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RSSPrint

Vom Abend des Scheiterns

11.11.2020

Bei der ersten Nacht der FuckUp Stories EKBO wurde das Scheitern aus der Tabuzone direkt auf die Videobühne geholt. Maike Schöfer war dabei.

Von Maike Schöfer

Freitagabend. Knapp 60 Menschen treffen sich digital in einer Videokonferenz. Neben ihren Computern stehen Sektgläser, Bierflaschen oder Knabbersachen. Auf den Bild­schirmen sind Glitzerkleider, bunte Pullover und zurechtgemachte ­Gesichter zu erkennen. Dies ist anscheinend keine normale Konferenz. Dies ist ein interaktiver Gesprächsabend, der ein außergewöhnliches Thema hat: Scheitern.

Ein kleines Team aus der EKBO, zu dem auch ich gehöre, hat sich ­zusammengefunden und einen ­digitalen Abend gestaltet, bei dem über das Fehlermachen gesprochen werden soll. „Wir holen das Scheitern auf die Bühne und geben Raum für eigene Erfahrungen und Austausch“, so leitet Paula Nowak, die Initiatorin der „Fuck-Up-Stories“ (Scheiter-Geschichten) den Abend ein. „Und jetzt erzählt euch Maike, wie es weiter geht“, führt sie fort. Ich? Ups, da habe ich als Moderatorin glatt meinen Einsatz verpasst und in diesem Moment auch noch vergessen, was ich erzählen soll. Für mich beginnt dieser Abend mit Scheitern. Wie passend. Paula rettet mich aus diesem peinlichen Moment.

Zweimal werden die Teilnehmenden in kleine Gesprächsrunden geschickt, bei denen jeweils eine Person (Speaker) eine ausführliche Scheiter-Geschichte erzählt. In diesen kleinen Gruppen passiert durch das Offenbaren der Speaker*innen etwas ganz Besonderes: Fremde Menschen kommen sich ganz nah. Auf einer ehrlichen und intimen Ebene finden plötzlich freundschaftliche Gespräche statt, die etwas ­Heilendes in sich tragen. Es wird über das Scheitern im Beruf, in der Partnerschaft, in der Familie und im Glauben geredet und auch darüber nachgedacht, wer ­eigentlich sagt, dass etwas scheitert. Ist es die Gesellschaft, die Gemeinde, die Familie oder bin ich es?

Dieser Abend wird von ganz unterschiedlichen Emotionen gefüllt: Mitgefühl, Betroffenheit, Verständnis, Aufregung, Unsicherheit, Gemeinschaft und Freude. Ja, Freude. Denn es wird auch immer wieder herzlich gelacht. Über kleine Scheiter-Anekdoten aus dem Alltag, über meine verpatzte Moderation, die sich ein zweites Mal wiederholte und über kuriose technische Aussetzer. Ich war Fremden selten so nah und so verbunden, wie an diesem Abend.

Und wenn wir nicht gescheitert sind, machen wir weiter im Frühjahr 2021. Und ich verspreche, hoch und heilig, beim nächsten Mal als Modertorin besser aufzupassen. Wirklich!

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1. Eine Woche Zeit für sparsames Heizen Wolfgang Banse Nicht nur in öffentlichen Gebäuden, so auch was Kapellen und Kirchen betrifft, sondern auch daheim sollte sparsames Heizen erleb und erfahrbar werden.Seit Jahren praktiziere ich dies privat.
2. Passion in Zeiten der Pandemie Wolfgang Banse Weniger wäre mehr, was die Person Christian Stäblein, als Bischof, Mitherausgeber der Evangelischen Wochenzeitung:die Kirche anbelangt. Die Bischofskolumne ist nicht gerade ein Highlight. Wenn man sie nicht liest, hat man nichts versäumt.
3. Kein weiter so Wolfgang Banse Chance vertan! Die EKBO hätte einen großen Wurf einfahren können, wenn sie ein Präses, ein Präses mit Handicap gewählt hätten.Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit im Bezug auf die viel gepriesene Inklusion lassen zu wünschen übrig.Ebenfalls erstaunt es einen, dass man Politiker in die Synode wählt.Möchte man mit ihnen glänzen. Ein kirchenfeindliches FDP Papier besteht, trotz allem werden FDP Politiker in die Synode gewählt, beziehungsweise berufen. Quo vadis EKBO Synode, was das Erscheinungsbild betrifft. Kirche hat kein gro0es ansehen mehr, wie noch vor 30-40Jahren.

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