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RSSPrint

Die Minuten-Gemeinschaft

28.10.2020

Das Team der Flughafen-Seelsorge und der „Raum der Stille“ sind Anlaufstellen für alle Reisenden am BER-Flughafen

Von Almut Lüder

Er ist mittendrin und trotzdem leise. Der „Raum der Stille“ im neuen Flughafen BER „Willy Brandt“ südöstlich von Berlin in Brandenburg. Er befindet sich in Terminal 1 auf Ebene 2 außerhalb des Sicherheitsbereichs. Die Orientierung fällt leicht, gleich hinter Starbucks, am westlichen Rand des riesigen Kunstwerks „Fliegender Teppich“, der knapp unter der Decke schwebt. Die Glastür öffnen. Und ein Kontrast zur Flughafenarchitektur tut sich auf: gedämpftes Licht, künstlich beleuchtete Kuppeln, Ziegelwände. Stille. Ein Schild mit dem Wort hält in verschiedenen Sprachen dazu an, ruhig zu sein. Hier soll man Kraft tanken, Nähe zu seinem Gott finden oder einfach nur innehalten. Jede*r, wie er oder sie es mag. Hauptsache ist, ­runterzukommen von der Geschäftigkeit auf 360000 Quadratmetern Bruttogrundfläche des Terminals mit seinen zehn Check-in-Inseln und 118 Schaltern. Allein im Terminal 1 sollen mal jährlich rund 25 Millionen Passagiere abgefertigt werden – so die Kalkulation. 

Noch ist das Zukunftsmusik. Denn die Eröffnung des Flughafens ist erst an diesem Wochenende. Durch Bauskandale und Kostenexplosionen hat sich der Termin seit 2011 immer wieder verschleppt. Doch dieses Mal steht er fest. Handwerker*innen sind nach wie vor im Einsatz, Putzkolonnen polieren Schaltertresen. (...)

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1. Kirche unter dem Kreuz Dr. Horst König Es ist auf jeden Fall zu begrüßen, daß mit der Darstellung die Katastrophe in Bergkarabach ins Bewußtsein gerufen wird. Wenn es im Artikelheißt: „deshalb darf es jetzt kein Schweigen und Wegschauen geben. Denn der Konflikt um Bergkarabach kann sich auf ganz Armenien ausweiten. Unsere christlichen Geschwister brauchen unsere Solidarität, unsere Gebete und aktuell vor allem politische ¬Unterstützung.“ ist das richtig. Doch dabei darf es nicht bleiben. Die EKD und die EKBO sollen – soweit noch nicht geschehen – offiziell Stellung beziehen und von der Deutschen Regierung klare politische und materielle Unterstützung für Armenien einfordern.
2. Armenien Klaus Mengel Die Historie Armeniens und die aktuellen Ereignisse sind schlimm - es tut weh.
Was kann man tun, wie kann man helfen?
3. Medienarbeit braucht Wolfgang Banse Auf diesem wege übermittle ich der Evangelischen Wochenzeitung:die Kirche meine herzlichsten Glück-und Segenswünsche zum 75. Bestehen dieser Zeitung. Die Zeitungslandschaft wäre um einiges ärmer, wenn es die Evangelische Wochenzeitung:die kirche nicht gäbe.Neben der Wochenzeitung:die Zeit erwerbe ich jeden Donnerstag die Evangelische Wochenzeitung:die Kirche. Mir würde und anderen sicher auch etwas fehlen, wenn diese Zeitung nicht mehr existieren würde.Weiterhin viel Erfolg und nochmals herzlichen Glückwunsch

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