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Artikelkommentare

(156) Artikel Name Ihr Kommentar
1. Wissen, wo sie herkommen Wolfgang Banse Jüdische Religionslegerinnen und Religionslehrer sollten verstärkt an staatlichen, wie an privaten Schulen eingesetzt werden.
2. Wer zuerst Wolfgang Banse Zuerst sollten alle als gefährdete Personen, hier Kranke, Menschen mit einem Handicap, Ältere geimpft werden. Pfarrerinnen und Pfarrer sollten Interims sein, eine, einer unter gleichen-deshalb keine vorrangige Impfung dieser Berufssparte
3. Pfarrerberuf kommt nicht in Frage Wolfgang Banse Warum ergreift man den Beruf einer Pfarrerin, eines Pfarrers?!Häufig spricht man , dass man sich von Gott berufen fühlt zu diesem Beruf. Nur jede, jeder wei0, dass man dies nicht beweisen kann. Oft fühlt man sich selbst berufen, aber auf Gott zu verweisen ist sehr bedenklich.
4. Mehr als eine Solidaritätsgeste Wolfgang Banse Beten ist die eine Seite, Handeln die andere. Worten müssen Taten folgen
5. Das muss aufhören! von Mirna Funk Winfried Böttler Das muss aufhören. Zum Leitartikel von Mirna Fink (die Kirche 3/2021)a
Nun wissen wir Bescheid, Christen werden es nie kapieren, wie Juden sich fühlen. Warum maßen wir uns auch an, ihnen frohe Feste zu wünschen? Schade, dass der Leitartikel sich in billiger Polemik erschöpft. Wer soll da womit endlich aufhören? Sofort!? Für immer!?
Es ist leider schreckliche Wahrheit, dass die christlichen Kirchen durch den Antijudaismus, der ja nicht selten in Judenhass ausartete, große Mitverantwortung am Programm der Nazis zur Ausrottung des europäischen Judentums tragen. Das hat die Kirche erkannt und wiederholt öffentlich bekannt und es wird dennoch auf Dauer ihre Schuld bleiben. Es bleibt aber trotzdem wahr, dass Jesus ein Jude und die christliche Gemeinde am Anfang eine innerjüdische Gruppe war, die sich im Konflikt mit den jüdischen Autoritäten befand. Darin haben die judenkritischen Passagen in der Bibel ihren Ursprung.
Ich möchte schon darauf bestehen, dass Abraham und seine Verheißungen zu meinem Glauben dazu gehören, die Botschaft der Propheten auch mich angeht und ich jüdische Psalmen mitbeten darf. Dass die Autorin mich deswegen bei den Corona-Leugnern und Verschwörungstheoretikern einordnet, gar in diesem Zusammenhang die üble Verleumdung erwähnt, wonach das Blut von geschändeten Kindern getrunken werde, finde ich geschmacklos und demagogisch.
Ja es ist wichtig und in Ordnung, dass die Einzigartigkeit und Andersartigkeit des Judentums betont werden. Bei meinen christlichen Glauben ist mir trotzdem wichtig, dass davon vieles in der jüdischen Überlieferung verwurzelt ist. Das zu bekennen werde ich nicht aufhören. Niemals.
Dankenswerterweise gibt es seit vielen Jahren den Versuch, im christlich-jüdischen Dialog das Gespräch miteinander zu suchen. Damit wird nicht die schreckliche Vergangenheit ausgelöscht, aber es macht Hoffnung für ein gutes Miteinander in der Gegenwart und für die Zukunft. Der Artikel erweckt jedoch den Anschein, als gäbe es diesen Dialog, bei dem sich beide Seiten um gegenseitiges Verstehen mühen, gar nicht.
Pfarrer i.R. Winfried Böttler,
Berlin-Steglitz
6. Das muss aufhören! Rolf Westermann Da hat sich Frau Funk aber ganz schön vergaloppiert:

1. „Was soll das sein, eine deutsche Jüdin? Sollte es nicht vielmehr „Deutsche jüdischen Glaubens“ heißen?“

Soweit, so gut; aber dann:

2.“ Und Juden sind im Gegensatz zu Christen so viel mehr als eine Religion. Weniger als die Hälfte der 15 Millionen Juden weltweit würde sich vermutlich als religiös bezeichnen.“


Na wat denn nu??????


7. Nutztier und Mitgeschöpf Wolfgang Banse Tiere sind auch Geschöpfe, besitzen eine würde, die sie auch erleben und erfahren sollten.Massentierhaltung und Käfighaltung sollte eine klare absage erteilt werden.Hin zu einer Bio dynamischen Landwirtschaft dies sollte zum tragen kommen
8. das muss aufhören Horst H. Krüger Danke für den Artikel, ich werde ihn weiter verbreiten. endlich auch keine Judenmission.
9. Das muss aufhören! - Vereinnahmung des Judentums Dirk Stratmann Auf der Titelseite von „die Kirche“ (20.10.2019) hatte Professor Markschies in dem Leitartikel behauptet, „ dass das Judentum gar nichts Fremdes hat. „
Ich schrieb an die Krchenzeitung:
„Wenn Professor Markschies etwas Gutes für Juden erreichen will, muss er intellek-tuell sauber vorgehen, sonst spielt er nur antisemitischen Gegnern in die Karten." Darum schrieb ich einen Leserbrief :
>> Wer zurecht wie Christoph Markschies Solidarität mit Juden fordert, sollte dabei ein Problem nicht zudecken: Das Alte Testament ist zunächst mal gleichsam eine hebräische Nationalbibliothek, die man nicht leichtfertig und willkürlich
v e r e i n n a h m e n darf. Natürlich kann man das Neue Testament nicht ohne die hebräische Bibel verstehen. Darum gehören beide für Christen zusammen. Andererseits gibt es auch gravierende Bruchlinien – " ( es folgten Beispiele).
Der Leserbrief wurde nicht gebracht.
In demselben Leitartikel nach dem üblen Anschlag in Halle hatte Professor Markschies auch geschrieben : Ich „ bin der Ansicht, dass wir unsere Anstrengun-gen gegen den Antisemitismus deutlich verstärken müssen. „ Spontan erinnerte mich diese einfallslose Reaktion an Margot Honecker: Was, diese Klasse ist immer noch so schlecht in Russisch? Sie bekommt ab nächster Woche zwei Zusatzstunden nachmittags.
Alle diejenigen, die gegen Antisemitis-mus arbeiten (wollen), sollten auch einmal innehalten und abwägen, was möglicherweise auch sie selber falsch gemacht haben. Ein unüberlegtes „Weiter so wie bisher und nur die Dosis erhöhen!“ ist leider oft sogar kontrapro-duktiv. Dirk Stratmann, Berlin
10. Bewußter Verzicht Wolfgang Banse Heilig Abend 2020 kein Gottesdienst am Weberpark, Oberlin Kirche...in Babelsberg, Potsdam., vor Ort.Das ist, war sehr gewöhnungsbedürftig.Predigten aus einen Karton nehmen wie am Weberpark, beziehungsweise vor dem Pfarrhaus, nicht gerade kundenorientiert.Nicht jede und nicht jeder ist im Besitz eines PC,Notebook um über Lifestream einejn Gottesdienst mit zu feiern.Was tun eigentlich die Geistlichen, Hauptamtliche vor Ort in den kirchengemein-
den während der Corona Pandemie.Eine Gehaltsreduzierung während der Pandemie wäre angemessen, von mindestens 30% bei geistlichen, um 15% bei anderen Hauptamtlichen.
11. Kirche ist kein Kulturverein Wolfgang Banse Kirchen sollten trotz der Corona Pandemie weiterhin Gottesdienste um der Gläubigen Willen anbieten.
12. Flüchtlingen tauchen in Kirfche3n unter Wolfgang Banse ..."Was ihr einen meiner geringsten Brüder getan habt, dass habt ihr mir auch getan"Diese Worte Jesu sollten Religions-und Glaubensgemein-
schaften befolgen, wenn sie sich auf Jesus Christus berufen.Als vorbildlich kann man die Arbeit des SELK Pfarrers Dr. Dr. hc Martens
bezeichnen, der sich aufopferungsvoll um Asylsuchende, Migranten kümmert.Ich kenne keine Pfarrerin, kein Pfarrer der EKBO die sich so engagiert einsetzen und verausgaben wie es Pastor Dr. Dr hc Martens es handhabt.
13. Bewusster Verzicht oder Festhalten Carola Vonhof Wir haben in unserer Gemeinde bewusst verzichtet, dennoch gab es Angebote. Ich finde ein entweder oder schwierig und freue mich über ein sowohl als auch. Andererseits denke ich, dass sich Kirche in diesen Zeiten solidarisch zeigen sollte. Wie gesagt, das bedeutet nicht, dass man im Nichts verschwindet, Angebote sind immer möglich.

14. Das Jahr der Königin Wolfgang Banse Was wären Andachten und Gottesdienste, Kasualien ohne Orgelbegleitung?Nur leiden verstehen viele Organistinnen und Organisten nicht die Lautstärke dem Gemeindegesang an zu passen. All zu oft übertönt das "königliche Instrument Orgel"den Gemeindegesang. Gegen die orgel an zusingen fällt schwer. Aber auch andere Instrumente bereichern den Gottesdienst, die Andachten, Kasualien, wie Streichinstrumente, Posaunen.
15. 3 Dr. Uecker Bitte um Anmeldung
16. Das kommt 2021 Wolfgang Banse Der Redakteurin der Evangelischen Wochenzeitung:Die Kirche Frau Sybille Sterzik sei gedankt für die Recherche , was Jubiläums,Termine, Geburtstage, Todestage anbetrifft.Vieles liegt aber mit einem ?Denn niemand weiß, wie die Corona Pandemie weiter verläuft.Eins ist jetzt schon sicher, dass die Kirchenmitglieder-Zahlen weiter nach unten gehen werden was Kirchenaustritte betrifft.Hochgelobt wurde die Inklusion. Bis jetzt leider nicht sichtbar was die EKBO betrifft. Hier leitende Geistliche mit einem Handicap, Beauftragte für Menschen mit einem Handicap in der EKBO...
17. Das kommt 2021 - leider weitere Kirchenaustrittew Dirk Stratmann, Berlin Sehr dankbar bin ich für den Jahresvor-ausblick. Er hilft mir sehr bei der Planung und Vorbereitung meines kirchlichen lateinischen Lektürekurses, der wöchent-lich an aktuellen Gedenktagen orientiert ist (demnächst per Zoom).
Düstere Prognosen verbinde ich jedoch mit folgender Ankündigung:
„ Juden, Christen und Muslime legen am 27. Mai im Zentrum der Hauptstadt den
Grundstein für das Mehrreligionenge-bäude House of One. „
Dieses Projekt wird einen weiteren Schub bei den Kirchenaustritten auslösen. WARUM?
(Vorneweg. um nicht missverstanden zu werden: Seit Jahrzehnten praktiziere ich interreligiösen Dialog auf gleicher Au-
genhöhe.)
Doch das „House of One“ ( einer der Spitznamen „Wohngemeinschaft Gottes„)
war ursprünglich von der Politik ange- dacht. worden. Dann wurde kirchlicher- seits 2011 das Projekt in einer Art von Selbstbeweihräucherung als „ Vorbild für ganz Europa“ gefeiert. Worum geht es tatsächlich? Einerseits will sich hier die evangelische Kirche wieder einmal an die Rockschöße des Staats klemmen, um an die „ Fleischtöpfe Ägyptens „ (2. Mose 16,3) ranzukommen; staatlicherseits will man in den Bereich des Religiösen reinfummeln, das Religiöse für eigene Zwecke kanalisieren und wie früher instrumentalisieren. Der frühere grüne Abgeordnete Frieder Otto Wolf spricht von komplizenhafter Verstrickung der Kirche mit der Staatsmacht.
Schämt sich die Kirche denn gar nicht? Bestehende Kirchen stehen oft großen- teils leer, viele Kirchengebäude werden entweiht, verkauft oder gar abgerissen. Aber die Kirche lässt sich einen neuen Prestigebau mit 25 Millionen großenteils vom Staat finanzieren und kostenlos dazu das Grundstück stellen. Die über-wältigende Mehrheit der Berliner ist nicht religiös; doch die geldgierige Kirche stört es nicht, wenn deren Steuerbeträge
missbraucht werden. In Berlin fehlen 26.000 Kitaplätze. Für das Geld des Prestigebaus „House of One“ hätte man sechs neue Kitas bauen können.
Neben dem regierenden Bürgermeister Müller posierten drei Vertreter des „House of One“ mit einem Modell für die landesweiten Zeitungen und suchten mit ihren würdigen langen Gewändern zu imponieren. Bibelstellen wie Markus 12, 38ff (und Parallelstellen) geißeln wohl auch diese Leute „in ihren auffälligen langen Gewändern „.
Landesbischof Christian Stäblein sprach davon, dass man Exklusivitätsansprüche
ablehne. Wieso respektiert man dann nicht, dass die Berliner Steuerzahler in überwältigender Mehrheit nicht religiös sind und hier ihre Steuergelder missbraucht sehen. Warum hat man nicht die Christen in die Willensbildung einbezogen? Und warum wählt man gegen den ausdrücklichen Willen der überwältigenden Mehrheit der Muslime
einen Mini-Verein der Gülen-Bewegung als Vertreter der Muslime aus?
Seit Jahren hatte ich immer wieder versucht, von kirchlichen Vertretern des „House of One“, aber auch Anderen, eine Antwort auf meine Fragen zu bekom-men. Wenn nie, nie, nie auch nur eine einzige Antwort kam, so ist das ein Hinweis darauf, dass die Betreffenden keine Antwort wissen oder wegen schlechten Gewissens sich wegducken.
Nachfolgend Passagen aus früheren Schreiben :
Sehr geehrte Damen und Herren,
Anfang April war eigentlich die Grundsteinlegung des sogenannten House of One in Berlin geplant. Die evangelische Kirchenzeitung hatte 2011 dies mit der Überschrift „Vorbild für ganz Europa“ angekündigt. Da die übergroße Mehrheit der Muslime es ablehnt, dass dort nach Willen des Staates eine Min-derheit den Islam repräsentieren soll, hat die Unternehmerin Frau Dussmann ihre Spendenzusage zurückgezogen. (Wir würden ja wohl auch verschnupft reagieren, wenn in Peking staatlicher-seits für die Christen beispielsweise die Neuapostolische Kirche oder "Christen
für den Sozialismus" ausgewählt wür-den.)
Ich selber nehme am notwendigen und sinnvollen interreligiösen Dialog teil; doch das Projekt „House of One“ halte ich für kontraproduktiv. Als Einzelperson (hinter mir steht keinerlei Gruppe) hatte ich beim Evangelischen Kirchentag 2017 bei einer Veranstaltung von Bischof Dröge (auch er hatte mit dem Regie-renden Bürgermeister Müller auf dem Rathaus Verhandlungen geführt) Flugblätter verteilt. Keine Reaktion. Ich hatte ihn wie auch andere angeschrieben. Keinerlei Reaktion.
Meines Erachtens muss über dieses Projekt öffentlich diskutiert werden, wieso der Staat für ein kultisches Gebäude 25 Millionen Euro zur Verfügung stellt, obwohl nicht
einmal 15 Prozent der Berliner der evangelischen Kirche angehören und nicht einmal ein halbes Prozent der Berliner sonntags einen evangelischen Gottesdienst besucht.
Wo der Staat in Religionsfragen reinfummelt, werden die Folgen wieder schlimm sein. Im 18. und 19. Jahrhundert haben Hunderttausende vor allem Südwestdeutschland verlassen, weil sie es nicht ertrugen, dass der Staat in Religionsfragen reinfummelte.
Heute muss man nicht mehr außer Landes gehen, heute tritt man einfach aus der Kirche aus oder zumindest aus der Landeskirche. Wo fummelt der deutsche Staat unzulässig in Religions-fragen rein? Für das kultische „ House of One „ in Berlin (für Berliner Schnauze: Wohngemeinschaft Gottes, weil hier
Synagoge, Kirche und Moschee in einem Haus vereint sind) stellt der deutsche
Staat 25 Millionen Euro zur Verfügung und zusätzlich kostenlos den Grund
und Boden. Viele Christen, die sonst durchaus interreligiösen Dialog bejahen,
halten dieses Projekt für gotteslästerlich. Ursprünglich war es von dem Pfarrer Hohberg als Graswurzelprojekt vorgestellt worden. Für ein Graswurzel-projekt interreligiösen Dialoges braucht man keinen teuren Prestigebau und dafür grenzt man auch nicht willkürlich diskriminierend viele Religionen aus.
Wenn der Staat einseitig ausgewählten Kultgemeinschaften Immobilie und 25 Millionen Euro zuschanzt, erinnert das an frühere Zeiten von „Thron und Altar“, wo der Staat ungeniert sich als Religions-ingenieur betätigte – zumindest im evangelischen Bereich. Manche befürch- ten auch beim jetzigen Projekt langfristig synkretistische Absichten. Durchaus sinnvoll ist es dagegen, wenn der Staat über schulische Lehrpläne und mit entsprechenden Angeboten bei Volks- hochschulen, Akademien, politischen Landeszentralen, usw., usf. den inter-religiösen Dialog fördert. Und die Religionsgemeinschaften können ihrerseits im Sinn eines Graswurzel-projekts interreligiösen Dialog und Trialog institutionalisieren auch ohne teuren Vorzeigebau – reihum in bestehenden Gemeindezentren, mal in christlichen, mal jüdischen, mal musli-mischen, usw. oder auch auf neutralem Boden in öffentlichen Räumen. Oder damit man nicht diskriminierend kleinere Religionsgemeinschaften ausgrenzt, könnte man ein gemeinsames, nicht- kultisches Haus der Religionen für Gespräche und gemeinsame Aktionen der unterschiedlichen Religionsge-meinschaften bereitstellen. Schon jetzt gibt es auch ohne das teure „House of One „, das diskriminierend ausgrenzt, pro Woche in Berlin viele Angebote. Mit welchem Recht versenkt man dann 25 Millionen in einen neuen Prestigebau, während gleichzeitig zumindest evangelische Kirchen großenteils leer bleiben, oft umgewidmet oder sogar abgerissen werden? Ein neuer teurer Prestigebau stiehlt anderen Projekten das Geld, fördert nicht den Dialog an den Graswurzeln, sondern schafft Fronten, weil die übergroße Mehrheit der Muslime es ablehnt, wer dort
nach Willen des deutschen Staates den Islam repräsentieren und gefördert werden soll. Das „House of One“ wird auch in Berlin ständig weitere Sicher-heitskräfte binden, wie wir das von
„Brennpunkten" aus dem Ausland kennen.
Das Projekt wird langfristig das Gegenteil von dem erreicht, was es will. Diese Einmischung und Parteinahme des Staates in kultische Angelegenheiten ist für viele Seiten unerträglich und das werden sich auch Muslime auf Dauer nicht gefallen lassen. In einem musli-mischen Magazin habe ich mich dazu kurz so geäußert:
„Der vorhergehende Beitrag beklagt, dass sich der Staat im Gegensatz zur deutschen Verfassung in den kultischen Bereich einmischt. Er spricht von unzulässiger staatlicher, politisch motivierter Intervention in diesem Bereich. … Dieselbe grundgesetzwidrige Kompetenzüberschreitung des Staates erlebt man bei dem geplanten sogenannten HOUSE of ONE, einem kultischen Gebäude in Berlin (Berliner Schnauze: jüdisch-christlich-islamische Wohngemeinschaft Gottes). Obwohl in Berlin nicht einmal 15% der Menschen in der evangelischen Kirche sind und nur 6.000 (der ca. 300.000 Muslime in Berlin) der Gülenbewegung angehören (so die Angaben der Gülenbewegung), schanzt der Staat ihrem HOUSE of ONE schamlos aus Steuerbeiträgen aller Bürger 25 Millionen Euro zu und zudem kostenlos das Grundstück. Der Innenminister de Maiziere hatte am 30.4.2017 in seiner These sechs behauptet, dass der Staat sich grundgesetzgemäß weltanschau-ungs- und religionsneutral verhalte. Doch auch beim House of One überschreitet der Staat seine Kompe-tenzen und spielt ReligionsINENIEUR bei diesem kultischen Gebäude für zugun-
sten ausgewählter MINDERHEITENgrup-
pen. Das riecht nach KORRUPTION. Warum klagt hier niemand? Für den notwendigen, sinnvollen interreligiösen Dialog braucht man keinen neuen kultischen Prestigebau. Und für ihre Kultgebäude sind die Religionsgemein- schaften schon selber zuständig; der Staat darf sich nicht in Religionsfragen einmischen und zudem ihm genehme Minderheiten g r u n d g e s e t z -
w i d r i g finanziell privilegieren.“

