Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

widersprechen

26.08.2020

In Belarus gehören 80 Prozent der Bevölkerung der orthodoxen Kirche an. Wie positionieren sich kirchliche Vertreter inmitten von Wahlbetrug und Unterdrückung?

Massenproteste auf der Straße, Streiks in Staatsbetrieben, ­Verhaftung von Oppositionellen - das Volk in Belarus fordert den Rücktritt von Alexander Lukaschenka und freie ­Wahlen. Der seit 1994 regierende Präsident rief sich zum Sieger der Wahl vom 9. August aus, die mutmaßlich auf Wahlfälschung beruht. 

In Belarus gehören 80 Prozent der Bevölkerung der orthodoxen Kirche an. Wie positionieren sich kirchliche Vertreter inmitten von Wahlbetrug und Unterdrückung? 

Natallia Vasilevich, orthodoxe Theologin, Politikwissenschaftlerin und Juristin, hat ganz unterschiedliche Beispiele auf Lager. Da gibt es Priester, die humanitäre Hilfe leisten und gegen die Gewalt anpredigen. Doch genauso gibt es den Erzbischof, der die Teilnahme an Streiks und Protesten verbietet. Im Titelkommentar macht Natallia Vasilevich deutlich: Nicht um politisches Einmischen geht es hier. Sondern schlicht und einfach um christliche Moralverpflichtung.

Ausgabe kaufen und Artikel lesen.

Artikelkommentar

Artikelkommentar
captcha
Bitte tragen Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe in das Feld ein.
Hinweis: Die von Ihnen ausgefüllten Formulardaten werden lediglich für die Zwecke des Formulars genutzt. Eine andere Verwendung oder Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Artikelkommentare

(3) Artikel Name Ihr Kommentar
1. Mehr als Martin Luther King Flx Sehr geehrte Frau Schöfer,
vielen Dank für den spannenden und wichtigen Artikel, gut zu wissen was Paula Novak da macht. An einer Stelle möchte ich einhaken: Ich finde es wichtig von der "Schwarzen Theologie der Befreiung" die J.Cone begründet hat zu sprechen, das verschweigt a) nicht, dass er sich selbst in einer Tradition der Theologie der Befreiungen sieht und b) zeigt auf dass es sich um eine emanzipatorische\machtkritische (Ogette) handelt und nicht um eine rein identitäre Theologie.
Viele Grüße
2. Sie bleiben zuversichtlich Wolfgang Banse Pfarrerin, Pfarrer werden ist nicht schwer, nur die Ausübung fällt ihnen oftmals schwer.Nicht zeitgemäß,verwalten, Termin nach Abspache,Trauerbegleitung, niemand sollte verloren gehen, dies alles ist erleb-und erfahrbar und wird erleb und erfahrbar sein was die frisch Ordinierten Pfarrerinnen und Pfarrer betrifft. Ein Ruck muss durch die Pfarrerschaft gehen um akzeptiert in der multikulturellen Gesellschaft weiterhin einen Platz ein zu nehmen. Es gibt nicht nur eine Politik, Gewerkschafts, sondern auch eine Kirchenverdrossenheit.Die Kirche muss sich grundlegend ändern und damit auch die Pfarrerinnen und Pfarrer
3. Wichtiger Baustein Wolfgang Banse Die Kirche hinkt immer hinterher, so auch was Klimaschutzgesetz betrifft. Ob sich dies mal ändern wird?!

Hier gelangen Sie zur Übersicht über alle Kommentare.