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Vision vom Aufbruch

Pfarrer Christoph Körner (3.2.1943-18.7.2022) ist gestorben

Foto: privat

Erlau/dk Am 18. Juli starb nach langer Krankheit Pfarrer im Ruhestand Christoph Körner. Das teilte seine Familie mit. Seit 1972 wirkte er als evangelischer Gemeindepfarrer in Mittweida und Studentenpfarrer für die dortige Hochschule. Im Herbst 1989 war er hier maßgeblicher Mitgestalter der Friedlichen Revolution in Friedensgebeten und Gesprächsforen. Zeit seines Lebens widersetzte er sich Herrschaftsgebaren in Staat und Kirche. Seine lebenslange Vision blieb der Aufbruch in eine gerechte Welt aus der Hoffnung der Auferstehung.

Geboren 1943 in Zwickau, erlebte Christoph Körner seine Kindheit als Pfarrerssohn im Erzgebirge. Von 1962-1969 studierte er Theologie in Leipzig. 1989 promovierte er mit einer Dissertation über Not und Notwendigkeit der politischen Predigt.

Im vereinten Deutschland trat er als 2. Vorsitzender des Vereins Christen für gerechte Wirtschaftsordnung e.V. (CGW) wie auch in der Akademie Solidarische Ökonomie (AS̈Ö) für eine solidarische und gemeinwohlorientierte Gesellschaft ein. Seit seinem Ruhestand 2001 lebte Christoph Körner in Erlau in Sachsen. Er hielt zahlreiche Vorträge über Wirtschaftsethik in der Theologie im ­In- und Ausland und verfasste viele Publikationen.

Der Trauergottesdienst findet am Do, 28. Juli. um 14 Uhr in der St.-Laurentius-Kirche Erlau, Rochlitzer Str. 42 statt. Die Kondolenzadresse lautet: Erlbachtal 40, 09306 Erlau.

 

 

 

 

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1. Die Errungenschaften des christlich-jüdischen Dialogs sind gefährdet Swen Schönheit Im Studium der Ev. Theologie habe ich gelernt, dass im Ersten ("Alten") Bund Gott, Volk, Land untrennbar zusammengehören. Fehlgeleitete Theologie wird zur Ideologie, wenn sie versucht, das Eine vom Anderen zu trennen. Der Gott Israels steht zu seinem Volk und zu "seinem" Land (vgl. Ezechiel 36,5).
Einseitig ist eine unkritische "Israel-Euphorie" ebenso wie der Versuch, zum Judentum gute Beziehungen zu pflegen und den Staat dabei kritisch unter Vorbehalt zu sehen. Volk ohne Land gibt es (Gott sei Dank!) nicht mehr. Wer aus dem kirchlichen Raum heraus meint, er oder sie müsse "selbstverständlich" Kritik am Staat Israel üben, sollte bedenken: Wir muten Gott auch als Kirche eine Menge zu - und er steht immer noch zu uns. Schalom!
2. Freiheit braucht Verantwortung Wolfgang Banse Der ehemalige Bischof der EKBO, ehemals Ratsvorsitzender der EKD begeht seinen 80 Geburtstag.Was hat mein Vater mit Wolfgang Huber gemeinsam, beide begehen am selben Tag ihren Geburtstag.gemeindeerfahrungen hatte er nicht gesammelt, was die Bischofswahl anbelangt, was man auch oft merkte, was Impulse, Entscheidungen anbetrifft.Zugang zu kleinen, einfachen Menschen hatte er nicht, lag ihm nicht.Er war und blieb ein Katheter Gelehrter.Wieviel Glieder hatte die EKBo bei seinen Antritt als Bischof?Wieviel Glieder waren es bei seiner Ausscheidung als Bischof?Die selbe Frage stellt sich auch was seine Tätigkeit als Ratsvorsitzender der EKD betrifft.Eine gebrochene biographische Biografie kann man dem Geburtstagskind Wolfgang Huber nicht bescheinigen.Historiker werden seinen Dienst in der Kirche auswerten.Es ist gut dass er jetzt mit Beginn des 8osten Lebensjahr von Ämtern zurück tritt, jüngeren Menschen Platz macht, ihnen das Feld überläßt was die Garnisionskirche in Potsdam, das Domstift in Brandenburg beinhaltet. Wo war er mit seiner Gemahlin Kara Huber nicht präsent, sei es auf dem Preseball, beim Pbersee Club in Hamburg...Seine Frau nahm und nimmt eine dominannte Rolle ein.Obwohl sie nicht Mitglied des Domkapitels ist, sitzt sie beim Domkapitel Gottesdienst in den reihen des Domkapitels, Bei einen Heilig Abend Gottesdienst in der Oberpfarr-und Domkrche zu Berlin, breitete sie ihren Mantel auf der Bankreihe aus, nahm sie in Beschlag für auserwählte Personen. Bei Veranstaltun gen im Brandenburger Dom, sowie in der Nagelkreuzkirche zu Potsdam saß sie in der ersten Reihe bei der Lesung von Deborah Feldmann.Weil ich Bischof bin, so der Eindruck eines gläubigen Menschen, muß meine Gattin minderstens Schulleiterin einer evangelischen Schule, hier Potsdam.Was sagt das aus über einen Menschen, der laut Cicero zu den 5oo Intellektuellen Deutschlands gehört?!Was kostet der Empfang der für Bischof Professor Dr. Wolfgang Huber in der Friedrichkirche am Gendarmenmarkt , aus Anlaß seines 80sten Geburtstag gegeben wird?Auf Kosten anderer kann man gut feiern lassen.
3. Mit Würde, Wachheit und Barmherzigkeit Wolfgan g Banse Die verstorbene Superintendentin des Kirchenkreises Neukölln, war ein warmherziger Mensch.Immer hatte sie ein offenes Ohr für jede und jeden.Sie strahlte Gelassenheit, Charme, Esprit aus.Sie fehlt nicht nur ihrer lieben Familie, sondern auch den Menschen, denen sie etwas bedeutete.Das jetzt erschiene Buch über Viola Kennert wird viele Abnehmer finden.Durch dieses Buch bleibt sie den Menschen nah.

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