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Stratmann
18. Rabbiner im Gespräch mit Frau Bammel Wolfgang Banse Mit den Antworten des Rabbiners Nachama kann ich mich mehr identifizieren, als mit den Aussagen von Frau Bammel.
19. Zerrissenheit zu Weihnachten Woplfggang Banse Fragen über Fragen im Hinblick auf den Artikel von Herrn Christian Stäblein. Die Zeilen sind hohl, nicht mit Inhalt gefüllt.Was tut eigentlich Herr Stäblein, Frau Bammel der Konsistorialpräsident für Menschen in Corona Zeiten für den Nächsten, Mitmenschen?Mit guten Beispiel voran gehen, dann werden andere folgen. Worten müssen Taten folgen, nicht nur zur Weihnachtszeit.
20. Wir brauchen Führungsfrauen Wolfgang Banse Wer ist Kirche?, die in der Kirche in Lohn und Brot stehen?E$s wäre angebracht um die Inklusion endlich sichtbar zu machen, dass Gehandikapte beim Arbeitgeber, hier EKBO eine Führungsrolle als Arbeitnehmer einnehmen einnehmen. Hier niemand darf auf Grund einer... benachteiligt werden. Alle Mernschen sind gleich, hier der Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz.
21. Engel in der Handtasche Brigitta Henke-Theel nah klar, natürlich... gibt es Engel- sie sind so vielfältig und agieren so speziell, dass frau es in diesem kleinen Raum gar nicht beschreiben kann. Ich fotografiere einige von ihnen auf zB alten Friedhöfen und habe auch mehrere kleine Bücher dazu herausgebracht (Leben für Engel auf Friedhöfen), sie werden oft auch an andere Orte gesetzt, weil Engel nie nur in Kirchen sein sollen sondern immer und überall "da" sind- oft sehr "undurchsichtig" und ohne Flügel... ich mag sie seeeeeeehr!und hoffe dass jeder Mensch nicht nur einen Schutzengel fühlt!
22. Kirche unter dem Kreuz Dr. Horst König Es ist auf jeden Fall zu begrüßen, daß mit der Darstellung die Katastrophe in Bergkarabach ins Bewußtsein gerufen wird. Wenn es im Artikelheißt: „deshalb darf es jetzt kein Schweigen und Wegschauen geben. Denn der Konflikt um Bergkarabach kann sich auf ganz Armenien ausweiten. Unsere christlichen Geschwister brauchen unsere Solidarität, unsere Gebete und aktuell vor allem politische ¬Unterstützung.“ ist das richtig. Doch dabei darf es nicht bleiben. Die EKD und die EKBO sollen – soweit noch nicht geschehen – offiziell Stellung beziehen und von der Deutschen Regierung klare politische und materielle Unterstützung für Armenien einfordern.
23. Armenien Klaus Mengel Die Historie Armeniens und die aktuellen Ereignisse sind schlimm - es tut weh.
Was kann man tun, wie kann man helfen?
24. Medienarbeit braucht Wolfgang Banse Auf diesem wege übermittle ich der Evangelischen Wochenzeitung:die Kirche meine herzlichsten Glück-und Segenswünsche zum 75. Bestehen dieser Zeitung. Die Zeitungslandschaft wäre um einiges ärmer, wenn es die Evangelische Wochenzeitung:die kirche nicht gäbe.Neben der Wochenzeitung:die Zeit erwerbe ich jeden Donnerstag die Evangelische Wochenzeitung:die Kirche. Mir würde und anderen sicher auch etwas fehlen, wenn diese Zeitung nicht mehr existieren würde.Weiterhin viel Erfolg und nochmals herzlichen Glückwunsch
25. Muit Stäblein hingeguckt Wolfgang Banse Predigt von Herrn Stäblein beim ökumenischen Gottesdienst im Bezug auf die Corona Pandemie in der Oberpfarr-und Domkirche zu Berlin war kein High Light.Sein Predigtstil läßt zu wünschen, im Be3zug auf die Predigtlehre.Es wäre wünschenswert gewesen, wenn man den Gast hier Erzbischof Dr Koch predigen lassen hätte.
26. 75 Jahre " die Kirche " Dirk Stratmann Die Sicht von Herrn Landesbischof Stäblein teile ich nicht. Ich erlebte immer wieder Tendenz und vor allem bei Leserbriefen Zensur - ohne Begründung, warum religiöse oder theologische Leserbriefe unterdrückt wurden. Außerdem „Kürzungen“ sehr oft sinn-verfälschend. Bisweilen wurden ohne Kürzung sogar einfach Wörter ausge-wechselt.
Nachfolgendes ist ein beliebiges, aber typisches Beispiel von sehr vielen. Das grün-rote Anliegen des Titelartikels vom 18. September 2016 teilte ich (Bedenken gegen das Freihandelsabkommen CETA). Aber ich fand solchen Artikel auf der Titelseite zum Wahlsonntag 18. Septem- ber für geschmacklos. Nachfolgender Leserbrief wurde nicht gebracht, wie so viele, viele, viele andere ohne Begrün-dung.
>> „die Kirche„ vom 18. September 2016 hat auf der Titelseite zu CETA oben rechts groß das Schlagwort „Sündenfall“ gesetzt. Unten rechts kommt dann der Hinweis auf entsprechende politische
Großdemonstration [ erg. also am
Nachmittag vor dem Wahlsonntag ], auf der Artikelschreiber Olaf Schreiber selber spricht; entsprechend wird er auch angekündigt. Für meine politische Urteilsbildung brauche ich nicht noch-
mals politische Belehrung auch noch durch eine Kirchenzeitung. Das ist arrogant. Die Arroganz mancher Kirchenzeitungsartikel (oft in Polit-Prop-Manier agitierend) und mancher Kirchenfunktionäre stört mich auch dort, wo ich inhaltlich übereinstimme.
Seit 1979 war ich massiv gegen die gefährliche Nutzung der Kernkraft. Und trotzdem fand ich es arrogant und abstoßend, wenn Pfarrer in flatterndem Talar mit der Bibel unterm Arm den AKW-Wall stürmten. Für CETA hatte „ die Kirche „ die Titelseite mit Hinweis auf die Großdemonstration übrig. Zu dem religiösen Thema „ Nacht der Religionen „ am 17. September schwieg sich „ die Kirche „ dagegen aus; es kam lediglich für Internetnutzer auf Seite 12 ein
Hinweis auf eine Internetseite. In unserer Kirchenzeitung spüre ich zu viel Zeitgeist und Schlagseite. <<
Dieser ohne Begründung unterschlagene
Leserbrief nur ein Beispiel.
NUN MEINE FRAGE :
Wo kann ich die Ausgaben der Kirchen-zeitung ab 1945 und dann nochmals ab 1990/1994 studieren? Auch hier interessiert mich der Geist, wie ehrlich man die Zeit davor aufgearbeitet hat. Auch Pfarrer der Bekennenden Kirche predigten zugunsten des Unternehmens Barbarossa. Und was wunde Punkte mancher DDR-Kirchenleitung und westlicher angeht, erlebte ich leider – wie auch bei anderen Fragen – wiederholt 1996 und 2020 unehrliche Vertuschung.

27. Einander beistehen Wolfgang Banse Ein Wunsch, eine Illussion,Vision was Einander beistehen anbelangt. Die Realität ist leider eine andere. Warum eine christliche Bestattung?Wodurch unterfscheidet sich diese von einer Bestattung mit einer freien, einem freien Redner?Trauernde begleiten, Seelsorge , Beistand findet oft nicht statt.Vor der Beerdigung ein Kasualgespräch, dann die Bestattung, am Sonntag drauf noch einmal fällt der Name der Verstorbenen, des Verstorbenen.Ist nicht alles Makulatur . was das Einander beistehen, hier im christlichen Sinne betrifft. Effizient, Qualität sollte bei einem eingetretenen Trauerfall erleb, erfahrbar werden.Worten müssen taten folgen.
28. ÖKT 2021 Günther Beckstein Verschiebung um 1 Jahr wäre am besten!
29. Wird der Kirchentag abgesagt Wolfgang Banse Der dritte ökumenische Kirchentag der 2021 in Frankfurt am Main stattfinden soll, sollte auf Grund der Corona Pandemie nicht stattfinden. Er sollte verschoben werden.Dies wäre eine gute Lösung aller ob Teilnehmende, oder Veranstaltende. Die Gesundheit aller sollte im Vordergrund hier stehen.
30. Was für eine Chance Wolfgang Banse Es gibt keine Denkverbote in der evangelischen Kirche in Deutschland.Nur oft denkt man falsch, was die EKD Synodale Katrin Göring Eckardt anbetrifft, was die Dezimierung der Landeskirchen i8nnerhalb der EKD betrifft.Schon im Bundesland Niedersachsen ist man an einer Zusammenlegung der Kirchen gescheitert.Glieder fühlen sich mit ihrer Landeskirche verbunden, beheimatet.Mündige Glieder sollten darüber befinden, ob ihre landeskirche in eine andere integriert wird. Basisdemokratie sollte in der Kirche endlich mal zum Zuge kommen.
31. Was für eine Chance! Christiane Beutel Das war schon alles? Das war meine spontane Reaktion auf diesen Kommentar. Warum die Schaffung von größeren Einheiten der Verkündigung des Evangeliums dienlich sein soll, hat mir noch nie eingeleuchtet. Nach meiner Erfahrung (38 Dienstjahre als Pastorin) führt die Vergrößerung von Bereichen unweigerlich dazu, dass alsbald wieder kleinere Untereinheiten gebildet werden, damit man sich jedenfalls ohne übergroße Entfernungen verständigen kann. (Und schon braucht man wieder geeignete Gebäude usw., von Ersparnis keine Spur!) Gremien muss es ja immer geben, wenn wir nicht eine Kirche von autarken und niemandem außer der eigenen Weisheit verantwortlichen Gemeinden sein wollen. Die großen Einheiten haben u.a. zur Folge, dass man den Ehrenamtlichen ohne weiteres zumutet, in ihrer freien Zeit und auf ihre Kosten unendliche Strecken zurückzulegen, um an nicht endenwollenden Sitzungen teilzunehmen.
Was aber zählt, ist das persönliche Engagement in
der Nähe konkreter Menschen, gerne auch mit ehrenamtlichen Anteilen. Auch ein Pfarrer/ eine Pfarrerin kann mal für die Blumen sorgen oder zum Besen greifen. Deshalb bin ich sehr dafür, die Unzahl von Spezialpfarrämtern,
- beauftragten usw. abzubauen und die Leute vor Ort in den Gemeinden einzusetzen. Das gilt übrigens m.E auch für Bischöfe, deren Amtszeit abgelaufen ist. Warum sollen sie nicht in den schönsten aller Berufe zurückgehen? Das könnte helfen, Gemeindebereiche wieder auf ein menschliches Maß zu reduzieren. Stattdessen erlebe ich krasse Beispiele von Faulheit und Gleichgültigkeit im gutbezahlten Pfarramt, gerade auch jetzt in der Coronazeit. Von Dienstaufsicht keine Spur! Soll das mit vergrößerten Landeskirchen besser werden?? Das glaube ich nicht.
32. 'Brauchen wir so viele Landeskirchen? Geisler,Knut Wir werden diese nicht brauchen. Leider haben wir - Ev-Luth Landeskirche Sachsen - heute dreimal soviele Oberkirchenräte/tinnen wie vor 30 Jahren. Zum Vergleich, wir haben heute reich 1/3 der Pfarrer als vor 30 Jahren.Darin wird der Zug, die Sucht nach dem gehobenen Gehältern unddie Suche nach einem wirklich nicht s stressigen Diensz, wie im normalen Pfarramt deutlich. Gerne lass ich mit mir darüber sprechen.
33. Was für eine Chance! Dirk Stratmann Bei aller notwendigen strukturellen Reformbereitschaft geht es um ein Weiterwursteln: „Weiter wie bisher!“ - Was stören uns die leeren Kirchen? Salopp, pauschal und mit einem verächtlichen Unterton wird über ehe-
malige Kirchenmitglieder gesprochen. Nirgendwo ein Innehalten und Selbst- besinnung. Bei den Ausführungen von Frau Göring-Eckardt fielen mir zwei Sätze auf: „ Die Suche nach Gott hört nicht
auf. „ ABER : „ Ich habe Gott nicht gehört in euren Worten „. Vor allem auch darüber sollte man in der Kirche nicht nur am Buß- und Bettag nachdenken. Zu meinem Leserkommentar vom 22.10.20
zu Kirchenaustritten und zur EKBO-Synode bekam ich von keinem einzigen
Synodenmitglied eine Rückmeldung!!! In der Zwischenzeit ist dieser Leserkom- mentar wie andere aussortiert worden. WARUM?
34. Was für eine Chance! Dieter Platzk Korrktur zu meinem Kommentar;
Das Bundeskanzleramt soll 600-Millionen Euro kosten, gelant!
35. Was für eine Chance! Dieter Platzk Es mag sein, dass auch bei den Landeskirchen einiges der Reform bedarf. Es ist sicher auch richtig, wenn Frau Katrin Göring-Eckardt sagt: je mehr Gremien, Organisationen und Strukturen auf allen Ebenen, desto schwerer wird es gemeinsam zu handeln. Es klingt aber sehr zynisch, wenn das ausgerechnet von der Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grüne kommt, einer Partei, die selbst in einem immer größer werden Parlament tätig ist und bisher jegliche Reduzierung des Bundestages entgegen wirkt. Erinnert sei daran, dass Deutschland das zweitgrößte Parlament nach China sich leistet. Erinnert sei auch daran, dass das geplante neue Bundeskanzleramt sage und schreiben 600.000 € verschlingen soll (wohlgemerkt geplant) und mehrfach größer werden wird als der Sitz des amerikanischen Präsidenten, das weiße Haus. Es ist aber sehr unchristlich mahnend auf andere zu schauen als vor der eigenen Haustür zu kehren. Auch Frau Göring-Eckard wird vom Steuerzahler bezahlt und gönnt sich regelmäßige Erhöhungen, welche sich so das kleine christliche Volk nicht leisten kann. Einnahmen der Kirche stammen nicht zu Letzt auch von den Kirchensteuern, welche durch die verfehlte Arbeitsmarkt und Lohnpolitik, der Mindestlohnpolitik, der Harz IV Politik der Regierung, zu geringen Kirchensteuereinnahmen führen.
Es wäre folglich schön, wenn sich Frau Göring-Eckardt mehr für die Ursachenbekämpfung einsetzten würde.
36. Synode sagt ja zur Zukunft Wolfgsng Banse Herr Stäblein schämt sich für ein Europa , dass nach seiner Ansicht nicht richtig voran kommt. ich schäme mich für den Bischof, die EKBo weil sie nichtb richtig voran kommt, was die Inklusion, Integration von gehandicapten Arbeitnehmern beim Arbeitgeber EKBO betrifft. Bevor man auf andere schaut, sollte man erst einmal im eigenen Laden schauen, ob alles richtig läuft. Vieles läuft nicht richtig in der EKBo.
37. Mit Stäblein hingeguckt Wolfgang Banse Herr Stäblein SCHAUT HIER; SCHAUT DA;WAS AUCH JEDE MUND ANDE:hANDELN ISZ ANGESAGT:vON hINSCHAUENM ZUSCHAUENM WEGSCHAUEN WERDEN pROBLEME NICHT GELÖST
38. "Wir müssen uns jetzt auf ie Zunkunft einstellen" Dirk Stratmann Unter der Überschrift „ Wir müssen
uns jetzt auf die Zukunft einstellen „ werden in einem interessanten
Artikel für die landeskirchliche Herbstsynode viele technische
Probleme zum Klimaschutz
präsentiert. Zu dem Leitziel der Überschrift „ Wir müssen uns jetzt
auf die Zukunft einstellen „ müssten
die Landessynodalen zusätzlich AUCH GRUNDSÄTZLICHERES in den Blick
nehmen: Wie beim Buß- und Bettag bedarf der Blick in die Zukunft
zwingend eines ehrlichen
Rückblicks.
Meine Überlegungen durfte ich den Landessynodalen seit einenhalb
Jahren nicht zukommen lassen.
Da lobe ich mir doch die muslimi-
sche Community in Deutschland,
wo man oft offener ist und in einem muslimischen Internet-Debatten-
magazin Muslime und Nichtmuslime ohne Zensur sich austauschen kön-
nen.
WORUM GEHT ES?
Wenn Menschen wegen Glaubens-
verlust oder wegen der Kirchen-
steuer aus der Kirche austreten,
kann man nichts machen. Aber
ca. 40 % treten aus anderen
Gründen aus. Dem müsste man
nachgehen. Doch in über 80 Pro-
zent der Fälle erlebt man auch hier
eine Mentalität der Vertuschung,
des Abblockens und der Zensur.
Solche Beschwernisse und Grava-
mina hatten zur Reformation ge-
führt; heute kann man aus der oft unglaubwürdigen, unbelehrbaren Kirchenorganisation austreten.
Noch gravierender ist ein anderes Problem: In meiner Konfirmanden-
zeit lernte ich, dass der Gemeinde-gottesdienst das Zentrum der Kirchengemeinde sei, dass aber ein wesentlicher Gottesdienst dann an-
fängt, wenn man aus der Kirche
wieder rausgeht. Wenn heute nicht einmal drei Prozent der weniger
als 15 Prozent evangelischer Chri-
sten in Berlin-Brandenburg in den Gottesdienst geht (weniger als ein
halbes Prozent der Bevölkerung),
zeigt dies, dass von der Wurzel her
etwas faul ist. Sonntäglicher Gottes-dienst, zumindest in der herkömm-
lichen Form, wird meist als irrelevant erlebt, zu oft auch als Ärgernis. Und dieser zentralen Frage geht man
nicht auf den Grund, blockt eben
falls ab und praktiziert ein
„WEITER SO ! „
Dagegen hatte ich mir Gedanken gemacht, wie man möglicherweise
einen Teil der Kirchenenttäuschten halten könnte.
MECHANISMUS, wie man
KRITISCHE PUNKTE ERFASSEN und
einer Bearbeitung zuführen kann :

