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Wir Stubenfliegen

Der Herr sprach aber zu Mose: Geh, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat schändlich gehandelt. 2. Mose 32, 7

Foto: pixabay.com

Uwe Baumann zur Alttestamentlichen Lesung

Ach, ich weiß nicht – was dem Volk Mose vorgeworfen wird, ist von unserem Alltag zügig überholt worden. Dem goldenen Kalb von einst sind lange schon dutzende funkelnde Ketten entwachsen, an denen wir hängen und ziehen und zerren, als gäbe es kein Morgen. Wir haben zwar gelernt, die „Halsstarrigkeit“ des biblischen Volkes in unserer Zeit blendend zu kaschieren. Weil wir aber mit vollem Mund nicht so gut sprechen können, fällt uns ­vielleicht nicht auf, dass weltweit über 150 Millionen Kinder ausgebeu- tet werden und weitere 40 Millionen Menschen in „moderner“ Sklaverei leben. Die meisten davon Mädchen und Frauen. Dafür, dass wir billig kaufen und konsumieren können und es „schön“ haben. 

In Glaubensdingen besitzen wir die Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege – noch immer jagen Menschen göttlichen Beweisen und Gegenbeweisen hinterher. Sinnlos freilich. Und streiten in gegen­seitiger Verachtung, warum Gott nicht nur Gutes, sondern auch alles Übel in der Welt zulässt. 

Mose führte sein Volk mit Gottes Hilfe aus der Sklaverei. Einem großen Teil der Menschheit ist das bis heute nicht gelungen. Auch, weil wir das zwar mit Worten wollen, nicht aber in letzter Konsequenz. Komfort ist besser als Veränderung. Die aber wird kommen, ob wir wollen oder nicht. „Ich höre Geschrei, wie beim Tanz“, klagte Mose einst wütend, als sich sein Volk von Gott abwandte. Ja doch, vom Tanz auf dem Vulkan ...

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1. Schöfer empfiehlt Nora-Larissa Machor Es sind immer die gleichen 4-5 Menschen, die in dieser Zeitung gehypt werden. Gibts nicht andere, weitaus profiliertere Pfarrer und Pfarrerinnen in dieser Landeskirche - oder ists halt einfacher, einfach die aus der instagram-bubble zu nehmen? Mich als "normales" Gemeindeglied wundert das langsam...Ähnliches gilt für die Veranstaltungen: EIn Bibelkreis zu gründen oder zu führen ist Aufgabe fast jeden Pfarrers - ist das ein Veranstaltungs- oder ein Personenhinweis?
2. Schule ein großes rotes Fragezeichen Wolfgang Banse Vetternwirtschaft sollte es nicht geben, Bald könnte die Evangelische Wochenzeitung:die Kirche sich um benennen, in Familie Bammel Wochenzeitung. Es reicht wenn die von einer kleinen Minderheit gewählte Pröpstin zu allem und nichts sich äußert, abgelesenes wissen verbreitet, wie hier z.B. Inklusion.
3. Generelle Bodenhaftung Wolfgang Banse Seit über 100 Tagen im Amt, wie sieht die Bilanz des einzuführenden Generalsuperintendenten(Regionalbischof) des Sprengels Potsdam aus?Was hat er bewegt? (außer Besuche, ... )Die Kosten-Nutzen-Analyse ist zu hinterfragen.Die Einführung hätte zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden sollen, damit auch sogenannte "einfache Glieder" an der Amtseinführung hätten teilnehmen können.Hier kann man der Kirchenleitung, das Konsistorium mal wieder einmal bescheinigen, das es mit dem Denken, Mitdenken, es immer noch hakt.Ob sich dies ändern wird, wird sich zeigen.Die EKBO ist nicht gerade behinderten-freundlich,nicht nur sie sondern auch andere Gliedkirchen innerhalb der EKD, was gehandikapte leitende Geistliche anbetrifft.

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