der vorherigen Hompage dieser Zeitung war man nicht in der Lage zeitnah Kommentare ins Netz zu stellen Spricht dies nun für oder gegen die Evangelische Wochenzeitung: die kirche. Unter News wurde vor einiger zeit genannt, dass 524, 8 Millionen Euro fehlen um die Ruhestandsgehälter der Pfarreinnen und Pfarrer zu zahlen. Bios auf dem heutigen tag ist zu lesen aus welchen Topf die Ruhestandsgehälter gezahlt werden sollen.
Ich lichte die von mir abgegebenen Kommentare ab, im Bezug Beweismittel.Zensur sollte es in einem freiheitlichen Rechtsstaat wie es die Bundesrepublik Deutschland ist, nicht geben.
Gutes, intensives Nachdenken , versehen mit einem adventlichen Gruß Wolfgang Banse
246. Eine Kirche für Potsdam Wolfgang Banse Zum obigen Artikel hatte ich einen Kommentar verfasst. Dieser ist nicht sichtbar. Mit freundlichen Adventsgruß Wolfgang Banse
Kapellen und Kirche gehören ins Dorf/Stadtbild.Sie sind Orte des Gebetes, der Klage, des Gottesdienstes.. Die neu aufgebaute Kirche in der Landeshauptstadt sollte nicht mehr den Namen Garnisionskirche tragen. Garnision klingt Militärisch. Kapellen und Kirchen sollten ein Ort des inneren Friedens sein.
247. Perfekte Gatgeber Wolfgang Banse Zum obengenannten Artikel hatte ich eine Kommentar verfasst. Dieser ist aus irgend welchen Gründen nicht sichtbar. Mit adventlichen Gruß Wolfgang Banse
248. Kirche mit Eintritt Wolfgang Banse Wenn Kirchenleute denken, denken sie oft falsch. was sich immer wieder einmal bewahrheitet.So auch was Eintrittsgelder für Kirchen betrifft.Das Kirchenvolk sollte auf begehren und den hauptamtlich tätigen in der Kirche die Stirn zeigen. Kirchen sind keine Museums. Sie sind Orte des Gebetes, der Klage, Gottesdienstes.. Dies sollte auch bei behalten werden.
249. Danke Wolfgang Banse Bischof von 76 Kirchenmitgliedernten Synodalen) äußert sich zu seiner Amtseinführung als Bischof der EKBO. Die Amtseinführung war was die Bischofskirche St. Marien am Alexanderplatz betrifft ein Akt was würdig und nicht würdig betrifft, hier St. Marienkirche.Klassengesellschaft, Stigmatisierung, Diskriminierung, Selektion wurde erfahr-und erlebbar.Hinschauen , zuhören ist zu wenig was das Bischofsamt anbetrifft, Hier was das monatliche erhaltene Salär betrifft.Auch in der Kirche sollte sich herum gesprochen haben, dass wir in einer Leistun gsgesellschaft leben und der Leistungsgedanke auch bis zum amtierenden Bischof und die Pröpstin. Kleckern ist nicht angesagt, sondern klotzen.Der Ist Mitgliederstand wird ohne ein Prophet zun sein nicht gehalten werden können. Die Amtskirche EKBO befindet sich auf einen sinkenden Schiff. Das Steuerruder kann man nicht mehr herum reißen.Viele Worte die wie eine Seifenblase sind, ob dies befruchtend ist für den Kirchensteuerzahler, Glied der Kirche.Freiwilligkeitskirchen sind im Trend, wie die SELK.Der Bischof, die Pröpstin sollten sich fragen , warum Asylsuchende sich eher der Selk zu wenden, hier die Dreieinigkeitskirche in Steglitz, hier Pastor Dr. Dr. hc Martens, der e in Segen ist für Menschen auf Asyl. Zurecht hat der Journalist Hahne ihn und eine Diakonisse in Neukölln in seinem Buc h Mogelpackung gewürdigt. Er würde beiden ein Denkmal setzen. Kirchenglieder in der Amtskirche EKBO sind nur gut Kirchensteuer, freiwilliges Kirchgeld zu zahlen, sich auf zu opfern
250. Über 600 Schlafsäcke für Obdachlose Wolfgang Banse Schlafsäcke ersetzen keinen warmen Schlafsack im warmen.Warum immer getragenes, gebrauchtes was Kleidung, Schlafsäcke, Nahrungsmittel von der Tafel für Obdachlose?Menschen ohne Obdach sollten auch in den Genuss von neuwetigen kommen.
251. Eine Kirche für Potsdam Wolfgang Banse Kapellen und Kirchen gehören in das Dorf/Stadtbild.Ohne se würde etwas fehlen.Die weg gesprengte Kirche in Potsdam sollte wieder aufgebaut werden. Sie sollte aber nicht mehr den Namen Garnisonskirche tragen.Garnision hat den negativen Beigeschmack, was Militär anbetrifft.Kapellen, Kirchen sind Orte des Gebetes und des Gottesdienstes.Dies sollte auch beibehalten werden
252. Gericht weist Klage gegen Kirchensteuer ab Wolfgang Banse Klägerin sollte in die Berufung gehen, im Bezug auf das ergangene Urteil.
253. Mehr als 3700 Helfer bei der Obdachlosenzählung Wolfgang Banse Es gibt noch Menschen in unserersellschaft, die sich engagieren, wie hier die Obdachlosenzählung.Welche Auswirkung wird die Zählung haben. Welche Maßnahmen im Bezug auf Notunterkünfte, Wärme Stuben, Suppenküchen werden getroffen werden.Es geht um Menschen, Mitmenschen.Es wäre gut gewesen wenn der Regierende Bürgermeister Müller, Bischof Stäblein, Erzbischof Koch,der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde zu Berlin, sowie weitere Persönlichkeiten sich zur Verfügung gestellt hätten, was die Zählung von obdachlosen Menschen in Berlin betrifft.
254. Perfekte Gastgeber Wolfgang Banse Andere Religions-und Glaubensgemeinschaften sollten dem obengenannten Beispiel folgen
255. Danke Wolfgang Banse Bischof von 76 Gliedern, hier Synodale bedankt sich. Der Einführungsgottesdienst, der zugleich auch ein Abschiedsgottesdienst von Dr Dröge war war ein elitärer Gottesdienst für Geladene. Das Kirchenvolk bekam das Recht zu gebilligt per Video den Gottesdienst aus der Oberpfarr-und Domkirche mit zu feiern.Klassewngesellschaft hat es und wird es in der Kirche immer geben.Das Kirchenvolk ist nur zum geben da, hier Kirchensteuer , Besuchsdienst, bei der Notübernachtung mit zu helfen.Schon jetzt ist ab zu sehen, dass das Tandem Stäblein/Bammel die Kirchenaustrittszahlen nicht senken werden.Nicht an den Worten sondern an den taten wird das Gespann Stäblein/Bammel gemessen werden.