Auch Deutschlands Klein- und Mittelstädte verlieren ständig
zugunsten der Großstädte an Einwohnern. Doch dies Phänomen
gilt nicht generell. Es gibt Städte,
die erheben bei Wegzug möglichst genau die Gründe und Motive der Abwanderung; und sie erfassen
genau, welche Wünsche die Einwoh-
ner haben. Und siehe da: Es gibt
solche Klein- und Mittelstädte, die
trotz harter wirtschaftlicher Vorge-gebenheiten ihre Einwohnerzahl
halten oder sogar steigern können.
Dies brachte mich auf folgende Idee:
Auch innerhalb der Landeskirchen müssten diejenigen, welche einen Kirchenaustritt erwägen oder
tatsächlich vollziehen, eine Mög-
lichkeit haben, freiwillig den Grund
und Anlass eines Kirchenaustritts
oder einer massiven Kirchenverär-
gerung mitzuteilen. Es darf nicht
sein, dass sich allzu oft auch berech-
tigter Ärger anstaut und in der Kir-chengemeinde keine Klärung der anstehenden Probleme stattfindet
und dann irgendwann der letzte
Tropfen das Fass zum Überlaufen
bringt und Kirchenmitglieder
frustriert austreten. Diese Gruppe
ist zahlenmäßig größer als jeweils
die beiden Gruppen, die wegen Glaubensverlust oder Kirchensteu-ersparnis austreten.
In manchen Kirchengemeinden ver-
sucht noch Pfarrer/in oder der Gemeinderatsvorsitzende beim Kirchenaustritt nachzufragen. Doch
allzu oft sind gerade sie es (manch-
mal der komplette GKR; einzelne Mit-
glieder oft unerreichbar), die Ursa-
che für Ärger in der Gemeinde sind
und die eine echte selbstkritische Reflexion in der Gemeinde hinter-
treiben. (Ich hätte genügend Bei-
spiele parat.)
Meiner Meinung nach müsste es innerhalb der Landeskirche eine UNABHÄNGIGE INSTANZ geben
(nicht zu verwechseln mit Petitions-ausschüssen in der Politik), wo die wenigen Kirchenaustretenden, die
sich tatsächlich überhaupt noch die Mühe einer schriftlichen Erklärung machen, ihre Gründe und Anlässe
für den (möglich) Kirchenaustritt
konkret mitteilen können. Und dann muss anschließend wirklich darüber gesprochen und das Problem geklärt werden – sonst bleibt der Eindruck,
dass in der Kirche oft lieber weiter-
hin vertuscht und abgeblockt statt aufgearbeitet wird, dass dort von
Reue geredet wird, es aber lediglich Lippenbekenntnisse sind .
SOLCHE MELDEINSTANZ kann nicht Schiedsrichter spielen, sondern soll
nur sicherstellen, dass über Ärger-
nisse tatsächlich geredet und aufgearbeitet wird.
Matthäus 18, 15-17 weist eindeutig
einen Weg, wie man innerhalb der
Kirche vorgehen soll :
Bei Unrechterleiden soll man das
Strittige zunächst mit dem „Streit-partner“ einzeln besprechen.
Wenn das verweigert wird oder es
nichts fruchtet, solle man es im
Beisein von Zeugen versuchen, schließlich den Streitfall in die Ge-
meinde einbringen. Doch was
macht man, wenn kein Gespräch ermöglicht oder jedes Problem abge-blockt wird? Wenn dieser Weg von kirchlichen Funktionsträgern (egal
auf welcher Ebene) blockiert wird,
treten viele Gemeindemitglieder schließlich frustriert aus.
[[[ Ich meine keineswegs, dass Kirche oder gar der predigende Pfarrer sich chamäleonartig den Wünschen der Gemeindemitglieder anpassen
sollten. ]]]

Ich halte eine unabhängige GESPRÄCHSVERMITTLUNGSSTELLE
für unbedingt erforderlich – und
diese Stelle sollte, wenn normale Kommunikationskanäle abgeblockt werden, unabhängig sein von
Bischof, Kirchenleitung, Konsisto-
rium, Superintendentur und sonsti-
gen Amtsträgern auf unteren
Ebenen. Zumindest genießen oft
die amtlichen Funktionsträger viel zu
oft kein Vertrauen.
(Ich verallgemeinere nicht, es gibt
zum Glück auch sehr viele positive AUSNAHMEN.) Solche GESPRÄCHS-
VERMITTLUNGSSTELLE kann nicht klären, wer Recht oder Unrecht hat.
Doch sie sollte sicherstellen, dass
bei gemeldeten Problemen von den
Beteiligten darüber gesprochen wird oder Funktionsträger (ob und unten)
sich nicht um eine Stellungnahme drücken.
Eigentlich gilt in der Kirche der
Grundsatz „ ecclesia semper refor-
manda „. Es ist ja nicht so, dass man
sich mit der Schwindsucht unserer
Kirche nur abfinden müsste.
Weltweit gibt es durchaus Länder,
wo die Mitgliederzahlen stark zuneh-
men und in China haben die Kirchen mehr Mitglieder als die KPCH. Auch
in Afrika nimmt die Zahl der Christen
zu (wenn auch nicht so stark wie die
der Muslime).
Das bisher Genannte ist mein KERNANLIEGEN.
Bisher hat mich die tröstende Bemerkung des Bruders von einem Kirchenaustritt zurückgehalten:
„ Dirk, auch Jesus hatte Schwierigkeiten mit seinen Religionsvertretern. „ ]



Das Nachfolgende in Klammern soll
nur zeigen, dass sich mein obiger
Vorschlag nicht im luftleeren Raum
entwickelt hat.
[[[ Ich bringe nachfolgend beispiel-
haft einzelne Komplexe, wo Men-
schen an der Kirche in Berlin gelit-
ten haben. Wer auch nur etwas
davon liest, versteht, dass viele
Leute auch aufgrund solcher
Erfahrungen der Kirche längst den
Rücken gekehrt haben.

A] Häufige Rücksichtslosigkeit in der
Amtskirche
Pfarrer/innen und kirchliche Mitar-
beiter auf gemeindlicher und auch höherer Ebene sind oft im Durch-
schnitt rücksichtsloser als Durch- schnittsmenschen ( - oft aus Scheu,
in peinlichen Situationen eindeutig
Farbe zu bekennen. Nichtkirchliche
Durchschnittsmenschen verstehen
viel besser, dass ein klares NEIN
oder unangenehme harte Informa-
tion ein viel größerer Liebesdienst
als Schweigen oder watteartiges
Drumrumreden.)
Oft werden die normalsten Spiel-
regeln des menschlichen Miteinan-
ders innerkirchlich immer wieder
nicht eingehalten (beispielsweise
das „Audiatur et altera pars“). Briefe werden nicht beantwortet, verspro-
chene Rückrufe nicht getätigt. Schrift-
lich die Unwahrheit mitgeteilt wird.
Da man sich so oft über viele Prediger/innen ärgert, geht man
mal hier, mal dort in die Kirche, um
sich nicht immer wieder sonntags
zu ärgern. (Keineswegs deshalb,
weil man sich durch kritische Predig-
ten etwa nicht in Frage stellen las-
sen wollte.) Doch wiederholt in kür-
zester Zeit war bei der einen Kirche
der Gottesdienst entgegen Gemein-
deboten und Aushang um eine
Stunde verschoben. In einer ande-
ren Gemeinde gab es vier Monate
lang keinen Aushang, sodass man
nicht feststellen konnte, wer predigt -
das, obwohl wiederholt auf der Kü-
sterei der Aushang angemahnt
worden. In einer weiteren Gemeinde
gab es im Schaukasten keinerlei
Hinweis darauf, dass es überhaupt Gottesdienst an dem Sonntag gibt.
Viele erfuhren erst in der Woche
drauf, dass es einen Gottesienst
gegeben hatte und der Pastor
an dem Sonntag verabschiedet
worden war. Es kann vorkommen,
dass im Winter Neuzugezogene oder
spontane Gottesdienstinteressierte
ratlos vor der Kirche stehen und
nicht wissen, wo der Gottesdienst stattfindet. Anderswo bei einem Neujahrsgottesdienst warteten ca. zwanzig Leute für den 15-Uhr-Got-
tesdienst auf die Pfarrerin – so wie
es im Gemeindeboten und Schau-
kasten angekündigt war. Im Weih-nachtsgottesdienst hatte man sich umentschieden, den Neujahrsgot-tesdienst auf zehn Uhr zu verlegen – ohne Rücksicht auf andere Gemein-demitglieder, die nicht informiert
waren und in der Kälte vergeblich
auf die Öffnung der Kirchentür war-
teten. Usw. usf. u.v.a.m. Man hat oft
en Eindruck, dass RÜCKSICHTNEH-
MEN gepredigt wird, aber man bei
kirchlicher SCHLAMPEREI rücksichts-
voll drüber weggeht.
Den Katalog könnte man fortsetzen
mit Beispielen aus den letzten
Wochen. Anderswo werden solche Missstände beim Namen genannt.
Der rücksichtslose Ladenbesitzer
spürt dann die Rückmeldung in
seinem Geldbeutel. Doch oft rück-sichtslose Pfarrer kommen sich
noch besser vor und predigen ge-
gen die profitorientierte Geschäfts-
welt an, und viele rührt es nicht,
wenn die Kirchen leerer werden.

