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Sein in Christus

angesagt. Bibelworte fordern uns heraus. Sibylle Sterzik über den Wochenspruch am Sonntag Jubilate

Foto: epd

Das Alte ist vergangen? Vor 77 Jahren war Grund zum Jubeln am Ende des Zweiten Weltkriegs. Nie wieder Krieg. Fast jede Familie hatte Opfer zu beklagen. Unser Land lag darnieder, nicht nur die Wirtschaft. Und erst recht in so vielen anderen Ländern unseres ­Kontinents. Verursacht durch das deutsch-nationalsozialistische Regime Adolf Hitlers und alle, die ihm folgten oder nicht entgegentraten. „Deutschland“ klang in der Welt nach Brutalität, Grausamkeit, Vernichtung, Unbarmherzigkeit. Wie jetzt Russland. Das Alte ist nicht vergangen, ein neuer Kriegsherr, nicht sein ganzes Volk, bedroht die Ukraine und ­womöglich die Menschheit. 

Aber dieses Wort der Bibel ist viel älter. Es betont das Sein in Christus. In Jesu Namen vergeben und Frieden ­suchen, stark und besonnen, Ausgegrenzte aufnehmen,  niemanden abweisen, für Gerechtigkeit aufstehen, Hungrige speisen, Gott ganz vertrauen – das macht Menschen neu, lässt sie Altes verwerfen. Und drumherum ihre kleine Welt und in der Folge auch die große. Siehe, es wird Neues. Scheint das Alte im Krieg auch mächtig, zu glauben und zu leben wie Christus, darin liegt die Zukunft.

 

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1. Wir sind Pfarrerinnen Wolfgang Banse Was lange jährt, wird endlich gut, hier die Ordination von Frauen als Pfarrerinnen in der Evangelischen Kirche in Polen.Gleichberechtigung im Berufsleben von Mann und Frau ist im Pfarralltag erleb-erfahrbar.In der lettischen Evangelischen Kirche, in der Selbstständig Evangelisch lutherischen Kirche (SELK9 in der Römisch katholischen Kirche gibt es keine Ordination von Frauen als Pfarrerinnen/Pastorinnen, sowie keine Weihe zur Priesterin.Deer Pfarrberuf ist nicht angelegt auf das männliche Geschlecht.Pastoren, Priestermangel ist in Deutschland vorhanden. Diesen kann abgeholfen werden, wenn Frauen zum Pfarrerinnen/Pastorenamt, Priesterinnenamt zugelassen werde würden.Nicht die Kirchenleitungen sollten darüber befinden , sondern die Basis, das Kirchenvolk:Wir sind Kirche und verkörpern diese nach innen , wie auch nach außen.
2. Wir sind Pfarrerinnen Kowitz, Wolfram hatte erwartet, dass der konservative poln. Präsident dazwischen funkt.
Übrigens hat die "PK" (Potsdamer Kirche) auch ein neues Wort kreiert "Diakonin". Darf ich weiter "Diakonisse" sagen ? So wie der weibliche Hornist eben eine Hornisse ist! Bei einer Leserumfrage würden sich 80 % gegen das Gendern aussprechen!
3. Vermittler und Brückenbauer Wolfgang Banse Mit 93 Jahren verstarb er ehemalige Bischof Dr. Martin Kruse.Viele leitende Stationen in den Kirchen nahm er wahr, übte sie aus, sei es als Leiter des Predigerseminars in Loccum(Zu früheren Zeiten gab es die Runde, wer im Predigerseminar Loccum sein Vikariat absolviert, wird mindestens Superintendent) Der Sprengel Stade verlor mit seiner Wahl als Bischof einen sehr engagierten Landessuperindenten.Als Bischof, EKD Ratsvorsitzender bezog er zu vielen Themen, eine eindeutige, klare Position.Während seiner Tätigkeit als Bischof und EKD Ratsvorsitzender fiel die innerdeut-
sche gezogene Mauer.Gerne erinnere ich mich an Begegnungen in der S-Bahn, mit dem emeritierten Bischof Dr. Martin Kruse, als Ruheständler. Der verstorbene Bischof Dr. Martin Kruse hat sich um die Kirche, hier Evangelisch-lutherische Kirche Hannover, sowie in Berlin verdient gemacht. Vergelt Gott hierfür.

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