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Zum Pfarramt, nicht zum Standesamt

Staatliche Bedienstete berichten, dass viele, die ihren Austritt aus der Kirche erklären, ein großes Mitteilungsbedürfnis haben. Sie reden über Steuern, Missbrauch, Entfremdung, reformunwillige Kirche. Doch gehört das nicht viel eher ins Ohr der Kirchen? Ein Gastbeitrag in fünf Kapiteln.

Aus der Kirche austreten
Foto: epd

Wer aus der Kirche austreten will, muss sich nicht an das Pfarramt, sondern an das Standesamt wenden. Aber warum eigentlich? Staatliche Bedienstete beobachten, dass es vielen Austretenden ein Bedürfnis ist, über ihre Gründe zu sprechen. Wären sie damit nicht besser beim Pfarrer oder der Pfarrerin aufgehoben? Nur in Bremen ist der Kirchenaustritt auch beim Pfarramt möglich. Bernhard Schlink, emeritierter Professor für Öffentliches Recht, erklärt, warum die Regelungen sind wie sie sind und hinterfragt ihre Sinnhaftigkeit.

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1. Schöfer empfiehlt Nora-Larissa Machor Es sind immer die gleichen 4-5 Menschen, die in dieser Zeitung gehypt werden. Gibts nicht andere, weitaus profiliertere Pfarrer und Pfarrerinnen in dieser Landeskirche - oder ists halt einfacher, einfach die aus der instagram-bubble zu nehmen? Mich als "normales" Gemeindeglied wundert das langsam...Ähnliches gilt für die Veranstaltungen: EIn Bibelkreis zu gründen oder zu führen ist Aufgabe fast jeden Pfarrers - ist das ein Veranstaltungs- oder ein Personenhinweis?
2. Schule ein großes rotes Fragezeichen Wolfgang Banse Vetternwirtschaft sollte es nicht geben, Bald könnte die Evangelische Wochenzeitung:die Kirche sich um benennen, in Familie Bammel Wochenzeitung. Es reicht wenn die von einer kleinen Minderheit gewählte Pröpstin zu allem und nichts sich äußert, abgelesenes wissen verbreitet, wie hier z.B. Inklusion.
3. Generelle Bodenhaftung Wolfgang Banse Seit über 100 Tagen im Amt, wie sieht die Bilanz des einzuführenden Generalsuperintendenten(Regionalbischof) des Sprengels Potsdam aus?Was hat er bewegt? (außer Besuche, ... )Die Kosten-Nutzen-Analyse ist zu hinterfragen.Die Einführung hätte zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden sollen, damit auch sogenannte "einfache Glieder" an der Amtseinführung hätten teilnehmen können.Hier kann man der Kirchenleitung, das Konsistorium mal wieder einmal bescheinigen, das es mit dem Denken, Mitdenken, es immer noch hakt.Ob sich dies ändern wird, wird sich zeigen.Die EKBO ist nicht gerade behinderten-freundlich,nicht nur sie sondern auch andere Gliedkirchen innerhalb der EKD, was gehandikapte leitende Geistliche anbetrifft.

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