B]
Wenn man in kritischen Fällen
nachfragt, erlebt man bei Pfarrern
und kirchlichen Mitarbeitern (gerade auch auf höchster Ebene) eine viel größere Unehrlichkeit als bei den Durchschnittsmenschen. [ Dabei hat Unehrlichkeit im kirchlichen Bereich verheerende Folgen. ]
Statt -zig Beispielen nur ein Beispiel: Eine Superintendentin wird darauf hingewiesen, dass in ihrer Gemeinde Kirchenmitglieder ohne geistliche Betreuung beerdigt wurden. Die
normale Reaktion wäre doch:
„ Wie kommen Sie denn darauf? Ich möchte das gerne überprüfen. „ Stattdessen schroffe Ablehnung und Unterstellung der Verleumdung -
weil nicht sein kann, was nicht sein
darf – erst recht nicht, wenn es in der eigenen Gemeinde passierte. Solche Methode der Klärungsverweigerung
bei peinlichen Anlässen ist eher die
Regel als die Ausnahme.
C]
Sehr stark regt auf, dass innerhalb
der Kirche immer wieder das gepre-
digt wird, was das private Anliegen
und private Wunschvorstellung des Pfarrers oder der Kirchenvertreter
ist. [ Hier geht es nicht um Anliegen
von „Kein anderes Evangelium“ oder Fundamentalismus. ] Weniger stören würde es, wenn ein Pfarrer in einem privaten Leserbrief - hier gibt es eine
Narrenfreiheit - seine private Sicht mitteilt: „ Es gibt keine Klimakata-
strophe, es gibt nur schlechtes
Wetter. „ Aber solche Botschaft
gehört nicht in die Predigt und
nicht nochmals in den anschließen-
den Gemeindebrief.
Doch gerade solches passiert stän-
dig, dass Pfarrer ihre privat gefärb-
ten Vorstellungen per Predigt den
Gottesdienstbesuchern unterjubeln wollen, die sich nicht wehren können.
Natürlich ist Christentum politisch, natürlich muss eine Predigt im Alltag auch politische Auswirkungen haben. Aber der Predigttext kann nicht sa-
gen, z.B. welche OBDACHLOSEN-
POLITIK in Berlin mittelfristig richtig
ist oder welche ABSCHIEBEPRAXIS
im Einzelfall geboten ist. Dazu gehört Herz und HIRN. Und da, wo man das Gehirn einschaltet, können Gläubige durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Wieso maßen
sich Theologen dann so oft ein
Urteil an, wo sie nicht zuständig
und um nichts kompetenter als Gemeindemitglieder sind? Schließ-
lich redet man in der evangelischen Kirche vom „allgemeinen Priester-
tum der Gläubigen“.
Herr Bedford-Strohm hätte gerne
über die Medien privat kundtun
können, dass die SPD-Mitglieder
für die Fortsetzung der Großen
Koalition stimmen sollen. Auch
private Stellungnahmen von Promi-
nenten werden von den Medien auf- griffen. Doch dass der Mann, der für
den Tempelberg das Kreuz abnahm
statt auf dem Absatz umzudrehen,
dann gleichsam „ex cathedra“ als RATSVORSITZENDER der EKD in sol-
cher Koalitionsfrage sich äußert, ist arrogant. Der Mann merkt nicht,
wie er Kirche durch seine Kmpetenz-überschreitungen lächerlich macht.
Viele fühlen sich automatisch an
uralte Zeiten erinnert, wo Kirchen-
obere und Prediger den „Laien“
sogar sagten, was sie im Bett zu tun
und zu lassen hätten.
Und als an einem Sonntag kurz vor
zehn Uhr morgens für Insider klar
war, wie die SPD in der Koaltitions-
frage abgestimmt hatte, begann
ein Gottesdienst mit den Worten :
„ Ich kann Ihnen eine gute Nachricht mitteilen. Die SPD-Mitglieder haben
für die Fortsetzung der Großen
Koalition gestimmt. „ Die Abstim-
mung der SPD-Mitglieder hat mich überhaupt nicht gestört; aber dass Pfarrer so arrogant sind, mit priva-
ten politischen Bewertungen Got-tesdienste zu missbrauchen, sehr.
Ich gehe in den Gottesdienst nicht
um zu hören, was der Pfarrer aus
seiner privaten politischen Sicht
für eine gute oder schlechte Nach-
richt hält; dafür können Menschen selber denken. Immer wieder über-schreiten Prediger weiterhin ihre Kompetenzen.
In der Antike hantierten Priester
oft wie Scharlatane bei ihren Opfer-schauen und drehten die von ihnen ausgewählten Opferstücke hierhin
und dorthin, wie sie es gerade
brauchen konnten. Ähnlich hantier-
ten und hantieren viele Theologen –
im Ersten Weltkrieg mit dem Bibel-
spruch „ Sei getrost bis in den Tod,
so werde ich dir die Krone des Le-
bens geben! „ ; heute ist die
Methode oft nicht viel anders.
2018 nach dem Amri-Anschlag in Neonlicht vorne zu Weihnachten
neben dem Weihnachtsbaum :
„Fürchtet euch nicht!„ Einfach toll!
Statt der Frohen Botschaft wird den Gottesdienstbesuchern ein IMPERA-
TIV verpasst! [Ich erinnerte mich stattdessen an „ In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. „ Und offensicht-
lich weiß der Prediger nichts von
dem Würgeengel! Das „ Fürchtet
euch nicht ! „ galt den Hirten, dass
jetzt kein Würgeengel kommt, son-
dern eine Frohe Botschaft! ]
In einer anderen Kirchengemeinde bekomme ich dann zu Epiphanias denselben Imperativ „ Fürchtet euch nicht ! „ nochmals verpasst.
Im Zuge der Klimakatastrophe plötz-
lich eine Kehrwende – jetzt ist Furcht geboten. (Das mache ich freiwillig,
dafür brauche ich keinen Pfarrer.)
Die Kirchentagslosung 2017 war
„ Du siehst mich ! „ mit den Kuller-
augen. Was hatten dazu nicht land-
auf und landab viele Theologen subjektiven Unsinn verzapft in den Kirchenblättern. Allein wegen dieses vielfachen Unsinns musste man sich schämen; hierüber sollte man mal
eine Doktorarbeit schreiben lassen.
Und es ist doch eigentlich traurig,
dass ich beim Kirchentag 2017 am
stärksten gerührt und weinen muss-
te, als in Wittenberg die Musik erklang
"Die Gedanken sind frei!" - so stark
geht mir die ständige Bevormundung
auf die Nerven.
Wie Skatspieler immer wieder die unterschiedlichsten Karten ziehen
und ausspielen können, so macht
man es in der Kirche. Man zieht
mal dies Bibelzitat aus dem Zusam-menhang heraus und setzt es als
Waffe ein, später ein anderes, usw. (Zitatenschockbehandlung) - früher
bisweilen mit der bischöflichen Beleh-
rung : „Das steht schon in der Bibel.„ (Man vergisst zu erwähnen, dass oft
ein paar Kapitel weiter das Gegenteil steht und man begründen müsste, warum man mal so und mal anders auswählt.)
Nach dem ersten großen Anschlag
in Paris gab es in deutschen Zeitun-
gen großformatige Anzeigen mit
der Aussage, dass Thora, Bibel und Koran nur die Liebe kennen – unterschrieben von Wolfgang Huber
als Altbischof und früherem Rats-vorsitzenden der EKD. Doch mit
solchen Halb- und Unwahrheiten
wird auch ein Theologe und frühe-
rer Bischof nicht Erfolg haben, und
bei vielen halbwegs Informierten
macht er sich lächerlich, und mich
stößt dieser vordergründige Aktio-
nismus mit halb- bis unwahren
Phrasen ab. [ Natürlich finde auch
ich es gut, wenn man gerade auch
in Zeiten des Terrors interreliöse Gemeinsamkeiten sucht, und ich praktiziere es aktiv. ] Aber unsere
Bibel kennt leider auch gottgewoll-
te Gewalt : Für die Landnahme des Volkes Israel wird vielfacher Völker-
mord gerechtfertigt und rassist-
isches Gemetzel vorgeschrieben
[ 5. Mose 6, 9f0; 7,1ff und eine
Überfülle weiterer Passagen, oft
sogar in einem sadistischen Ton].
Die Zweigesichtigkeit der Bibel
beim Thema Gewalt darf nicht ge-
leugnet und muss aufgearbeitet
werden. Mit pauschalen unwahren Phrasen jagt man Leute aus der
Kirche.
Es gibt es Pfarrer, die lachen Kirchen-mitglieder aus ( sic: auslachen!),
wenn diese die Bilder vom Gericht so verstehen, dass der einzelne Mensch
sich für sein Tun verantworten muss.
Sie werden belehrt : „ Das ist schwar-
ze Pädagogik! „ Diese Pfarrer haben ihrerseits wieder einen eigenen
FILTER (FiILTER kennt die Kirchenge-schichte leider übergenug), was sie
von der Bibel gelten lassen und was
sie rausfiltern! Aber die Bibel kennt
nun mal auch diesen Aspekt der Pädagogik! Und solche Pfarrer
dürfen sich nicht wundern, wenn Muslime sie wortwörtlich als
Ungläubige erleben. ]]]
39. Seelsorger und Netzwerker Wolfgang Banse Die gehaltene Predigt des Kandidaten für das Generalsuperintendentenamt Dr Vogel hat mich nicht angesprochen.Der Vortrag:(K)ein Land in Sicht blieb bei weiten unter meinen Erwartungen.Es gibt kein 100 Tages Programm im Bezug auf eine gestellte Frage, Hinsehen, zuhören, hinhören wäre etwas zu wenig was die ersten hundert Tage betrifft. Dies wäre auch etwas wenig im Bezug auf das Gehalt.
40. Seelsorger und Netzwerker Rainer Voigt Vom christlichen Standpunkt aus gesehen ehrt es Sie ja, daß Sie einer kongolesischen Familie Asyl geboten habe.
Es gibt aber auch eine andere Seite, d.s. die hunderte Millionen Afrikaner, die davon träumen, nach Europa und vor allem nach Deutschland zu kommen. Das dürfen Sie nicht einfach ausblenden, zumal diese Leute am wenigsten wirtschaftlich aktiv sind. Sicher ist dies nicht alles, aber es ist zu berücksichtigen.
Ich fürchte, dass viele, die der Kirche den Dienst verweigern, solche Gedanken hegen.
41. Näher als du denkst Horst H. Krüger Sehr gut, in wieweit wird die Ökumene miteinbezogen, denn nur EKD und Katholosche Bistümer, dass ist doch wirklich zu wenig. Wie könnte der ÖRBB miteinbezogen werden.
42. Sie fehlt Wolfgang Banse Den beiden Autorinnen Isolde Böhm und Almut Bellmann sei herzlich gedankt für die Würdigung im Bezug auf die emalige Superintendentin des Kirchenkreises Neukölln Viola Kennert.Sie hat viel bewegt. Sie hat der Kirche einen Dienst erwiesen, der hoch an zu erkennen ist.
43. Elf Leitsätze Wolfgang Banse Kirchen, hier die beiden großen Kirchen sind mit ihren Latein am Ende, was den Mitgliederschwund betrifft. Hier ein leitsatz, da ein Leitsatz, Experimente, alles fruchtet nicht.Nicht da wird Kirche entwickelt, hoer Konsistorium, Erzbischöfliches Ordinariat, Landeskirchenamt-sondern da wo Menschen zuhause sind.Hauptamtliche, die ihr Salär vom Staat, Kirche beziehen wirtschaften die Kirche kaputt. Basisdemokrtie ist kaum erleb, erfahrbar in den Kirchen.Es muss um mit Worten des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zu sprechen(,ein Ruck durch Deutschland gehen), hier interpretiert auf die Kirchen gehen, um in der Gesellschaft eine Rolle zu spielen.
44. Das glauben wir. Das lehnen wir ab. Dirk Stratmann Dirk Stratmann 16.8.2020
1]
Evangelische Theologen sollten ehrlicherweise auch auf die düsteren Seiten unserer beiden Bibelteile
eingehen, welche nicht nur auf Außenstehende rassistisch wirken, bis heute fortwirken und auf die
sich immer noch politische Interessengruppen berufen:
An die zentrale Stelle des „ HÖRE, ISRAEL „ (5. Mose 6, 4-9) schließen sich die Verse 10f an:
„ Wenn dich nun der HERR, dein Gott, in das Land bringen wird, von dem er deinen Vätern Abraham,
Isaak und Jakob geschworen hat, es dir zu geben – große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast,
und Häuser voller Güter, die du nicht gefüllt hast, und ausgehauene Brunnen, die du nicht ausge-
hauen hast, und Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast –, …. „
Für diese Landnahme des Volkes Israel wird vielfacher Völkermord gerechtfertigt und rassistisches
Gemetzel vorgeschrieben. (5. Mose 7, 1ff).
Ich habe den Eindruck, dass man sich in der evangelischen Kirche an den unzähligen , die Gewalt
rechtfertigenden Bibelpassagen einfach vorbeimogelt statt sich grundsätzlich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, obwohl diese düsteren Bibelstellen bis heute brisant sind.
2]
An sehr vielen Stellen habe ich den Eindruck, dass die Autoren Bibelzitate aus dem Zusammenhang
herausreißen und bibelwidrig nur für momentane Zielsetzung instrumentalisieren, oft sogar sinnwidrig
missbrauchen und widersprechende Prophetenworte nicht kennen oder gezielt ausblenden.
3]
Die durchweg positive Sicht von Migration („Migration als die Mutter aller Entwicklung“!) könnte Politiker verleiten, eine Lösung mancher Staaten in „Bevölkerungstransfers“ oder „ethnischen Säuberungen“ zu
sehen. Die Bischöfe der verschiedensten Konfessionen in Syrien dagegen hielten Merkels Politik der
„Offenen Tür „ für falsch, unter anderem, weil jetzt die Christen erst recht marginalisiert wurden.
In der Bibel hat Migration nicht pauschal positive Aspekte:
Die ägyptischen Bauern waren sicherlich nicht begeistert, dass der Migrant Joseph als Verwalter des
Pharaos sie während der sieben Hungerjahre erpresste und zu Leibeigenen des Pharaos erniedrigte.
Dies Verhalten des Migranten Joseph (auch hier bitte keine Verallgemeinerung!) war brutal und für-
sorglich nur zugunsten des Pharaos.
4]
In der evangelischen Kirche gilt das allgemeine Priestertum der Gläubigen. Diese können selber denken
und müssen nicht immer wieder mit zusätzlichen Politkommentaren von Kanzel und in Kirchenzeitung
mobilisiert werden. Karikierend führe ich mal vor, wie man Bibelbruchstücke für eigene Anliegen miss-
brauchen konnte (nur zwei Beispiele, statt -zig weitere).
„ Die heilige Familie kann als Vorbild genommen werden. Der Kindermord von Bethlehem war zwar ein
Schwindel und historisches Märchen. Aber als Herodes gestorben und damit der fiktive Asylgrund weg-
gefallen war, kehrten Maria und Joseph von sich aus in ihre Heimat zurück und mussten nicht abge-
schoben werden. „ Nach dem Amri-Attentat Dezember 2016 wurde wiederholt das „Fürchtet euch nicht!“ missbraucht: Das „Fürchtet euch nicht! „ galt eigentlich den Hirten, dass jetzt der Engel des Herrn
nicht als Würgeengel kommt. Doch in der Kirche wurde Ende 2016 und noch Epiphanias 2017 der
Engelspruch wiederholt umgemünzt in einen moralischen Imperativ „Fürchtet euch nicht!“. Von Freude
über eine frohe Botschaft war wenig zu spüren. Ein anderer Bibelspruch blieb dagegen ausgeblendet:
„ In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Münchhausen hatte
sich selber am Schopf aus dem Sumpf gezogen. Ich habe den Eindruck, dass den Verfassern des Manifests
mit ihrer Kombination von Bibelmotiven noch viel Größeres vorschwebt. Die Methode ihrer Bibelver-
wertung erinnert an ZEITGEISTliche früherer Zeiten.
Manifest
5]
Theologen fordern mit Recht, dass Beten und Handeln zusammengehören und dass Christsein automatisch
auch politische Konsequenzen haben muss. Doch eine stereotype Parole „ Herz statt Hetze ! „ greift zu kurz
und dämonisiert pauschal. Beim notwendigen Helfen im Sinn des Doppelgebotes (Mt. 22,34ff; Lk 10,25ff)
sind „HERZ und HIRN“ gefordert. Und was das Hirn angeht, sollten sich gläubige Christen oft besser
an Kants „SAPERE AUDE ! „ (Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!) halten als an
einseitige Einpeitscher, die sich sogar über Vorgaben des Grundgesetzes hinwegsetzen.
Ein sinnvoller Beitrag könnte sein, wenn man die 25 Millionen staatlicher Hilfen für das sogenannte
House of One umwidmen würde zugunsten der Flüchtlingshilfe. Für den sinnvollen und notwendigen
interreligiösen Dialog braucht man keinen neuen Prestigebau, während anderswo Kirchen abgewickelt
werden.

Dirk Stratmann

45. Sie fehlt - Nachrufe auf Viola Kennert Michael Koch Viola Kennert ist bis heute die für mich prägendste Person in meinem kirchlichen Leben geblieben und die Nachricht von ihrem Tod erschüttert mich zutiefst.
1994 wurde ich von ihr in der Friedensgemeinde an der Heerstraße konfirmiert. Ihre herzliche und gewinnende Art verbunden mit ihrem scharfen Verstand und ihrer theologischen Argumentationstiefe werde ich nie vergessen. Es machte Freude mit ihr später die Kindergottesdienste vorzubereiten, Kinderbibelwochen in den Sommerferien durchzuführen und im Gemeindekirchenrat zusammenzuarbeiten. Gemeinsam mit Ihrem Ehemann waren sie die ideale Besetzung für unsere Gemeinde - jeder mit seinen Stärken und Fähigkeiten.
Viola war aber auch ehrgeizig und sich ihrer Fähigkeiten bewusst und wollte diese einbringen und weitergeben. Ihre Berufung zur Leiterin des Pastoralkollegs habe ich zunächst sehr bedauert und erst später verstanden, dass die Weitergabe ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten vielleicht ihr größtes Geschenk für die Kirche ist. Leider hatten wir in den vergangenen Jahren nur noch wenig Kontakt. Umso dankbarer bin ich für die gemeinsame Zeit und hätte ihr und ihrer Familie noch viele weitere glückliche Jahre gewünscht.
46. Sie fehlt Brigitte Schirrmacher Ich habe Viola und Michael Kennert bei den Europäischen Auslands Konferenzen kennen und schätzen gelernt. Sie waren in Brüssel, wir in der ökumenischen Gemeinde in Varese.
Im Flugzeug habe ich die Todesanzeige gelesen - mich an viele Begegnungen mit Viola erinnert, wo auch immer wir uns getroffen haben, in den Synoden , den WGT- Vorbereitungen. Immer war es schön,.... und ich habe ihr den Ruhestand so gegönnt... doch wir wissen nicht, was uns erwartet.. darum glaube ich, ihr geht es gut und ich wünsche ihrer Familie, dass auch sie gut behütet ist....
47. Nachrufe Viola Kennert Danièle Barancik Vielen Dank für die bewegendenNachrufe! Und für die mail der Kirchenzeitung - sonst wäre ich ahnungslos geblieben. Ich habe Viola Kennert inder Fortbildung für GKR Neulinge erlebt. Sie hat unvergleichlich mit Sachkompetenz, Liebenswürdigkeit und starker Ermutigung schwierige Themen und Fragen behandelt!!!
Hat mich sehr beeindruckt und gefreut.

