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Manchmal schwebten wir

Singet dem Herren ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98. Constance Bürger über ihren Taufspruch

Symbolfoto: epd

Von Constance Bürger

Ich kann kaum stillhalten. Meine Füße wippen, der Oberkörper schwingt hin und her. Ich fühle mich leicht und glücklich. Zufällig ­entdeckte ich kürzlich ein Lied ­wieder, das ich früher so gern ­inbrünstig mitgesungen habe (Neil Young: Old Man). Nun endlich wieder. Ich suche weiter, da sind so viele Songs, die ich vergessen hatte (zum Beispiel Air: All I need). 

Gleichzeitig denke ich an all die Menschen und Momente, die ich mit diesen Liedern verbinde. Stundenlang saßen wir ­zusammen, tauschten neue – und alte – Hits aus. Die Texte gingen uns nah, die Melodien ­sowieso – wir ­sangen, tanzten, ja, manchmal schwebten wir. Es waren gute Zeiten, danke dafür, lieber Gott.

Vor wenigen Jahren empfahl man mir die Sendung „Klassik-Pop-et cetera“ im Deutschlandfunk. Eine jeweils andere prominente Person veröffentlicht Samstagvormittag ihre „Hits des Lebens“, erzählt, was sie mit den Songs verbindet. Eine tolle Sendung. Es macht Spaß, den Menschen und den Liedern zuzu­hören. Oft denke ich: So eine Liste will ich auch irgendwann mal ­zusammenstellen. Ich bin gespannt, bei welcher Musik zukünftig mein Puls höher schlagen wird. 

Liebe Leserin, liebe Leser, welches Lied hat bei Ihnen Spuren ­hinterlassen? Ich würde sehr gern mal reinhören. Schreibe Sie mir doch eine E-Mail an buerger(at)wichern.de. Ich bin gespannt! 

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1. Wir sind Pfarrerinnen Wolfgang Banse Was lange jährt, wird endlich gut, hier die Ordination von Frauen als Pfarrerinnen in der Evangelischen Kirche in Polen.Gleichberechtigung im Berufsleben von Mann und Frau ist im Pfarralltag erleb-erfahrbar.In der lettischen Evangelischen Kirche, in der Selbstständig Evangelisch lutherischen Kirche (SELK9 in der Römisch katholischen Kirche gibt es keine Ordination von Frauen als Pfarrerinnen/Pastorinnen, sowie keine Weihe zur Priesterin.Deer Pfarrberuf ist nicht angelegt auf das männliche Geschlecht.Pastoren, Priestermangel ist in Deutschland vorhanden. Diesen kann abgeholfen werden, wenn Frauen zum Pfarrerinnen/Pastorenamt, Priesterinnenamt zugelassen werde würden.Nicht die Kirchenleitungen sollten darüber befinden , sondern die Basis, das Kirchenvolk:Wir sind Kirche und verkörpern diese nach innen , wie auch nach außen.
2. Wir sind Pfarrerinnen Kowitz, Wolfram hatte erwartet, dass der konservative poln. Präsident dazwischen funkt.
Übrigens hat die "PK" (Potsdamer Kirche) auch ein neues Wort kreiert "Diakonin". Darf ich weiter "Diakonisse" sagen ? So wie der weibliche Hornist eben eine Hornisse ist! Bei einer Leserumfrage würden sich 80 % gegen das Gendern aussprechen!
3. Vermittler und Brückenbauer Wolfgang Banse Mit 93 Jahren verstarb er ehemalige Bischof Dr. Martin Kruse.Viele leitende Stationen in den Kirchen nahm er wahr, übte sie aus, sei es als Leiter des Predigerseminars in Loccum(Zu früheren Zeiten gab es die Runde, wer im Predigerseminar Loccum sein Vikariat absolviert, wird mindestens Superintendent) Der Sprengel Stade verlor mit seiner Wahl als Bischof einen sehr engagierten Landessuperindenten.Als Bischof, EKD Ratsvorsitzender bezog er zu vielen Themen, eine eindeutige, klare Position.Während seiner Tätigkeit als Bischof und EKD Ratsvorsitzender fiel die innerdeut-
sche gezogene Mauer.Gerne erinnere ich mich an Begegnungen in der S-Bahn, mit dem emeritierten Bischof Dr. Martin Kruse, als Ruheständler. Der verstorbene Bischof Dr. Martin Kruse hat sich um die Kirche, hier Evangelisch-lutherische Kirche Hannover, sowie in Berlin verdient gemacht. Vergelt Gott hierfür.

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