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Kardinal Marx gibt Vorsitz der Bischofskonferenz ab

13.02.2020

Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx zieht sich von der Spitze der katholischen Deutschen Bischofskonferenz zurück.

Bonn (epd). Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx zieht sich von der Spitze der katholischen Deutschen Bischofskonferenz zurück. Bei der für Anfang März anstehenden Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe wolle er nicht mehr zur Wahl des Vorsitzenden antreten, teilte die Bischofskonferenz am Dienstag in Bonn mit. Der 66-jährige Kardinal will damit nach eigenen Angaben einen Generationswechsel ermöglichen.

Die Bischofskonferenz zitiert in ihrer Mitteilung aus einem Schreiben von Marx an seine Bischofskollegen. Darin heißt es: "Ich finde, es sollte die jüngere Generation an die Reihe kommen." Am Ende einer zweiten Amtszeit wäre er selbst 72 Jahre alt, erklärte Marx. Sein Rückzug stehe für ihn "schon seit einiger Zeit" fest.

Als Grund führt Marx auch an, sich stärker seinem Erzbistum München und Freising widmen zu wollen, in dem in diesem Jahr ein umfassender Strategieprozess starten soll. Weiter mitarbeiten will Marx aber auch beim Synodalen Weg. Den durch den Missbrauchsskandal angestoßenen Reformprozess in der katholischen Kirche hatte der Münchener Kardinal wesentlich mitgeplant und gegen konservative Bischöfe in Deutschland durchgesetzt. Seinen Sitz im Präsidium des Synodalen Wegs wird er laut Satzung aber abgeben müssen, wenn er nicht mehr Vorsitzender der Bischofskonferenz ist.

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und Co-Präsident von Marx beim Synodalen Weg, Thomas Sternberg, äußerte Bedauern, aber auch Verständnis für die Entscheidung des Münchner Erzbischofs. Marx habe "Großartiges geleistet für die Rückgewinnung von Vertrauen und Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche", erklärte Sternberg. Angesichts der Aufgaben in der Weltkirche und in seinem Bistum verstehe er aber die Beweggründe von Marx, sagte der Präsident der katholischen Laienbewegung.

In seinem Schreiben führte Marx weiter aus, es sei vielleicht auch gut, wenn es häufiger einen Wechsel im Vorsitz der Bischofskonferenz gebe. Marx' Vorgänger Robert Zollitsch hatte das Amt ebenfalls für sechs Jahre, also eine Amtsperiode, inne. Dessen Vorgänger Karl Lehmann war dagegen mehr als 20 Jahre Vorsitzender der Bischofskonferenz.

Die Wahl des Vorsitzenden steht turnusgemäß auf der Tagesordnung der Frühjahrsvollversammlung der katholischen Bischofe, die vom 2. bis 5. März in Mainz stattfinden soll. Marx stand seit 2014 an der Spitze der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. 2007 wurde er zum Münchner Erzbischof ernannt und 2008 in dieses Amt eingeführt. 2010 folgte die Ernennung zum Kardinal.

Stellvertreter von Marx als Vorsitzender der Bischofskonferenz ist der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode (68). In der Bischofskonferenz sitzen 69 deutsche Bischöfe aus allen 27 Diözesen. 

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1. Er kommt, sieht und hört zu Wolfgang Banse Eine Einarbeitungsszeit wird jede/jeden Neue/ Neuen wird zu gestanden.Kommen, sehen. zu hören ist aber auf Dauer nicht angebracht. Pragmatismus ist gefragt. Suchet der Kirche und deren Glieder Bestes.
2. was meinen Sie damit? Dr. Gertrud Gumlich ich gebe Uli Frey vollkommen recht. Nur:
wie (wieder-)belebt man eine Friedensbewegung?
3. Obdachlose Wolfgang Banse Menschen ohne Obdach haben es schwer, jetzt besonders wo die Corona Pandemie ausgebrochen ist. Menschen ohne Obdach bedürfen der Hilfe, nicht nur während der kalten Jahreszeit.Leistungen die von den Kirchen erbracht werden im Bezug Versorgung von Obdachlosen sind überwiegend Fremdfinanzierungen, auch was die Lebensmittel betrifft, hier die Tafel. Aus eigenen Mitteln, hier Etat wird kaum etwas finanziert.

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