A last Farewell ... in das Land, das keine Tränen kennt ....
48. Nachrufe für Viola Kennert Rolf Wischnath Zum Weinen schöne Nachrufe sind das. Wir haben uns zu Anfang des 70er Jahre im Konvent der westfälischen Theologiestudierenden kennengelernt und befreundet. In der EKiBB war es immer eine Freude, wenn wir uns trafen und ausgiebig redeten / schwatzten. Als ich selber schlimm erkrankte, hat sie mich beständig besucht. In der EKD-Synode war sie meine Nachfolgerin. Auch ich bin sehr traurig. Und ich weine aus der Ferne mit.
Rolf Wischnath
49. Nachruf Viola Kennert Dr. Claudia Angladagis Betroffenheit und dankbare Erinnerung sind meine ersten Gedanken beim Erfahren der traurigen Nachricht über das Ableben von Viola Kennert. Ich hatte die Freude, sie in meiner Funktion als Landessynodale und später als Mitglied der Kirchenleitung kennen-und schätzen zu lernen. Ihre klare Sprache und ihr Ideenreichtum waren beeindruckend. Sie wird fehlen.
50. Das glauben wir - das lehnen wir ab Jürgen Rhode Vielen Dank für diese klarstellenden Sätze, sie waren und sind lange überfällig. In der Form erinnern sie mich etwas an die Barmer Erklärung 1934, die auch in entscheidungsschwerer Zeit geschrieben wurde. Der jetzige Artikel spricht die überlebenswichtigen Themen dringlich an fern von jeglicher Kleinkariertheit. Verkündigung, wie ich sie mir wünsche!
51. Das glauben wir - das lehnen wir ab Jürgen Rhode Vielen Dank für diese klarstellenden Sätze, sie waren und sind lange überfällig. In der Form erinnern sie mich etwas an die Barmer Erklärung 1934, die auch in entscheidungsschwerer Zeit geschrieben wurde. Der jetzige Artikel spricht die überlebenswichtigen Themen dringlich an fern von jeglicher Kleinkariertheit. Verkündigung, wie ich sie mir wünsche!
52. Das glauben wir. Das lehnen wir ab. Carola Vonhof Guten Morgen,
wie ich sehe, haben wir für unser kommendes Gemeindeinfo genau das richtige Thema gewählt. Vielen Dank den beiden Autoren für diesen Beitrag und herzliche Grü´ße
Carola Vonhof
53. Seelsorge mit Pfarr-Rad Wolfgang Banse Urlauberseelsorge an Ost und Nordsee,im Harz, in Bayern haben Zulauf. Hier wird Kirche anders erlebt als daheim.
54. Feines Gespür für große Worte Axel Könnemann Der Beitrag versucht , die Stimmung der Menschen in der Lausitz zu beschreiben, die seit 3 Jahrzehnten mit Veränderungen leben und deren Zukunft nun wieder von gravierenden Veränderungen geprägt sein wird. Dabei sind die Meinungen geteilt, je nach persönlicher Situation in Hinblick auf den Kohleabbau. Einige direkte Meinungen von Bewohnern der Region hätten nach meiner Ansicht noch in dem Beitrag enthalten sein können.
55. Feines Gespür für große Worte Carola Vonhof Lieber Herr Stäblein,
vielen Dank für Ihren Beitrag, der auf mich sehr nachdenklich wirkt. Ich finde es erstaunlich, dass ein Ort weichen muss, obwohl klar ist, dass die Braunkohlegewinnung endlich ist. Der Strukturwandel könnte doch jetzt schon beginnen. Auch dabei hilft die Evangelische Kirche. Ich frage mich, ob und vor allem wir Kirche unterstützen kann, neue Wege zu finden. Denn klar, wir leben da, wo wir unsere Toten begraben, aber wir leben erst einmal.
Herzliche Grüße
56. Der Supermarkt Wolfgang Banse Lebensmittelversorgung auf dem lande, hier im Dorf muss und sollte gewährleistet sein.
57. die kirche unterwegs Wolfgang Banse Eine schöne Aktion der Evangelischen Wochenzeitung: die Kirche unterwegs: Landschaftsbilder, Menschen werden in dieser Rubrik näher gebracht.Möge auch im nächsten Sommer 2021 diese Rubrik weiter geführt werden würde.
58. Praktische Konzepte Wolfgang Banse Dr Stäblein ist kein Friedensforscher. Dies sei einmal erwähnt.Bevor man sich in die weltpoltik sich bewegt, sollte man erst einmal schauen wie es in der Kirche um den frieden bestellt ist. es fällt auf, dass es fast nicht eine Woche vergeht, wo nicht Dr. Stäblein sich in irgend einer Weise in der Evangelischen Wochenzeitumng. die Kirche äußert. Weniger ist mehr-
59. Singen verboten Nemo Hier ein interessanter Beitrag des Bayerischen Rundfunks zum Thema:
https://www.br.de/mediathek/video/gut-zu-wissen-wissensmagazin-singen-trotz-corona-pollen-app-stubenfliege-klimafolgen-av:5ec53288a2cf420013918cdf
60. Schwäche der Kirche Wolfgang Banse Die Präses der EWKD Synode Dr Schwaetzer ist nicht allwissend. Ihre Aussagen zu den Kirchenaustritten kann man als schwächelnd bezeichnen.Die Kirche, die Kirchen in Deutschland sind mit dem Latein am Ende.Diers sollten sie sich ein gestehen.Welche Konsequenzen zieht man aus den bekannt gegebenen Zahlen. Weiter so ist nicht angesagt, sondern anders. Aufrichtigkeit, Glaubwürdigkeit die verloren gegangen sind, können nicht weg gewischt werden.Quo vadis Kirche, Kirchen im christlichen Abendland Deutschland!
61. Das Ende des Gewohnten Dirk Stratmann Wenn Menschen wegen Glaubensverlust oder wegen der Kirchensteuer aus der Kirche austreten, kann man nichts machen. Aber ca. 40 % treten aus anderen Gründen aus.
Letztes Jahr hatte ich mir deshalb Gedanken gemacht, wie man diesem Umstand der innerkirchlichen Unzufriedenheit begegnen kann und mich mit meinem Vorschlag an die Synodalen der EKBO-Synode wenden wollen. Es wurde abgeblockt; die Synodalen blieben unerreichbar.
Ich bringe nur zwei Beispiele. Der persönliche Referent des Herrn Stäblein (bevor dieser Bischof wurde) belehrte mich 2019, dass die Synodalen ehrenamtlich tätig seien und mit solcher Frage deshalb nicht behelligt werden dürfen. Eine Generalsuperintendentin (Mitglied in der Kirchenleitung) hatte ich angeschrieben; ich bekam einen Rückruf, sie werde sich drum kümmern. Ich hörte nie mehr etwas von ihr, obwohl ich sie an ihr Versprechen erinnert hatte. Ich habe viele positive Erlebnisse mit Vertretern der Kirche gemacht. Doch in über 80 Prozent der Fälle (meist kannten die Kirchenvertreter mich persönlich nicht) erlebte ich eine Mentalität der Vertuschung, des Abblockens und der Zensur. Solche Beschwernisse und Gravamina hatten zur Reformation geführt; heute kann man aus der oft unglaubwürdigen, unbelehrbaren Kirchenorganisation austreten.
Noch gravierender ist ein anderes Problem: In meiner Konfirmandenzeit lernte ich, dass der Gemeindegottes-dienst das Zentrum der Kirchenge-meinde sei, dass aber ein wesentlicher Gottesdienst dann anfängt, wenn man aus der Kirche wieder rausgeht. Wenn heute nicht einmal drei Prozent der weniger als 15 Prozent evangelischer Christen in Berlin-Brandenburg in den Gottesdienst geht (weniger als ein halbes Prozent der Bevölkerung), zeigt dies, dass von der Wurzel her etwas faul ist. Sonntäglicher Gottesdienst, zumindest in der herkömmlichen Form, wird meist als irrelevant erlebt, zu oft auch als Ärgernis. Und dieser zentralen Frage geht man nicht auf den Grund, blockt ebenfalls ab
und praktiziert ein „WEITER SO ! „
62. Wer hat die alten Menschen gefragt Kretzschmar Danke für diesen Artikel!
Meine 92jährige Mutter ist im Heim. Wir haben die letzten Wochen überstanden, aber andere sind sicher auch an der Einsamkeit gestorben bzw. sind nicht mehr, wie sie waren.
Ich fand nicht nur die Situation unerträglich, sondern auch, dass ich kaum Menschen getroffen habe, die bereit waren , sich für Selbstbestimmung der Alten einzusetzen. Die große Mehrheit nahm es hin oder fand es richtig, dass Menschen einfach so "verwaltet" wurden.
Ich habe dann nur von mir aus eine Petition an den Bundestag geschrieben, die vermutlich bis jetzt nicht gelesen wurde.
Ich hätte mir auch gewünscht, dass unsere Kirche in der Öffentlichkeit deutlicher Stellung genommen hätte.
So war ich mit meiner Wut und meinem Aufbegehren auch allein.
Falls irgendwo dieses Thema noch mal aufgegriffen wird, dann bin ich gern dabei. Geben Sie mir bitte Bescheid!
63. Wir sind Expert*innen für Lebenswenden Thomas Berg Jetzt bin ich seit 30 Jahren Experte für Lebenswenden und frage mich woher ich denn endlich diese schrecklichen "unverständlichen Formulare" beziehen kann, die Brautpaare in anderen Pfarrämtern offensichtlich ausfüllen sollen. Vielleicht hilft es ja, wenn Gemeinden den Pfarrer und Pfarer die Gemeinden kennen, dann braucht es weniger Papier. Natürlich nehme ich im Traugespräch einige wenige Daten auf. Schließlich sollte ich schon wissen, wie z.B. der Partner heißt, der vielleicht nicht aus dem eigenen Gemeindebereich kommt. Das war es dann aber auch. Und wozu braucht es die fünf Telefonate? Der Blick ins Telefonbuch hilft die Nummer des Pfarramtes zu finden. Das Telefonat landet auf meinem Handy und wenn ich nicht gerade im Traugespräch sitze, gehe ich auch ran. Ein Telefonat genügt. Das brauche ich aber auch, wenn ich mein Auto in die Werkstatt geben will.
64. Wer hat die alten Menschen gefragt? A.Carla Mohs Mir spricht der Kommentar aus der Seele. Es sind die letzten Jahre, Tage unserer Eltern und wir dürfen ihnen nicht nahe sein.Besuch wie im Knast. Sonntags kein Besuch, weil kein Aufsichtspersonal...unmenschlich! Und das in einem kirchlichen Heim. Ja, würden sie Fußball spielen, unsere alten Mütter, dann hätten sie eine Chance! Wie kann man eine Aktion, Demo , Petition etc. in die Wege leiten?Nicht jeder ist dafür geschaffen, aber ein lauter Schrei täte gut.
65. Vergesst nicht wie charmant ich wahr. Wolfgang Banse Vergelt`s Gott für den Nachruf für Rolf Schade. Kannte seine Eltern, die in Hankensbüttel in der Nordheide ihren Ruhestand verlebten.Eine engagierte Familie
66. Wieder Streit Wolfgang Banse Eine Synagoge für Potsdam (Landeshauptstadt)des Bundeslandes Brandenburg sollte Gestalt annehmen, was die Aufnahme der Bauarbeiten betrifft.Das Hin und Her erhitzt die Gemüter, Führt letztendlich zu keinen Neubau.
67. Wandern Uli Schulte Döinghaus Seit Jahrzehnten bin ich zu Fuß unterwegs, oft mit Zelt und Rucksack. Fast nie bin ich Gleichgesinnten begegnet, einen "Trend zum Wandern", der alle halbe Jahre von wiss. Instituten (vermutlich im Auftrag der Rucksack- und Anorak Industrie) herbeigejubelt wird, kann ich bis heute nicht erkennen. Sogenannte spirituelle Wanderer, denen es um Meditation geht, sind mir noch nie über den Weg gelaufen, wahrscheinlich gehe ich die falschen trails.
68. Wo war die Kirche Wolfgang Banse Die Kirche hat versagt, was den Corona Virus betrifft. Da gibt es kein Schön-und gut Reden. Siehe Wochenzteitung:Die Zeit, vom 28.5.2020
69. wo war die Kirche Renate Coring Seit ihrem Bestehen hat keine Institution die Erinnerung an die eigene Sterblichkeit so deutlich zum Gegenstand ihrer Botschaft gemacht wie die Kirchen. Dass ausgerechnet sie während der Coronakrise so still sind, wirkt befremdlich.
Kirche hat heute die Aufgabe, Trotz zu spenden, Hoffnung zu wecken und viele Pfarrer erfüllen diese Aufgabe mit Leidenschaft. Seit Jahren bluten die Kirchen aus. Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit der Kirche gekommen, sich ins Gespräch zu bringen? Hätten die Gottesdienstverbote nicht schon früher und deutlicher und schneller mehr Kräfte freisetzen können für neue Ideen, um gezielter und persönlicher auf Menschen zuzugehen?
Die Kirche muss eines begreifen: Die Zeiten, in denen sie darauf warten konnte, dass die Menschen zu ihnen kommen, sind vorbei. SIE müssen auf die Menschen zugehen, auf alle, von denen sie etwas wollen. Die Kirchen können sich doch auch einmal bei denen bemerkbar machen, die kein Gemeindeblatt bekommen, weil sie nicht in der Kirche sind. Es lag nichts im Briefkasten, was über die Corona-Maßnahmen in den Kirchen und mögliche Alternativangebote informiert hätte. Warum eigentlich nicht? Es ist sicherlich eine schwere Aufgabe der Kirchen, der Welt den Wert von Religion zu vermitteln. Ansonsten wird es ihnen immer schwerer fallen, den Menschen das Einzigartige zu vermitteln, das sie liefern können: Kraft zum Leben spenden.
70. Wo war die Kirche? Carola Vonhof Vielen Dank für Ihre Gedanken. Ich finde auch, dass die Kritik von Frau Lieberknecht ungerechtfertigt ist. Viele Gemeinden waren so präsent, dass mitunter schon kritisiert wurde, sie seien zu präsent und Pfarrer*innen würden sich gern selbst darstellen. Bleibt also die Erfahrung, dass man es, wie man es auch macht, immer falsch macht.
Auch ich bin immer wieder froh, dass ich in der EKBO lebe, und ich freue mich über viele Gottesdienste, die im Netz übertragen wurden. So hatte ich, die sonst eigentlich immer die Gottesdienste der "eigenen" Gemeinde besucht und mitgestaltet, Gelegenheit Gottesdienste anderer Gemeinden zu erleben. Ein besonderes Geschenk sind die Andachten eines Berliner Pfarrers, die ich seit Beginn der Coronamaßnahmen jeden Morgen höre und die ein liebgewonnenes Ritual am Morgen geworden sind.
Entsetzt hat mich, dass Menschen die schwer krank sind oder Sterbende, nicht besucht werden und dass Angehörige sie nicht begleiten durften. An dieser Stelle hätte vielleicht mehr Aufbegehren sein können. Auch für die Sterbebegleitung hätten wir uns stärker machen sollen. Mein Vater ist letztes Jahr nach kurzer schwerer Krankheit verstorben und es war sehr tröstlich für ihn und für uns, dass wir ihn begleiten konnten, dass wir die letzten Stunden bei ihm sein konnten. Ich saß an seinem Bett, konnte seine Hand halten und erleben, wie es für ihn rund war. Ich möchte diese Momente nicht missen und fühle mit allen, denen das wegen der Krise nicht möglich war.
Vielen Dank und bleiben Sie behütet, herzliche Grüße
Carola Vonhof

