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Apsis der Potsdamer Pfingstkirche wird aufwendig restauriert

17.06.2020

Kirchengemeinde finanziert rund 45 000 Euro, Zuschüsse bei der Stadt beantragt

Potsdam/epd Die Apsis der evangelischen Pfingstkirche in Potsdam mit ihren kunstvoll gestalteten Glasfenstern wird restauriert. Die rund 155‌‍ 000 Euro teuren Arbeiten sollen bis zum Beginn des neuen Kirchenjahres am ersten Advent abgeschlossen werden, sagte der Vorsitzende des Kirch- und Orgelbauvereins der Gemeinde, Michael Lunberg, dem Evangelischen Pressedienst (epd) zum Start der Restaurierung.

Die hinter dem Altar liegende Apsis sei das Herzstück des Kircheninnenraumes, betonte Lunberg. Die Restaurierung sei der Gemeinde deshalb ein besonderes Anliegen. Die Arbeiten seien sehr aufwendig, weil die unter dem derzeitigen weißen Farbanstrich verborgenen Wandmalereien nur restauriert werden könnten, wenn zeitgleich auch die großen Apsisfenster restauriert werden.

Die historischen Fenster mit biblischen Motiven seien unter anderem durch Kondenswasser stark beschädigt, hieß es. Sie sollen in einer Glasrestauratoren-Werkstatt in Erfurt überarbeitet werden. Auch die Wände bereiten den Restauratoren Sorgen. Während die übrige Kirche mit Kalkfarbe in den 1950er Jahren weiß ausgemalt wurde, sei in der Apsis großflächig Latexfarbe verwendet worden, die stark am Untergrund hafte.

Die Gemeinde mit ihren rund 2 100 Mitgliedern finanziere rund 45 000 Euro, sagte Lunberg. Bei der Stadt Potsdam seien 30 000 Euro Zuschüsse beantragt. Die Höhe der Förderung sei jedoch noch offen. Weitere Mittel kommen unter anderem aus Spenden und von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Pfingstkirche in der Nauener Vorstadt von Potsdam wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.

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