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RSSPrint

Warum Satan nicht im Pergamonmuseum wohnt

28.10.2020

In Verschwörungskreisen wird der Pergamonaltar, zentrales Ausstellungsstück der Berliner Museumsinsel, durch krude Theorien mit dem „Thron des Satan“ aus der Offenbarung des Johannes in Verbindung gebracht.

In mehreren Museen auf der Berliner Museumsinsel wurden Anfang des Monats 63 Kunstwerke und Ausstellungsobjekte mit einer öligen Flüssigkeit besprüht. Der Schaden ist erheblich, die Ermittlungen zu den Tätern und den Hintergründen laufen. In Verschwörungskreisen wird insbesondere der Pergamonaltar, seit Ende des 19. Jahrhunderts zentrales Ausstellungsstück auf der Museumsinsel, mit kruden Theorien in Verbindung gebracht. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Tat und der Behauptung, der Pergamonaltar sei der „Thron des Satan“ aus der Offenbarung des Johannes? Andrea Gorys, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, und Bernhard Weisser, Direktor des Münzkabinetts auf der Museumsinsel, erklären anhand antiker Quellen, wie die antike Stadt Pergamon zur Entstehungszeit der Offenbarung gesehen wurde – und warum der berühmte Altar nichts mit Satan zu tun hat.

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1. Kirche unter dem Kreuz Dr. Horst König Es ist auf jeden Fall zu begrüßen, daß mit der Darstellung die Katastrophe in Bergkarabach ins Bewußtsein gerufen wird. Wenn es im Artikelheißt: „deshalb darf es jetzt kein Schweigen und Wegschauen geben. Denn der Konflikt um Bergkarabach kann sich auf ganz Armenien ausweiten. Unsere christlichen Geschwister brauchen unsere Solidarität, unsere Gebete und aktuell vor allem politische ¬Unterstützung.“ ist das richtig. Doch dabei darf es nicht bleiben. Die EKD und die EKBO sollen – soweit noch nicht geschehen – offiziell Stellung beziehen und von der Deutschen Regierung klare politische und materielle Unterstützung für Armenien einfordern.
2. Armenien Klaus Mengel Die Historie Armeniens und die aktuellen Ereignisse sind schlimm - es tut weh.
Was kann man tun, wie kann man helfen?
3. Medienarbeit braucht Wolfgang Banse Auf diesem wege übermittle ich der Evangelischen Wochenzeitung:die Kirche meine herzlichsten Glück-und Segenswünsche zum 75. Bestehen dieser Zeitung. Die Zeitungslandschaft wäre um einiges ärmer, wenn es die Evangelische Wochenzeitung:die kirche nicht gäbe.Neben der Wochenzeitung:die Zeit erwerbe ich jeden Donnerstag die Evangelische Wochenzeitung:die Kirche. Mir würde und anderen sicher auch etwas fehlen, wenn diese Zeitung nicht mehr existieren würde.Weiterhin viel Erfolg und nochmals herzlichen Glückwunsch

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