noch ein kleines P.S. an den Webmaster, E-Mail ist im Formular falsch geschrieben. :)
71. Wo war die Kirche Günther Beckstein Ich habe - ohne dies öffentlich zu machen - auch das Gefühl, dass unsere Kirche versagt hat: Trotz Video-Gottesdiensten und offenen Kirchen.
Warum wurde das Gottesdienstverbot akzeptiert? iN den großen Kirchen kann viel mehr Abstand gehalten werden als jetzt vorgeschrieben. Und dann nicht einmal an Ostern ein Gottesdienst? Oder mehrere, damit die Besucherzahl je Gottesdienst kleiner wird.
Und die Frage Besuche in den Heimen - gerade auch der Diakonie: es wurde sofort akzeptiert, dass es ein totales Besuchsverbot gibt. Für manchen alten Menschen waren die Besuche das einzige Ereignis, das das Leben noch als wichtig und positiv erscheinen ließ. Wo war der Pfarrer, der den Kindern, die sich zu hause aufhalten mußten, biblische Geschichten geschickt hat?
72. Er kommt, sieht und hört zu Wolfgang Banse Eine Einarbeitungsszeit wird jede/jeden Neue/ Neuen wird zu gestanden.Kommen, sehen. zu hören ist aber auf Dauer nicht angebracht. Pragmatismus ist gefragt. Suchet der Kirche und deren Glieder Bestes.
73. was meinen Sie damit? Dr. Gertrud Gumlich ich gebe Uli Frey vollkommen recht. Nur:
wie (wieder-)belebt man eine Friedensbewegung?
74. Obdachlose Wolfgang Banse Menschen ohne Obdach haben es schwer, jetzt besonders wo die Corona Pandemie ausgebrochen ist. Menschen ohne Obdach bedürfen der Hilfe, nicht nur während der kalten Jahreszeit.Leistungen die von den Kirchen erbracht werden im Bezug Versorgung von Obdachlosen sind überwiegend Fremdfinanzierungen, auch was die Lebensmittel betrifft, hier die Tafel. Aus eigenen Mitteln, hier Etat wird kaum etwas finanziert.
75. Dietrich Bonhoeffer Wolfgang Banse Dietrich Bonhoeffer fehlt der Kirche. Nur wer für die Juden schreit, Kirche für andere, wenn dies in den kirchenleitungen ihren berechtigten Platz hätten, würde es der kirche besser gehen. Würde sie glaubwürdig und aufrichtig wirken.
76. Kirchengemeinden Wolfgang Banse Wenn keine Dienstleistung erbracht wird, hier Andachten, Gottesdienste, warum sollten Kollekten auf dem Bank Weg überwiesen werden.Alles hat seinen Preis.
77. Ostern steht für Zuversicht Wo lfgang Banse In Babelsberg hörte am Ostertag wie ein ca g jähriger Junge zu seiner Mutter/erziehungsberechtigte sagte:Es ist doch alles beim alten geblieben, wie vor Ostern.der Junge hat Recht. Auch zu Ostern wie vor Ostern werden Menschen weltweit geboren, sterben Menschen weltweit , Hungersnot vor Osten, Hungersnot zu Ostern, Kriege, die Corona Pandemie.
78. EKD Kirchen Wolfgang Banse Das Einziehen der Kirchensteuer was die Amtskirchen in Deutschland anbelangt, sollte ein Ende haben.Freiwilliges Kirchgeld sollte statt dessen ihren Einzug halten.
79. Brennt nicht unser herz Wolfgang Banse Hat Herr Christian Stäblein und Frau Christiana Bammel nichts anderes zu tun, außer
die Wochenzeitung.die Kirche und damit den Lesern dieser Zeitung mit ihren Dialog Aussagen zu konfrontierten. Die Zeit, Arbeitskraft könnte man anders einsetzen, was Krankenhausbesuche, Notunterkünfte mit Lebensmitteln betrifft.
80. Brennt unser Herz? Brigitta Henke-Theel Dies habe ich VOR Ostern an unseren Pastor in Warnemünde geschrieben- eigentlich gilt es noch, weil "meine" Kirche sich immer noch der Obrigkeit anpasst..
Lieber Herr Moritz,

ja ich weiß alles ist sehr schwer im Moment. Sie werden viel zu tun
haben, Menschen zu ermutigen und das können Sie gut!

Ich frage mich, wäre Jesus auch so vernünftig gewesen und hätte logisch
gehandelt?(Er hat sich doch mit vielen Aussätzigen und Kranken
getroffen, um sie zu heilen!!!)

Ich habe da eine Idee, weil ich von vielen Freunden gefragt werde, wie
denn in "meiner" Kirche das wichtigste Hauptfest gefeiert wird in diesen
Zeiten.

Leider gibt es keine Videokonferenzen oder Streamingdienste, die
Gottesdienste oder auch kleinere Ansprachen während der
Gottesdienstzeiten übertragen(die Gemeinde von Lighthouse z.B. machen
das)- schade.

ABER wie wäre es, wenn Sie wenigstens zu Ostern anbieten würden, dass
die Gemeindemitglieder sich eine Osterkerze für sich und ihre Familien
abholen könnten (Ostersonntag und -montag )mit einem lieben Wort
(Bibelspruch, Segensspruch, Hoffnungszeichen???).

Ich bin gern bereit, mich auch für ein paar Stunden in der Gemeinde oder
vor der Kirche (die ja leider nicht aufgeschlossen werden darf? oder für
einen kleinen Durchlauf vorn "rein" seitlich wieder"raus"- da gäbe es
keine Staus...)mit hinzustellen und zu helfen- ich weiß jetzt schon wie
sehr mir dieser Gottesdienst fehlen wird- und das geht nicht nur mir so!

Herzlichst

Brigitta Henke-Theel

(Hohe Düne)

Bald wird kein Herz mehr brennen, wir werden uns daran gewöhnen alle einen Gottesdienst zu hören bzw im Fernsehen zu sehen... das spart dann viele Pfarrer, denn die brauchen wir dann auch nicht mehr...
81. Stäblein: Beschränkungen dürfen sich nicht verselbstständigen Andrea Der Artikel sagt mir im Großen und Ganzen zu. Aber eines muss ich doch betonen - zu diesen Zitaten hier: "epd: Müssen Berufe, die Dienst am Anderen tun, besser honoriert werden?
Stäblein: Ich hoffe sehr, dass dies nicht nur ein frommer Wunsch bleibt, der in der Krise geboren wird, weil das im Moment allen vor Augen steht, wie wichtig diese Berufe sind, und danach womöglich schnell wieder vergessen ist. Auch der Pflegenotstand ist ja schon seit Jahren bekannt.".......Wir wissen doch alle, dass auch in kirchlich geführten Unternehmen Menschen oft sehr schlecht bezahlt werden und man kirchliche Unternehmen heute oft kaum noch von den Konzernen unterscheiden kann. Oft verlangt man den Menschen, die dort arbeiten sogar noch mehr ab, mit Blick auf ihre soziale Moral. Hier muss endlich etwas passieren. Die Kirche muss Vorbild sein in der Achtung der Arbeit ihrer Angestellten.
82. Theologie in Zeiten von Corona Andrea Richter Theologie in Zeiten von Corona
Auf meinem Schreibtisch liegt eine Postkarte, die ich vor zwei Jahren während eines wundervollen Urlaubes in der in Arles, in der Fondation Vincent van Gogh, gekauft habe: ein Totenschädel.
Memento Mori, bedenke, Mensch, dass du sterben musst!
Das macht mir keine Angst, und es hat für mich nichts, aber auch gar nichts mit einem strafenden Gott zu tun.
Das Bild erinnert mich an Adam, den ersten Menschen, dem Gott (nach Genesis 2, 7) den Odem des Lebens in seine Nase blies, so dass der Adam (Mensch) von der Adama (der Erde) zu einem lebendigen Wesen wurde.
Der Mensch, der Atem, das Leben – die Lebensantwort auf den Ruf: bebauen und bewahren!
Das Virus, der Kampf um das Atmen-Können und die Bedrohung durch den Tod.
Corona – ist auch ein memento mori!
Unsere christliche Tradition gründet darauf:
Jesu Leben – Jesu Sterben am Karfreitag – in Gott hinein – Auferstehehung– ewiges Leben – ewiger Lebensodem!
Die Chance: Aufatmen (hier & jetzt) wieder Atmen lernen, uns (vor allem auch als Kirche) nicht mehr verausgaben.
Ja, aufstehen gegen Tod und Lebensfeindlichkeit – aber zugleich auch Umkehren – uns wieder bewusstwerden, was vor allem die Abendlieder unseres Gesangbuches uns lehren:
„Ein Tag, der sagt dem andern, mein Leben sei ein Wandern zur großen Ewigkeit. O Ewigkeit, so schöne, mein Herz an dich gewöhne, mein Heim ist nicht in dieser Zeit“ (EG 481, 5 Text: Gerhard Tersteegen, 1745)
Wir dürfen als Kirche (wieder) lernen, Menschen in Angewiesenheit, Hilflosigkeit und Abhängigkeit zu werden – und Gott in allem zu suchen und zu finden; wir dürfen lernen, uns nicht zu scheuen, von Gott zu reden, der alles in allen ist:
„Das eine ist mir so klar und spürbar wie selten:
Die Welt ist Gottes so voll.
Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen.
Wir aber sind oft blind.
Wir bleiben in den schönen und bösen Stunden hängen
Und erleben sie nicht durch bis an den Brunnenpunkt,
an dem sie aus Gott herausströmen.
Das gilt für das Schöne und auch für das Elend.
In allem will Gott Begegnung feiern
Und fragt und will die anbetende, hingebende Antwort.
Die Kunst und der Auftrag ist nur dieser,
aus diesen Einsichten und Gnaden
dauerndes Bewusstsein und dauernde Haltung
zu machen und werden zu lassen.
Dann wird das Leben frei in der Freiheit
Die wir immer gesuchte haben.“

(am 17. November 1944 auf einen Kassiber von Alfred Delp mit gefesselten Händen geschrieben aus seiner Zelle im Gefängnis
83. Vor allem Umkehren und Lernen: aushalten und beistehen Michael Juschka Der Dialog ist anregend und ich danke den unsere Kirche Leitenden für ihre erfrischende Offenheit. Möglicherweise könnten auch ausgetauschte E-Mails noch einmal überarbeitet werden, damit die Gedanken stärker konturiert werden. Das Glaubensbekenntnis beginnt mit dem Glauben an Gott als Schöpfer. Deshalb wird es nicht leicht sein, Gottes Wirken nicht auch in Gefährdungen zu sehen, die sich aus dieser so vorfindlichen Schöpfung ergeben. Eine Botschaft, die ich auch aus dem Mund von Wissenschaftler*innen höre, steckt in der Frage, ob wir nicht Abstand davon nehmen müssen, Tiere in uns aufzunehmen. Mir fallen nur die Schlagworte wie Rinderwahnsinn, Schweine- oder Vogelgrippe ein. Was ist eigentlich mit den Wildschweinen los? Wir können auf keinen Fall gegen die Schöpfung selbst unser Leben entfalten und bewahren. Es geht um ein bauen und bewahren dessen, was vorgegeben ist.
84. GOTT braucht keine Kranken, um uns zu unterrichten Georg Wagener-Lohse Liebe Christina, Lieber Christian, zuerst dachte ich „typisch evangelisch und typisch akademisch – so viele Worte“. Und etwas Abgrenzendes sprang mich an. Ob es mit mir selbst zu tun hatte, mit meiner Sehnsucht nach einer empathischen aber auch deutenden Kirche?
Dann habe ich mir später noch einmal Zeit genommen und versucht, hörend zu lesen. Ja, zur Ruhe möchte ich auch gerne kommen, Trost finden, neben dem vielen Aufgeregten und Erschreckenden. Ja, und nach einem Sinn darin taste ich auch.
Da fiel mir dann auf, dass wir ganz nahe bei einander sind mit dem Gott, der Atem ist, der da ist. Und da tauchte sogar das Bild auf, das er uns geschenkt hat und was ich auch im Text gesucht hatte: der Gott mit uns, Immanuel, der den wir als den Christus bekennen.
Und dann bin ich dankbar für die Frage am Ende „Wie bringen wir das in Worte zur richtigen Zeit?“ - eine Haltung, die warten kann, dass der Atem kommt, der unsere Stimmen zum Schwingen bringt und unsere Füße in Bewegung setzt.
Abgesehen von den gestrigen, die den rächenden Lehrmeister wieder beschwören wollen, möchte ich aber auch noch um unsere Solidarität mit denen bitten, die unsere gesellschaftliche Krise vor und nach „Corona“ sehen. Sie reiben sich die Augen, was wir alle plötzlich zustande bringen an Konsequenz. Ich finde hilfreich, was Matthias Horx als Re-gnose beschrieben hat, und ich finde auch eher diejenigen autoritär, die uns bei einem mit der Schöpfung unverträglichen Lebensstil halten wollen. Ich wünsche mir so sehr, dass auch unsere Kirche auf dem Weg aus dieser Gefangenschaft dabei sein wird.
Herzlich, Georg
85. Andachten Baschka Lindenberger Das ist jetzt natürlich die Stunde der digitalen Angebote, danke dass Sie da diese anbieten..
Ich such vergeblich die möglichkeit, andachten oder podcasts als Audiodatei herunterzuladen. Das wäre eine große Hilfe, sie jemanden mitzubringen, die selber kein internet nutzt. bzw. nutzen kann. Per USB-stick lässtsich einiges mitbringen und dann selbstbestimmt zur passenden Zeit hören oder ansehen (auf TV)
Herzliche Grüße
Baschka Lindenberger
Herzlichen Grüße
Baschka Lindenberger
86. In der Freiheit bestehen Ulrich Wilke In diesem Weltnotstand ist besonders Vernunft
erforderlich. Was ist vernünftig?: Vernünftig sind Entscheidungen über Taten und Unterlassungen,
die Gesetzen der Natur und Gesellschaft genügen
sowie den Erfordernissen der Seele. Also:
äußerliche Distanz ist jetzt naturnotwendig,
nicht innerliche.
87. Gott braucht keine Kranken Ulrich Wilke Nach dem Sinn dieser Pandemie zu fragen, ist
sinnlos: Sie hat keinen. Diese Weltkrankheit ist
allein Folge unserer Kontakte. Da wir uns nicht
isolieren können, werden wir wohl noch öfter so etwas erleben und hoffentlich überleben.
Das mindert immerhin die Kriegsgefahr.
88. Gott braucht keine Kranken Dr. Christoph Körner Ich finde das Zwiegespräch gut, aber mir fehlt der zuversichtliche Halt in aller Not, der innere Ruhe verleiht, um aktiv in der Corona-Krise zu wirken. Ich finde es tröstlich, dass die Evangelische Akademikerschaft Deutschlands jedem Mitglied seit Jahren für jeden Mittwoch 18 Uhr ein aktuelles Fürbittgebet per Mail schickt, das zu gleichen Zeit von allen Mitgliedern gebetet wird. Das schafft Gemeinschaft auch in räumlicher Trennung. Dabei kommt mir ein Satz des alten Theologen Harvey Cox in den Sinn, wie der Geist Gottes durch unseren Geist wirken kann: "Mit dem Wort Geist bezeichne ich das unablässige Trachten der Menschheit nach Geborgenheit, Gemeinschaft und Sinn. Der Geist aber stirbt ohne Geborgenheit, er leidet ohne Gemeinschaft und wird verrückt ohne Sinn."
89. In der Freiheit bestehen Weddingerin Lieber Herr Huber, bitte denken Sie bei Ihrer Forderung, die Kontaktsperre für Schwerstkranke und Alte zu lockern, auch an die Pflegekräfte, die täglich rund um die Uhr da sind. Wenn sie erkranken und ausfallen, wird die Versorgung der kranken und alten Menschen um so schwieriger.
90. Gott braucht keine Kranken Christoph Krüger Vielen Dank Frau Pröpstin Herr Bischof für diesen Gedankenaustausch. Gestern war in der täglichen Bibellese der Herrenhuter Brüdergemeine Hiob 9, 14-23, 32-35 vorgeschlagen. Ich war ganz erschüttert, denn das passt nun gar nicht in unsere jetzige Situation. So ist Gott nicht wie z. B. in Vers 23.
91. In der Freiheit bestehen von Wolfgang Huber Hiltrud Warntjen Sehr geehrter Herr Huber,

bitte machen Sie in diese Richtung weiter. Werden Sie richtig laut.
Wir lassen die Schwachen - die Alten, die Behinderten, die Kranken, die Einsamen, die psychisch Kranken, die Frauen und Kinder in Gewaltfamilien momentan allein.
Die Verhältnismäßigkeit ist nicht mehr gewahrt.
Wann klagt endlich jemand dagegen?
Vermutlich traut sich keiner??

Weiter so! Nur Mut.
Bleiben Sie behütet!
Hiltrud Warntjen,
Krankenhauspfarrerin, schon älter
92. Corona Wolfgang Banse Die Schwächsten in der Gesellschaft, hier Sozialtransferbezieher, wie Wohnungs/Obdachlose sollten im Zeichen des Coronas Virus verstärkte Solidarität von Seiten der Religions und Glaubensgemeinschaften erfahren.Das Ausfallen der Gottesdienste am Sonntag ist zu begrüßen. Leider wurde am Sonntag nicht überall davon Gebrauch gemacht.
93. Staatsleistungen an Kirchen Wolfgang Banse Staatsleistungen sollten mit einer Abfindung getikgt werden. Staat und Kirche sind getrennt, dies sollte auch umgesetzt werden. Gehälter von leitenden Geistlichen sollten vom Arbeitgeber Kirche gezaglt werden.
94. Zuversicht bleiben Wolfgang Banse Es ist Tradition, dass in der Evangelischen kirche in der Passionszeit zu 7 Wochen ohne aufgerufen wird.Verzichten fällt nicht jede und jeden leicht, Hier das Handy, PC Süssigkeiten,Auto, Fernsehen,,,Im Kirchgenkreis Celle haben vor ca 2o Jahren Menschen versucht nur mit dem Geld monatlich aus zu kommen, was ein Sozialtransferbezieher monatlich bezieht. Nicht alle hatten damals durch gehalten, Mit Leid, schmerz, Trauer möchten die wenigsten konfrontiert werden, deshalb sind die Passionsandachten/Gottesdienste schlecht besucht.
95. 15 Wolfgang Banse Kirchliche Veranstaltungen sollten abgesagt werden
96. 15 Wolfgang Banse Kirchliche Veranstaltungen sollten abgesagt werden
97. Abgesagt wegen Wolfgang Banse Es ist zu begrüßen, dass die Veranstaltung vom Veranstalter wegen der Corona abgesagt wurde. Gottesdienste sollten ebenfalls, solange der Corona Virus im Umlauf ist auch abgesagt werden.
98. Corona und Kirche Bernd Stummvoll EINES Sollte jedenfalls von Vertreterinnen undVertretern unserer Kirchen nicht angeboten werden: Ein gegeneinander ausspielen des Elends an der Flüchtlingsgrenze in Griechenland und der Gefährdung von Risikogruppen im eigenen Land durch mangelnde Solidarität im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus. Noch dazu in Verbindung mit fast schon Verschwörungstheorien.
99. Berliner Bischöfe kroitisieren Urteil des Bundesverfassungsgerichtes Wolfgang Banse Urteil ist zu akzeptieren, was das Bundesverfassungsgericht im Namen des Volkes gefällt hat.Vielleicht sollte man ein Verfahren von Seitens der Kirchen anstreben, was den Menschen Gerichtshof betrifft.Selbstbestimmt leben, beinhaltet auch selbstbestimmt darüber zu befinden,was de Beeendigung des eigenen Lebens betrifft.Für alles muss Gott seinen Namen hergeben-nur Gott schweigt. Dem ist so.Kirchen haben sich nicht immer für das Leben eingesetzt. Die Bischöfe sollten etwas zurück haltender sein, was gefällte Urteile betrifft, hier Bundesverfassungsgericht.Nicht a n den Worten werdet ihr gemessen, sondern an den taten, vom ersten bis zum letzten Atemzug auf Erden.
100. Ernesto Cardinal Wolfgang Banse Ernesto Cardinal hat viel bewegt, Dafür ist ihm zu danken. Vielen wird er mit seinen Denkanstößen fehlen.
101. Pfarrerin heute Wolfgang Banse Pfarrerinnen hatten es nicht leicht in die Domäne der Männer ein zu fallen, was die Frauenordination betrifft.Der Gleichheitsgrundsatz hat seinen Einzug auch in die Kirchen gehalten.Niemand darf..., dies sollte auch in den Kirchen gelebt, erlebt, erfahrbar werden
102. Wegen Corona Wolfgang Banse Die Gesundheit geht vor, was die Eröffnungsveranstaltung der Woche der Brüderlichkeit betrifft. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
103. Selbsttötung Ulrich Wilke Wenn die Lebensbeendigung wohlüberlegt und
das kleinere Übel ist, darf jeder darüber selbst bestimmen. Eine Mithilfe ist nicht vonnöten:
Es genügt ein Sturz, ein Atemanhalten oder etwas
anderes.
104. Weltgebetstag Woilfgang Banse Einst hieß es der weltgebetstag der Frauen.Seit Jahren heißt es Weltgebetstag.Auch Personen männlichen Geschlechts sind eingeladen den Weltgebetstag mit zu feiern. Nach wie vor sind überwiegend Frauen im Gottesdienst, was den Weltgebetstag betrifft
105. Sterbehilfe, ein Ehepaar Wolfgang Banse Selbstbestimmt leben, heißt auch Selbst- bestimmt darüber zu befinden, wann das eigene Leben beendet sein soll.Dem trägt das im Namen des Volkes ergangene Urteil des Bundesverfassngsgericht Rechnung. Ärzte haben auf dem Hippokrates ihr Versprechen gegeben, was das erhaltene Leben betrifft. Du sollst nicht töten, dieses Gebot hat nach wie vor seine Berechtigung.
106. Stark machen gegen Rassismus Wolfgang Banse Der Aufstand der Anständigen im demokratischen Staat Deutschland ist gefragt.Wehret den Anfängen. Worte müssen in Taten umgesetzt werden.In ganz Deutschland sollte es eine Menschenkette geben um zu signalisieren, Neonazis, Rechtsextremismus, Hass, Gewalt, Rassismus werden in Deutschland nicht geduldet und man tritt mit allen legalen Mitteln dafür ein.
107. Mehr Kreativität, weniger Kontrolle Wolfgang Banse Wesentliche Fragen beim Interview mit Frau Bammel wurden nicht gestellt, die aber die Menschen bewegen, Stellenausschreibungen mit dem Passus : Bewerbung von Schwerbehinderten sind erwünscht, Wohnungen im kirchlichen Besitz, Kirchenbeamtentum...Die Kirchenleitung, der amtierende Bischof, die Pröpstin sollten von außen mehr kontrolliert werden. Denn nicht mit allem was die kirchenleitung entscheidet, identifiziert sich das EKBO Kirchenvolk.´Basisdemokratie sollte mehr einfließen, hier Kirchenvolksabstimmung bei relevanten Themen.
108. Aufrufe gegen Rassismus und Gewalt Wolfgang Banse Reden ist Silber. Schweigen ist Gold.Tut die Kirche immer ihren Mund auf, wo Unrecht, Gewalt in den eigenen Reihen geschieht. Dies trifft nicht nur auf die aufgedeckten Missbrauchsfälle zu.
109. Hilfe beim Sterben Wolfgang Banse Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, wird man laut, was das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes betrifft, von Seiten der Kirchen und anderen Glaubensgemeinschaften. Es ist mein Körper, d.h. dass man auch alleine darüber verfügen darf.
110. Mit Stäbllein hingeguckt: Die Berninale Wolfgang Banse Statt sich der Berlinale zu widmen, sollte Dr Stäblein sich lieber um die EKBO widmen, der er vor steht.
111. "Mehr Kreativität, weniger Kontrolle" Johannes Rieckhoff Zunächst meinen herzlichen Glückwunsch zum bevorstehenden Einsatz als Pröbstin.
- Toll, dass die Beschäftigung mit der Bibel als 'allerschönste Ressource' bezeichnet wird.
- Mein Wunsch: Die künftige Pröbstin sollte alles daran setzen, dass das Zentrum des Glaubens, Jesus Christus, mehr herausgearbeitet wird.
112. Mehr Kreativität Dykiert In Berlin muss man auf das zuständige Amtsgericht zum Austritt aus der Kirche und nicht zum Standesamt
113. Dem horizont ganz nah Wolfgang Banse Die Kirche, Kapelle steht noch im Dorf- dies sollte auch so bleiben. Landgeistliche haben hier noch einen Stellenwert, im Gegensatz zur Stadt. landgeistliche sind mehr als Geistliche, wie Sozialarbeiter, Psychologe,Nur wie in der Stadt kennt die/der Geistliche nicht mehr seine Schäflein. Hausbesuche finden selten oder gar nicht statt, man überträgt es auf den Besuchskreis.Da eine Hirtin, ein Hirte seine Schafe kennen sollte, wäre es angebracht diese , wie ein Schäfer es auch tut, zu betreuen.Ein Schäfer hat Verantwortung für seine Schafherde. Geistliche sollten es auch haben.Zur Rechenschaft sollten Geistliche im juristischen Sinne gezogen werden, wenn Missbrauch, Verwahrlosung... bei den einzelnen Gemeindegliedern vor zu finden sind.
114. Die Stunde der Zivilgesellschaft Wolfgang Banse Demonstration ist die eine Medaille, bequem, kostenlos, die andere Medaille ist etwas zu bewegen im Alltag, durch Handeln. Das Christentum wird nicht als das friedfertigste eingestuft, Wort und Tat standen und stehen oft im Widerspruch.Ein Ruck muss in der Gesellschaft ergehen, was Antisemitismus, Israel - Feindlichkeit, Fremden, Alten, Kinder, Behindertenfeindlich in Deutschland betrifft.
115. Politikverdrossenhait Wolfgang Banse Es gibt nicht nur eine Politikverdrossenheit, eine Gewerkschaftsverdrossenheit, es gibt auch eine Kirchenverdrossenheit, dies belegen eindeutig die Kirchenaustrittszahlen.Staat und Kirche sind in Deutschland getrennt. Dies sollte auch beibehalten werden.Zusammenarbeit in wichtigen Fragen sollte es geben.Die politischen Ereignisse im Bundesland Thüringen, hier die Ministerpräsidentenwahl sollte die Bevölkerung aufrütteln, mobilisieren.
116. Niemand ist eine Insel Wolfgang Banse Einsamkeit ist die Todesursache Nr 1 in Deutschland. Nicht der Herzinfarkt, der Karzinom. Deutschland sollte dem Land Großbritannien folgen, was ein Ministerium gegen Einsamkeit betrifft. Reden ist die eine Seite, Davon wird die Einsamkeit, Vereinsamung nicht behoben.
117. Weniger als erwartet Wolfgang Banse Ob bei der Obdachlosenzählung bei der Nacht der Solidarität alle erfasst wurden, mag dahin gestellt sein. Ein Aktionsprogramm sollte initiiert werden im Bezug auf die vorhandene Obdachlosigkeit im Land Berlin, zugleich Bundeshauptstadt.
118. Wohnraum beschaffen , jetzt Wolfgang Banse Wohnraumbeschaffung ist das A und O um der Obdachlosigkeit zu begegnen. Die Kirchen hier Ekbo, Bistum Berlin besitzen Wohnungen, sie sollten mit guten Bespiel voran gehen, was Wohnraumvermietung an Obdachlosigkeit betrifft.
119. Politikverdrossenheit.... Lieschen Müller Immer wieder wundern wir uns, wie die Judenhetze durch Partei und Medien im 3. Reich so gut funktionieren konnte, dass die Mehrheit den Juden tatsächlich als Untermensch empfunden hat.
Was derzeit mit den Anhängern der AfD geschieht, ist im Prinzip nichts anderes.
Warum wird die Lüge vom Nazi und Antidemokrat geglaubt? Warum informiert man sich über die AfD bei ihren politischen Gegnern, die jeden Anstand beim Kampf um die eigenen Pfründe verloren haben, und nicht bei der Partei selbst? Darüber werden sich kommende Genarationen wundern.
Warum erkennen so wenige, dass das derzeitige Verhalten von Regierung und Medien unsere Meinungsfreiheit und das gesunde Rechtsempfinden schon abgeschafft haben? Die scheinheiligen Warnungen vor der Beschädigung der Demokratie gehen nicht nur in die falsche Richtung, sondern sind längst überholt.
Sollen wir uns einen blauen Stern an die Kleidung heften, damit dem einen oder anderen die Augen aufgehen?
Leider ist das viel zu gefährlich in Zeiten, wo offiziell zur Gewalt gegen AfD-Anhänger aufgerufen wird und dem keiner widerspricht.
120. ? Martin Wehlan Ich kann weder im Programm der AfD noch durch irgendwelche Reden von AfD-Abgeordneten im Bundestag erkennen, dass die AfD die "Grundwerte des demokratischen Rechtsstaats verleugnet". Wir sollten kein falsch Zeugnis wider unseren Nächsten reden. Und warum die Wahl eines Richtigen durch die "Falschen" ein politischer Fehler ist, erschließt sich mir nicht. Umgekehrt wäre es ein Fehler. Eine Demokratie, die so etwas nicht aushält, ist keine. Auch fehlt jedes Mitgefühl mit der Familie von Kemmerich, die von militanten Leuten bedroht wurde. Sogar ein jüdisches FDP-Mitglied wurde als "Nazi" bezeichnet. 1989 hatte die Kirche in der DDR Mahnwachen für die Inhaftierten veranstaltet. Was würde die Kirche heute machen, wenn - im Zuge von "Notstandsmaßnahmen" - AfD-Politiker verhaftet würden ? Man muss die AfD nicht mögen, aber wenn sie keine Vermieter findet, weil diese von der ANTIFA bedroht werden, dann ist die AfD (in diesem konkreten Fall) mein Nächster. Und zur Versöhnung würde beitragen, wenn die Kirche der Berliner AfD Räume vermieten würde. "Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden." Die Spaltung der Gesellschaft wird nicht überwunden, wenn alle auf die AfD draufhauen. Wer AfD-Wähler zurückgewinnen will, der muss mit diesen Wählern reden - und zwar auf Augenhöhe. Das können die meisten leider gar nicht. Gut ist, dass Her Huber die Nazi-Vergleiche für problematisch hält, denn wer in einer Debatte irgend jemand als "Nazi" bezeichnet, ist moralisch ein Lump, historisch ein Verharmloser und intellektuell eine Niete.
121. Auf dem Weg Wolfgang Banse Gemeinsam unterwegs, hier Evangelisch, da Katholisch dies ist gelebte, praktizierte Ökumene.
122. Werbung für Religion Wolfgang Banse Werbung für Religion halte ich für nicht angemessen. Nicht immer hält der Inhalt das, was die Werbung anbetrifft.Jede und jeder sollte selbst darüber entscheiden, ob er am Religionsunterricht teilnehmen möchte. das Unterrichtsfach Religion sollte nicht zensiert werden. Da man Glauben nicht benoten kann.
123. Diskussion über Judensau Wolfgang Banse Kläger sollte in die Revision gehen. Das ergangene gefällte Urteil im Namen des Volkes kann und sollte kein Bestand haben
124. Menschlichkeit ist das Wichtigste Wolfgang Banse Das jüdische Gymnasium Moses Mendelssohn hat einen guten Ruf in der Schullandschaft Berlins und darüber hinaus.Die Ergebnisse, hier Abiturleistungen können sich sehen lassen.Zwei Staatspräsidenten auf einmal in einer Schule, Dies kommt nicht alle Tage vor.Das Gespräch mit den Schülern des Moses Mendelssohn Gymnasiums kann man auf beiden Seiten als befruchtend bezeichnen.Es wäre schön, wen jüdisches Leben ohne Sicherheitsmaßnahmen statt finden könnnte. Hier sind Kitas und Schulen mit eingeschlossen.Jüdisches leben, Bildungseinrichtungen gehören zu Berlin, zu ganz Deutschland.
125. Statistik oder Herz Wolfgang Banse Obdachlosigkeit ist ein Skandal der Gesellschaft.Zählen ist die eine Seite, handeln, im Bezug auf ein Sofortprogram im Bezug auf Wohnraumbeschaffung, Arbeitsplätze, Bildungsmaßnahmen eine andere Seite.Es hätte sich angeschickt, wenn die beiden Bischöfe, Erzbischof Dr. Koch, Dr Stäblein, Generalvikar, designierte Pröpstin der EKBO mit dabei gewesen wären, was die lange Nacht der Solidarität betrifft.Handeln ist angesagt. Von Zählen, Reden wird die Obdachlosigkeit nicht behoben.
126. Präsident und Bürger Wolfgang Banse Joachim Gauck hat sich einen Namen erworben, was seine Tätigkeiten als Pfarrer, Politiker, Bundespräsident betrifft. Er wäre bestimmt auch ein ausgezeichneter Bischof gewesen.So mancher Bischof, Propst, zukünftige Pröpstin der EKBO können ihm nicht das Hemd reichen. Danke Joachim Gauck, für alles Erwiesene im Bezug auf Kirche und Staat.
127. Gelungener Jahresbeginn Frohgemut Schnabel Nicht gelungen bei dem Artikel ist, dass der wichtigste Initiator der Orgelrestaurierung, Domkantor Matthias Bensch, weder im Text noch bei der Bildbeschriftung genannt wird.
128. Hinhören solange es möglich ist Wolfgang Banse Lippenbekenntnisse, hier von Seiten von Herrn Dr. Stäblein sind nicht gefragt. Hingucken ist etwas zu wenig, Dies trifft auch auf das Stuttgarter Schuldbekenntnis zu.
129. Bischofswahl in Sachsen Wolfgang Banse Demokratie lässt zu wünschen, was angehende Bischofswahlen betrifft.Eine Bischöfin, ein Bischof kann sich nur dann Bischof aller Glieder der jeweiligen Landeskirche nennen, wenn alle mündigen Gläubigen den Wahlakt voll zogen haben.Wieder wird die Chance vertan, im Bezug auf Integration, Rehabilitation, Inklusion was Gehandicapte betrifft.Ist man nicht lernwillig, lernfähig?!
130. Mal in's Cafè... Geertje Wallasch Das gefällt mir sehr, weiter so und viel Erfolg. Ich versuche ebenfalls Kirche mit Gesellschaft zu verbinden, so wichtig...
131. Dank an Stolpe Jürgen Rhode Im Januar 1989, als an die Wende noch lange nicht zu denken war, hatte ich mit unserem damaligen Konsistorialpräsidenten Stolpe einen ausführlichen Briefwechsel zu Fragen einer möglichen deutschen Einheit. Stolpe hatte der Zeitung "Welt" ein diskussionswürdiges Interview gegeben. In seiner Antwort an mich schreibt er: An Ihrem Brief hatte ich kräftig zu kauen. Deutschland und seine Zukunft muß uns beschäftigen, weil es um Menschen, um Frieden, um Gerechtigkeit geht. Herzlichen Dank für Ihren hilfreichen Denkanstoß...
Er hatte ein Gespür für Konflikte und ein Herz für Versöhnung. Danke!
132. Manfred Stolpe Sabine Hoffmann Manfred Stolpe wie auch Bischof Forck verkörperten Personen, die uneitel und bescheiden Ihren Dienst taten und nie Ihre Funktionen zum privaten Blendwerk stilisierten. Er tat der Kirche gut und dem Land Brandenburg auch und vor allem den Menschen, egal ob Christen oder nicht.
133. Danke Wolfgang Banse Über Tote soll man nur gutes sprechen, den sie können sich nicht mehr wehren, was über sie gesagt wird, oft zu Unrecht. Der ehemalige Konsistorialpräsident Manfred Stolpe, spätere Ministerpräsident des Bundeslandes Brandenburg, Bundesminister hat Zeichen gesetzt, im kirchlichen wie im politischen Bereich. Nach der SED Herrschaft hat er das Bundesland Brandenburg auf gebaut,ein Gesicht gegeben, Die Bevölkerung des Bundeslandes Brandenburg ist ihm zu Dank verpflichtet.
134. ökumene Wolfgang Banse Es steht nichts in der Bibel,dass es unterschiedliche Glaubensrichtungen im Glauben geben soll.Ein Leib, viele Glieder, dies sollten sich die Verantwortlichen in den Kirchen bewusst machen.Auffallend ist, dass immer Impulse ausserhalb Berlins kommen,nie aus Berlin selbst.Die Kirchen in Berlin hinken immer hinterher.Im Denken, hier Vordenken sind sie kein High Light. Dies stimmt Nachdenklich.In Lüneburg darf es schon eine Kirche,die von beiden grossen Konfessionen in Anspruch genommen wurde.Sie Zeit ist reif, dass Konfessionen zusammen wachsen, eins werden
135. Was kommt 2020 Dr. Horst König Sehr geehrte Frau Sterzik,
vielen Dank für die sehr umfangreiche Benennung der Ereignisse, derer wir in diesem Jahr gedenken. Leider vermisse ich den 800. Jahrestag der Kaiserkrönung Friedri chs II. am 22.11.1220. Dieser Herrscher stellt m.E. einen Höhepunkt unserer Geschichte dar. (Oder ist das Datum zu unsicher?)
Herzliche Grüße und ein gutes Neues Jahr.
Horst König
136. Manfred Stolpe Wolfgang Banse Ein grosser Kirchenmann, späterer Ministerpräsident des Bundeslandes Brandenburg, Bundesminister starb.Manfred Stolpe hat sich verdient gemacht was seine Tätigkeit bei der Kirche und seine spätere politische Tätigkeit als Ministerpräsident des Bundeslandes Brandenburg, als Bundesminister
anbetrifft.Bis zuletzt setzte er sich für den Dom zu Brandenburg und für den Wiederaufbau der Garnisionskirche zu
Potsdam ein.Seine schwere Erkrankung an der er starb trug er mit Fassung.Der evangelischen Kirche sowie seiner Partei, hier SPD wird er fehlen.
137. Zölibat Wolfgang Banse Römisch katholische Kirche muss umdenken i Hinblick auf das Pflichtzölibat,Die Römisch katholische Kirche wird nicht herum kommen, alte Dogmen und Doktrin hinter sich zu lassen.Beides sollte möglich sein, das Zölibat und die Verheiratung von Pfarrern,Auch die Römisch katholische Kirche muss sich nach aussen öffnen und Reformen einleiten,wenn sie nicht Gefahr laufen möchte keinen Nachwuchs
im Pfarrberuf mehr auf bieten zu können
138. Bahnhofsmission Wolfgang Banse Vieles würde im Argen liegen, wenn es die Bahnhofsmission nicht gäbe.Die Arbeit die dort verrichtet wird von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen ist nicht hoch genug zu honorieren.Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe wird hier praktiziert.
139. Berlin erinnert an die Opfer Wolfgang Banse Opfer dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Siehe auch zeit- Magazin.
140. Christlich streiten Wolfgang Banse Kinderbischöfe nicht nur ansässig bei der EKBO, sondern auch bei der Nordkirche, früher Nordelbische Kirche übernehmen für eine gewisse Zeit das Bischofsamt. Diesmal haben sie sich das Motto erwählt:Christlich streiten. Mit einem Gottesdienst in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche wurden sie von der leitenden Geistlichen Generalsuperintendentin Trautwein in ihrb Amt auf Zeit eingeführt.Wie andere konfessionelle Schulen, so war es ium Vorfeld des Gottesdienstes übermäßig laut, lauter als in der Markthalle zu Hannover.So manche fühlte sich gestört, im Bezug auf die Stille und Einstimmung des Gottesdienstes, im Vorfeld. Eine Lehrkraft widmete sich seinen MobiAuf die gestellte Frage:Warum er denn im Gottesdienst sei, gab er eine unqualifizierte Antwort. Die belästigte Person bat die Lehrkraft den Gottesdienst zu verlassen , was die Person auch tat.Die belästigte Person bedankte sich bei der Lehrkraft, was das Verlassen des Gotteshauses betrifft.Knigge Anstands-und Benimmregeln sollten nicht nur die Lernenden Intus haben, sondern auch die Lehrenden.
141. Bundespräsident:Bahnhofsmissionen bleiben unverzichtbar Wolfgang Banse Wie in jedem jahr in der VorweBundespräsident Steinmeier die Bahnhofsmissionen. Diesmal die Bahnhofsmission am Hauptbahnhof, früher Lehrter Bahnhof.Bahnhofsmissionen haben heute eine andere Aufgabe, die der Versorgung von Hilfsbedürftigen und Obdachlosen über nommen. Die Zeiten ändern sich. Mit der Zeit auch die Aufgabengebiete.Den Bahnhöfen würde etwas fehlen, wenn es die Bahnhofsmissionen nicht mehr geben würde.
142. Als Pfarrer rund um den Beetzsee Anna Maria Werner Der Beitrag hat mir den Glauben an den Pfarrer*innennachwuchs zurückgegeben. Danke dafür. Da geht es jemand um Menschen und Berufung. Ich als offenbar antiquierte Frau eines Pfarrers, weiß aber sehr wohl, wie schwer es schon immer war, Beruf und Familie, fremde und eigene Ansprüche unter einen Hut zu bekommen.
Die eigene Rolle auf dem Land zu finden, ist keine leichte Aufgabe, aber Pfarrer*innen sind eben Lehrende und Lernende, nach den Menschen Fragende. Dann kann es auch
Gottesdienst für Jäger und Gottesdienst für Pferdefreunde geben. Aber um wen geht es bei Bibi- und- Tina- Gottesdienst?
Zog Jesus, der nah bei den Menschen war, nicht auf einem Esel in Jerusalem ein?
143. Friedensgebete Rumänien Sabine Hoffmann Vielen Dank für Ihr Erinnern an den viel schwereren Anfang der Demokratie in Rumänien 1989! Heute sollte man stolz nach Rumänien aber auch nach Prag schauen, wie viele Bürger für die Bewahrung Demokratie auf die Straße gehen!
144. Frank Zander lädt 3000 Wolfgang Banse In keiner zeit finden so viele Benefizkonzerte, Aktionen für Hilfsbedürftige statt, wie in der Advents-und Vorweihnachtszeit.Die Hilfsbedürftigkeit und Not gibt es das ganze Jahr.Die Leistung vgfon Frank Zander und dem Team ist zu würdigen.
145. Kirche mit Eintritt Wolfgang Banse Kirchen, Kapellen sollten ohne Eintritt zugänglich sein. Kapellen und Kirchen sind keine Museen.Die Oberpfarr-und Domkirche zu Berlin nimmt Eintritt, seit einiger Zeit auch das Fraumünster in Zürich, wo die Marc Chagall Fenster eingebaut sind.
*Ich hate hier einen Kommentar bereits abgegeben.. Dieser ist nicht sichtbar.Dies trifft leider auch auf andere abgegebene Kommentare zu, wie Perfekte Gatgeber, Garnisionskirche...Hochachtungsvoll Wolfgang Banse
146. Gericht weist Klage gegen Kirchensteuer ab Wolfgang Banse Sehr geehrte, geschätzte Redakteurinnen, Redakteure der Evangelischen Wochenzeitung.dieKirche.Eine Zeitung, auch kirchliche sollte effizient sein. Qualität auf weisen.Die neu erstellte Hompage der Evangelischen Wochenzeitung: die Kirche ist es nicht.Kommentare werden weg gedrückt, weil sie nicht mit den Vorstellungen der Redakteurinnen und Redakteure im Einklang stehen. Bei der vorherigen Hompage dieser Zeitung war man nicht in der Lage zeitnah Kommentare ins Netz zu stellen Spricht dies nun für oder gegen die Evangelische Wochenzeitung: die kirche. Unter News wurde vor einiger zeit genannt, dass 524, 8 Millionen Euro fehlen um die Ruhestandsgehälter der Pfarreinnen und Pfarrer zu zahlen. Bios auf dem heutigen tag ist zu lesen aus welchen Topf die Ruhestandsgehälter gezahlt werden sollen.
Ich lichte die von mir abgegebenen Kommentare ab, im Bezug Beweismittel.Zensur sollte es in einem freiheitlichen Rechtsstaat wie es die Bundesrepublik Deutschland ist, nicht geben.
Gutes, intensives Nachdenken , versehen mit einem adventlichen Gruß Wolfgang Banse
147. Eine Kirche für Potsdam Wolfgang Banse Zum obigen Artikel hatte ich einen Kommentar verfasst. Dieser ist nicht sichtbar. Mit freundlichen Adventsgruß Wolfgang Banse
Kapellen und Kirche gehören ins Dorf/Stadtbild.Sie sind Orte des Gebetes, der Klage, des Gottesdienstes.. Die neu aufgebaute Kirche in der Landeshauptstadt sollte nicht mehr den Namen Garnisionskirche tragen. Garnision klingt Militärisch. Kapellen und Kirchen sollten ein Ort des inneren Friedens sein.
148. Perfekte Gatgeber Wolfgang Banse Zum obengenannten Artikel hatte ich eine Kommentar verfasst. Dieser ist aus irgend welchen Gründen nicht sichtbar. Mit adventlichen Gruß Wolfgang Banse
149. Kirche mit Eintritt Wolfgang Banse Wenn Kirchenleute denken, denken sie oft falsch. was sich immer wieder einmal bewahrheitet.So auch was Eintrittsgelder für Kirchen betrifft.Das Kirchenvolk sollte auf begehren und den hauptamtlich tätigen in der Kirche die Stirn zeigen. Kirchen sind keine Museums. Sie sind Orte des Gebetes, der Klage, Gottesdienstes.. Dies sollte auch bei behalten werden.
150. Danke Wolfgang Banse Bischof von 76 Kirchenmitgliedernten Synodalen) äußert sich zu seiner Amtseinführung als Bischof der EKBO. Die Amtseinführung war was die Bischofskirche St. Marien am Alexanderplatz betrifft ein Akt was würdig und nicht würdig betrifft, hier St. Marienkirche.Klassengesellschaft, Stigmatisierung, Diskriminierung, Selektion wurde erfahr-und erlebbar.Hinschauen , zuhören ist zu wenig was das Bischofsamt anbetrifft, Hier was das monatliche erhaltene Salär betrifft.Auch in der Kirche sollte sich herum gesprochen haben, dass wir in einer Leistun gsgesellschaft leben und der Leistungsgedanke auch bis zum amtierenden Bischof und die Pröpstin. Kleckern ist nicht angesagt, sondern klotzen.Der Ist Mitgliederstand wird ohne ein Prophet zun sein nicht gehalten werden können. Die Amtskirche EKBO befindet sich auf einen sinkenden Schiff. Das Steuerruder kann man nicht mehr herum reißen.Viele Worte die wie eine Seifenblase sind, ob dies befruchtend ist für den Kirchensteuerzahler, Glied der Kirche.Freiwilligkeitskirchen sind im Trend, wie die SELK.Der Bischof, die Pröpstin sollten sich fragen , warum Asylsuchende sich eher der Selk zu wenden, hier die Dreieinigkeitskirche in Steglitz, hier Pastor Dr. Dr. hc Martens, der e in Segen ist für Menschen auf Asyl. Zurecht hat der Journalist Hahne ihn und eine Diakonisse in Neukölln in seinem Buc h Mogelpackung gewürdigt. Er würde beiden ein Denkmal setzen. Kirchenglieder in der Amtskirche EKBO sind nur gut Kirchensteuer, freiwilliges Kirchgeld zu zahlen, sich auf zu opfern
151. Über 600 Schlafsäcke für Obdachlose Wolfgang Banse Schlafsäcke ersetzen keinen warmen Schlafsack im warmen.Warum immer getragenes, gebrauchtes was Kleidung, Schlafsäcke, Nahrungsmittel von der Tafel für Obdachlose?Menschen ohne Obdach sollten auch in den Genuss von neuwetigen kommen.
152. Eine Kirche für Potsdam Wolfgang Banse Kapellen und Kirchen gehören in das Dorf/Stadtbild.Ohne se würde etwas fehlen.Die weg gesprengte Kirche in Potsdam sollte wieder aufgebaut werden. Sie sollte aber nicht mehr den Namen Garnisonskirche tragen.Garnision hat den negativen Beigeschmack, was Militär anbetrifft.Kapellen, Kirchen sind Orte des Gebetes und des Gottesdienstes.Dies sollte auch beibehalten werden
153. Gericht weist Klage gegen Kirchensteuer ab Wolfgang Banse Klägerin sollte in die Berufung gehen, im Bezug auf das ergangene Urteil.
154. Mehr als 3700 Helfer bei der Obdachlosenzählung Wolfgang Banse Es gibt noch Menschen in unserersellschaft, die sich engagieren, wie hier die Obdachlosenzählung.Welche Auswirkung wird die Zählung haben. Welche Maßnahmen im Bezug auf Notunterkünfte, Wärme Stuben, Suppenküchen werden getroffen werden.Es geht um Menschen, Mitmenschen.Es wäre gut gewesen wenn der Regierende Bürgermeister Müller, Bischof Stäblein, Erzbischof Koch,der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde zu Berlin, sowie weitere Persönlichkeiten sich zur Verfügung gestellt hätten, was die Zählung von obdachlosen Menschen in Berlin betrifft.
155. Perfekte Gastgeber Wolfgang Banse Andere Religions-und Glaubensgemeinschaften sollten dem obengenannten Beispiel folgen
156. Danke Wolfgang Banse Bischof von 76 Gliedern, hier Synodale bedankt sich. Der Einführungsgottesdienst, der zugleich auch ein Abschiedsgottesdienst von Dr Dröge war war ein elitärer Gottesdienst für Geladene. Das Kirchenvolk bekam das Recht zu gebilligt per Video den Gottesdienst aus der Oberpfarr-und Domkirche mit zu feiern.Klassewngesellschaft hat es und wird es in der Kirche immer geben.Das Kirchenvolk ist nur zum geben da, hier Kirchensteuer , Besuchsdienst, bei der Notübernachtung mit zu helfen.Schon jetzt ist ab zu sehen, dass das Tandem Stäblein/Bammel die Kirchenaustrittszahlen nicht senken werden.Nicht an den Worten sondern an den taten wird das Gespann Stäblein/Bammel gemessen werden.